Veröffentlicht in Alltag, Dieser Blog, Fernsehserien, Uni

Was bisher geschah…und wie es weitergehen soll

Seit ungefähr sechs Monaten bin ich jetzt stolze „Besitzerin“ dieses Blogs. Ursprünglich wollte ich schreiben, weil sich so viele Post-its voller interessanter Gedanken auf meinem Schreibtisch stapelten und ich einen zuverlässigen „Aufbewahrungsort“ dafür suchte: für Zitate aus Literatur, Musik und v.a. TV, aber auch Gedanken an Vergangenes und Träume von Zukünftigem. Hmm. Da bin ich jetzt wohl in letzter Zeit vom Thema abgekommen. Ein wenig.

Denn wofür mir dieser Blog scheinbar vor allem dient, ist Selbstreflexion. Was hat mich bewegt? Bewegt mich gerade? Welche Dinge liegen mir auf dem Herzen und müssen einfach raus, weil ich sonst explodiere? Und welche Dinge liebe ich einfach so sehr, dass ich darüber schreiben muss, dass ich der Welt mitteilen muss, warum auch sie diese Dinge lieben sollte?

So viel hat sich herauskristallisiert: Die Uni ist nach wie vor sehr präsent in meinem Leben, und das nicht immer nur positiv. Ich verbringe dort viel Zeit mit unfassbar lieben Menschen, bekomme geistige Nahrung und viele Denkanstöße, ja. Mit einigen Themen hätte man sich freiwillig ja nie beschäftigt und ist jetzt dankbar dafür, dass man dazu „gezwungen“ wurde. Das ist sehr positiv. Aber ich verbrachte und verbringe dort auch viel Zeit in schlechten Seminaren und Vorlesungen, die ich mir – ganz ehrlich – ohne Anwesenheitspflicht sicherlich nicht jede Woche angetan hätte. Ein weiterer Grund, warum die Abschaffung der Anwesenheitspflicht überfällig ist und zur Verbesserung der Lehrveranstaltungen beitragen würde. Eine gute Lehrveranstaltung braucht nämlich keine Anwesenheitspflicht, denn jeder sitzt dort freiwillig und gerne!

Neben der Uni habe ich mich hier auch einige Male über mein allerliebstes Lieblingshobby und meine große Leidenschaft ausgelassen: Fernsehserien. Erst durch das Verfassen dieser Beiträge hier wurde mir klar, wie gerne ich darüber schreibe und dass ich mich als Germanistin durchaus auch wissenschaftlich damit beschäftigen könnte. Dieses Gedankenspiel hatte zwischenzeitlich solche Ausmaße angenommen, dass ich mich kurzzeitig ernsthaft fragte, ob ich nicht in meiner Masterarbeit mal…? Die Lust und die intrinsische Motivation wären immens, aber ob man sich bei der Abschlussarbeit auf neues Terrain wagen sollte – durchaus gewagt. Mich als Sicherheitsfanatikerin schreckt das irgendwie ab. Der Spruch mit dem Schuster und seinen Leisten hat ja nicht umsonst so lange überlebt. Deshalb werde ich in Zukunft vermutlich einfach hier öfter über dieses Thema schreiben. Als Übung sozusagen. Um mal zu sehen, wie sich das anfühlt. Und weil ich es so liebe. Wenn es mir weiterhin Spaß macht und mir viel dazu einfällt – wer weiß, vielleicht wage ich mich dann auch mal an eine wissenschaftliche Analyse.

Vorher muss ich allerdings definitiv noch Twin Peaks zu Ende schauen, eine einfach nur  großartige Serie. Ich habe so das Gefühl, dass ich noch öfter darüber schreiben werde. Und über Lost. Und mein geliebtes Fringe. Und alles andere, was mir in Zukunft in die Finger (bzw. in den DVD-Player) kommt.

LOG LADY: Welcome to Twin Peaks. My name is Margaret Lanterman. I live in Twin Peaks. I am known as the Log Lady. There is a story behind that. There are many stories in Twin Peaks — some of them are sad, some funny. Some of them are stories of madness, of violence. Some are ordinary. Yet they all have about them a sense of mystery — the mystery of life. Sometimes, the mystery of death. The mystery of the woods. The woods surrounding Twin Peaks. To introduce this story, let me just say it encompasses the All — it is beyond the „Fire“, though few would know that meaning. It is a story of many, but begins with one — and I knew her. The one leading to the many is Laura Palmer. Laura is the one. (TWIN PEAKS Season 1, Episode 1: Pilot)

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

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