Veröffentlicht in Alltag, Prüfungen, Uni

Prüfungen und die ewige Frage nach dem Wann

Jetzt haben wir es also mal wieder fast geschafft. Das Semester nähert sich mit großen Schritten dem Ende. Die nächste Woche ist die letzte der Vorlesungszeit und am 11.02. beginnt sie dann, die geliebte Klausurphase. Vorfreude pur! Und wie das immer so ist: die schlimmste Klausur wird direkt am ersten Tag geschrieben. Psychologie. 1000 Power-Point-Folien voller Definitionen und Statistiken zum Auswendiglernen für eine 90-Minuten-Multiple-Choice-Klausur.

Man muss nicht verstehen, warum Dozenten ihre Klausur direkt auf den ersten oder zweiten Tag der Prüfungsphase legen. Bloß den Studierenden nicht noch ein paar Extratage zum Lernen geben, nein. Sie könnten dann ja gut vorbereitet in der Klausur auftauchen und eine gute Note schreiben. Welch unerwünschtes Ereignis. So mancher hat noch nicht begriffen, dass eine „Phase“ mehrere Tage umfasst und es auch durchaus möglich und (man höre und staune!) auch erlaubt ist, Klausuren in der zweiten Woche dieser Phase zu schreiben. Oder ist es ihm halt egal. Letzteres ist wohl meistens der Fall. „Wenn sie mehr Zeit zum Lernen brauchen, dann können sie die Klausur ja in der zweiten Prüfungsphase Ende März / Anfang April schreiben!“ Ja genau, ich schreibe dann im März einfach meine Hausarbeiten und lerne nebenbei noch für vier Klausuren, super Plan! Dann habe ich ja weder Zeit und Muße, um vernünftig zu schreiben noch um mehr bzw. intensiver zu lernen als jetzt.

Also muss es anders gehen. Augen zu und durch, Psychologie wird nun durchgezogen ebenso wie zwei andere Klausuren. Eine werde ich wohl in den März schieben. Schieben müssen. Irgendwo muss man dann doch Abstriche machen und es ist einfach eine zu viel.

In diesem Sinne: Allen, die auch gerade für Klausuren (oder noch übler: mündliche Prüfungen) lernen: Viel Motivation und Durchhaltevermögen! Allen, denen das erspart bleibt: Herzlichen Glückwunsch!

Den nächsten Eintrag wird es hier voraussichtlich erst irgendwann nach dem 11.02. geben. Wem das nicht gefällt, der darf sich gerne bei der Uni über zu viele Prüfungsleistungen beschweren…

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

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