Veröffentlicht in Dieser Blog, Fernsehserien

Hingeschaut! #0

Rubriken sind etwas Schönes. Sie kündigen schon in ihrem Namen an, was man als Leser zu erwarten hat. Und wenn einem das nicht zusagt, muss man gar nicht erst weiterlesen. Keine Verschwendung von kostbarer Lebenszeit, höchst erfreulich also. Außerdem mag ich als Gewohnheitsmensch die den Rubriken schon per se inhärente Wiederholung. Es wäre ja keine Rubrik, wenn sich dort nicht thematisch zusammenhängende Beiträge finden ließen. Wieder und wieder, in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen.

Ich mag Rubriken. Darum habe ich beschlossen, dass auch mein Blog eine bekommt. Ich wollte ja mehr über meine große Leidenschaft, die Fernsehserien, schreiben. Dafür drängt sich eine Rubrik geradezu auf. Es soll aber keine weitere Kritik-Rubrik werden, in der Serien bewertet oder rezensiert werden. Nein, das gibt es ja bereits zuhauf. Und ganz im Ernst: Wer bin ich denn, mir ein Urteil über teilweise Millionen Dollar teure TV-Produktionen von gestandenen Regisseuren mit Millionen Fans anzumaßen? Und wen interessiert es, ob Serie X nun von mir 4 Sterne oder 5 bekommt? Richtig, niemanden. Bewerten ist leicht: finde ich gut, finde ich doof. Mache ich auch oft. In meinem Kopf, im Gespräch mit Freunden. Manche Serien sind toll, andere einfach nur schrecklich. Alles rein subjektiv. Aber darüber, wie blöd ich Two and a half men oder Scrubs finde, muss ich hier nicht schreiben. Serien, die mir nicht gefallen, schaue ich mir gar nicht erst an und darum werden sie auch nicht analysiert. Sie sind es nicht wert, dass ich mich mit ihnen befasse. Punkt, fertig, aus. Das kann man jetzt egoistisch nennen, aber ich halte es da gerne mit Lesley Gore: It’s my party and I’ll cry if I want to.

Bewertet wird in „Hingeschaut!“ also nicht, höchstens gelobt oder wohlwollend kritisiert. Ziel dieser Rubrik ist es nämlich, einen Schritt zurückzutreten, sich zu fragen, was es in verschiedenen Serien neben der Handlung noch zu entdecken gibt. Und da fällt mir so einiges ein: Musik. Popkulturanspielungen. Essen&Trinken. Kleidung. Umgang mit Sprache. Träume, Visionen, Bewusstseinszustände. Semantische Räume. Namen. Zeit. Identitätskonstruktion. Figurenbeziehungen. Utopie/Dystopie. Technik und ihr Einsatz. Wiederholung. Übernatürliche Phänomene. Ethische Konzepte.

Und das sind nur die Themen, die mir bei einem ersten Brainstorming eingefallen sind. Klar, dass ich das Rad in dieser Rubrik nicht neu erfinden werde – geschenkt. Muss ja auch nicht sein. Spaß soll’s machen. Also vor allem mir. Wenn’s jemand liest und eine Meinung dazu hat, umso besser: Kommentare sind immer ausdrücklich erwünscht.

Jetzt muss ich mich nur noch für ein erstes Rubrikthema entscheiden. Wer die Wahl hat,…

To be continued…

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

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