Veröffentlicht in Alltag, Fernsehserien, Uni

Das F-Wort

Nein, nicht das böse Wort, an das jetzt jeder sofort denkt. Nicht jenes, das in amerikanischen Filmen und Serien immer überpiept wird. Ein anderes. Ein geradezu aus meinem Wortschatz verschwundenes. Gestrichenes. Das F-Wort, das ich meine, heißt Ferien.

Ferien. Diese unbeschwerte Zeit ohne Pflichten und Termine. Ohne frühes Aufstehen und durchgeplante Tagesabläufe. Ohne Stress, Hektik und schlechte Laune. Herrlich.

In den letzten Jahren gab es wenige Ferientage. Nun aber liegen ganze zehn vor mir. Heute habe ich die letzte Hausarbeit abgegeben und somit die letzte Verpflichtung aus dem Wintersemester erfüllt. Die Veranstaltungen des neuen Semesters beginnen erst am 08.04. Ergo – Ferien. Herrlich.

Was aber, o was, fängt man nun in den Ferien an als armer Student? Da ich für einen neuen Laptop spare bzw. sparen möchte (bereits gesparte Summe: 0 Euro), fällt verreisen flach. Hm. Aber was soll’s, zu Hause ist es ja auch ganz nett. Okay, mir wären 20 Grad, Sonne und Strand auf Gran Canaria auch lieber, aber soll man sich die wenigen freien Tage durch Gejammere kaputt machen? Nein. Also tue ich das, was ich auch im normalen Alltag gerne mache, aber meistens nicht machen kann bzw. wenn, dann nicht so, wie ich es möchte.

Lange schlafen. Ausgiebigst frühstücken. Kaffee trinken mit den Liebsten. Laut Musik hören. Lange Spaziergänge mit meiner Schwester (falls es nicht gerade schneit). Exzessiv Lieblingsfernsehserien schauen. Schaufensterbummeln. E-Mails an vernachlässigte Freunde in anderen Städten schreiben. Lesen. Herrlich.

All diesen Dingen werde ich die nächsten Tage nachgehen. Klingt ganz gut soweit. Mal sehen, wie lange ich dieses entspannte Leben durchhalte.

Aber zehn Tage sollten ja irgendwie zu schaffen sein.

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

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