Veröffentlicht in Alltag, Prüfungen, Uni

„Is‘ super in der UB. Wie im Gefängnis!“

Die Masterarbeit ist ein prominentes Gesprächsthema in meinem Freundeskreis. Die meisten sind – so wie ich – noch in der Prä-Schreibphase. Da wird also fleißig Literatur gesucht, gelesen, bunt verziert und an der Gliederung gebastelt.

Eine liebe Freundin von mir ist allerdings schon weiter: Sie will Ende des Monats ihre Masterarbeit abgeben (unnütze Hintergrundinfo am Rande: am 01.04. ist in Schleswig-Holstein Bewerbungsschluss fürs Referendariat. Ein abgeschlossenes Studium ist dafür irgendwie von Vorteil.). Beim heutigen Mittagessen in der Mensa legte sie mir in aller Ausführlichkeit die Vorzüge des Arbeitens in der UB, wo sie seit Wochen ihre Tage verbringt, dar: Keine Ablenkung durch Kühlschrank, Telefon oder Putzattacke, meist kein funktionsfähiges WLAN (ist eine never ending story an meiner Uni), keine Fenster, um das schöne Wetter und vorbeilaufende Menschen zu betrachten. Und gut für die Figur ist es auch, weil man nichts Essbares mit hineinnehmen darf.

Ihre Ausführungen schloss sie mit dem enthusiastischen Fazit: „Es ist wirklich super in der UB. Wie im Gefängnis!“

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

2 Kommentare zu „„Is‘ super in der UB. Wie im Gefängnis!“

  1. Na wenn das mal kein Argument ist, um in der UB zu lernen XD Ich war noch nie so ein UB-Mensch, ich lasse mich zuhause aber auch nicht so oft ablenken.
    kanns ja gar nicht fassen, dass ihr da kein Internet habt … da könnte ich ja gar nicht MA schreiben 😉

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    1. Ich bin auch alles andere als ein UB-Mensch und hab bislang auch immer zu Hause geschrieben. Trotzdem probier ich das, glaube ich, in den nächsten Wochen mal aus. Zumindest kommt man dann mal raus und vereinsamt nicht alleine zu Hause… 😉
      Und das mit dem Internet ist wirklich ziemlich übel, ja. Bis vor kurzem musste man sich irgendein Programm runterladen und sich dann höchst kompliziert einloggen, um das Wlan benutzen zu können. Funktioniert hat das fast nie. Inzwischen wurde da was geändert und man braucht jetzt nur noch einen Benutzernamen und ein Passwort. In der UB soll es laut meine Freundin jetzt meistens (aber nicht immer) funktioneren. Wir haben aber auch noch kleinere Fachbibliotheken überall auf dem Campus (die viel nützlicher und schöner sind) und da funktioniert es zumindest bei meiner Freundin grundsätzlich gar nicht. Ich hab keine Ahnung, warum das bei uns so schlecht funktioniert. Ich hör immer nur, dass es an anderen Unis völlig problemlos und überall auf dem Campus geht. Naja, ich probier das mal selber an verschiedenen Orten auf dem Campus aus die nächsten Tage… 😀

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