Veröffentlicht in Alltag, Prüfungen, Uni, Zitate

Krimskrams #Januar 2014

Leider ist es unitechnisch immer noch unglaublich hektisch gerade.

Die letzten Wochen habe ich genutzt, um die Linguistikhausarbeit zu beenden, was auch erstaunlich gut (und vor allem schnell) geklappt hat. Nun bereite ich mich auf meine letzten Prüfungen vor – eine mündliche in Medienpädagogik am 11.02. und eine Katalanischklausur am 13.02.

Hatte ich übrigens schon erwähnt, wer es durch die Vorauswahl geschafft hat und am 10.02. zum Auswahlgespräch beim DAAD darf? Hmm, ja genau, meine Wenigkeit. Wer hätte das gedacht? Somit jette ich also am 10. nach Bonn (nicht gerade um die Ecke, wenn man an der Ostsee wohnt…), übernachte bei einer unglaublich lieben Freundin, begebe mich am Folgetag wieder in den Norden und absolviere dann direkt die mündliche Prüfung. Ein anderer Termin war dem Dozenten nicht abzuringen (der ebenfalls ein unglaublich lieber Mensch ist, aber auch nur bedingt Einfluss auf die Prüfungsorganisation ausüben kann – anders übrigens als die Katalanischdozentin, die mir problemlos einen Extraklausurtermin angeboten hat, weil ich am regulären Termin in Bonn bin. So viel Nettigkeit ist mir fast schon unangenehm.).

Wie viele Stoßgebete ich schon ausgestoßen habe, dass bitte, bitte, bitte am 10. und 11.02. kein heftiger Wintereinbruch oder Fluglotsenstreik meine Reise verzögert, weiß ich nicht mehr. Es werden jeden Tag mehr. Wenn ich die zweite Februarwoche hinter mir habe, mache ich dreihundertausend Kreuze und freue mich darauf, mich nur noch meiner Masterarbeit (Hatte ich erwähnt, dass ich jetzt auch ein Masterarbeitsthema habe? Ja, habe ich. Hurra.) und zur Entspannung diesem Blog widmen zu können. Das einzige, was ich im Januar neben dem ganzen Wahnsinn geschafft habe, war das Zusammenstellen eines wilden Sammelsuriums von Zitaten, Sprüchen, Musik oder sonstigem Quatsch, der mich durch den Januar begleitet hat.

Matz ab!

Uni

  • „Ich höre jetzt auf zu reden, sonst bestand das Seminar wieder nur aus zehn Minuten Diskussion und 80 Minuten sinnlosem Gelaber des Seminarleiters!“ (Literaturwissenschaftsdozent 1)
  • „Ich weiß ja nicht, ob Sie manchmal lyrisch telefonieren. Ich tue das meistens metrisch ungebunden.“ (Literaturwissenschaftsdozent 2)
  • Und ganz wichtig: der unvermeidliche „Elfenbeinturm“! (alle drei Literaturwissenschaftsdozenten – und zwar jede Woche!)
  • Lange nachgedacht über Peter Handkes Gedichtbandtitel Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt. So richtig verstehe ich ihn immer noch nicht. Ist der letzte Genititiv nicht überflüssig? Ausführliche Diskussion mit Lieblingskommilitone hat nicht zur Klärung beigetragen. Er versuchte mir mit Schüsseln (!) zu verdeutlichen, was hier innen und außen und überhaupt irgendwo ist. Auf einen Nenner kamen wir trotzdem nicht.
  • „Der moralische Gang des Menschen gleicht seinem physischen, der nichts ist als ein fortgesetzter Fall.“ (Jean Paul: Quintus Fixlein)

TV

  • „Some straight like you, giant stick up his ass, age what – 60? He’s just gonna break bad?“ – „I’m 50.“ (Jesse & Walter, Breaking Bad, Staffel 1, Folge 1: Pilot„)
  • „You’re not gonna believe this. He killed 16 Czechoslovakians. Guy was an interior decorator.“ -„His house looked like shit.“ (Paulie & Christopher, The Sopranos, Staffel 3, Folge 11: Pine Barrens)
  • „Hello Peter, this is me, your father, Walter Bishop“ – „Thank you Walter, I know who you are.“ – „Excellent.“ (Walter & Peter, Fringe, Staffel 1, Folge 7: In Which We Meet Mr. Jones)
  • „A wooden leg. They’re so cheap they can’t even afford a whole reporter.“ (Roger Sterling über einen Journalisten mit Beinprothese, Mad Men, Staffel 4, Folge 1: Public Relations)

Musik

  • Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal, nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht, noch lange nicht, egal. (Tomte: Deiche)
  • It’s more than a feeling – more than a feeeeeeeeeling!  (Boston: More than a feeling)
  • Journey: Don’t stop believing. Seit ich die Sopranos gesehen habe, werd‘ ich das nicht mehr los.
  • Supertramp: Logical Song. When I was young it seemed that live was so wonderful, a miracle…
  • Orishas: Represent. Mein Kubaseminar zeigt Wirkung.
  • Counting Crows: Mr. Jones. Alle paar Monate packt mich dieses Lied, v.a. wegen seiner tollen lyrics: …Grey is my favorite colour. I felt so symbolic yesterday. If I were Picasso, I would buy myself a grey guitar and play…
  • Und mein Überlebensmotto für die nächsten Wochen: No voy a sentirme mal si algo no me sale bien. He aprendido a derrapar y a chocar con la pared. Que la vida se nos va como el humo de ese tren, como un beso en un portal antes de que cuente diez. (Fito y Fitipaldis: Antes de que cuente diez)
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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

2 Kommentare zu „Krimskrams #Januar 2014

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