Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #308

Puh, was für eine Woche liegt hinter mir! Zwei Tage Weiterbildung in einer anderen Stadt, danach drei Tage sehr viel Arbeit auf der Arbeit, am Freitag ein Beinahe-Unfall, bei dem mein Fahrrad endgültig das Zeitliche gesegnet hat – und Samstag dann auch noch ein aufmuckender Laptop, der meinte, laut piepen und sich ständig abschalten zu müssen. Die Konsequenz: Fahrrad Schrott, Laptop in der Reparatur, Frau Krimskrams völlig k.o. und mit den Nerven am Ende. Puh. Ich wünsche mir für diese Woche eigentlich nur ein bisschen langweilige Routine, aber ob ich diese bekommen werde? Drückt die Daumen (auch dafür, dass die Laptopreparatur bezahlbar bleibt…)! Zur Entspannung widme ich mich erstmal dem Media Monday, denn auf Wulf ist immer Verlass. Kommt gut in die neue Woche!

Media Monday #308

1. Wenn es so richtig skurril und abgedreht wird, hat man womöglich Twin Peaks eingeschaltet. Weiß man eigentlich schon, wann und wie die neuen Folgen abseits von Sky ihren Weg nach Deutschland finden werden?

2. Homeland hat mich irgendwo auf dem Weg verloren, denn nach Staffel 3 hat die Fortführung der Story für mich keinen Sinn mehr ergeben. Es war alles gesagt…

3. Ich konnte mich ja kaum je so gut mit einer Figur identifizieren wie mit Rory Gilmore. Wie gerne ich als Teenager die Gilmore Girls geschaut habe und mit Rory all die wichtigen Themen durchexerzieren konnte! Im Revival waren die Identifiaktionspunkte etwas kleiner, aber hey – die vorherigen sieben Staffeln nimmt uns keiner mehr. 

4. In Sachen Comedy-Serien ist Friends wahrlich ein Meisterwerk, das Maßstäbe setzt. Aktuell schaue ich Staffel 2 und fühle mich extrem gut unterhalten – etwas, dass den meisten anderen Comedyserien nicht gelingt.

5. Das Leben und das Schreiben von Stephen King hat mich ja als Lektüre schwer begeistert, schließlich stecke ich noch mittendrin, finde die Mischung aus Biographie und Schreibtipps aber sehr gelungen. Der Mann kann fesselnd schreiben, das muss man ihm lassen.

6. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber der mitunter gruseligste Film ist immer noch The Ring.

7. Zuletzt habe ich einen freien Sonntag gemeinsam mit dem Herrn Koch verbracht und das war sonnig, weil das Wetter herrlich war und wir einfach draußen die Sonne genossen haben. Okay, und Eis gab es auch. 😉

Veröffentlicht in Fernsehserien

Seri(e)ös: Sons of Anarchy (Staffel 6)

Wie weit würdest Du gehen, um die Menschen, die Du liebst, zu beschützen? Würdest Du dafür Deinen Job aufgeben? Dein Zuhause verlassen? Einen Verrat begehen – oder sogar einen Mord? Meine derzeitige Lieblingsserie stellt in ihrer vorletzten Staffel die wirklich schwierigen Entscheidungen in den Mittelpunkt. Wie mir das gefallen hat, lest Ihr in dieser Review.

Es folgen Spoiler zur besprochenen sowie den vorangegangenen Staffeln

Zur Handlung

Da mir die Zusammenfassung von Amazon schon in en letzten Beiträgen so gute Dienste geleistet hat, bemühe ich sie heute erneut. Dort heißt es:

Jetzt, wo Clay und Tara hinter Gittern sind, kann sich Jax endlich der Zukunft des Clubs und seiner Familie widmen. Doch ist es überhaupt möglich, dem blutigen Erbe der SAMCRO-Vergangenheit je zu entkommen? Während er verzweifelt versucht, die Vision seines Vaters von einem gerechteren Club Wirklichkeit werden zu lassen, erfährt Jax Anfeindungen, Gewalt, Verrat und Betrug von allen Seiten. Der Druck wächst, Geheimnisse werden aufgedeckt, und die Zahl der Toten steigt. Am Ende dieser nervenzerreißenden Staffel steht ein Finale, mit dem sich für die „Sons of Anarchy“ noch einmal alles ändern wird…

Alles wird sich ändern – Enden ohne Ende

Staffel 6 markiert den endgültigen Übergang der Sons of Anarchy in eine Zeit, in der Jax die Geschicke des Clubs lenkt. Keine Drogen, weniger Gewalt, legales Business – er bemüht sich redlich, SAMCRO ruhigere Zeiten zu bescheren. Er bemüht sich, aber wirklich fruchten seine Aktionen nicht. Zu sehr hängen die Sons in Waffengeschäften mit der IRA drin, die sie ein ums andere Mal für zwielichtige Geschäfte rekrutieren kann. Der Ausstieg fordert so viel Gewalt und so viele Opfer, dass sowohl Zuschauer als auch Club sich bisweilen fragen, ob er angesichts dieser Bedingungen überhaupt Sinn ergibt. Jax hingegen möchte man wirklich abnehmen, dass er sich und seinen Club ändern und ein Leben als treusorgender Ehemann und Familienvater mit „9 to 5-Job“ beginnen möchte. Dass Tara das nicht kann und in Anbetracht ihrer Situation (Mordanklage) eigene, wirklich drastische Vorkehrungen für ein Leben ohne Jax trifft, geht darum umso mehr zu Herzen.

Zwei Menschen, die sich wirklich lieben und die ihre Kinder noch mehr lieben, dabei zuzusehen, wie sie kämpfen, aber einfach nicht aus dem Sog an Gewalt und Tod herauskommen, ist traurig. Ist es Verrat, wenn man den Liebsten der Polizei ausliefert, wenn man weiß, dass dies der einzige Weg ist, um die eigenen Kinder aus dem Milieu der Angst fortzubringen? Das Urteil darüber muss jeder Zuschauer selbst fällen.

Fazit

Während die Geschichte am Anfang der Staffel zunächst etwas zusammenhangslos wirkt (Stichwort Amoklauf) und ich erst Sorge hatte, es würde sich ein Handlungsstrang aus den Anfängen der Serie wiederholen (Stichwort Lee Toric, der sich anschickt, genauso wahnsinnig zu werden wie Agent Stahl in Staffel 3), nimmt die Staffel ab etwa Folge vier oder fünf deutlich Fahrt auf. Gerade dass Jax und Tara ihrer eigenen Wege gehen und dabei eigentlich nur das Beste für Ihre Söhne im Kopf haben, aber dieses auf so unterschiedliche Weise umsetzen möchten, gibt der Geschichte Relevanz. Das Damoklesschwert über Taras Kopf hängt mehrfach am seidenen Faden und wird ihr am Ende der Staffel auch zum Verhängnis werden – allerdings anders als gedacht. So ist Staffel 6 auch die Staffel, die Jax von vielen Menschen befreit, die ihn mit der Vergangenheit verbinden. Ohne Clay gehört der Club ganz ihm – und ohne Tara hat er auch niemanden mehr, der auf seinen Ausstieg drängt. Ob er es schaffen wird, die vielen Clubfehden, die Staffel 6 den Son erneut beschert hat, zu beenden und wirklich die Vision seines Vaters für SAMCRO umzusetzen, bleibt unter diesen Umständen fraglich. Ich habe nach wie vor eine Vermutung, wie die Serie enden wird, aber ob diese zutrifft? Die letzten 13 Folgen werden es zeigen…

Weiterempfehlung: Liebe, Verrat, Verlust und Tod – Staffel 6 der us-amerikanischen Dramaserie Sons of Anarchy lässt den Zuschauer erneut ein Wechselbad der Gefühle durchleben. Während er sich von einigen lieb gewonnenen Charakteren verabschieden muss, konzentriert die Handlung sich mehr und mehr auf Jax, der nun endgültig zum Zentrum der Geschichte wird und dessen Schicksal unabänderlich mit dem seines Clubs verknüpft ist. Wer die vorherigen Staffeln mochte, wird auch in Staffel 6 nicht enttäuscht werden. Alle anderen sehen sich vielleicht lieber nach leichterer und unblutigerer Unterhaltung um.

Nur noch eine Staffel trennt mich vom Abschied aus Charming – und ich bin wirklich traurig darüber. Völlig zu Unrecht ist diese Serie in Deutschland kaum beachtet worden und selbst in Serienjunkiekreisen kaum mehr als ein Geheimtipp. Ich weiß nicht, woran das liegen könnte. Ihr vielleicht?

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Schreiben als Beruf #1 – Meine Erfahrungen nach sechs Monaten

Dass ich in meiner Freizeit gerne schreibe, zu dieser Erkenntnis hat mir der Blog schon vor Jahren verholfen. Im vergangenen Jahr habe ich es dann gewagt und mir auch einen Job gesucht, in dem Schreiben zu den vorwiegend ausgeführten Tätigkeiten gehört. Seit einem guten halben Jahr arbeite ich nun als Online-Redakteurin in einer Social-Media-Agentur. Dort übernehme ich für verschiedene Kunden die redaktionelle Betreuung ihrer Facebookseite, ihres Instagramkanals, Xing-Auftritts oder Unternehmensblogs, wobei der Schwerpunkt schon sehr deutlich auf dem Netzwerk Facebook liegt. Ich suche also Themen aus, recherchierche dazu, schreibe die Texte für die entsprechenden Beiträge, erstelle sie in Zusammenarbeit mit einem Grafiker und veröffentliche die Beiträge zum vorgesehenen Termin auf den Seiten der Kunden. Hohe Literatur ist das nicht, aber das wusste ich vorher. Ich hätte mich auch um einen Job bei einem Verlag oder einer Tageszeitung bemühen können, das war aber nicht das, was ich wollte. Außerdem ist der Einstieg dort meist nur über ein Volontariat möglich, auf das ich als Quereinsteigerin ohne Berufserfahrung wahrscheinlich schlechte Chancen gehabt hätte. So hänge ich nun den ganzen Tag bei Facebook herum und werde dafür bezahlt. Welche weiteren Erkenntnisse ich aus meinen ersten sechs Monaten als Vollzeitschreiberling noch gezogen habe, fasse ich für Euch (und auch für mich) einmal zusammen. Vielleicht ist ja unter Euch der eine oder andere, der sich auch schon mal gefragt hat, ob so ein Redakteursjob nicht etwas für ihn oder sie wäre…

1. Schreiben macht mir auch Spaß, wenn ich mir das Thema nicht selbst aussuchen kann

Das Wichtigste zuerst: Schreiben macht mir auch beruflich Spaß. Puh, Glück gehabt. Es macht mir Spaß, jeden Tag acht Stunden nach passenden Themen und den richtigen Formulierungen zu suchen. Die Inhalte, über die ich schreibe, sind vielfältig, weil ich für Kunden aus den verschiedensten Bereichen schreibe: Technik, Lebensmittel, Einrichtungsgegenstände, Kosmetik und und und. Auch die Zielgruppen, die angesprochen werden sollen, unterscheiden sich deswegen natürlich stark: Neukunden, Bestandskunden, aktuelle und potentielle Mitarbeiter, anspruchsvolle Klientel, Klientel, die einfach unterhalten werden will, … Damit geht einher, dass das sprachliche Register von Projekt zu Projekt stark variieren kann. Es wird also nie langweilig.

2. Ich habe (fast) immer Lust darauf, zu schreiben.

Jeder von uns steht mal mit dem falschen Fuß auf und hat einen schlechten Tag. Das ist normal und auch ich habe solche Tage, an denen es gefühlt nicht gut läuft. Aber selbst dann bin ich normalerweise in der Lage, die anstehenden Schreibaufgaben zu bewältigen. Ich habe sehr, sehr selten komplette Schreibblockaden, sondern kann mich darauf verlassen, dass ich trotz schlechter Laune oder Pollenallergieflash (keine gute Zeit gerade…) dennoch etwas aufs digitale Papier bringe. Auch wenn Zeitdruck gewiss nicht mein Freund ist und mir auch – anders als vielen anderen Menschen – keinen Kreativitätsschub gibt (ich glaube daran, dass gute Ideen reifen müssen), bekomme ich es im Normalfall hin, auch kurzfristig gesetzte Deadlines einzuhalten. Tatsächlich habe ich festgestellt, dass die Tageszeiten keine große Auswirkung auf meine Schreibproduktivität haben: Ich kann früh morgens genauso gut schreiben wie direkt nach dem Mittag oder am späteren Nachmittag. Nur der Abend ist nicht meine Zeit.

3. Vorbereitung und Recherche sind das A und O

Jedes Mal, wenn ich ein Projekt neu übernehme, fühle ich mich kurz überfordert, weil es im Normalfall wieder ein völlig neues und unbekanntes Thema mit sich bringt, in das ich mich erst einmal eindenken und einarbeiten muss. Je technischer dieses Thema ist, desto schwieriger und langwieriger gestaltet sich das natürlich, denn mein Bildungshintergrund ist eben ein geisteswissenschaftlicher. Dennoch habe ich festgestellt, dass es im Normalfall möglich ist, mit ein, zwei, drei Stunden Recherche einen ganz guten Gesamtüberblick über ein Thema zu erlangen. Das Detailwissen kommt dann im Laufe der Zeit fast von selbst hinzu. Wie so oft gilt auch hier die Regel: Einfach erstmal anfangen.

4. Ich mag es, verschiedene Textsorten zu schreiben

Oben schrieb ich bereits, dass ich vor allem für Facebook texte. Das macht Spaß, weil bei Facebook inzwischen verschiedene Beitragsarten möglich sind und man nach Veröffentlichung auch eine direkte Rückmeldung bekommt, wie der entsprechende Text/Beitrag ankommt (Likes, Kommentare, geteilte Inhalte). Nichtsdestotrotz finde ich es spannend, für andere Netzwerke zu schreiben. Instagram lebt eher von hochwertigen Bildern und weniger vom Text, was es für mich nicht ganz sooo spannend macht. Bei Xing und Unternehmensblogs sieht das schon anders aus. Gerade so ein Blogartikel ist für mich eine gute Abwechslung und die Chance, einmal wirklich zwei Stunden an einem längeren Text zu feilen. Für Print schreibe ich kaum, aber wenn, dann empfinde ich das ebenfalls als spannend – vor allem, weil dabei ein haptisches Endprodukt entsteht.

5. Ich bin kein visueller Mensch, würde aber gern mehr über Grafikdesign lernen

Ich bin textfixiert. Aber so richtig. Selbst bei Instagram interessieren mich die Texte zu den Bildern meistens mehr als die Bilder selbst. True Story. Damit stehe ich ziemlich allein da, denn gerade in den sozialen Netzwerken interessieren sich die meisten Nutzer vor allem für visuellen Content und lesen Texte nur, wenn sie das Thema wirklich brennend interessiert. Vor meinem jetzigen Job war mir gar nicht klar, dass ich so ticke. Jetzt gehört es aber zu meinen Aufgaben, dem Grafiker auch Bildvorschläge, GIF-Ideen o. ä. zu meinen Texten zu liefern. Das fiel mir am Anfang unglaublich schwer, inzwischen ist es etwas besser geworden. Einerseits habe ich ein Gespür dafür entwickelt, wie ein „gutes“ Bild aussieht, andererseits sieht der Grafiker meine Vorschläge auch wirklich nur noch als Vorschläge an. 😉 Der Bereich Grafik inklusive Photoshop ist definitiv einer, in dem ich mich gerne noch einmal weiterbilden würde. Eine grundlegende Unterweisung in Photoshop hatte ich schon, aber dieses Programm ist viel zu komplex, als dass es sich an einem Tag auch nur annähernd begreifen lässt.

6. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik sind auch in der digitalisierten Welt wichtig

Kennenlernen oder kennen lernen? So weit oder soweit? Zuhause oder zu Hause? Die deutsche Sprache ist auch für mich bisweilen ein wahre Wundertüte, was Rechtschreibung und Grammatik angeht. Ich gehöre zu der Generation, die in der Grundschule noch teilweise nach alter Rechtschreibung unterrichtet wurde und die ihre restliche Schulzeit in der „alte Regel/neue Regel-Übergangszeit“ verbracht hat. So kommt es, dass die Duden-Seite zu einer meiner am häufigsten aufgerufenen gehört, denn auch in den sozialen Netzwerken legen Kunden Wert darauf, dass auf ihren Präsenzen korrekte Texte veröffentlicht werden. Ich habe festgestellt, dass ich über Rechtschreibung wahrlich nicht alles weiß, dass das aber auch nicht schlimm ist. Es ist wichtig, überhaupt zu erkennen, dass mit diesem Wort oder jener Formulierung womöglich etwas nicht stimmt. Zweifeln ist wichtig, denn nur dadurch lassen sich Fehler ausmerzen.

7. Facebook ist eine Dauerbaustelle

„Ach Facebook!“ – Das ist wahrscheinlich einer der am meisten getätigten Ausrufe meinen Kollegen und mir. Denn Facebook ist eine riesige Dauerbaustelle. Funktionen kommen hinzu und verschwinden auf mysteriöse Weise wieder, nur um einige Tage später wieder verfügbar zu sein. Statistiken können manchmal abgerufen werden, manchmal nicht. Beiträge werden ohne erkennbaren Grund nicht veröffentlicht und Grafiken im falschen Format angezeigt. Jeden Tag gibt es irgendeine neue Absurdität, die alle, die damit arbeiten, zum Staunen oder Kopfschütteln bringt. Aber hey – wenigstens langweilig wird es nicht, denn man muss wirklich auf alles gefasst sein…

Mal schauen, welche Erkenntnisse mir die nächsten sechs Monate bringen – dann ist das nächste kleine Update zum Thema Schreiben als Beruf geplant. 🙂 Bis dahin berichtet mir doch gerne von Euren Erfahrungen, solltet Ihr beruflich auch mit dem Schreiben in Kontakt kommen. Gerne genommen werden übrigens auch Geschichten über die Wundertüte Facebook! 😉

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Media Monday #307

Hach, der Frühling ist jetzt wirklich da, oder? Seit Mitte letzter Woche sind die Temperaturen endlich auch morgens so, dass ich mich nicht mehr mit Winterjacke und Handschuhen aufs Fahrrad schwingen muss. Der Herr Koch ist voll im Gartenfieber und kann es gar nicht erwarten, endlich Tomaten auszupflanzen und die restlichen Gemüsesorten auszusäen. So hat jeder etwas, über das er sich freut, wenn die Temperaturen steigen. 🙂 Zum Wochenstart freue ich mich übrigens jedes Mal wieder auf und über den Media Monday. Das wollte ich mal gesagt haben, ist die letzte Lobhudelei auf den guten Wulf doch nun schon wieder sieben Wochen her. Eine gute und hoffentlich frühlingshafte Woche wünsche ich Euch!

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1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ scheinen im Serienbereich gerade angesagt zu sein. Ich bin ja nach der Besprechung auf moviescape ziemlich neugierig auf 11.22.63.  

2. Sons of Anarchy ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, denn auch Staffel 6 hat wieder arg an meinen Nerven gezerrt, wie ihr wahrscheinlich nächste Woche in der Besprechung lesen werdet.

3. Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen, in denen auch aus Serien bekannte Schauspieler eine Chance bekommen. Mich freut so etwas immer.

4. Stephen Kings Der Anschlag würde ich ja gerne mal lesen, schließlich ist das die Vorlage zu 11.22.63 (siehe 1.). Wie gut, dass mir der Herr Koch das Buch schon aus der Bücherei mitgebracht hat.

5. Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei keinem besonderen Film, dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn ich gehe eher selten ins Kino.

6. Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-Serienboxen-Tag?

7. Zuletzt habe ich meine Reisetasche gepackt und das war für morgen früh, weil ich die kommenden beiden Tage (Montag + Dienstag) in einer anderen Stadt verbringen werde. Mehr dazu gibt es wahrscheinlich übernächste Woche hier im Blog. 🙂

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Seri(e)ös: Suits (Staffel 5)

Ich dachte nicht, dass ich jemals größere Gemeinsamkeiten zwischen Harvey Specter und Tony Soprano feststellen würde. Ihre beruflichen Tätigkeiten, ihre familiäre Situation, ihr Kleidungsstil – der Mafiaboss aus New Jersey und der Topanwalt aus New York könnten kaum gegensätzlicher sein. Die fünfte Staffel Suits belehrt mich nun allerdings eines Besseren. Was die beiden verbindet und wie mir Staffel fünf einer meiner absoluten Lieblingsserien gefallen hat, lest Ihr in der Besprechung.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Auf die zwischenmenschlichen Beziehungen kommt’s an!

Wir erinnern uns: Am Ende von Staffel vier kommt es zum Bruch zwischen Harvey und Donna. Donna wechselt daraufhin intern den Arbeitsplatz und fängt in Staffel fünf als Sekretärin von Harveys liebstem „Feind“ Louis Litt an. Diese Entscheidung trifft Harvey mehr als er es wohl selbst erwartet hätte, denn ab diesem Zeitpunkt erleidet er wiederkehrende Panikattacken. Um diese in den Griff zu bekommen, tut er genau das, was schon Tony Soprano vor ihm tat: Er sucht eine Psychiaterin auf. So beginnt die Staffel mehr als ungewöhnlich, denn nie im Leben hätte ich erwartet, den toughen Harvey Specter mal auf einer Therapeutencouch zu erleben. Eine interessante Entwicklung ist es allemal, zeigt es doch, welchen Schwerpunkt die Staffel setzen wird. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, um Freundschaft und Verlust, um Loyalität und Verrat. Während Harvey damit kämpft, Donnas Weggang zu verarbeiten und dabei erstmals auch Informationen über seine Mutter enthüllt werden, bereiten sich Mike und Rachel auf ihre Hochzeit vor. Wie ein Damoklesschwert hängt dabei allerdings Mikes Geheimnis über ihnen. Als Mike gegen Jessicas Willen zum Juniorpartner aufsteigt, bringt ihn sein erster Fall ausgerechnet mit einer ehemaligen Affäre zusammen, der er einst sein Geheimnis anvertraute. Das verunsichert ihn so sehr, dass er sich aus der Kanzlei zurückziehen möchte. Allerdings zu spät: Aus anderer Quelle hat die knallharte Staatsanwältin Anita Gibbs bereits davon erfahren, dass er ein Hochstapler ist. So wird Mike der Prozess gemacht, was die Loyalität aller Beteiligten gegenüber ihm und auch gegenüber Pearson Specter Litt auf eine harte Probe stellt. Am Ende kommt es zum großen Showdown, bei dem eine Person Verantwortung für Mikes Betrug übernehmen muss…

Interna statt Klienten – ein anderer Fokus

Wie es die kleine Zusammenfassung andeutet, konzentriert sich Staffel 5 sehr stark auf die Hauptfiguren und interne Probleme bei Pearson Specter Litt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Mikes Geheimnis publik wird, denn zu viele Personen sind in den letzten Staffeln darin eingeweiht worden. Dass es letztlich Sheila Sazs, Louis Exfreundin, ist, die Mikes Karriere abrupt beendet, kam dennoch überraschend. Es passt jedoch, dass eine Harvardmitarbeiterin ohne emotionale Verbindung zu ihm sein Geheimnis enthüllt. Ich bin der festen Überzeugung, dass weder Harvey noch Donna noch Jessica noch Louis (nein, auch nicht Louis!) es letztlich über sich gebracht hätten, Mike zu verraten. Wie stellt Louis doch am Ende der Staffel fest: „Mike is family!“. Dieser interne Fokus auf die Geschehnisse rund um Mike, um Harveys Therapie, um die Hochzeitsvorbereitungen und um Louis und Donna hat aber auch zur Folge, dass der Zuschauer wenig von dem zu sehen bekommt, was er aus früheren Staffeln kennt. Mike und Harvey arbeiten zusammen an einem Fall? Beide werfen sich Filmzitate an den Kopf? Donna und Harvey liefern sich einen Schlagabtausch? All das kommt in Staffel 5 etwas zu kurz. Klar, wenn alle mit Mikes Fall beschäftigt sind, bleibt keine Zeit mehr für Klienten. Trotzdem habe ich ein bisschen gebraucht, mich daran zu gewöhnen – und ja, es hat mir auch ein bisschen gefehlt.

Fazit

Staffel fünf einer meiner Lieblingsserien schlägt deutlich ernstere Töne an als frühere Staffeln. Es wird emotional, es wird spannend, es wird dramatisch – es wird schlichtweg anders. Was den 16 Folgen an Leichtigkeit fehlt, macht sie durch dichte Erzählung und Enthüllungen aus der Vergangenheit wett. Am Ende stehen für alle Beteiligten große Veränderungen an und ich bin sehr gespannt, wie die Autoren mit diesen in Staffel sechs umgehen. Wie ich schon früher anmerkte, funktioniert die Serie für mich nämlich am besten mit Mike und Harvey im Doppelpack.

Weiterempfehlung: Auch in der fünften Staffel macht die Geschiche um Mike Ross, Harvey Specter und Co. noch genauso viel Spaß wie in den Staffeln eins bis vier. Dennoch verschiebt sich der Fokus in dieser Staffel von den wöchentlich wechselnden Fällen zugunsten der folgenübergreifenden Handlung rund um die Hauptfiguren. Das ist interessant und es bleibt abzuwarten, wie die Autoren damit in den folgenden Staffeln umgehen werden.

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Schreibtischliebling #5

Ich mag Punkte. Vor allem weiße auf rotem Grund. Die Tischdecke in der Küche ist gepunktet, unser Duschvorhang, die Hülle meines Smatphones, mein Rucksack, wir haben Kaffee- und Eierbecher in diesem Design – und nun habe ich auch ein Kerzen-Punkteschwein! 🙂 Es war Teil meines Geburtstagsgeschenk von der Arbeit und ist nun dauerhaft auf meinem dortigen Schreibtisch eingezogen. Ist es nicht wunderbar? ♥ Was war Euer Liebling (Erlebnis, Film, Buch, Serie, Lied, …) der letzten Wochen?

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Media Monday #306

So, die Prognose für den Ausgang der Landtagswahl in meiner Heimat habe ich mir angeguckt. Nicht mein Wunschergebnis, aber das ist eben Demokratie. Darum jetzt lieber den Sonntag mit dem aktuellen Media Monday ausklingen lassen, und abwarten, welche lustigen Koalitionen sich zum Wochenstart noch als möglich erweisen…

1. Der Trailer zu King Arthur: Legend of the Sword sieht nicht schlecht aus, aber angucken werde ich mir den Film (Start: 11.05.) vermutlich trotzdem nicht. Interessiert mich thematisch einfach zu wenig, auch wenn Charlie Hunnam mitspielt…das wäre wohl der einzige Grund, der mich schwach werden lassen könnte… 😉

2. Manchmal interessieren mich Filme ja allein aufgrund von Schauspielern, die dort mitspielen (siehe 1.).

3. Meine Erkältung letzte Woche hätte ja nun wirklich nicht sein müssen, denn so ein dicker Schnupfen nervt schon gewaltig.

4. Beim Thema Konsolenspiele kann ich gar nicht mitreden.

5. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei, dann würde ich zumindest endlich mal die Zeit finden, mir neue Schuhe zu kaufen, denn ich benötige wirklich dringend sowohl Turnschuhe als auch Stiefel als auch Tanzschuhe…

6. Kommenden Samstag ist ja der Gratis-Comic-Tag 2017: Ich finde diese Information überflüssig. Nächsten Samstag bin ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen, das interessiert mich deutlich mehr. 😉

7. Zuletzt habe ich am Sonntag unseren Schrebergarten zum ersten Mal gesehen, im Tanzkurs eine neue Figur gelernt und mir die Prognose zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein angeschaut und das war genug für einen Sonntag, weil die Woche wieder genug Trubel bringen wird.

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Seri(e)ös: Friends (Staffel 1)

Was heute Sheldon, Leonard, Howard und Raj sind und vor einigen Jahren Ted, Robin, Lily, Marshall und Barney waren, das waren in den 90ern und frühen 2000ern Joey, Phoebe, Chandler, Ross, Monica und Rachel. Ich habe es endlich getan und mich an eine der erfolgreichsten Comedyserien aller Zeiten gewagt: Friends! In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Genre nicht zu meinen präferierten gehört, beginne ich die Sichtung von Comedyserien stets mit einem kritischen Blick. Schneller als bei jedem anderen Genre bin ich hier nämlich bereit, die Sichtung gandenlos auch nach wenigen Folgen wieder abzubrechen, wenn der dortige Humor mich nicht anspricht. Ob Friends eine Chance darauf hat, dass auch noch die weiteren neun (!) Staffeln über meinen Bildschirm flimmern? Das lest Ihr in dieser Besprechung (Yay, endlich mal wieder eine Review!).

Zum Inhalt

Die Freunde Joey (erfolgloser Schauspieler), Phoebe (Masseurin und Möchtegernmusikern), Monica (leidenschaftliche Köchin), Ross (nerdiger Paläontologe und Monicas Bruder) und Chandler (seinen Job hassender IT-Datenmanager) leben und arbeiten in New York und verbringen den Großteil ihrer Freizeit im Central Perk, einem gemütlichen Café. Zu Beginn der Serie treffen die fünf Freunde dort auf Rachel, die ein Brautkleid trägt und ihren Verlobten Barry gerade am Altar hat stehen lassen. Da Rachel und Monica alte Freundinnen sind – sie besuchten zusammen die High School – kommt Rachel bei Monica unter. Zunächst nur als Übergangslösung gedacht, zieht Rachel dort nach kurzer Zeit fest ein, bricht mit ihrem früheren Leben und nimmt einen Job als Kellnerin im Central Perks an. Auch im Leben der anderen Freunde ist einiges los: Während Ross‘ lesbische Exfrau ein Kind von ihm erwartet und er sich einen Affen als Haustier anschafft, kommt Chandler nicht von seiner Exfreundin Janice los; Joey hofft zeitweise als Al Pacinos Po-Double auf seinen großen Durchbruch und Monica hat eine Beziehung mit einem Minderjährigen. Am Ende der Staffel erblickt nicht nur ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt, sondern es wird auch ein großes Liebesgeheimnis gelüftet.

Beste Unterhaltung aus einem anderen Jahrzehnt

Friends ist eine der erfolgreichsten und auch heute noch beliebtesten Comedyserien aller Zeiten – und ich verstehe jetzt auch, warum. Die Geschichte rund um die fünf Freunde ist charmant: Sie ist abgedreht, aber gleichzeitig bodenständig; sie ist etwas fürs Herz und auch für die Lachmuskeln; und was ich am meisten mag: Sie ist so herrlich unperfekt. Von Beginn an hatte ich das Gefühl, hier einer echten Freundesclique zuzuschauen. Menschen, die sich schon lange kennen und sich so nehmen, wie sie sind. Menschen, die scheitern, die ihren Job manchmal hassen und schlechte Dates haben. Menschen wie du und ich, die nur das Glück haben, in einer coolen Stadt zu leben und lustige Dinge zu erleben. Bereits während der ersten Folge habe ich gedacht: „Man, das ist so viel lustiger als (fast) jede Comedyserie aus diesem Jahrzehnt.“ Ich kann noch nicht einmal sagen, was es genau ist, aber die Situationskomik zündet einfach immer. Vielleicht hat es etwas mit dem 90er-Charme zu tun, der dieser Serie einfach aus jeder Pore dringt. Wenn Ross am Ende der Staffel nach China fliegt und seiner Schwester mitteilt, er wäre nun eine Woche nicht zu erreichen, werde ich fast ein bisschen nostalgisch, weil das Leben vor gut zwanzig Jahren eben so war. Menschen fuhren weg und waren nicht zu erreichen. Punkt. Viele Witze entstehen tatsächlich gerade dadurch, dass irgendeiner der Clique ein Ereignis verpasst hat oder nicht informiert werden konnte. Das Leben der Freunde unterscheidet sich in diesem Punkt sehr von dem des Zuschauers im Jahr 2017. Ansonsten jedoch ist das Identifikationspotenzial mit den sympathischen New Yorkern groß, da sie die wichtigen Themen des Lebens exemplarisch für uns durchexerzieren (Liebe und Trennung, Geburt und Tod, Freundschaft, beruflicher Erfolg und beruflicher Frust).

Fazit

Die 24 Folgen der ersten Staffel Friends habe ich recht schnell geschaut und hatte dabei großen Spaß. Für mich ist Friends durch seine Thematik und auch durch die Länge der einzelnen Folgen (gute zwanzig Minuten) die perfekte Serie, um sich eine unterhaltsame Pause vom Alltag zu gönnen. Dabei bietet die Serie weit mehr als platte Unterhaltung: Schon in Staffel 1 entwickeln die Charaktere sich weiter, sodass wir es hier mitnichten mit einer klassischen Sitcom zu tun haben. Für mich als Dramaserienfan ist das wichtig, denn ich mag es, wenn mir eine fortlaufende Geschichte erzählt wird. Friends legt dafür in den ersten 24 Folgen einen sehr guten Grundstein.

Weiterempfehlung: Friends ist eine amerikanischen Comedyserie, die von 1994 bis 2004 in zehn Staffeln und 236 Folgen die Geschichte einer sympathischen New Yorker Freundesclique erzählt. Dabei setzt die Serie sowohl auf klassischen Sitcom-Elemente (Lacher), geht aber mit ihrer folgenübergreifenden Story deutlich darüber hinaus. Friends hat zu Recht Maßstäbe gesetzt, was den Comedybereich betrifft, und ausnahmslos alle Hauptdarsteller zu Stars gemacht. Auch heute, über zwanzig Jahre nach Erstausstrahlung, funktioniert Staffel 1 hervorragend und überzeugt mit Situationskomik, Wortwitz und ja, auch mit 90er-Charme. Ich jedenfalls werde Friends so schnell nicht von meiner Watchlist nehmen. Falls Ihr meinem Beispiel folgen wollt: Seit einigen Wochen gibt es alls zehn Staffeln auf Netflix! 🙂

Eine Comedyserie, die mich so richtig überzeugt hat – dass wir das noch erleben! 😉 Habt Ihr Friends in den 90ern geschaut und den Hype mitgemacht oder seid ihr (so wie ich) ein bisschen spät dran mit diesem Klassiker? Und ist es nicht manchmal wirklich schön, mit einer TV-Serie einige Jahre in die Vergangenheit zu reisen? 🙂   

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Heimathafen: Post von Stefanie von 100lieblingsstücke

Ich habe zwei linke Hände. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, denn immerhin bin ich Linkshänder und könnte dieses Sprichwort als Kompliment auffassen. Dem ist leider nicht so, denn ich bin recht ungeschickt, was handwerkliche Tätigkeiten angeht. Das hält mich zwar nicht davon ab, hin und wieder zu häkeln (auch wenn mir die Lust darauf irgendwie abhanden gekommen ist, seit ich wieder Vollzeit arbeite) und dieses Jahr auch noch das Nähen lernen zu wollen, aber richtig talentiert bin ich nicht. Umso mehr bewundere ich es, wenn andere Menschen ein Händchen dafür haben, schöne Dinge selbst herzustellen. So ein Mensch ist Stefanie von 100lieblingsstücke. Das Großartige an ihrem Blog ist, dass sie nicht nur zeigt, was sie gebastelt, gewerkelt oder genäht hat, sondern oft auch gleich Anleitung oder Endprodukt zum Ausdrucken als pdf zur Verfügung stellt. Zur Weihnachtszeit haben mir zum Beispiel ihre Adventskalenderzahlen gute Dienste geleistet. Auch diese Herzboxen finde ich toll und warte noch auf eine Gelegenheit, sie einmal zu basteln und zu verschenken.

Als Stefanie vor ein paar Wochen ein kleines Gewinnspiel startete, in dem es Postkarten mit Ankermotiv und dem Wort „Heimathafen“ zu gewinnen gab, war es – unter anderem auch wegen folgender Beschreibung – um mich geschehen. Stefanie schreibt:

Die Heimat ist im Norden oft auch ein Hafen… oder in der Nähe vom nächsten Hafen. Darum mag ich als Norddeutsche das Wort „Heimathafen“ besonders gern. ❤ Es sagt alles aus was ich mit Heimat und Zuhause verbinde.

Als Norddeutsche kann ich das nur unterschreiben. Und was soll ich sagen? Das Glück war mir hold und vor Kurzem lagen acht selbstgemachte Postkarten in meinem Briefkasten. Als kleines Extra fand ich im Brief auch noch eine goldige Karte.

Drei der Heimathafen-Postkarten haben bei mir ein neues dauerhaftes Zuhause gefunden. Die anderen fünf möchte ich gerne in die Welt schicken! Wer sich also über Heimathafen-Post von mir freuen würde, schreibt einfach eine E-Mail mit seinem vollständigen Namen und seiner Adresse an Maren.A@gmx.de und findet dann vielleicht schon bald eine von Stefanie designte und von mir mit ein paar Worten versehene Postkarte in seinem Briefkasten. Ich bin gespannt auf Eure Nachrichten! 

PS: Es versteht sich eigentlich von selbst, aber es gilt die Regel: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 🙂

Wie steht Ihr zum Trend „Do it yourself“? Könntet Ihr auch so wie Stefanie selbst Postkarten und andere schöne Dinge designen und herstellen oder geht es Euch wie mir und Ihr müsst solche Fähigkeiten aus der Ferne bewundern? 😉

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Media Monday #305

Wie arbeitnehmerfreundlich die Feiertage dieses Jahr fallen, ist doch eine wahre Freude. Der 01. Mai ein Montag, der 03. Oktober ein Dienstag, der 31. Oktober (Reformationstag, in diesem Jahr ausnahmsweise ein gesetzlicher Feiertag) ebenso, die Weihnachtsfeiertage ein Montag bzw. Dienstag. Da kann man nicht meckern. Mit diesen Aussichten startet es sich doch gleich doppelt gut in die kurze Arbeitswoche, wie auch Wulf in der 305. Ausgabe des Media Mondays feststellt.

1. Den zusätzlichen freien Tag heute verbringe ich größtenteils allein daheim. Langweilig wird mir trotzdem nicht, denn ich habe ja Euch, den Haushalt und Schokoosterhasen! 😀

2. Eine ganze Zeit lang habe ich Snake extrem gerne/häufig gespielt, denn das war eben so in den frühen 2000ern!

3. Den Job von Astrid Farnsworth aus Fringe hätte ich ja auch gerne mal, schließlich darf sie mit Walter im Labor allerlei lustige, wenn auch manchmal eklige Experimente machen. Und sie darf sich um Gene, die Kuh, kümmern. Und linguistische Codes knacken. Toll!

4. Ich würde mir ja oft wünschen, mehr Zeit zu finden, um zu lesen. Schreibe ich das eigentlich jede Woche?

5. Dieser Artikel über temporär und generell zensierte Hashtags auf Instagram war eine eindrückliche Lektüre, immerhin ist es schon verwunderlich, dass solch harmlos anmutende Hashtags wie #TGIF, #instamood, #thought oder #streetphoto derzeit gesperrt sind. Zumindest bei #snapchat kann ich es verstehen… 😉

6. Jetzt, da das Wetter (hoffentlich) langsam etwas besser wird, meldet sich wieder das schlechte Gewissen, das möchte, dass ich nach der Arbeit noch Zeit an der frischen Luft verbringe und nicht nur drei Stunden faul auf dem Sofa liege.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende ziemlich viele Halstabletten gelutscht und das war überraschend, weil ich keine Ahnung habe, wo diese fiesen Halsschmerzen herkommen, die mich seit Freitag plagen. Ich gehe nach wie vor nur mit Winterjacke vor die Tür und trage sogar in geschlossenen Räumen immer ein Halstuch. Versteh‘ das einer…

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