Veröffentlicht in Fernsehserien, Media Monday

Media Monday #159

Schon wieder eine Woche rum. Weltmeister sind wir jetzt auch (WIR vor allen Dingen…besonders mein Beitrag zu diesem Triumph wird immer gnadenlos unterschätzt!), aber das war ja eh von vornherein klar, pfft. Nach einer kurzen Nacht – das letzte Hupkonzert vor meinem Fenster fand gegen halb zwei sein Ende – bin ich heute geistig nicht so ganz auf der Höhe. Auch in den letzten sieben Tagen war ich das eher nicht, habe ich doch – außer dem obligatorischen Krimskrams der Woche – nicht einen einzigen weiteren Blogeintrag zustande gebracht. Schuld sind die üblichen Verdächtigen (…und tatsächlich nicht die WM!).

Die Masterarbeit befindet sich in der Überarbeitungs- und Korrekturphase, die ich fast ätzender finde als die Schreibphase. Denn jetzt muss ich mich mit all den kleinen und großen Problemen beschäftigen, die ich beim Schreiben erstmal ignoriert und aufgeschoben habe. Bäh. Außerdem merke ich mal wieder, wie wenig Spaß Formatieren machen. Seitenzahlen, Seitenränder, Überschriften, Grafiken, Tabellen, Fußnoten, Literaturverzeichnis, Anhang,…es ist ein Fass ohne Boden. Oh Word, wie ich dich verfluche! Leider muss ich momentan auch sehr viel arbeiten (z.B. die kommenden fünf Tage – ich krieg mich schon gar nicht mehr ein vor Freude…) und danach bin ich sowieso meist zu k.o., um noch irgendwas gebacken zu kriegen, lege nur noch die Füße hoch und fröhne meiner in keinster Weise in den Griff zu bekommenden Kuchensucht (Kann mir mal jemand sagen, wie ich das abstellen kann?!?). Und wenn ich nicht arbeite oder masterarbeite, suche ich natürlich nach meiner Ausbildung angemessenen Jobs, auf die ich mich bewerben kann. Dieses Thema vertiefe ich nun aber nicht, weil ich sonst nicht mehr aufhören kann, mich aufzuregen. Stattdessen schnell weiter zum Media Monday!

1. Die Familie um Mutter, Vater und jede Menge Söhne in der Serie Malcolm Mittendrin ist wirklich so prollig, dass ich es noch nie geschafft habe, mir auch nur eine Folge bis zum Schluss anzuschauen. Sowas gehört verboten.

2. Wenn man einen Film poetisch nennen könnte, dann sicherlich ______ , denn ______ . Passe. Filme sind nicht mein Steckenpferd.

3. Optik ist ja nicht alles, aber Seth Gabel sah schon beeindruckend gut aus, als er die Rolle des Lincoln Lee in Fringe gespielt hat. Und zwar in beiden Universen und in beiden Zeitlinien, das muss man auch erstmal hinkriegen. Dennoch war ich immer ein bisschen mehr angetan vom Lincoln aus unserem Universum. Ein Herz für Nerds!

4. Ein Schauspieler gefällt mir am besten in Rollen, die er oder sie glaubhaft mit Leben füllt. So einfach ist das.

5. Das schönste Happy-End hat für mich immer noch Fringe, weil der Weg dorthin einfach so unglaublich steinig und es darum so unglaublich verdient war. Dass es nicht ganz perfekt ist (Stichwort: Walter), macht es für mich nur noch besser. Was ist schließlich schon perfekt?

6. Das letzte Mal so richtig als Geek gefühlt habe ich mich als ich mir vor ca. zwei Wochen die zweite Staffel Dr. Who ausgeliehen habe und der Mann am Ausleihschalter der Bücherei mich angeguckt hat, als ob ich der größte Nerd unter der Sonne wäre. Ja, ich bin eine Frau. Ja, ich mag Science-Fiction. Get over it.

7. Zuletzt gesehen habe ich (das WM-Finale, aber das zählt hier nicht!) die ersten vier Folgen der ersten Staffel des Dr. Who-Spin-Offs Torchwood und das war purer Zufall, weil  in bereits in 6.) erwähnter Dr. Who-Staffel immer wieder von diesem fiktiven Institut die Rede ist und mir die erste Staffel des Dr. Who-Ablegers bei meinem allwöchentlichen Besuch in der Bücherei zufällig in die Hände fiel. Das nennt man dann wohl Schicksal. Gefällt mir gut bislang.

Und zum Schluss noch ein Geständnis: Ja, ich geb’s zu – ich hab mich letzte Nacht auch für die Fußballnationalmannschaft gefreut. So, jetzt ist es raus.

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

13 Kommentare zu „Media Monday #159

  1. Och, so schlimm ist doch „Malcolm mittendrin“ auch nicht! Ich fand es damals sogar ziemlich gut, wenngleich die Familie natürlich überzeichnet ist, aber mit dem Herz stets am rechten Fleck.

    Das „Fringe“-Happy-End hat mich übrigens auch gefreut!

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    1. Hmm, also ich fand und finde „Malcolm Mittendrin“ schon ziemlich schlimm. Allein diese kreischende Mutter ständig. Nee.
      Aber auch das ist natürlich Geschmackssache. Comedys sind generell eher nicht meine Welt, schieben wir’s mal darauf. 🙂

      Und schön, dass du das „Fringe“-Ende auch mochtest! Es hätte mich auch wirklich fertig gemacht, wenn bei meiner Lieblingsserie so ein mieses Pseudo-Ende a la „Lost“ dabei herausgekommen wäre. Gott sei Dank hat man sich hier mehr Mühe gegeben…

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  2. Bevor ich weiterlese: das mit dem Kuchen kannst du vielleicht überwinden, indem du dein Gehirn austrickst. Oftmals, wenn man Lust auf Süßes hat, ist es 1. eigentlich Durst oder 2. eigentlich Frust. Und du kannst deinen Organismus gut austricksen, wenn du viel trinkst. Wenn das alleine nicht stark genug ist, dann indem du leicht gesüßtes trinkst 😉
    Und gegen die Formatiererei in Word hilft LaTeX 🙂 aber das ist jetzt gemein, dich damit zu konfrontieren, wo du doch nun schon aufgeschrieben hast. 😉

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    1. Oh, es ist definitiv Frust. Ganz klar. Und auch ein bisschen Stress. Den Tipp mit dem Trinken werde ich aber trotzdem mal ausprobieren, vielen Dank! Eigentlich trinke ich grundsätzlich viel, aber wenn ich das nächste Mal Kuchenhunger habe, hole ich mir einfach ein Glas Wasser. Kann ja nicht schaden.

      LaTeX ist ja eher was für Naturwissenschaftler, die Geisteswissenschaftler schwören auf Citavi. 🙂 Das hab ich für die Zitate und zum Gedankensortieren benutzt, die Fußnoten hab ich aber immer manuell eingefügt. So sehr hab ich Citavi dann doch nicht vertraut.
      Aber auch schon so einfach Sachen (wie z.B. die Seitenzahlen erst ab Seite 3 einfügen) sind in Word generell unlogisch kompliziert und überhaupt nicht intuitiv zu bewältigen, finde ich. Gott sei Dank gibt es lauter Hilfe-Videos für Dummies wie mich bei YouTube. 😀

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      1. Ja, das mag sein, dass wegen der Formeln v.A. die Naturwissenschaftler Latex einsetzen. Aber stell dir vor, es nummeriert alles automatisch für dich durch 😉 Automatisch. Ich kann das Wort nicht oft genug sagen. 🙂 Latex ist wunderschön …

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      2. Jaja, ihr mit euren Formeln… 😀 Citavi kann bestimmt auch tolle Sachen, die ich wohl niemals herausfinden werde, weil meine Informatikkenntnisse dann doch nicht so weit reichen. Macht mir aber gar nichts, dann formatiere ich eben weiter von Hand. Das macht ja auch Spaß… (nicht!!!). 😉

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  3. Torchwood muss ich auch noch schauen … Captain Jack ❤
    Irgendwie empfand ich "Malcolm Mittendrin" immer als eine krasse Karikatur. Naja … was heißt "immer". Beider Erstausstrahlung im Fernsehen fand ich die Serie total scheiße, das kam erst so mit der Zeit, dass ich darüber lachen konnte.Es gibt da so Serien (und Filme und Bücher) mit denen hat man einfach einen schweren Start XD

    Und den Geek-Blick kenne ich… 🙂

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    1. Captain Jack – das hab ich mir auch gedacht! 😀

      Mit Malcolm Mittendrin werde ich nicht mehr warm und ich hab auch keine Lust mehr, es zu versuchen. Immer, wenn ich mal ein Stück daraus gesehen habe (es lief ja gefühlt jahrelang bei ProSieben zu jeder möglichen oder unmöglichen Uhrzeit!), hat die nervtötende Mutter die Kinder oder den Mann angeschrien. Nee, keine Chance, damit bin ich durch. 😀

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  4. Das Freuen ist völlig ok, sie haben sich’s ja auch verdient. 😉

    „Außerdem merke ich mal wieder, wie wenig Spaß Formatieren machen. Seitenzahlen, Seitenränder, Überschriften, Grafiken, Tabellen, Fußnoten, Literaturverzeichnis, Anhang,…es ist ein Fass ohne Boden. Oh Word, wie ich dich verfluche!“ Oh, hello soulmate! 😀 Ich fluche immer wieder auf’s Neue. ❤

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    1. Word ist so unfassbar unlogisch manchmal!
      Habe heute die Seitenzahlen eingefügt. Zahl Nr. 1 sollte auf Seite 3. Musste mir ein Hilfe-Video bei YouTube mehrfach anschauen, bis ich’s gerafft und geschafft hatte. Da ist man fast so stolz, als hätte man gerade zehn Seiten geschrieben. Irgendwie auch nicht richtig… 🙂

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    1. Ach wie schön! Lincoln Lee ist ja nicht nur mein heimlicher Liebling in Fringe. 🙂 Ich fand das super, wie Seth Gabel die beiden (oder die vier ;-)) so verschiedenen Lincolns gespielt hat und dabei auf unterschiedliche Weisen jeweils extrem gut aussah. Nur die neue Brille in der Mitte von Staffel 4 hat mich ein bisschen gestört; ich mochte die alte! 😀

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