Veröffentlicht in Fernsehserien, Zitate

„This is America, man.“ – The Wire

In diesem Beitrag widme ich mich ausführlich der amerikanischen TV-Serie The Wire. Dabei kann – um der besseren Verständlichkeit willen – auf Spoiler leider nicht ganz verzichtet werden.

The Wire ist eine amerikanische TV-Serie, die zwischen 2002 und 2008 auf dem Sender HBO ausgestrahlt wurde. Insgesamt wurden fünf Staffeln mit insgesamt 60 Folgen a 55-60 Minuten produziert. Lediglich das Serienfinale erreicht Spielfilmlänge (90 Minuten). Die Serie spielt in Baltimore und dreht sich v.a. um verschiedene Drogenbanden und den Kampf der Polizei und anderer Behörden gegen diese und die aus den ständigen Drogenkriegen resultierenden Folgen (Gewalt, Mord). Den Geschichten rund um die (vermeintlich) Kriminellen wird dabei genauso viel Erzählzeit eingeräumt wie den Geschichten rund um die (vermeintlich) Guten. Der Grat zwischen Gut und Böse ist extrem schmal in The Wire und die Wanderung zwischen diesen beiden Polen ist ein konstantes Thema für fast alle Figuren; in The Wire ist niemand nur gut oder nur böse.

Baltimore

In manchmal nur lose verbundenen Erzählsträngen zeichnet der Schöpfer der Serie, David Simon, das düstere Bild einer amerikanischen Großstadt und ihrer Bewohner, die alle gemäß ihrer Möglichkeiten versuchen, das Beste aus ihrem Leben an diesem Ort zu machen. Für manche ist es das Drogengeschäft, für andere Polizeiarbeit, für wieder andere Politik oder Journalismus. Sie alle verbindet das Schicksal, eigentlich nichts an ihrer Situation ändern zu können: Wer im Drogengeschäft tätig ist, wurde häufig in diese Welt hineingeboren oder hat aufgrund seiner sozialen Stellung keine andere Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Staatsapparat hingegen ist hoffnungslos unterfinanziert und so stehen sowohl Lehrer bei dem Versuch, Kindern alternative Lebenswege aufzuzeigen, als auch Politik und Justiz beim Kampf gegen Drogen meist auf verlorenem Posten.

Fünf Staffeln – Fünf Fälle

Die Handlung der Serie zusammenzufassen ohne einen Roman zu schreiben, ist unmöglich. Deshalb beschränke ich mich hier auf die allerwichtigsten Informationen. Grundsätzlich wird in jeder der fünf Staffeln ein Fall bearbeitet; das wichtigste Hilfsmittel für die Polizei sind dabei Telefonwanzen (engl. Wire oder Wiretap). Staffel 1 fokussiert sich auf die Crew um Avon Barksdale, der am Ende der Staffel verhaftet werden kann. Damit ist die Geschichte jedoch noch nicht beendet; sein Partner Stringer Bell führt das Unternehmen in Staffel 2 und 3 fort. Staffel 2 beschäftigt sich zudem mit einem Fall von Menschenschmuggel und Mord im Hafen von Baltimore. Staffel 3 rückt den aus der Haft entlassenen Avon Barksdale wieder mehr ins Zentrum des Geschehens, auch wenn bereits ein neuer Drogenkönig namens Marlo Stanfield in Baltimore für Furore sorgt. Nebenbei wird in Staffel 3 ein neuer Versuch gestartet, die Stadt sicherer zu machen, indem Drogenhandel in bestimmten Bezirken „erlaubt“ wird – mit fatalen Folgen. Staffel 4 und 5 verabschieden sich endgültig von Avon Barksdale, Stringer Bell und ihrer Crew und zeigen Marlo und seine Handlanger als die dominierenden Kräfte im Drogengeschäft Baltimores. Die Handlung wird – nach einer doch recht zerfaserten Erzählweise in Staffel 3 – wieder mehr gebündelt: Staffel 4 nutzt dafür einen Blick in das öffentliche Schulsystem Baltimores und den hoffnungslosen Kampf der dortigen Lehrer gegen Gewalt und für eine bessere Zukunft der Kinder. Staffel 5 schließlich wirft einen Blick hinter die Fassade der Baltimore Sun, einer lokalen Zeitung und ihrer Berichterstattung über einen vermeintlichen Serienmörder, den es gar nicht gibt.

So zerklüftet sich die Erzählweise teilweise präsentiert – der Beginn der Folgen folgt einem festen Schema. Nach einer einleitenden Szene folgt der Vorspann. Dieser wechselt in jeder Staffel und zeigt größtenteils Szenen aus der aktuellen Staffel. Dem Zuschauer ist es durch genaues Hinschauen somit bereits zu Beginn der ersten Folge einer jeden Staffel möglich, grobe Rückschlüsse auf den Inhalt dieser zu ziehen. Unterlegt ist der Vorspann mit dem Lied „Way Down In The Hole„, ursprünglich von Tom Waits. Dessen Version wurde als Untermalung für den Vorspann von Staffel 2 gewählt; in den übrigen Staffeln wird das Lied von anderen Musikern auf teils ganz unterschiedliche Weise interpretiert. Nach dem Vorspann wird auf schwarzem Untergrund mit weißer Schrift ein Zitat eingeblendet, das eine Figur der Serie, deren Name auch darunter erscheint, im Laufe der Folge äußern wird. Auch durch dieses Zitat wird der Zuschauer gelenkt und auf zumindest einen wichtigen Moment der kommenden Folge vorbereitet.

Fünf erinnerungswürdige Momente

Highlights aus fünf Staffeln auszuwählen ist unglaublich schwer. Die folgenden fünf Szenen haben mich nachhaltig beeindruckt und berührt:

Staffel 1: McNulty und Bunk untersuchen einen Tatort und kommunizieren vier Minuten lang (!) nur durch Verwendung des F-Worts – einem ohnehin sehr prominenten Wort in The Wire. Wer Probleme mit obszöner Sprache hat, wird – ähnlich wie bei den Sopranos – nicht viel Freude an der Serie haben. Dennoch ist es für den Zuschauer in dieser Szene völlig nachvollziehbar und auch irgendwie faszinierend, was sie dort tun und zu welchen Schlüssen sie kommen – am Ende können sie den Fall aufklären (Folge 1.04).

Staffel 2: Omar sagt im Zeugenstand gegen Bird aus, nachdem dieser an der Ermordung von Omars Freund Brandon beteiligt war. Während der Vernehmung offenbart Omar nicht nur seinen ganz eigenen Moralkodex, sondern vergleicht sich auch mit Birds  Anwalt – sie würden schließlich beide vom Drogengeschäft leben. Ein gutes Beispiel für die Abhängigkeit beider Seiten („Gut“ vs. „Böse“) voneinander (Folge 2.06).

„Levy: You are amoral, are you not? You are feeding off the violence and the despair of the drug trade. You’re stealing from those who themselves are stealing the lifeblood from our city. You are a parasite who leeches off–

Omar: Just like you, man.

Levy: –the culture of drugs… Excuse me, what?

Omar: I got the shotgun. You got the briefcase. It’s all in the game, though, right?“

Staffel 3: Die dritte Staffel ist die Staffel mit der am wenigsten stringenten Handlung. Das wohl schockierendste Ereignis ist mit Abstand Stringer Bells Ermordung durch Omar, die auch McNulty&Co nicht kalt lässt. Die durch Stringers Tod entstandene Lücke kann während der ganzen restlichen Serie nicht mehr gefüllt werden. (Folge 3.12)

Staffel 4: Der Fokus liegt in dieser Staffel eindeutig auf verschiedenen halbwüchsigen Jugendlichen und ihrem Leben zwischen Schule, zerrütteten Familien und Drogen. Einer davon ist Randy, der bei einer Pflegefamilie lebt und ungewollt Mitwisser eines Mordes wird. In einer Racheaktion wird seine Pflegemutter schwer verletzt und Randy verliert sein Zuhause. Sergeant Carver, der sich immer für Randy stark gemacht hat und ihm versprochen hatte, das er nicht wieder im Waisenhaus landet, sind die Hände gebunden und so landet Randy – von Carver enttäuscht – schließlich doch dort. (Folge 4.13).

„You gonn‘ help, huh? You gonna look out for me? You gonna look out for me, Sergeant Carver? You mean it? You gonna look out for me? You promise?! You got my back, huh?!“

Staffel 5: Bubbles ist einer der beeindruckendsten Charaktere der ganzen Serie. In Staffel 5 bekommt er sein Leben endlich in den Griff, schließt sich einer Selbsthilfegruppe an und sagt den Drogen adieu. Als er ein Jahr clean ist, hält er eine bewegende Rede vor der Gruppe, in der er erstmals über den Tod seines Freundes Sherrod spricht, für den er sich verantwortlich fühlt (Folge 5.09).

„Ain’t no shame in holdin‘ on to grief, as long as you make room for other things too.“

Fünf erinnerungswürdige Figuren

  1. Omar Little (Michael K. Williams): Der nur Drogendealer überfallende Gangster mit der Schrotflinte und dem eisernen Moralkodex ist der Antiheld schlechthin.
  2. Stringer Bell (Idris Elba): Der am College BWL-Kurse belegende Strippenzieher der Barksdale-Crew vereint Seriosität und Drogenhandel wie kein zweiter und zeigt damit, dass Sucht ein Geschäft ist wie jedes andere.
  3. Jimmy McNulty (Dominic West): Trinkt zu viel. Betrügt seine Frau. Hält sich nicht an Gesetze und auch nicht an Anweisungen von Vorgesetzen. Ist zu allem bereit, um den Fall zu lösen, was ihn immer wieder Kopf und Kragen kostet. Nicht umsonst als „natural police“ bezeichnet.
  4. Bubbles (Andre Royo): Drogenabhängig, obdachlos, einsam, aber nicht gebrochen. Für ein paar Dollar hilft er den Polizisten zu finden, wen sie gerade suchen. Kriegt sein Leben am Ende in den Griff und kann als Beispiel dafür gelten, dass es einen Ausweg aus den Drogen gibt.
  5. … geht an Lester Freamon, Cedric Daniel, Bunk Moreland, Kima Greggs, Avon Barksdale, D’Angelo Barksdale, Marlo Stanfield, Ellis Carver, Tommy Carcetti, Roland Pryzbylewski, Frank Sobotka und all die anderen, deren Geschichte genauso interessant zu erzählen wäre, wie die von Nummer 1-4.

The Wire in fünf Zitate

„You can’t even call this shit a war…wars end.“ (Ellis Carver, 1.01)

„A man must have a code.“ (Bunk Moreland, 1.07),

„You come at the king, you best not miss.“ (Omar Little, 1.08)

„If the Gods are fucking you, you find a way to fuck them back. It’s Baltimore, gentlemen; the Gods will not save you.“ (Ervin Burrell, 3.03),

„I still wake up white in a city that ain’t.“ (Tommy Carcetti, 4.02)

Fünf Gründe, sich The Wire anzuschauen

  1. Gleichgewicht: Die Figuren sind vielschichtig und sowohl die „Guten“ als auch die „Bösen“ bekommen in The Wire die Gelegenheit, ihre Geschichte zu erzählen.
  2. Keine Klischees: Gute Polizisten, böse Drogendealer? Nicht in The Wire. Omar und sein komplexer Moralkodex sowie Jimmy McNultys teilweise mehr als illegale Ermittlungsmethoden (inklusive falscher Morde) sind das beste Beispiel dafür.
  3. Authentizität: Für viele der Figuren in The Wire gibt es reale Vorbilder (so etwa für Bubbles oder Frank Sobotka), die teilweise auch von den Machern der Serie konsultiert wurden. Zudem wurden viele Darsteller vor Ort in Baltimore gecastet. Das beste Beispiel ist Felicia „Snoop“ Pearson, die eine wichtige Rolle in Staffel 4 und 5 spielt und auch im wahren Leben der Drogenszene in Baltimore entstammt. Ich empfehle zudem die Sichtung im englischen Original (+ englische Untertitel), da viele der Figuren in starkem Slang sprechen, was für zusätzliche Authentizität sorgt.
  4. Überraschende Wendungen: Man sollte sich nicht zu sehr an geliebte Charaktere gewöhnen. The Wire ist gnadenlos, auch mit seinen Hauptfiguren. Mehrere Serientode trafen mich völlig unerwartet.
  5. Anspruchsvolle Erzählweise: The Wire ist nichts für nebenbei. Ich habe nur eine Folge pro Tag geschaut, weil in jeder Folge so viel passiert, dass ich das erstmal verarbeiten musste. Für Aufmerksamkeit wird man aber mit einem großartigen Serienerlebnis belohnt.

Lektürehinweis: Rafael Alvarez: The Wire. Truth be told. With an introduction by David Simon. New York 2009. (Enthält Zusammenfassungen aller Staffeln und Folgen sowie Hintergrundinformationen zu einzelnen Figuren, ist aber eher eine unterhaltsam-populärwissenschaftliche Lektüre als eine (medien)wissenschaftliche Analyse der Serie.)

When you walk through the garden
You gotta watch your back
Well I beg your pardon
Walk the straight and narrow track
If you walk with Jesus
He’s gonna save your soul
You gotta keep the devil
Way down in the hole
He’s got the fire and the fury
At his command
Well you don’t have to worry
If you hold on to Jesus hand
We’ll all be safe from Satan
When the thunder rolls
Just gotta help me keep the devil
Way down in the hole
All the angels sing about Jesus’ mighty sword
And they’ll shield you with their wings
And keep you close to the lord
Don’t pay heed to temptation
For his hands are so cold
You gotta help me keep the devil
Way down in the h – See more at: http://www.theme-songs.info/the-wire-theme-song/#sthash.r1ZPb2Ed.dpuf
When you walk through the garden
You gotta watch your back
Well I beg your pardon
Walk the straight and narrow track
If you walk with Jesus
He’s gonna save your soul
You gotta keep the devil
Way down in the hole
He’s got the fire and the fury
At his command
Well you don’t have to worry
If you hold on to Jesus hand
We’ll all be safe from Satan
When the thunder rolls
Just gotta help me keep the devil
Way down in the hole
All the angels sing about Jesus’ mighty sword
And they’ll shield you with their wings
And keep you close to the lord
Don’t pay heed to temptation
For his hands are so cold
You gotta help me keep the devil
Way down in the h – See more at: http://www.theme-songs.info/the-wire-theme-song/#sthash.r1ZPb2Ed.dpuf
When you walk through the garden
You gotta watch your back
Well I beg your pardon
Walk the straight and narrow track
If you walk with Jesus
He’s gonna save your soul
You gotta keep the devil
Way down in the hole
He’s got the fire and the fury
At his command
Well you don’t have to worry
If you hold on to Jesus hand
We’ll all be safe from Satan
When the thunder rolls
Just gotta help me keep the devil
Way down in the hole
All the angels sing about Jesus’ mighty sword
And they’ll shield you with their wings
And keep you close to the lord
Don’t pay heed to temptation
For his hands are so cold
You gotta help me keep the devil
Way down in the h – See more at: http://www.theme-songs.info/the-wire-theme-song/#sthash.r1ZPb2Ed.dpuf
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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

4 Kommentare zu „„This is America, man.“ – The Wire

    1. Hmm, ich hab gerade nochmal geguckt: Die Abschnitte „5 erinnerungswürdige Figuren“ und ganz besonders „5 erinnerungswürdige Momente“ sind nicht spoilerfrei. Der Rest weitestgehend schon.
      Ich find’s immer unglaublich schwer, in Reviews nicht zu spoilern, oder? Worüber kann man dann noch schreiben, wenn nicht über die entscheidenden Momente?
      Die Serie ist aber wirklich toll und wirklich authentisch, so viel kann ich ganz spoilerfrei verraten. 😉 Lohnt einen Blick!

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      1. Ah – danke für deinen Hinweis! Jetzt hab ich mich getraut den Artikel zu lesen. Idris Elba spielt da mit, oder? Den sehe ich sowieso gerne, auch wenn er immer ein- und dieselbe Rolle zu spielen scheint.
        Klingt auf jeden Fall nach einer (weiteren *seufz*) Serie, die ich mir anschauen sollte. 😀

        Ja, ich finde es auch schwer zu schreiben so ganz ohne zu spoilern. Habe dazu schon verschiedenen Kram ausprobiert… die Schrift weiß machen, sodass diejenigen, die es nicht abwarten können, den Text zum lesen nur markieren müssen und die anderen sicher sind. Oder sogar einen Text mit und einen ohne Spoiler schreiben … ach … das ist alles irgendwie nervig. Wenn es mir doll unter den Nägeln brennt, dann schreibe ich jetzt tatsächlich immer einen Text nur mit Spoilern und Überlegungen. Weil ich an und für sich ja schon Begeisterung wecken will und die Leute dazu bewegen möchte einen tollen Serienstoff zu würdigen… auf der anderen Seite will man ja aber auch über die sensationellen Geschehnisse berichten und das was einen besonders bewegt hat. Die Diskrepanz verstehe ich gut 😉

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      2. Gut, dann konnte ich ja verhindern, dass du aus Versehen gespoilert wirst. 😉
        Und du hast recht, Idris Elba spielt in The Wire mit und macht seine Sache echt super (Hätte nie im Leben gedacht, dass der Brite ist, den Baltimore-Slang kriegt er 1a hin!). Seine Figur Stringer Bell ist einer meiner Lieblingscharaktere und sehr prägend für die Serie. Von daher hast du jetzt einen Grund mehr, dir die Serie anzuschauen. 🙂
        Ich hab auch schon mal überlegt, wie ich das mit den Spoilern handhaben soll, habe aber auch keine Lust, da technische Mätzchen einzubauen (wäre auch fraglich, ob ich das hinkriege…) oder wirklich nur solche allgemeinen Infos zu bringen, die auch jeder bei Wikipedia lesen kann. Gerade die entscheidenden Szenen sind ja meist diskussionswürdig. Von daher schreibe ich inzwischen einfach über den Beitrag, wenn Spoiler enthalten sind und wenn ich glaube, dass keine drin sind, gibt’s auch keinen Hinweis darauf. 🙂

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