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Wir sehen uns im Oktober… #Blogpause

Wie schon vor einiger Zeit angekündigt, mache ich während meines Urlaubs eine kleine kreative Blogpause. In dieser Zeit werden hier keine Beiträge online gehen und ich werde auch keine Kommentare lesen oder beantworten. In der zweiten Oktoberwoche (Kalenderwoche 41) melde ich mich dann hoffentlich gut erholt und voller Ideen und Elan zurück. Bis dahin wünsche ich Euch einen fabelhaften September und einen guten Start in den Oktober. Wir lesen uns… ♥

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Media Monday #324

Kinder, heute startete meine letzte Arbeitswoche vor dem „Sommerurlaub“. Diese ist vollgepropft mit tausend To Dos, aber wen interessiert’s? Ich werde mein Bestes geben, den Kollegen in meiner Abwesenheit so wenig Extraarbeit wie möglich übrig zu lassen, aber getreu dem Motto „Ich habe auch nur zwei Hände, ein Hirn und einen PC“ sind natürlich auch dieser Vorarbeit Grenzen gesetzt. Die Arbeit von vier Wochen ohne Qualitätsverlust in nur zwei zu quetschen, ist immer eine Gratwanderung. Aber was rede ich – ihr kennt das. 😉 Nächste Woche um diese Zeit befinde ich mich zwar noch nicht unter spanischer Sonne, aber auf jeden Fall schon in meiner angekündigten Blogpause. Wir sehen uns also vermutlich erst zum Media Monday 328 wieder. Macht mir bis dahin also keine Schande! 😉

1. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei und somit Zeit, würde ich mich ganz dem Müßiggang widmen.

2. Pretty Little Liars hat mich mit seiner Auflösung regelrechtwer A ist, noch nicht vom Hocker gehauen, denn ich warte immer noch auf Staffel 6 und 7 bei Netflix und weiß daher noch nicht, wer sich dahinter verbirgt.

3. Wenn ich von Blog-Artikeln, Trailern oder dergleichen gespoilert werde, ist das oft meine eigene Schuld.

4. Diese ständigen Vergleiche in Klappentexten oder auf Filmplakaten sollen uns dazu verleiten, das Buch zu kaufen oder den Film anzusehen. Kluger Marketingtrick! 😉

5. Der Aussicht auf Sommer, Sonne und Strand konnte ich einfach nicht widerstehen und habe dementsprechend noch einen Spanienurlaub gebucht dieses Jahr. Hatte ich vielleicht schon mal erwähnt. 😉

6. Obwohl mich „Männerserien“ sonst nicht so reizen, gefiel mir Sons of Anarchy doch überraschend gut, denn das Milieu mag zwar rau und brutal sein, die Geschichten gehen aber dennoch zu Herzen. Toll!

7. Zuletzt habe ich die fünfte und finale Staffel Orphan Black begonnen und das war nach schleppendem Start doch sehr unterhaltsam, weil ich wohl einfach ein, zwei Folgen gebraucht habe, um mich in die Geschichte wieder einzufinden. Bin sehr gespannt, wie die Klonsaga zu Ende gebracht wird.

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Media Monday #323

Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt irgendjemandem aufgefallen ist, aber letzte Woche habe ich das erste Mal seit Monaten beim Media Monday ausgesetzt. Das war nicht geplant, es hat mich Anfang letzter Woche schlicht ausgeknockt. Nachdem am Wochenende meine Familie zu Besuch war, suchte mich bereits am Sonntag eine Magen-Darm-Verstimmung heim. Montag war ich dennoch zunächst arbeiten, bin aber mittags mit den Kopfschmerzen meines Lebens wieder nach Hause gegangen. Dort lag ich dann zwei Tage völlig platt mit dröhnendem Schädel auf dem Sofa und im Bett. Bei 30 Grad und Sonnenschein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte schon bessere Wochen. Jetzt bin ich aber wieder fit, wenn man von den Rückenschmerzen absieht, die es mit sich bringt, wenn man in meinem fortgeschrittenen Alter drei Tage nur liegt. Aua. Ihr seht, ich bin urlaubsreif. Zum Glück bricht heute meine vorletzte Arbeitswoche an, bevor zweieinhalb freie Wochen auf mich warten. Es lebe der Brücken(mon)tag vor dem 03. Oktober! 😉 Jetzt steht aber erstmal der Media Monday an. Habt eine gute Woche!

1. Im September freue ich mich wohl am meisten auf die letzten beiden Wochen, denn dann habe ich Urlaub. Der Herr Koch und ich werden eine Woche unter spanischer Sonne entspannen und die übrige Zeit zu Hause verbringen. Es wird ganz wunderbar werden!

2. Irgendetwas über Game of Thrones läuft mir in letzter Zeit quasi ständig über den Weg, sei es hier oder bei Twitter. Die Begeisterung für diese Serie ebbt scheinbar niemals ab.

3. Von all diesen mega-gehypten Serien hat Black Mirror mich schon ein bisschen enttäuscht. Wenn wir irgendwann mit Staffel 3 fertig sind, schreibe ich dazu mal einen ausführlichen Beitrag.

4. Vergleiche ich meinen Enthusiasmus für das Thema Serien mit dem Interesse meines Umfelds daran, fällt eine gewisse Diskrepanz auf.

5. Habe ich die Wahl zwischen Buch oder Film, dann ist es oft Zufall, ob ich mich der Geschiche (erst) in Buchform oder auf dem Bildschirm widme.

6. Die Aussicht auf Sommer, Sonne und Sonnenschein reizt mich ja ganz besonders an meinem bevorstehenden Urlaub. Ihr seht, dieses Thema bewegt mich aktuell sehr. 😉

7. Zuletzt habe ich die vierte Staffel The Good Wife beendet und das war erneut wirklich, wirklich, wirklich gute Unterhaltung, weil die Serie genau die richtige Mischung aus Anwalts- und Familiendrama findet. Toll, einfach toll.

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Veröffentlicht in Arbeit & Beruf

Der Arbeitsplatz Schule und ich – ein Jahr danach…

Diese Woche ist es ein Jahr her, dass ich hier meinen Abschied vom System Schule verkündet habe. Viel ist passiert in diesem Jahr. Es erscheint mir trotzdem surreal, dass bereits über 365 Tage vergangen sind, seitdem ich meine Gedanken zu meiner Zeit als Lehrerin und dem Arbeitsplatz Schule niedergeschrieben habe. Zwei Dinge kann ich nun – mit gebührendem Abstand – mit Gewissheit sagen:

  1. Die Kündigung war die beste Entscheidung meines Lebens. Es gab nicht einen Tag im vergangenen Jahr – wirklich nicht einen – an dem es mir gefehlt hat, Lehrerin zu sein. Der Beruf und ich, wir haben einfach nicht zusammengepasst und es war gut, dass wir uns getrennt haben. Ich bin sehr glücklich mit dem Berufsweg, den ich jetzt eingeschlagen habe und dankbar dafür, dass ich als Quereinsteigerin dort so schnell Fuß fassen konnte.
  2. Alles, was ich vor einem Jahr über den Arbeitsplatz Schule geschrieben habe, sehe ich heute noch ganz genauso. Meine ehemaligen Referendarskolleginnen und -kollegen haben inzwischen ihren Abschluss gemacht (zumindest die meisten, nicht alle haben es geschafft…). Interessanterweise arbeitet von denjenigen, mit denen ich noch Kontakt habe, aktuell niemand an einem Gymnasium, der Schulform, für die sie ausgebildet wurden. Manche arbeiten an Gesamtschulen, andere an Berufsschulen oder Realschulen, eine Freundin hat dem Schulwesen (vorerst) den Rücken gekehrt und arbeitet nun an der Uni. Viele haben nur befristete Verträge oder arbeiten sogar nur als Aushilfslehrer – und das sind teilweise Leute mit einem Einser-Staatsexamen! Eine deutlichere Bestätigung dafür, dass im Bildungssystem längst nicht alles Gold ist, was glänzt und der Kampf um eine der begehrten Beamtenstellen hart ist, gibt es wohl nicht.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Euch allen dafür bedanken, dass Ihr mir im letzten Jahr oft Mut gemacht habt und auf meine Kündigung und Berufsneufindung nur positive Kommentare kamen. Das hat mir damals sehr geholfen und mich motiviert, mein neues Ziel zu verfolgen und das Thema „Arbeit und Beruf“ auch hier im Blog zu thematisieren. Danke! ♥

Wer nun auch noch einmal zurückblicken möchte, dem empfehle ich erneut meinen Abschiedsartikel vom 28.08.2016:

„Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei!“

Lehrer sind Menschen, die mittags nach Hause fahren, dann höchstens eines Stunde am Schreibtisch verbringen und ein bisschen was korrigieren und gegen 15 Uhr Feierabend machen. Sie haben jeden Nachmittag, jeden Abend und jedes Wochenende frei sowie 12 Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr.

Bei diesen Traumbedingungen: Warum sind dann nicht viel mehr Menschen in Deutschland Lehrer?

Weil jeder insgeheim weiß, dass hinter dem Job wesentlich mehr steckt… Weiterlesen

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12 Monate im Park – #August

Der Sommer neigt sich seinem Ende entgegen. Die Blätter der Bäume im Park werden langsam braun, überall liegen Kastanien herum und die Kaninchen sind schon fast ausgewachsen. Auch wenn es auf dem Foto sehr sommerlich aussieht, hatte es zum Zeitpunkt der Aufnahme (20.08., circa 13 Uhr) nur knapp 20°, was ich für diese Jahreszeit ziemlich enttäuschend finde. Aber der ganze Sommer war ja nicht das Gelbe vom Ei. Die im Juni gekauften Sandalen habe ich bislang nur einmal getragen. Mal sehen, vielleicht kann ich sie ja in den nächsten Wochen und im Urlaub nochmal ausführen. Apropos Urlaub: Der letzte Sonntag im September fällt genau in meine Urlaubsblogpause und sogar in die Zeit, in der der Herr Koch und ich unterwegs sein werden. Ein Foto liefere ich dann einfach nach. 🙂

„12 Monate“ ist eine Aktion von Zeilenende. Seinen Beitrag sowie alle Teilnehmer findet Ihr auf seinem Blog.

Alle Beiträge aus den vorherigen Monaten gibt es hier.

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Veröffentlicht in Fernsehserien

Seri(e)ös: Macht Facebook bald Netflix und Co. Konkurrenz?

Durch meinen Job verbringe ich täglich sehr viel Zeit bei Facebook. Wirklich sehr viel. An anderer Stelle schrieb ich bereits, dass das größte soziale Netzwerk (inzwischen unfassbare 30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland, davon 27 Millionen täglich!) ständig mit neuen Funktionen überrascht. Manche davon sind kacke stellen Seitenadministratoren vor interessante Herausforderungen, zum Beispiel die Tatsache, dass Linkvorschauen seit einigen Wochen nicht mehr bearbeitet werden können (wirklich anstrengend!). Andere wiederum klingen spannend und könnten dazu führen, dass die Nutzer in Zukunft noch mehr Zeit auf Facebook verbringen. Eine dieser neuen Funktionen, die gerade in den USA getestet und in Deutschland wahrscheinlich im vierten Quartel 2017 ausgerollt wird, ist Facebook Watch.

Was ist Facebook Watch?

Facebook Watch ist ein Videobereich, in dem Facebook seinen Nutzern eigenproduzierten Content zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich vor allem um (kurze) Daily Shows und (Reality-TV-)Serien, aber auch Sportübertragungen (in den USA streamt Facebook zum Beispiel jede Woche ein Major-League-Baseballspiel). Mit Watch steigt Facebook also in den boomenden Streamingmarkt ein und kombiniert ihn geschickt mit dem sozialen Aspekt seines Netzwerks. Auf Watch können zum Beispiel Freunde ihren Freunden Serien empfehlen. Am interessantesten ist aber der kommunikative Aspekt, denn anders als bei Netflix, Amazon Prime und Co. können sich Nutzer hier in Echtzeit innerhalb des Streaminganbieters über das Gesehene austauschen und mit ihren Freunden und anderen Zuschauern diskutieren. Den Gedanken hinter Watch beschreibt Mark Zuckerberg wie folgt:

“Watching a show doesn’t have to be passive. It can be a chance to share an experience and bring people together who care about the same things.”

Kann Facebook Netflix und Co. mit Watch Konkurrenz machen?

Man wird abwarten müssen, wie Watch bei den Usern ankommt. Durch die Bevorzugung von Videoinhalten im Newsfeed könnten Inhalte aus Watch allerdings sehr schnell viral gehen und die User sich so daran gewöhnen, dass ihnen diese Formate auf der Startseite angezeigt werden. Sollte es zudem gelingen, Stars und Sternchen für Watch zu gewinnen, kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass Watch sich als Alternative zu YouTube etablieren könnte. Der große Vorteil ist einfach, dass unfassbar viele Menschen dort sowie jeden Tag online sind. Warum sollte ich als Nutzer also nicht auch Videos bei Watch schauen, wenn ich in der Bahn sitze oder mich in der Mittagspause langweile und sowieso gerade durch meinen Facebookfeed scrolle? Einfacher geht es ja gar nicht mehr. Amazon und Netflix werden Facebook Watch sicherlich im Auge behalten, müssen sich aber meiner Meinung nach aktuell deswegen keine Sorgen machen, da sich das Angebot einfach zu sehr unterscheidet. Sollte Facebook sich allerdings irgendwann entschließen, ins „richtige“ Seriengeschäft einzusteigen und hochwertige Formate kostenfrei (!) zur Verfügung zu stellen, könnte sich das definitiv ändern. Die finanziellen Mittel dafür hat der Konzern auf jeden Fall.

Wie steht Ihr zu diesem Thema: Würdet Ihr Facebook auch als Streamingdienst nutzen? Und glaubt Ihr, dass Watch sich etablieren wird oder schnell wieder eingestampft wird? Ich warte gespannt auf den Start in Deutschland und bin vor allem neugierig, welche Formate Facebook anbieten wird – und welche Qualität diese haben werden…

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Media Monday #321

Heute in vier Wochen ist mein erster Urlaubstag. Vorher gibt es noch einiges zu tun, denn eine Abwesenheit von 2 1/2 Wochen muss doch gründlich vorbereitet werden. Es ist das erste Mal, dass ich in meinem jetzigen Job länger als eine Woche Urlaub habe, also auch für mich eine neue Situation. Diese Woche warten außerdem noch eine ganztägige Weiterbildung (zum Thema Facebook-Werbeanzeigen – yeah!) sowie Familienbesuch auf mich. Solltet Ihr ab Donnerstag nichts mehr von mir hören, dann liegt es einfach daran, dass meine Mutter und meine Schwester zu Besuch sind und mich in Beschlag nehmen. Am Montag, vielleicht auch erst am Dienstag melde ich mich dann aber spätestens zurück. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine wunderbare Woche! 🙂

1. Wenn schon Superheld, dann doch bitteschön Stephen Amell als (Green) Arrow. Der sieht immerhin gut aus. Ich sollte dringend mal Staffel 4 nachholen. Man kommt ja zu nichts. 😀

2. Crossover und Gastauftritte von Figuren aus anderen Serien/Comics etc. gibt es bei Friends zuhauf! Gerade erst habe ich in Staffel 3 Robin Williams (traurig…), Billy Crystal und Ben Stiller erspäht. Bin sehr gespannt, wer mich dort noch erwartet.

3. Die letzte Folge von Six Feet Under war ein rundherum großartiges Serien-Finale, denn es bietet dem Zuschauer die Möglichkeit, von allen Figuren Abschied zu nehmen und so die Serie mit dem guten Gefühl zu beenden, dass keine Fragen offen geblieben sind.

4. Unmöglich, aber ____ und ____ würde ich ja gerne mal zusammen in einem Film oder einer Serie sehen, schließlich ____ . Boah, da bin ich raus.

5. Wenn es um die Klassiker der Literatur geht, habe ich noch einiges aufzuarbeiten.

6. Spiele zu bekannten Buch- oder Film-Reihen kenne ich keine.

7. Zuletzt habe ich die sechste Staffel Modern Family begonnen und das war genauso unterhaltsam wie die Staffeln eins bis fünf, weil diese Familie einfach liebenswert-bekloppt ist.

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Seri(e)ös: Was macht eine Serie zur Lieblingsserie?

Viele Dinge im Leben lassen sich nicht erklären. Das gilt besonders für Vorlieben. Warum schmeckt mir Crème Brûlée so gut, dass ich sie jeden Tag essen könnte? Warum ist meine Lieblingsfarbe Rot und nicht Gelb? Warum mag ich das Meer lieber als die Berge, tanzen lieber als joggen, Rockmusik lieber als Hip-Hop und den Samstag lieber als den Sonntag? Ich kann Vermutungen anstellen (bei der Samstag-/Sonntag-Frage habe ich eine vage Ahnung… 😉 ), aber völlig aufklären werde ich die Gründe für diese Vorlieben wohl nicht. Das soll mich aber nicht davon abhalten, heute mal ein wenig darüber zu sinieren, warum ich zwar viele TV-Serien, die ich bislang gesehen habe, mag, aber es doch nur etwa ein Dutzend auf die Liste meiner Lieblingsserien geschafft hat. Seid ihr dabei?

Schreibtisch-Lieblingsserien

Bevor ich hier Überlegungen dazu anstelle, warum mir manche Serien besser gefallen als andere, erscheint es mir sinnvoll, kurz aufzulisten, welche Produktionen es auf meine Lieblingsserienliste geschafft haben. Ich wähle dafür einfach die alphabetische Reihenfolge:

  1. Fringe
  2. Gilmore Girls
  3. Gossip Girl
  4. House of Cards
  5. Lost
  6. Mad Men
  7. Six Feet Under
  8. Sons of Anarchy
  9. Suits
  10. The Sopranos
  11. The Wire
  12. Twin Peaks

Was macht eine Serie zur Lieblingsserie?

Nachdem geklärt ist, welche Serien sich einen besonderen Platz in meinem Herzen erobert haben, fällt es deutlich leichter, sich über das „Warum“ Gedanken zu machen. Ich habe dafür vor allem folgende Gründe identifiziert:

1. Eine Lieblingsserie würde ich bedingungslos weiterempfehlen.

Die persönliche Empfehlung eines Produktes oder einer Dienstleistung durch eine Person, der wir vertrauen, ist heutzutage Gold wert. Kein Wunder, dass Influencer Marketing so durch die Decke geht. Wenn mich jemand nach Serien fragt, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann, sind es (mindestens) diese 12. Einige davon empfehle ich grundsätzlich immer allen, die sie noch nicht kennen (Fringe, Lost, The Sopranos, The Wire, Twin Peaks, Suits und neuerdings auch Sons of Anarchy), andere sind wohl nicht für jeden das große Los (Die Gilmore Girls zum Beispiel funktionieren für viele Männer nicht so gut, habe ich mir sagen lassen…). Dennoch hat jede der genannten Serien etwas, das sie sehenswert macht. Damit sind wir auch schon bei den nächsten Punkten:

2. Eine Lieblingsserie hat eine starke und/oder klug und/oder fesselnd erzählte Geschichte.

Menschen lieben gute Geschichten. Sie müssen nicht immer gut ausgehen, müssen nicht immer lustig oder dramatisch oder überraschend sein, sondern einfach nur konsequent und glaubwürdig erzählt. The Wire ist für mich das beste Beispiel dafür: Eine Serie, die in einem trostlosen Umfeld spielt und eigentlich nur tragische Handlungsstränge hat, es aber trotzdem schafft, eine komplexe Geschichte fesselnd und unterhaltsam zu erzählen. Gutes Storytelling funktioniert natürlich auch in ganz anderen Milieus und auf wesentlich simplere Weise. Gossip Girl zum Beispiel dreht sich eigentlich nur darum, dass alle – der Zuschauer inklusive – herausfinden möchten, wer denn dieses Gossip Girl nun ist. Einfacher kann man keine Spannung erzeugen.

3. Eine Lieblingsserie schafft es, dass das Schicksal ihrer Figuren den Zuschauer emotional berührt.

Ich stelle oft schon bei der ersten Sichtung einer Serie fest, dass diese es wohl auf meine Lieblingsserienliste schaffen wird. Dafür gibt es ein ganz einfaches Anzeichen, wenn sie sich dem Ende nähert: Ich spare mir die letzten Folgen auf, zögere das Serienfinale so lange wie möglich hinaus, weil ich nicht möchte, dass die Serie endet. Ich möchte mich nicht endgültig von den Figuren und ihrer Welt verabschieden, sondern noch möglichst lange Teil des Serienuniversums bleiben. Irgendwann siegt dann natürlich doch die Neugier. Eine echte Lieblingsserie schafft es dann, dass mich das Schicksal ihrer Figuren emotional berührt. Und zwar so richtig. Six Feet Under ist wohl das Paradebeispiel für ein emotionales und unglaublich berührendes Ende – das vielleicht beste Serienende ever.

Aber natürlich ist auch bei einer Lieblingsserie eigentlich der Weg das Ziel: In ihrem Verlauf muss sie es darum schaffen, dass mir ihre Figuren ans Herz wachsen und mich mitnehmen auf eine emotionale Reise, bei der ich mich mit ihnen freue, leide und schockiert vor dem TV sitze, wenn sie den Serientod sterben.

4. Eine Lieblingsserie macht Spaß.

Bei all den emotionalen Momenten und der starken Story ist für mich dennoch wichtig, dass eine gewisse Leichtigkeit nicht komplett verloren geht. Ich möchte schließlich unterhalten werden! Oft geschieht das über Wortwitz (Suits ist hier ein gutes Beispiel). Manchmal fällt diese Aufgabe aber auch explizit einer, zwei oder mehreren Personen zu. In Fringe ist es Walters Spleenigkeit, die für Unterhaltung sorgt, in Sons of Anarchy sind es Tig und Chucky, in Mad Men ist es meistens Roger.

5. Eine Lieblingsserie hebt sich vom Serien-Einheitsbrei ab.

Vor über 25 Jahren revolutionierte David Lynch die Serienwelt, als er Twin Peaks schuf. Verstörend, tiefgründig, erschreckend, komisch, aber vor allem anders war diese Serie. Grundsätzlich ist Andersartigkeit für mich ein gutes Kriterium, um eine Lieblingsserie zu beschreiben. Dabei kann sich diese Andersartigkeit auf die Figuren, die Geschichte, die Erzählweise, den Ort etc. beziehen. Gilmore Girls lebt von der ganz besonderen Mutter-Tochter-Beziehung; Lost unterscheidet sich von anderen Serien durch seine Ortsgebundenheit und die Besonderheit dieses Ortes; Fringe spielt mit Zeit, Raum und Universen, ohne dabei Science-Fiction zu sein (außer in Staffel 5 vielleicht). Statt ein bekanntes Thema das x-te mal auf die gleiche Weise aufzurollen, wählt eine Lieblingsserie meistens einen anderen Ansatz oder erzählt direkt eine Geschichte, die es so vorab noch nie gab.

Fazit

Sich dem Thema Lieblingsserien auf analytische Art und Weise zu nähern, ist gar nicht so leicht. Letztendlich ist für mich meist die emotionale Bindung an eine Serie entscheidend, damit ich ihr das Prädikat Lieblingsserie angedeihen lasse. Das tue ich nämlich nicht leichtfertig. Ich dachte sogar, ich hätte all meine Lieblingsserien bereis gefunden, da ich die genannten zu großen Teilen schon vor über zwei, drei Jahren oder sogar noch früher für mich entdeckt habe. Zum Glück habe ich aber vor Kurzem festgestellt, dass Serien mich auch heute noch emotional so richtig berühren können (nämlich Sons of Anarchy). Die obige Liste ist also nur eine Momentaufnahme und wird in den nächsten Monaten und Jahren bestimmt noch wachsen. Ich freue mich darauf.

Welche Serien sind Eure Lieblingsserien – und warum? Könnt Ihr erklären, warum ihr gerade diese Serien so gern mögt und andere vielleicht nicht? Und was haltet Ihr von meinen oben aufgestellten Kriterien über Lieblingsserien?

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Media Monday #320

Mir ist ein bisschen die Puste ausgegangen. Schon in den letzten Wochen war es nicht leicht, Blog und Arbeit und Haushalt und Leben unter einen Hut zu bekommen. Vorigen Montag schrieb ich an dieser Stelle über das Hamsterrad, dem das Erwachsenenleben oft, für mich gerade zu oft, gleicht. Ich kann mit der Geschwindigkeit dieses Rades aktuell nur mühsam mithalten, es fehlt mir schlicht an Energie – und auch an Lust, es zu versuchen. Dinge, die mir sonst Spaß machen, empfinde ich aktuell als Pflichtübung, unter anderem leider auch das Freizeitschreiben. Umstände, mit denen ich mich eigentlich arrangiert habe (zum Beispiel der Tatsache, dass ich abends und am Wochenende fast immer allein zu Hause bin und dass meine Familie 300 km weit entfernt wohnt), setzen mir plötzlich wieder zu. Ich sehne mich nach Ruhe und gleichermaßen nach Abwechslung, nach Ankommen und Veränderung und kann noch nicht einmal sagen, was der Auslöser dafür ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es kann sein, dass es in den nächsten Wochen hier etwas weniger Beiträge geben wird, als ihr es gewohnt seid. In der zweiten Septemberhälfte habe ich zwei Wochen Urlaub und werde in der Zeit überhaupt nicht bloggen und auch keine Texte dafür vorbereiten. Ich bin sicher, dass diese Lustlosigkeit und Unzufriedenheit nur eine Phase ist und ich diese schnell überwinden werde. Sollte ich in der Zwischenzeit mal zwei, drei, vier Tage nichts von mir hören lassen, nehmt es mir nicht übel – ich muss mich ein bisschen sortieren und in meiner Freizeit die Seele abseits des PCs und dieser verrückten Internetwelt baumeln lassen. 🙂 Dieser Umstand soll mich aber nicht davon abhalten, mich dem heutigen Media Monday zu widmen. Kommt gut in die neue Woche! 🙂

1. Düstere Zukunftsvisionen oder schlicht Dystopien bieten oft spannende Erzählanlässe – und sind bisweilen sogar erschreckend vorstellbar.

2. Wenn nächste Woche Freitag bei Netflix „The Defenders“ starten, sollte ich mich mal darüber informieren, worum es darin geht.

3. Die Masse an Menschen wäre für mich allein ja schon Grund genug, ein Leben in der Großstadt niemals in Erwägung zu ziehen.

4. Wenn ich so überlege, dürfte ich so ziemlich jeden Film von/mit ____ kennen, ____ . Jeden Film? Nein, auf keinen Fall kenne ich jede Film mit irgendeinem Schauspieler (m/w).

5. Kevin Spacey und Robin Wright für die Serie House of Cards zu gewinnen, war in meinen Augen ein echter Coup, schließlich haben die beiden großen Namen wohl viel zum Hype um die Serie beigetragen und sie so groß werden lassen. Dass beide ihre jeweiligen Rollen dann auch noch so großartig spielen, tut sein Übriges.

6. Nachdem ich Der Anschlag von Stephen King zu Ende gelesen gesehen haben werde, muss ich dringend 11.22.63 schauen lesen, immerhin fesselt das Buch mich aktuell sehr und ich bin gespannt, wie die Serie dazu ausfällt.

7. Zuletzt habe ich mit mir gerungen, ob ich heute bereits die fünfte Staffel Orphan Black beginnen oder damit warten soll, bis ich The Good Wife, Staffel 4 beendet habe und das war keine leichte Entscheidung, weil ich sehr neugierig bin, wie es mit den Klonen weitergeht. Dennoch werde ich erst noch die angefangene Staffel The Good Wife beenden – zwei solche Dramaschwergewichte auf einmal sind dann doch etwas zu viel. 😉

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Veröffentlicht in Schreibtischliebling

Schreibtischliebling #8

Mein Musikgeschmack ist breit gefächert. Manche Leute würden sagen, ich hätte gar keinen Musikgeschmack, aber ich sehe nicht ein, warum ich nur eine einzige Musikrichtung hören sollte, wenn mir doch viele gefallen. Grundsätzlich mag ich es gern rockig, genauso lasse ich manchmal aber einfach nur das lokale Radio nebenbei laufen und  mich mit Popsongs beschallen, mache mir eine 90er-Playlist an oder auch mal klassische Musik, wenn ich an einem längeren Text schreibe. Seit ich letztes Jahr mit dem Herrn Koch bei einer Open Air-Aufführung des Musicals Hair war, läuft auch der Soundtrack dazu hier regelmäßig rauf und runter. Ihr seht: Die Musikvorlieben sind vielfältig.

In meiner Playlist befindet sich zum Beispiel auch das Lied Brandenburg von Rainald Grebe. In den letzten Wochen habe ich mal etwas tiefer in den musikalischen Ergüssen dieses Mannes gegraben und dabei eines der schönsten und ehrlichsten Liebeslieder gefunden, das mir je untergekommen ist. Wie gerne ich selbst auf die Zeile „Mein Handy liegt auf meinem Herzen mit deiner SMS“ gekommen wäre. ♥