Veröffentlicht in Fernsehserien, Media Monday

Media Monday #179

Ja, es gibt mich noch. Nach wie vor kommt dieser Blog aber irgendwie zu kurz in letzter Zeit. Das ist bedauerlich und wird sich hoffentlich auch wieder ändern. Irgendwann diese Woche wird es auf jeden Fall nach langer Zeit erneut einen serienspezifischen Beitrag geben. Ich arbeite jedenfalls hart daran.

Heute jedoch mache ich mal wieder beim Montagsspielchen mit. Das auserwählte Exemplar Mann muss nun in der Vorweihnachtszeit auch montags die Bratpfanne schwingen (der Ruhetag wurde gestrichen), was ich wahrlich nicht gutheißen, aber auch nicht ändern kann. Mir war bis jetzt nicht mal ansatzweise klar, wie verrückt die Menschen in der Vorweihnachtszeit darauf sind, Essen zu gehen. Als ob sie das ganze Jahr gehungert hätten…

Nun ja, ein Gutes hat dieser Umstand: So bleibt mir wenigstens Zeit, um Wulfs Fragen zu beantworten.

Media Monday #179

1. Die wohl beste Comedy-Serie in meinen Augen ist tatsächlich sehr unkreativerweise The Big Bang Theory. Ich steh nicht so auf Comedys und finde viele wahrlich nicht lustig. An Sheldon, Penny und Co. kann ich mich jedoch nach wie vor erfreuen.

2. Peter und Olivia (die echte!) waren ein echtes Traumpaar in Fringe, denn die beiden hatten es nicht leicht, zueinander zu finden und als Zuschauer musste man zeitweilig wirklich leiden. Ich war ja auch ein großer Fan von der Kombination Lincoln/Olivia (die falsche!), aber davon wurde ja leider wenig gezeigt. Schade.

3. Wenn die ersten zehn Minuten mich überzeugen, wird für mich ein Film unwiderstehlich, schließlich habe ich als Fast-ausschließlich-Seriengucker eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Wenn man mich nicht schnell begeistern kann, wird das meist auch nichts mehr.

4. Der mieseste zweite Teil  kommt meist nach einem sensationellen ersten Teil zustande. Dann sind die Erwartungen der Leser/Zuschauer derart hoch, dass diese nur enttäuscht werden können.

5. Wetten dass…? hat ihren/seinen Zenit längst überschritten, wie die letzten Jahre wohl eindeutig unter Beweis stellten, denn das ist einfach keine zeitgemäße Unterhaltung mehr.

6. Dürfte ich einen Tag mit J.J. Abrams den Platz tauschen, würde ich ganz schnell ein alternatives Lost-Ende drehen und eine weitere Staffel Fringe in Angriff nehmen. 🙂

7. Zuletzt gelesen habe ich den Zeit Campus Ratgeber „Berufseinstieg 2015“ und das war mäßig hilfreich, weil ich jetzt immer noch nicht weiß, wo und wie ich einen adäquaten Job finden soll. Seufz.

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

20 Kommentare zu „Media Monday #179

  1. Ich finde es ja immer wieder interessant, wie viele Leute Abrams mit den kreativen Entscheidungen in seinen produzierten Serien in Verbindung bringen, obwohl er eigentlich nur ein paar Episoden der ersten Staffel mitentwickelt hat. Das ist so ein Running Gag, wie der, dass Tarantino Hostel gemacht hat.

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    1. So ist das wohl, wenn man als „Schöpfer“ einer Serie gilt. Dann wird man einfach für jeden Mist (oder Nicht-Mist) verantwortlich gemacht. 😀

      Mit der Tarantino-Anspielung kann ich nichts anfangen; Filme sind gar nicht mein Ding…

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      1. Schöpfer ist ja nicht gleich Der Verantwortliche für Alles was da so passiert. Abrams hat halt die Grundidee zu Lost mitentwickelt, aber geschrieben hat er nur 2 oder 3 Folgen. Zuletzt waren Damon Lindelof und Carlton Cuse da federführend und sind somit auch komplett für das Ende verantwortlich. Das ich nebenbei nicht so scheiße finde, wie es oft gemacht wird.

        Hostel ist ein Film von Eli Roth, der ein Freund von Tarantino ist und es gibt immer wieder Leute, die glauben, dass Tarantino diesen Müll verbrochen hat.

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      2. Na gut, du hast mich überzeugt – ich gebe Abrams nicht mehr die Schuld am Lost-Ende (das ich nach wie vor nicht verstehe und dementsprechend unbefriedigend finde.).
        Ist aber für den gemeinen Zuschauer schon manchmal schwer nachzuvollziehen, wer nun für die inhaltlichen Entscheidungen in Serien verantwortlich ist.

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      3. Das stimmt natürlich. Vor allem, da da auch gerne mal hin und her gewechselt wird, was die Verantwortung bzw. Leitung der kreativen Abteilung angeht.

        Was hast du denn am Ende von Lost nicht verstanden? ich helfe dir da gerne. Ich hab schon halbe Romane über die Serie verfasst, anderswo im weltweiten Netz.

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      4. Ja, in den Flash Sideways (also der Nebenstory, die in Staffel 6 abseits der Inswel spielt) sind alle tot und in einer Art Fegefeuer. Um „weiterziehen“ zu können, müssen sie loslassen, indem sie sich an ihr Leben erinnern. Dann können sie eben durch die Kirchentür nach Woauchimmer gehen. Ein Leben nach dem Tod, oder sowas. Ben bleibt zurück, weil er noch etwas Zeit mit seiner Tochter verbringen will und eventuell auch um mit dieser und der Französin dann weiterzuziehen.

        Es ist aber nicht so, dass alle schon immer tot waren, wie ja einige Leute annehmen. Was auf der Insel war, war real. Dann sind sie nach und nach gestorben und gemeinsam in diesem „Vorhimmel“ gelandet.

        Hoffe das hat dir etwas geholfen.

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      5. Okay, wow. Vielen Dank. Darüber muss ich nochmal scharf nachdenken, glaube ich. Oder die letzte Staffel mit diesem Wissen im Hinterkopf nochmal anschauen.
        Ich versteh aber immer noch nicht so richtig, wie sie alle zur selben Zeit in dieser Kirche sein können. Einige Figuren sterben ja bereits in Staffel 1 oder 2 und tauchen dann dort wieder auf und andere überleben auch das Serienende und finden sich trotzdem dort ein. Spielt Zeit hier gar keine Rolle?

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      6. Entweder soielt Zeit hier keine Rolle, oder es ist einfach unwichtig. Mal ein Beispiel: Boone stirbt ja als erster in Season 1 und kommt eben in dieses Nachleben/Fegefeuer. Für ihn ist diese Situation ja dann völlig normal. In Staffel 6 wundert sich ja auch niemand, warum sie eigentlich da sind. Boone turnt also in dieser Welt rum und nach und nach kommen eben die weiteren Verstorbenen dazu, aber er erkennt sie ja nicht, weil er sich an sein Leben zu diesem Zeitpunkt gar nicht erinnern kann. erst als Desmond dann die Leute zusammenführt, nachdem ALLE da sind, merken sie ja, dass irgendwas nicht stimmt. Bis dahin könnte Boone also theoretisch schon ewig und drei Tage in diesem Vorhimmel gewesen sein, ohne es selbst zu wissen.

        Etwas kompliziert, das Ganze, aber ich hoffe du hast ungefähr verstanden was ich meine.

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      7. Hmm, okay. Ich musste auch spontan an Boone denken, weil der ja ganz als erster stirbt, glaube ich, und dann im Serienfinale aber wieder dabei ist. Das hat mich immer irritiert. Aber so wie du es erklärst, ist es schon verständlich. Es ist nur kein Serienende, das sich besonders einfach erschließt und selbst nach langem Nachdenken noch unnötig kompliziert und – meines Erachtens – auch ziemlich weit hergeholt ist. Das nimmt der Serie zwar nicht ihren Charme, lässt mich aber einfach unbefriedigt zurück.

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      8. Bin selber nicht der größte Fan von dem Ende, aber finds okay. Zumindest find ich es nicht schlecht, dass man diesen Interpretationsspielraum gelassen hat, von dem die ganze Serie schließlich gelebt hat. Deshalb habe ich auch kein Problem damit, dass man nicht alle Mysterien aufgelöst hat. Um ehrlich zu sein, hätte man manche Sachen auch besser offen gelassen, als dann noch irgendeine halbherzige Antwort zu liefern, wie bei den Nummern.

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  2. Peter und Olivia sind wahrlich ein Traumpaar. Die haben mir auch sehr gut gefallen und waren eindeutig der emotionale Kern der Serie. Aber weitere Folgen? Ich fand das „Fringe“-Finale (ganz im Gegensatz zu „Lost“) sehr befriedigend.

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    1. Ich fand das Finale auch sehr befriedigend und wesentlich besser als das von Lost. Man, ich hatte echt Angst, dass das erneut so ein Reinfall wird! Wurde es glcüklicherweise ja nicht…
      Dennoch bleibt Fringe einfach meine Lieblingsserie und ich würde deshalb trotz eines schönen Endes weitere Folgen immer begrüßen. 🙂

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    1. Hmm, also ich habe keinen großen Erkenntnisgewinn durch die Lektüre gewinnen können. Was dort propagiert wird, war mir alles schon vorher klar.
      Die 3,50 Euro würde ich an deiner Stelle lieber in etwas Leckeres vom Weihnachtsmarkt oder so investieren. 😉

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      1. Für 3,50 kann man sich so viel leckere Dinge kaufen 🙂

        Ich dachte mir schon, dass dieser Ratgeber eher sehr allgemein gehalten ist und deshalb keine großen neuen Erkenntnisse bringt. Dafür ist es einfach ein zu differenziertes Feld, als dass in einem Ratgeber alles drin stehen könnte. Aber mit Nacherein vom Weihnachtsmarkt gestärkt kriegen wir das auch alleine hin! 🙂

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      2. Ja, das hätte man wirklich wissen können, dass der Ratgeber einen nicht groß weiterbringt. Aber da sieht man mal, zu was für Mitteln man inzwischen greift, um nichts unversucht zu lassen…

        Das nächste Mal investiere ich das Geld auf jeden Fall direkt in etwas Schönes vom Weihnachtsmarkt. Ich hatte ja letzte Woche schon so eine mit Schokolade überzogene Banane, sehr zu empfehlen. Vielleicht sollte ich mir noch eine gönnen demnächst. Als Motivation taugt die auf jeden Fall mehr als der Ratgeber. 😉

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