Veröffentlicht in Früher, Uni

Vom „Müssen“ und „Wollen“

Der geneigte Leser hat vielleicht mitbekommen, dass die Person hinter diesem Blog zwar viele TV-Serien schaut und darüber schreibt, aber nebenbei – im richtigen Leben sozusagen – im vergangenen Jahr auch ein Studium der Germanistik und Romanistik beendet hat. Ein Masterstudium, wenn wir genau sind. Wenn wir ganz genau sind sogar zwei, denn neben dem Abschluss, der zu brotloser Kunst befähigt (M.A.), war der Sicherheitsgedanke der Antrieb für den zusätzlichen Abschluss eines Lehramtsstudiums (M.Ed.).

Entscheidungen zu treffen war also noch nie meine Stärke, was sich ja schon an den beiden Abschlüssen zeigt. Ich halte mir gerne alles offen, zumindest beruflich. „Toll“, könnte man jetzt sagen, „die hat ja tausend Möglichkeiten jetzt“. Lasst euch gesagt sein: Die habe ich nicht. Und genau dieser Umstand führt mich dazu, dass ich seit einiger Zeit darüber nachdenke, was in meinem Leben Priorität haben soll. Die Frage nach dem „Müssen“ und dem „Wollen“ ist dabei eine zentrale, habe ich festgestellt.

Job, Privatleben, Geld – das sind die drei Faktoren, die bei meinen Überlegungen zum „Müssen“ und „Wollen“ eine Rolle spielen müssen. Klar will ich einen Job, der mir Spaß macht, mich fordert und erfüllt. Wäre auch gut, wenn er einigermaßen anständig bezahlt ist, denn auch ich habe Rechnungen zu begleichen. Dennoch sollte auch noch Zeit sein für die bessere Hälfte und die Familie. Über so etwas wie Elternzeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie (wer weiß, vielleicht möchte ich in drei, vier Jahren ein Kind haben?) reden wir hier lieber gar nicht erst, sonst wird es noch ungleich komplizierter.

Diese drei Dinge – Job, Geld, Privates – sind nun untrennbar miteinander verknüpft. Ich will arbeiten, denn ich brauche eine Aufgabe und möchte etwas Sinnvolles tun in meinem Leben; ich habe schließlich nicht umsonst studiert. Ich muss auch arbeiten, denn ich brauche das Geld. So weit, so gut, so selbsterklärend. Hier gehen „Wollen“ und „Müssen“ noch Hand in Hand, sind gute Freunde sozusagen.

Nun gut, ich gebe zu, dass ich zwei Fächer studiert habe, die Arbeitgebern gemeinhin keine Begeisterungsstürme entlocken. So viel habe ich schon gemerkt. Mein ursprünglicher Plan – eine halbe Stelle an der Uni ergattern und dann promovieren – ist, so viel weiß ich inzwischen auch, ebenfalls kaum realisierbar. Das hat mehrere Gründe. Diese Stellen sind extrem rar; diese Stellen werden zumeist extrem spezifisch ausgeschrieben (so a la „Bewerber sollten sich im Studium nachweislich ausführlich mit X, Y und Z (hier drei völlig unbekannte Fachgebiete einsetzen) befasst haben und zu Thema X promovieren wollen“ – ja genau!); diese Stellen sind oftmals auf sehr kurze Zeit befristet und werden gerne auch nur aus Drittmitteln finanziert, deren kurz- und längerfristige Bewilligung noch keinesfalls sicher ist.

Hinzu kommt, dass die Berufsaussichten nach der Promotion auch nicht wesentlich besser sind. Wäre dies der Fall, würde ich einfach in den sauren Apfel beißen, mir ein Stipendium organisieren und so schnell wie möglich den Doktor vor meinen Namen setzen. So einfach ist das aber nicht. PostDoc-Stellen sind beinahe ebenso selten, ebenso befristet und ebenfalls nicht toll bezahlt. Erst als Professor hat man dann ausgesorgt, aber dann ist man meist schon vierzig und hat bis dahin an circa fünf bis neun deutschen Unis mal hier, mal dort sein unterbezahltes Dasein gefristet.

Und wer schafft es schon in den Professorensessel? Die Wenigsten. Frauen sowieso schon nicht. Hier gehen „Wollen“ und „Müssen“ dann für mich das erste Mal nicht mehr Hand in Hand. Ich würde gerne promovieren, ich würde gerne an der Uni arbeiten, forschen und auch lehren. Das würde mir Spaß machen und ich bin mal so vermessen zu behaupten, dass ich beides – forschen und lehren – auch ganz gut könnte. Hey, auf meinem Masterzeugnis steht ein „sehr gut“ und ich habe zusätzlich auch noch Lehramt studiert und mich mit Didaktik und Methodik beschäftigt! Aber will und muss ich die Begleitumstände – dauerhaft wenig Geld, Jahre am Schreibtisch, Nomadentum, ungewisse Zukunftsaussichten – in Kauf nehmen? Nein, eigentlich nicht.

Ach, wem lüge ich hier eigentlich etwas vor: Nein, das will ich definitiv nicht. Nach entbehrungsreichen Jahren während des Studiums – ich habe 5 1/2 Jahre Bafög bekommen und ab und an (!)  mal eine kleine milde Gabe von meinen Eltern – mag ich nicht noch weitere drei bis 15 Jahre am Hungertuch nagen. Irgendwo zwischen Masterarbeit und zwei Nebenjobs ist mir mein wissenschaftlicher Idealismus abhanden gekommen in den letzten Monaten. Sicherlich trägt auch meine veränderte private Situation dazu bei. Zum ersten Mal seit langer Zeit stelle ich mir die Frage, ob Arbeit wirklich wichtiger ist als privates Glück und ob Letzteres Ersterem immer untergeordnet werden muss. Und wenn ja: Wer zur Hölle hat eigentlich beschlossen, dass das so sein muss?

Fakt ist: Für einen Job an einer Uni müsste ich auf jeden Fall das Bundesland wechseln. Meine bessere Hälfte würde dann hier zurückbleiben; einen unbefristeten Vollzeitjob, den man liebt, kündigt man nicht so einfach. Okay, kann man sagen, viele Leute haben eine Wochenendbeziehung. Wir können aber nicht einmal das haben. Der Mann ist Koch und arbeitet jedes Wochenende. Jedes, ohne Ausnahme. Samstag und Sonntag jeweils von ca. 8.30 Uhr bis mindestens 22.30 Uhr (mit zwei Stunden Pause am Nachmittag). Er arbeitet auch an allen Feiertagen, denn dann möchten die Menschen ganz besonders gerne essen gehen, am liebsten mittags und abends. Fakt ist: Wenn ich wegen eines Jobs wegziehe, kann ich die Beziehung auch gleich beenden. Sehen können wir uns dann nämlich nicht mehr.

Und das ist dann der Punkt, an dem „Müssen“ und „Wollen“ für mich überhaupt nicht mehr zusammenpassen. Klar muss ich arbeiten und klar will ich arbeiten, aber ich gebe dafür nicht mein privates Glück auf, um jedes Semester an einer anderen Uni in einer anderen deutschen Stadt mein unstetes Dasein zu fristen. Nicht, nachdem ich so lange danach gesucht habe und in den letzten Monaten so glücklich war wie noch nie. Nicht für eine ungewisse berufliche Zukunft, von der ich selbst nicht mehr überzeugt bin. Die mir außer wenig Geld und einsamen Jahren am Schreibtisch wenig Kontinuität bietet. Und die vermutlich in dem Moment vorbei ist, in dem ich eine Familie gründe.

Ich habe beschlossen, dass ich das nicht muss. Ich muss nicht alles, was ich liebe und was mir wichtig ist für einen Job aufgeben. Es ist mein Leben und keiner hat darüber zu bestimmen und zu urteilen, was ich damit anfange. Nur ich ganz alleine.

Das „Dr.“ vor meinem Namen war immer mein erklärtes Ziel und auch mein Traum. Nicht, um mich damit wichtig zu machen und mir die zwei Buchstaben aufs Klingelschild oder den Personalausweis zu schreiben. Sondern um mir und ein bisschen auch manchen Zweiflern zu beweisen, dass ich es kann. Meine Eltern sind keine Akademiker. Glaubt man den Statistiken, hätte ich eigentlich nicht mal studieren dürfen. Habe ich aber, ätsch. Ich glaube dennoch inzwischen, dass mein akademischer Weg nun unfreiwillig nach dem Masterabschluss endet. Auf jeden Fall fürs erste (never say never…). Gerne würde ich ihn weitergehen, aber nicht unter den oben erläuterten Umständen.

Die Jobsuche verlagert sich nun also auf andere Bereiche und wird dominiert von einem großen, positiven und optimistischen „wollen“. Das Wort „müssen“ kommt erst sehr viel später.

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

57 Kommentare zu „Vom „Müssen“ und „Wollen“

  1. Ohje, die Sorgen was denn nun nach dem Studium kommt, kenne ich zu gut. Dabei war es bei mir noch recht einfach. Übrigens habe ich auch für mein Privatleben den Traumjob bzw. den Weg in die Traumbranche nicht weiterverfolgt. Bin ich deswegen unzufriedener? Ich glaube nicht.

    Kannst du mit deiner Zusatzqualifikation auch Lehrerin werden? Gibt ja Dümmeres, speziell in Hinblick auf Zukunft, Sicherheit und Familie. Falls einem das liegt.

    So oder so drücke ich dir die Daumen, dass du deinen Weg finden wirst – und glücklich dabei bist!

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    1. Danke für deine mutmachenden Worte! In den letzten Tagen hat mich das Thema der Zukunftssorgen irgendwie voll erwischt. Ich glaube, es liegt am Urlaub und am Jahreswechsel. Zu viel Zeit zum Nachdenken tut mir nicht gut…so oder so gewöhne ich mich langsam an den Gedanken, nicht in meinem Wunschbereich arbeiten zu können. Ich suche nun intensiv nach einer anderen Beschäftigung an meinem jetztigen Wohnort (bzw. in dessen Umgebung). Da bin ich auch ganz offen, also sollte sich doch irgendwann mal was finden lassen, was meinen Fähigkeiten entspricht und mir auch Spaß macht.
      Ich finde es schön zu wissen, dass auch andere Menschen ihrer Arbeit nicht alles unterordnen und ihrem Privatleben Raum lassen und glücklich damit sind. Darf ich fragen, was du eigentlich machen wolltest und was du nun machst?
      Ich könnte übrigens in der Tat Lehrerin werden; in SL-H berechtigt der Master of Education zum Einstieg ins Referendariat…ich ringe noch mit mir, ob ich mich für August bewerben soll. Bewerbungsschluss ist 01.04., ich kann also noch ein bisschen darüber nachdenken. 🙂

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      1. Ich wollte unbedingt etwas mit Film machen und hatte mich auch an der Filmhochschule in München beworben, wurde aber abgelehnt, da ich damals mit 19 einfach noch keine Ahnung hatte. Daraufhin habe ich an der FH Multimedia mit Schwerpunkt 3D-Design und audiovisuellen Medien studiert, d.h. habe mir viel Praxis im Bereich Film/3D erarbeitet. In dieser Zeit bin ich mit meiner Freundin zusammengezogen und musste mich entscheiden: Ins Ausland oder die deutschen Medienhauptstädte, oder eben in der Heimat bleiben, wo es kaum Jobs im Film gibt.

        Letztendlich bin ich durch einige lokale Agenturen als 3D-Designer getingelt, habe an Imagefilmen usw. gearbeitet und habe festgestellt, dass dies weder aus künstlerischer Sicht sonderlich befriedigend ist, noch gut bezahlt oder mit geregelten Arbeitszeiten verbunden. Ich habe mich dann in Richtung Konzeption und Projektmanagement weiterentwickelt, war 6 Jahre bei einer einzigen Agentur und seit letztem Jahr mache ich Social Media/Blog-Marketing für eine IT-Firma. Auch wenn ich immer noch liebend gern etwas mit Film machen würde, so ist dies doch ein wirklich guter Kompromiss, da die Firma toll ist und ich für Schreiben bezahlt werde – auch wenn das meist komplexe technische Themen sind. Ab und zu bringe ich doch ein paar Filmreferenzen unter… 😉

        Mein zweiter Weg wäre übrigens auch Lehrer gewesen (meine Frau ist Lehrerin). Es gibt weit schlechtere Jobs, wenn man gerne mit Kindern/Jugendlichen arbeitet! Als zweiten Job habe ich einen Lehrauftrag an meiner alten FH, in dem ich weiterhin ein wenig im Film/3D-Bereich unterrichte. Das macht auch wirklich Spaß 🙂

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      2. Ah, spannend! Du wolltest also eher in die künstlerische Richtung. Das ist ja fast so aussichtslos wie mein Berufswunsch… 😉 Ich kenne auch Leute, die sich immer und immer wieder an Filmhochschulen beworben haben und nie genommen wurden. Da reinzukommen ist scheinbar wie ein Sechser im Lotto…

        Was du jetzt machst, könnte ich mir für mich aber auch gut vorstellen. Fürs Schreiben bezahlt zu werden – das wäre ja mal was. Der Bereich wäre mir dabei auch relativ egal. Am allerliebsten würde ich ja irgendwie noch meine große Liebe für TV-Serien beruflich verwursten, aber wie ich das anstellen soll, weiß ich auch nicht so recht. Hmm.
        Mit einer Lehrerstelle hadere ich momentan noch ein bisschen. Vielleicht bewerbe ich mich einfach mal fürs Ref; der NC liegt in SL-H momentan bei 1,2 – also ist es eh fraglich, ob ich einen Platz bekomme.

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  2. Leider muss ich sagen, dass sich deine Geschichte sehr bekannt anhört! Aber man sollte es immer positiv sehen: Prioritäten zu sortieren ist sehr gesund und zeigt einem mal wieder, wer man eigenlich ist. Und am Ende wird es egal sein, wie du dich entschieden hast. Hauptsache du hast dich einmal für einen Weg entschieden und dann wird passieren , was passiert. Wie du schon sagtest: never say never….

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    1. Oje, bist du auch gerade in einer beruflichen Orientierunsphase? So nenne ich meinen Zustand ja gerne, klingt besser als arbeitslose Geisteswissenschaftlerin. 🙂

      Als ich diesen Beitrag geschrieben habe, wusste ich eigentlich gar nicht so genau, was ich schreiben wollte, aber es hat sich dann gezeigt, das er mir tatsächlich geholfen hat, meine Prioritäten zu sortieren, wie du es nennst. Und ich weiß jetzt, dass ich nicht meine Lieben und meine bessere Hälfte für einen Job zurücklassen werde. Allein der Gedanke macht mich todtraurig. Also bin ich flexibel, was den Job angeht. Du hast recht – man muss sich einfach für einen Weg entscheiden und dann wird sich der Rest schon irgendwann ergeben, auch wenn es vielleicht noch ein bisschen dauert…

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      1. Die Beschreibung fur meinen momentanen Zustand nehme ich doch gleich in meinen Wortschatz auf 😉 ja, meine abschlussarbeit ist abgegeben und noch alles offen… Aber wir sollten uns nicht stressen… Man braucht geduld und tut das nötige, der rest wird sich entwickeln. Es ist ja auch nicht verkehrt die nicht vorhandenen Verpflichtungen zu genießen;-)

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      2. Klingt gut, oder? Darfst du gerne übernehmen. 🙂

        Du bist also noch in der guten Phase – du hast noch keinen Abschluss. Da kann man es sich wirklich gutgehen lassen. 🙂 Bei mir fing die Unzufriedenheit auch erst an, als ich das Zeugnis hatte und dann nicht wusste, was ich damit tun soll. Aber du hast recht – man darf sich nicht stressen lassen und muss einfach weitermachen. Irgendwann findet sich schon was. 🙂

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      3. Ging das denn so schnell mit deinem zeugnis? Ich habe ja die Erfahrung (sogenanntes Hören-Sagen), dass die Zeugnisausstellung nochmal genauso lange dauert wie die Korrektur der Abschlussarbeit (und das längstes, was ich in der Hinsicht kenne, sind 9 Monate…)…

        Was hast du denn studiert? Und in welcher Region lebst du?

        Der Ernst des Lebens kommt schon noch früh genug! 🙂

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      4. Neun Monate?!? Gibt’s bei euch keine Fristen? Bei uns muss das Ergebnis der Masterarbeit nach sechs Wochen vorliegen. Ich hatte meins schon nach nicht mal drei Wochen, glaube ich. Und das Zeugnis dann weitere zwei Wochen später… 🙂

        Ich habe Deutsch und Spanisch in Kiel studiert und sowohl einen M.A. gemacht als auch beide Fächer auf Lehramt studiert (M.Ed.). Ich lebe auch nach wie vor in Kiel und habe mich entschieden, hier auch erstmal zu bleiben. Die Jobsuche weite ich aber bis nach Hamburg aus; das ist vom Pendeln her definitiv auch noch machbar.

        Eigentlich hast du recht: Der Ernst des Lebens kommt noch früh genug… 🙂

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      5. Also die neun Monate waren nicht an meiner Uni… aber auch meiner Uni würde ich das zutrauen 😉 Denn ja, es gibt Fristen, aber wer hält sich schon daran? Und was willst du machen? Man will den Dozenten, der einen bewertet ja nicht verärgern… die Machtposition ist einfach extrem schlecht in diesem Fall und so wartet man halt… Das scheint aber ein allgemeines Problem der großen Unis zu sein. Du hast also echt Glück gehabt!

        Mit der Fächerkombi und wenn du deine Suche auf Hamburg ausweitetst, geht bestimmt was! Ich drücke dir die Daumen!

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      6. Hmm, okay. Also bei uns ist das so, dass das Prüfungsamt massiv Druck ausübt, wenn die Dozenten die Frist überschreiten. Als Student muss man sich also gar nicht mit dem Prof streiten. Man geht einfach ins Prüfungsamt und lässt dort seinen Frust raus und die meckern dann den Prof an. 😀 Ich kenne übrigens niemanden, der seine Masterarbeitsnote nicht pünktlich erhalten hat. Unfassbar, dass meine sonst so verpeilte Uni das so gut auf die Reihe bekommt. 😀

        Danke fürs Daumendrücken! Ich wünsche dir auch, dass du nicht ungewollt zu lange in der Phase der beruflichen Orientierung steckenbleibst. 😉

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  3. Ja, puh, gute und interessante Überlegungen. Die Promotion in den Philologien, ja, das ist halt so eine G’schicht. Ich kenne zwei, die in Germanistik promoviert haben, ganz gut. Die eine unterrichtet jetzt Deutsch als Fremdsprache für Migrantenkinder für einen Hungerlohn, die andere arbeitet zwar an der Uni – aber für welchen Preis, sie musste in die USA, weil es in Europa keine zufriedenstellende und vor allen Dingen keine langfristige Stelle gab. Mhz. Nein, das Nomadentum in der akademischen Laufbahn, das wäre definitiv nicht meins. Das mit der Promotion, das habe ich für mich persönlich schon gestrichen, bevor es jemals hätte auf’s Tablett kommen können. Nach dem Examen so schnell wie möglich ins Ref, das ist bei mir die Devise, aber ich wollte ja auch schon immer ins Lehramt und habe das nicht nur als Option studiert. Blöde Situation bei dir. :/ Hoffentlich ergibt sich da bald was jobtechnisch! Das neue Jahr steht ja vor der Tür, das hält bestimmt was für dich bereit. 🙂

    Im Übrigen bin ich auch kein Akademikerkind und die Statistiken sind absoluter Stuss, das ist heute doch schon längst nicht mehr so. In meinem Freundeskreis findet sich EIN (!) Akademikerkind. Unter all den Leuten, die mit mir Abi gemacht haben bzw. studieren und mit denen ich befreundet bin (und ja, ich habe mehr als 3 Freunde 😉 ). Und meinen Bildungswissenschaftsdozenten haben wir auch mal geschockt, weil er so eine interaktive Umfrage gemacht hat, was der höchste Bildungsabschluss der Eltern ist, um die Statistik zu beweisen. 80% im Hörsaal waren „Arbeiterkinder“. 😉 Diese Geschichte erzähle ich oft, falls du sie schon mal gehört hast, pardon.

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    1. Danke für deine guten Wünsche! Ich hoffe auch, dass sich jobtechnisch was tut bei mir im neuen Jahr. Die akademische Laufbahn habe ich so langsam aber sicher für mich auch abgehakt. Die Geschichten von den beiden Germanisten, die du beschrieben hast, sind ja leider keine Ausnahmefälle, sondern wohl eher der Regelfall. Ich würde ja gerne promovieren, aber inzwischen habe ich Angst, dass der Einstieg in einen Job außerhalb der Uni dann völlig unmöglich ist (Überqualifikation und so). Also werde ich es wohl schweren Herzens (erstmal) lassen.

      Deine Erfahrungen zum Thema Akademikerkinder an der Uni finde ich spannend – ich hab nämlich das genaue Gegenteil erlebt. In meinem Bekanntenkreis haben fast alle mindestens ein Elternteil mit Uniabschluss (und ich kenne auch nicht nur drei Leute 🙂 ). Da war ich immer die Ausnahme und es kamen schon mal so Sprüche wie „Toll, dass du es an die Uni geschafft hast!“. Als ob man aus der Gosse kommt, wenn die Eltern nicht an der Uni waren…

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      1. Ja, das mit der akademischen Laufbahn mit all ihren Tücken muss man auch wirklich, wirklich unbedingt wollen, denke ich. Und man muss dahingehend echt flexibel sein, also sowohl räumlich als auch sonst, wie gesagt, vielleicht sogar nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern global. Das ist schon ein großes Ding, wenn man das nicht unbedingt will, hm. Und wenn man ’nur‘ den Dr. macht und danach die Laufbahn nicht weiterverfolgt, dann ist man, wie du sagst, entweder überqualifiziert oder irgendwie doch nicht so richtig qualifiziert, denn irgendwie fällt mir außerhalb der akademischen Laufbahn und vllt. dem Institut für dt. Sprache oder so nicht so wirklich ein Beruf ein, für den man einen Dr. phil. (in Germanistik oder auch sonst) besonders gut gebrauchen könnte. Hmpf. Ich glaube, das ist echt so eine Herzensangelegenheit, die aber auch mit viel Abstrichen verbunden ist. Die Germanistin, die jetzt Sprachunterricht erteilt, wollte ihren Dr. auch nur aus diesen Herzensgründen machen – es war ihr persönlich wichtig, dass es jobtechnisch nichts bringen wird, das war ihr klar.
        Ein guter Freund von mir möchte unbedingt in der Anglistik promovieren, aber da sieht es dann ja auch nicht besser aus. Mal sehen. Ich bewundere die Leute auf jeden Fall dafür, die da so viel Herzblut und ja, irgendwie auch Mut reinstecken.

        Oh, krass, dass das bei euch „da oben“ doch so anders ist scheinbar. Hier im Süden sind Arbeiterkinder in den Gymnasien bzw. an der Uni längst keine Seltenheit mehr. Vielleicht ist das ja irgendwie regional unterschiedlich, scheint so zu sein. Faszinierend. Übrigens sind wir ja zu dritt, also meine beiden Schwestern und ich, und die beiden sind jetzt längst Akademikerinnen und ich ja auf dem besten Wege dorthin, also haben meine beiden „Arbeitereltern“ es geschafft, dass alle drei nicht „in der Gosse“ landen, das ist doch auch ganz nett 😉 . Veraltetes Denken irgendwie… ich bin froh, dass das hier nicht (mehr) so stark ausgeprägt zu sein scheint.

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      2. In der Schule war es bei mir auch nicht so, dass alle Akademikereltern hatten – da war es das genaue Gegenteil! Ich weiß nicht so genau, woran das liegt, aber an der Uni habe ich dann fast nur Leute aus Akedemikerfamilien kennengelernt. Dazu muss man aber auch sagen, dass sich in meinen Fächern halt viele tummeln, deren Eltern Lehrer sind und die nun auch Lehrer werden. Das wird ja oft ein bisschen vererbt. 😉 Ich habe mich aber nie gemobbt oder so gefühlt an der Uni. Nicht, dass du jetzt denkst, hier oben wären alle Snobs. 😉

        Ja, die Akdemikerlaufbahn – ich denke, sie wird doch ohne mich stattfinden. Aber never say never – vielleicht wird das ja doch noch irgendwann was mit mir und dem Doktor. Zufälle gibts ja immer wieder… 🙂

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      3. “Toll, dass du es an die Uni geschafft hast!”
        Da wäre meine Antwort gewesen: Warum sollte ich das nicht schaffen? Mit meiner Intelligenz ist das kein Problem. 🙂
        Da kannst dann gleich testen, wer den Seitenhieb kapiert und wer nicht 😉

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      4. Your argument is invalid 😛 Ich studiere ja Lehramt, und ja auch Deutsch (und Englisch), und bei mir ist es ja das genaue Gegenteil. Ich habe ganz wenige, bei denen ein Elternteil Lehrer ist, 2 Stück, um genau zu sein. ^^ Weiß echt nicht, wieso das bei euch dann so anders ist als bei uns, schon seltsam. Aber interessant.
        Na, dann ist ja gut. 😉 Würde auch keinen Sinn ergeben, denn i.d.R. überzeugt man an der Uni ja mit Leistung und nicht mit sozialem Background. Und wie es klingt, warst du sowieso eine der besseren Studenten. 😉

        Hihi, ja, mal sehen. Irgendwann bist du doch noch Frau Prof. Dr. und hast einen Lehrstuhl inne. 😉

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      5. Sehr, sehr seltsam! Jetzt kann ich mir die Unterschiede auch überhaupt nicht mehr erklären. Vielleicht hab ich zufällig die paar Akademikerkinder in meinem Studiengang kennengelernt? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hab ich mich trotz allem immer wohl gefühlt an der Uni. 🙂
        Und wer weiß, vielleicht wird es doch noch irgendwann was mit der Promotion (und dem eigenen Lehrstuhl 😀 ). Kann man ja auch in späteren Jahren noch in Angriff nehmen. 😉

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  4. Das mit diesen Statistiken kannst gleich mal in die tonne treten. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast 🙂 Meine Exfrau und ich haben auch nicht studiert und meine Tochter macht grade den Doktor in Chemie 😉

    Nicht böse sein, jetzt kommt der „alte“ Mann durch: Leider ist man um die 18 herum viel zu naseweis, um einen richtigen Ausblick auf die Zukunft zu bekommen. Arbeitslose Lehrer gab es schon für 10 Jahren in rauhen Mengen und Germanistik und Romanistik bezeichne ich als Mitglieder der brotlosen Kunst. Da ist arbeitslos sein schon vorprogrammiert. Was will man damit anfangen außer bei dem von dir gern gemachten Weg? Der ist leider mehr als hart und kostet Geld und Privatleben.
    Ganz ehrlich? Aldi zahlt recht gut, soweit ich weiß – nur so nebenbei bemerkt. 😉
    Das Promotionen vorgegebene Themenblöcke haben, ist ganz normal. Es werden ja Leute für spezielle forschungsbereiche gesucht. Da gibt es keine Lostrommel der Thematiken…

    Einen Rat kann dir eh keiner geben. Die Entscheidung musst du alleine treffen. Willst du leben, such dir irgendeinen Job. Das ist die primäre Richtung.

    Nicht böse sein, wenn es vielleicht etwas hart klingt, was ich schreibe. Aber ich arbeite seit 35 Jahren und hab einen Schrank voller kaputter Müssen und Wollen… 😉 Ich weiß, wovon ich rede.

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    1. Lieber Wortman, danke für deinen Kommentar!
      Ich hab diesen Beitrag kurz nach Weihnachten geschrieben, als ich gar nicht so richtig wusste, was ich eigentlich soll und will und muss. Nun habe ich mich ein bisschen sortiert und ein paar Entscheidungen getroffen. Ich rechtfertige mich nicht für meine Studienwahl und diskutiere auch nicht über die Sinnhaftigkeit meiner Fächer. Wir können nicht alle Ingenieure oder Mediziner werden, nur weil die gebraucht werden; das hat auch was mit den eigenen Fähigkeiten zu tun. Ein solches Studium hätte ich nie im Leben bewältigen können und damit ist dann auch keinem geholfen. Außerdem werden die Potentiale von Geisteswissenschaftlern leider nach wie vor grandios unterschätzt.

      Ich habe auch bereits einen Job, der meine Rechnungen bezahlt, darum geht und ging es mir hier gar nicht. Rumsitzen und gar nichts tun ist überhaupt nicht mein Ding und jemandem auf der Tasche liegen auch nicht. Es geht mehr um die langfristige Perspektive und darum, wie sich Job/Karriere und Privatleben vereinen lassen. Als Frau hat man dann auch zwangsläufig das Thema Familienplanung im Hinterkopf. Da finde ich es sinnvoll, das von Anfang an zumindest in die Überlegungen mit einzubeziehen als in eine berufliche Richtung zu rennen und mit 38 festzustellen, dass man nicht beides (Job und Familie) haben kann. Nun habe ich festgestellt, dass meine eigentlichen Berufsplanungen deswegen nicht aufgehen. So what? Dann suche ich mir jetzt neue.

      Zum Thema Promotion: Klar gibt es vorgegebene Richtungen bei Promotionen. Damit habe ich auch kein Problem. Meist arbeitet man ja in einem Projekt mit und forscht dort zu einem kleinen Unterthema. Mir ging es mehr darum, dass bei vielen Ausschreibungen Kenntnisse gefordet werden, die man kaum haben kann, wenn man nicht bei dem entsprechenden Professor, dem die Stelle zugeordnet ist, studiert hat. Ich habe inzwischen die Vermutung, dass viele solcher Stellen nur pro forma ausgeschrieben werden und der Prof schon lange jemanden dafür ausgewählt hat. Auf diesen Bewerber wird dann die Ausschreibung abgestimmt – und schwupps bekommt dieser die Stelle. Welch eine Überraschung…

      Und zu den Akademikerkindern an der Uni: Ich habe tasächlich die Erfahrung gemacht, dass fast alle in meinem Umfeld mindestens ein Elternteil mit Uniabschluss haben. Insofern trifft die Statistik zumindest bei mir schon zu.

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      1. Als Frau hat man das Thema Familienplanung im Hinterkopf… Warum? Muss man Familie haben? Willst du das denn oder hast du es nur im Hinterkopf, weil es „bei Frauen eben so ist“?

        Das hätte mir noch gefehlt, wenn jeder Quark Mediziner oder Ingenieur werden könnte 😉 Natürlich soll man in die Richtung studieren, die einem liegt. Alles andere wäre fataler Unsinn (obwohl es von der Sorte mehr als genug gibt).

        Ich weiß es von meiner Tochter. Da ist im ganzen Bereich kein Doktorand, der nicht bei den jewiligen Profs vorher studiert hatte. Diese Stellenausschreibungen sind pro forma – wie in allen Betrieben mit internen Ausschreibungen auch: Die Stelle ist schon vorher weg. Von außen ranzukommen, da dürfte mehr als nur Glück von Nöten sein 😉

        Akademikerkinder können auch nicht besser Pommes essen wie wir 😉 Solche Leute können mich nicht beeindrucken – geschgweige denn irgendeinen Neid hervorrufen.

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      2. Nee, natürlich muss man keine Familie haben. Ich wollte damit nur sagen, dass das Thema Familie die Berufsplanung von Frauen vermutlich mehr beeinflusst und auch den größeren Einschnitt darstellt. Ich weiß auch noch nicht 100% sicher, ob ich ein Kind will. Aber im Hinterkopf ist das Thema schon. Zumindest bei mir.

        Guck mal, hatte ich also recht mit dem pro forma-Ausschreibungsquark! Das ist so unfair! Ich hab ja bei meinem Prof schon gefragt (und geschleimt ohne Ende), aber der hat keine Mittel für weitere Mitarbeiter. Und auf Stellen an anderen Unis bewerbe ich mich inzwischen gar nicht mehr, das ist mir echt zu blöd. Ewigkeiten an sinnlosen Bewerbungen sitzen – nein danke!

        Ich geb ja auch nix drauf, ob jemand Juristen oder Pädagogen als Eltern hat. Sowas ist mir völlig egal. Mir ist auch egal, ob jemand studiert hat oder nicht. Meine bessere Hälfte ist Koch und fand Schule immer doof. Der findet studieren total verrückt und würde nie einen Fuß in die Uni setzen. Umgekehrt geht’s also auch. 😀
        Wo man herkommt, sagt überhaupt nichts über jemanden aus. Geht eher darum, was man macht oder welche Ziele man noch hat. 🙂

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      3. Dann grüß dein Schatz mal von mir und sag ihm: Gute Einstellung 🙂 Die gefällt mir. Ich war auch Gymi – Verweigerer und hatte damals viel Ärger mit Eltern und Rektor 🙂

        Ist natürlich ärgerlich, wenn der Prof keine Stelle mehr frei hat. Da muss man dann wohl mit leben… Zumindest hast ja einen Job, der dir ein gewisses Einkommen beschert. So bist du nicht Hartz4 abhängig.

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      4. Soso, ein Verweigerer warst du! 😀 Richte ich aus, da seid ihr euch ja einig mit eurer Schulunlust. 😉

        Ich hatte noch ein bisschen gehofft, dass der Prof sich nach meiner Abschlussarbeit nochmal bei mir meldet und es sich vielleicht anders überlegt. Ich hab jahrelang nur 1,0 bei ihm geschrieben und mehrmals deutlich gemacht, dass ich gerne in der Wissenschaft bleiben würde. Tja, hat halt nicht sollen sein…
        Hartz 4 kommt überhaupt nicht in die Tüte. Ich sorge für mich selbst und lass mich nicht von irgendeinem Amt gängeln.

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      5. Aufgrund meiner Noten musste ich eigentlich aufs Gymi. Hab mich geweigert und wollte unbedíngt auf der Hauptschule bleiben. In der 8. Klasse hat man mich dann überzeugt, wenigstens den Real-Abschluss zu machen. So habe ich doch noch gewechselt in die HS mit 10. Klassen (war neu in den 70ern). Nach 10 Schuljahren dann eine mündliche Prüfung abgelegt und meinen RS – Abschluss bekommen.

        Das ist natürlich übel mit dem Prof. Vielleicht hast zuviel geschleimt… 😉 Andersherum: Wer weiß, wofür das alles gut ist und war. Schau mich an… im alter hat es mich vom Norden nach Bayern verschlagen und inzwischen nach wilden 3 Jahren einen guten und vor allen Dingen festen Job.

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      6. Na du bist mir ja ein Bildungsverweigerer! 😀

        Ich glaube ja inzwischen, dass bei der Jobsuche auch ne ganz große Portion Glück und Zufall dazugehören. Klar sind Qualifikationen wichtig, aber wie oft ergibt sich im Leben irgendwas, weil man einfach mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort war oder einfach mal irgendwo blöd nachgefragt hat? Es freut mich auf jeden Fall zu hören, dass es bei dir jetzt gerade richtig gut läuft. 🙂 Da komm ich auch noch hin irgendwann. 🙂

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  5. Auch ich drücke die Daumen, dass 2015 besser zu dir ist was das Thema Job betrifft!
    Und was deine Entscheidung betrifft, dass der Job nicht wichtiger als das Privatleben sein soll, kann ich nur unterstützen. Es mag die Leute geben, die sich nur durch ihre Arbeit definieren und damit auch glücklich sind, aber auch ich gehöre nicht dazu. In der Zeit in der ich auf Dienstreise war, gab es praktisch kein Privatleben mehr und das war für mich eine sehr schlechte Zeit.
    Das lustige ist: bei dieser Einstellung kämpft man scheinbar gegen Windmühlen an. Nicht nur, dass ständig Leute meinen einen von der Realität überzeugen zu müssen, es herrscht bei harten Stressfaktoren im Job auch schnell mal die Meinung „da musst du jetzt durch“. Das von Menschen zu hören, die mir sehr sehr nahe stehen, wenn ich unglücklich mit der Situation bin, hat mich ganz schön fertig gemacht. Wann ist das passiert, dass so wenig Akzeptanz dafür da ist, dass man ein Privatleben haben möchte?

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    1. Dankeschön für deine guten Wünsche und auch fürs Teilen deiner eigenen Erfahrungen! Es ist nicht schön, wenn man von Menschen, die einem nahe stehen, keinen Rückhalt erfährt, wenn es einem mal schlecht geht oder man unglücklich mit einer Situation ist. Mit Vorwürfen oder erhobenem Zeigefinger ist ja auch niemandem geholfen. Ich hoffe, dass es dir 2015 nicht noch einmal so ergeht!
      Ich habe mich nun auch endgültig dafür entschieden, nicht deutschlandweit irgendeinem Job hinterherzujagen, sondern zunächst in meiner Unistadt zu bleiben und dort (und im größeren Radius – Hamburg würde z.B. zum Pendeln auch noch gehen) nach etwas Passendem zu suchen. Da ich wirklich flexibel bin – von Journalismus über PR über Tourismus bis hin zu Vertrieb o.ä. kann ich mir fast alles vorstellen – sollte sich doch irgendetwas finden lassen dieses Jahr. Ich jedenfalls stimme dir voll und ganz zu, dass auch noch Raum für Privates sein muss und kann mir nicht vorstellen, dass ich einzig in der Arbeit komplette Erfüllung finden kann.

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  6. Ich kann dir und Miss Booleana nur zustimmen. Zwar habe ich auch schon öfter den dummen Witz gebracht, dass man einem geisteswissenschaftlichen Studium auf Taxifahrer studiert, aber erstens stimmt das selbstverständlich nicht immer und zweitens geht es mir nach meinem naturwissenschaftlichen Studium ja genauso und ich suche ebenfalls fröhlich nach einem Platz, an dem ich schlussendlich auf Dauer arbeiten möchte. Außerdem finde ich, jeder sollte einen Job machen dürfen, der ihm oder ihr Spaß macht und der einen nicht völlig auslaugt. In welchem Bereich man dann arbeitet ist ja vollkommen egal. Ich hoffe das war jetzt verständlich ausgedrückt und wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Suche nach einem passenden Job! 🙂

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    1. Danke für deine aufmunternden Worte! Sehr spannend, dass du als Naturwissenschaftler auch nicht so genau weisst, wo die Reise hingehen soll. In meiner Vorstellung haben NaWis nach dem Studium ungefähr 20 Vorstellungsgespräche und können sich dann einen der 20 Jobs aussuchen. Dem ist dann wohl nicht so. 😉

      Ich sehe das inzwischen auch so, dass es eigentlich egal ist, in welchem Bereich man unterkommt – Hauptsache, man kann dort etwas tun, was einem liegt und einem zumindest ein bisschen Spaß macht. Das in Kombination mit einem glücklichen Privatleben klingt für mich nach einem guten Deal. 🙂

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      1. Bitte gerne 🙂
        Haha, der war gut! 😀 Also es ist schon so, dass man es mit gewissen Naturwissenschaften einfacher hat. Aber Bio gehört nicht zwingend dazu – außerdem habe ich mich gegen Laborarbeit entschieden, was die Suche dann doch noch etwas erschwert hat. 😉 Als Informatiker oder BWLer hättest du es vielleicht auch einfacher.

        Jaaa! ^-^ Ich lese sogar grade ein Buch darüber, dass es mittlerweile viele Menschen gibt, die lieber glücklich in der Gegend herum arbeiten als 45 Jahre lang in einem Betrieb „feststecken“ und die sichere Arbeit hassen wollen. 🙂

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      2. Ach, du widmest dich der Biologie? Okay, das ist wahrscheinlich tatsächlich die am wenigsten nachgefragte Naturwissenschaft…aber man muss ja auch das machen, was einem liegt. 🙂 Als BWLer oder Informatiker wäre ich auch nie glücklich geworden. Schon gar nicht, weil ich das Studium bestimmt nicht geschafft hätte. 😀

        Eine sichere Arbeit hat für mich schon so ihren Reiz. Gerade momentan wäre etwas mehr Planungssicherheit schön. Aber ich glaube es gibt diese 45-Jahre-in-einem-Betrieb-Karrieren in unserer Generation sowieso nicht mehr…

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      3. Naja, „widmen“ würde ich nicht sagen, ich mach ja jetzt was völlig anderes. Aber ich hab damit angefangen, ja. 🙂 Das is auch wieder wahr, man sollte sein Studium vielleicht doch nich nach dem zukünftigen Gehalt aussuchen. 😀

        Klar, Sicherheit ist durchaus oft was schönes, ich wollte doch nur übertreiben. 😉 Hm, leider wirst du da Recht haben. Ich glaube auch nicht mehr an einen einzelnen Job, den man in einer Firma bis ans Lebensende/ins Rentenalter macht …

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      4. Das ist doch auch spannend, so was ganz anderes nach dem Studium. Solange es dir Spaß macht (und Geld reinbringt…), finde ich das völlig legitim. Ich bin ja momentan beruflich auch völlig offen für alles. Wer weiß, wo ich mal abbleibe. 🙂

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  7. „Müssen“ und „wollen“ … das kenne ich irgendwo her. Und auch das mit den angeblich vielen Möglichkeiten, die dann aber, wenn man genau hinblickt, erschreckend klein sind. Never say never. Ich glaub, das sollte ich mir auf öfters denken. Momentan stagniere ich vor mich hin. Aus Angst die falsche Entscheidung zu treffen, treffe ich gar keine. Auch blöd. Aber „Müssen“ und „Wollen“ sind zwei Dinge, die sich momentan in meinem Leben nicht vereinbaren lassen, wobei das „Müssen“ leichter zu erledigen wäre, als das „Wollen“. Aber wenn man etwas nicht will, dann will man es nicht.
    Ich wünsche dir für 2015 das Beste und dass du das findest, was dir gefällt und was dich glücklich macht 🙂

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    1. Wenn man etwas nicht will, dann will man es nicht – du bringst es auf den Punkt!
      Ich habe auch festgestellt, dass es viel leichter für mich ist, mir klarzumachen, was ich auf keinen Fall möchte. Das ist doch schon mal ein guter Ausgangspunkt, finde ich. Ich habe auch lange keine Entscheidung getroffen, aber das Aufschieben hat mir auch nicht gut getan und hat letztlich dazu geführt, dass ich in den letzten Tagen teilweise sehr unglücklich war. Da hatte sich der ganze Frust, die ganze Enttäuschung angestaut und musste einfach mal raus (siehe Beitrag). Tja, und jetzt geht es mir besser, weil ich mich entschieden habe. Ob’s richtig war, weiß man ja vorher nie, aber das weiß man auch nicht, wenn man sich für etwas anderes entscheidet.
      Ich danke dir auf jeden Fall für deine guten Wünsche und wünsche dir, dass du 2015 auch herausfindest, was du willst…oder eben nicht. 😉

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  8. Ein wenig verspätet, aber frohes Neues! 😉
    Tja, die Orientierungsphase. Ich bin da ja auch noch immer drin, nachdem der Plan Referendariat in die Hose ging. Schwierig. Nicht zuletzt, sich das eigene Scheitern einzugestehen und zu erkennen, dass man nach all den Mühen doch etwas anderes braucht, weil der eingeschlagene Weg nichts bringt.
    Ich wünsche dir, dass du etwas findest, was Pflicht, Wollen und Müssen möglichst angenehm vereint. 🙂

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    1. Dir auch ein frohes neues Jahr! 🙂

      Scheint so, als ob wir beide noch nicht so genau wissen, wo es beruflich mal hingehen soll. Ich ringe ja noch mit mir, ob ich mir das Ref antun soll. Ich würde das Lehrersein gerne mal ausprobieren, aber gleichzeitig hab ich schon so viele Schauergeschichten über das Ref gehört, dass ich mir denke, dass ich hinterher wahrscheinlich eh keinen Bock mehr auf den Job habe. Falls ich die 18 Monate überhaupt überstehe…ich finde es auf jeden Fall mutig und richtig, wenn man etwas abbricht, was einem nicht gut tut – auch wenn es sich erstmal nach Scheitern anfühlt. Ich hab mein erstes Studium abgebrochen und rückblickend war es die absolut richtige Entscheidung, auch wenn es die ersten Monate danach hart war.
      Insofern wünsche ich dir, dass du bald herausfindest, wo du nun beruflich hinmöchtest. 🙂 Und mir wünsche ich das einfach ganz dreist auch mal. 😀

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      1. Ja, das Lehrerdasein ist ganz gut, wenn man eben das Ref überlebt und an eine gescheite Schule kommt. 😉
        Musst dich halt auf einiges einrichten und ein dickes Fell anlegen. Und du wirst Freunde und Familie brauchen, um das durchzustehen, weil da schlimmstenfalls so viel Mist zusammenkommt, dass es für zwei oder drei Leben reicht. Naja.

        Danke! Ja, das wünsche ich uns beiden auch einfach mal. 🙂

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      2. Oje, das klingt wirklich nach ganz vielen üblen Erfahrungen, die du gemacht hast. Wie gesagt, ich überleg mir das mit dem Ref noch und such erstmal außerhalb der Schule nach einem Job. 🙂 Wäre eh nicht gesagt, dass ich in SL-H sofort nen Ref-Platz kriege, der NC ist ziemlich hoch gerade…

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  9. Bildungsverweigerer klingt gut 😉

    Das mit dem Glück und dem zur richtigen Zeit am richtigen Ort stimmt total. Meinen Job hab ich auch eher durch Zufall bekommen.
    Meine Maus war über ein Jahr arbeitslos in Bayern (sie sind total überqualifiziert… gern genommener Standardsatz) bis sie sich auf eine Stelle beworben hatte, deren geforderten Qualis eigentlich viel zu hoch waren. Sie hatte den Job bekommen… und voll ins Schwarze getroffen. Sie hat in 4 Jahren einen super Aufstieg hingelegt 😉

    Man muss Vertrauen haben und sich von X Ablehungen nicht unterkriegen lassen. Irgendwo wartet DER Job auf einen. Vielleicht nicht unbedingt in der Heimatstadt – dafür irgendwo anders. Wenn man bereit ist, eine gewisse Flexibilität an den Tag zu legen.

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    1. Das macht mir Mut, dass es bei euch zweien so toll gelafen ist! 🙂
      Ich bewerbe mich inzwischen auch auf Stellen, deren Kriterien ich nicht zu 100% erfülle. Arbeitgeber können sich ja viel wünschen von ihrem neuen Mitarbeiter, aber ob sie es dann auch wirklich bekommen…manchmal erscheinen mir die Ansprüche so hoch, dass ich mich frage, ob es überhaupt jemanden gibt, der alles erfüllt. Mal schauen, wohin mich diese neue Taktik bringt. 😉

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      1. Verkehrt ist die Taktik nicht. Ich sag ja immer, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Man darf ich halt von einem Stapel Absagen nicht gleich entmutigen lassen. Die passende Stelle kann auch erst in ein paar Monaten in der Zeitung stehen…

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  10. Die Diskussion ist hier ja nun schon fast abgeschlossen, aber ich würde auch gerne noch ein paar Worte dazu sagen.

    Erstmal kenne ich die Problematik mit einem Partner, der als Koch arbeitet – da kann man eine Wochenendbeziehung tatsächlich knicken. Mein Ex-Mann war Koch als ich ihn kennengelernt habe, hat dann aber später den Job, auch aufgrund der Arbeitszeiten, an den Nagel gehängt. Das soll jetzt aber wirklich kein Vorschlag sein! 😉 Andererseits hat mein Ex immer gesagt, dass man als Koch überall einen Job findet, wobei mir klar ist, dass man natürlich eine unbefristete Stelle ungern aufgibt. Grundsätzlich stellt sich aber mir (inzwischen!) schon die Frage, ob nicht überdurchschnittlich häufig die Frauen ihre Berufswünsche der Karriere ihres Partners unterordnen. (bullion ist da vielleicht das Gegenbeispiel.) In deinem Alter habe ich es allerdings genauso gesehen wie du… Ich bin ja auch erst nach der Trennung von meinem Mann nach München gegangen…

    Ich hatte mich ja damals schon VOR dem Studium für die (vermeintlich) sichere Variante entschieden: ursprünglich wollte ich Theaterwissenschaften/Amerikanistik/Anglistik (Magisterstudiengang; gibt’s ja heute nimmer) studieren. Als ich erstmal nicht reingekommen bin, hat mir eine Freundin das Lehramtsstudium vorgeschlagen. Ich bin dann dabei geblieben, weil ich dann doch lieber auf Nummer Sicher gehen wollte. Allerdings habe ich dann keine Stelle beim Staat bekommen und war in sechs Jahren an vier verschiedenen Schulen…

    Ich habe übrigens immer wieder mit dem Lehrerjob gehadert; es gab immer wieder Höhen und Tiefen, Tage an denen ich am liebsten alles sofort hingeschmissen hätte. Aber mein Durchhaltevermögen hat sich gelohnt: Inzwischen habe ich richtig Spaß in meinem Job. Auch nicht durchgängig und immer – es gibt ja noch andere Faktoren als nur die Schüler -, aber prinzipiell bin ich jetzt mit meiner Berufswahl im Reinen.

    Aber ich hatte auch nie so recht das Gefühl, eine echte Alternative dazu zu haben. Ist schon schwer mit den Geisteswissenschaftlern…

    Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Entscheidungen und auch das nötige Quentchen Glück dabei, den für dich richtigen Weg zu finden!

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    1. Die Diskussion ist nie zuende, also darfst du selbstverständlich immer deinen Senf dazugeben! 🙂

      Ich danke dir erstmal für deine guten Wünsche! Ich hoffe auch, dass ich ein bisschen Glück habe und in den nächsten Wochen/Monaten herausfinde, wohin die Reise beruflich gehen soll. Ich warte noch auf eine Eingebung. 🙂

      Es ist schön, dass du auch Erfahrungen mit einer Partnerschaft mit einem Koch hast – dann muss ich dir ja wirklich gar nichts über die miesen Arbeitszeiten und die einsamen Abende und Wochenenden erzählen. Ich weiß nicht, ob es in dem Beitrag so rüberkommt, als ob meine Beziehung der einzige Grund wäre, dass ich meinen unrsprünglichen Berufswunsch auf Eis gelegt habe. Dem ist nicht so. Klar spielt das eine Rolle, aber mir erscheint die akademische Laufbahn inzwischen längst nicht mehr so reizvoll wie noch vor einigen Monaten. Eine Promotion fühlt sich für mich momentan an wie eine aufgeschobene Arbeitslosigkeit. Klar, damit wäre ich erstmal ein paar Jahre beschäftigt, aber hinterher sind die Berufsaussichten immer noch mies. Insofern habe ich mich von diesem Wunsch verabschiedet, auch wenn es mir schwer fällt. Wenn ich unbedingt promovieren wollte, könnte ich das vermutlich auch hier an meiner (bald ehemaligen) Uni. Dann müsste ich nur zusehen, dass ich meinen Lebensunterhalt irgendwie finanziere, einen Job bekomme ich dort nämlich nicht. Das erscheint mir aber aus den oben genannten Gründen sinnlos.
      Im Übrigen würde mein Freund – wenn es hart auf hart käme – vermutlich auch mit mir in eine andere Stadt ziehen, denn in der Gastronomie herrscht ja wirklich überall Personalmangel. Für seine Ex hat er das schon mal gemacht und ist sogar nach Bayern gezogen. 😉

      Über das Lehrerdasein denke ich ja auch immer noch nach. Ich glaube, das ist so eine Sache von der man erst sagen kann, ob’s einem liegt, wenn man es wirklich macht. Da kann man noch so viele Praktika im Studium haben, das bereitet ja nicht vor auf den Alltag. Mal sehen, vielleicht bewerbe ich mich fürs Ref. Schaden kann das ja nicht.

      In den letzten Monaten bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass Arbeit und Karriere irgendwie nicht alles sein können. Ist ja gut und schön, aber ich als Person definiere mich nicht darüber, wie viele Leute ich unter mir habe oder welche Zahl am Ende des Monats auf der Gehaltsabrechnung steht. Die Menschen in meinem Leben waren und sind mir einfach wichtiger. Sonst hätte ich wohl auch nicht etwas Geisteswissenschaftliches studiert… 😉

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      1. „sogar nach Bayern“ – da musste ich jetzt schon schmunzeln! 😉

        Sorry, wenn ich da vielleicht etwas zu einseitig mich auf eine Sache gestürzt hatte. Ich denke mir nur manchmal, dass ich auf gewisse Dinge wegen meiner „Heimatverbundenheit“ (damit meine ich, Freund, Freunde, Familie) als junger Mensch verzichtet habe, was ich ab und zu dann rückblickend bedaure (z. B. ein Auslandsjahr(-semester)). Trotzdem kann ich sehr gut nachvollziehen, dass „Arbeit und Karriere irgendwie nicht alles sein können“: ich arbeite schon seit Jahren in Teilzeit, weil ich auch noch was von meinem Leben haben will. Dafür verzichte ich auf ganz schön viel Geld – jetzt und in der Rente. Ich will aber Zeit für meine Hobbys, meinen Freund, meine Freunde und meine Familie haben. Jetzt.

        Bin gespannt, wie’s dann bei dir weitergeht! 🙂

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      2. Das „sogar nach Bayern“ war gar nicht wertend gemeint – es sollte nur die große Entfernung ausdrücken. Wir wohnen schließlich in Schleswig-Holstein. 😉

        Ich kann gut verstehen, dass du dich auch manchmal hin- und hergerissen fühlst zwischen Heimatverbundenheit und Abenteuerlust. Und rückblickend bereut man ja meistens komischerweise die Dinge, die man nicht gemacht hat…
        Trotzdem kann man einfach nicht alles haben, so viel hab ich schon gelernt. 😉 Und dann muss man abwägen, was einem wichtiger ist. Und geliebte Menschen sind dann einfach ein Faktor, der sich nicht wegdiskutieren lässt. Da kann man noch so rational denken – ich für meinen Teil wüsste, dass ich nicht glücklich werden würde, wenn ich nun alleine in eine andere Stadt zöge. Ich würde vermütlich erbärmlich eingehen dort. Also lasse ich es.
        Ich war lange Single und hab die Unabhängigkeit auch genossen, war ein Semester in Spanien und alles, aber ich merke einfach zunehmend, dass ich eher der sesshafte Typ bin. Solange man selber mit so einer Entscheidung gut leben kann, ist es doch immer eine gute Entscheidung, finde ich.
        Ich finde es toll, dass du in Teilzeit arbeitest, weil du Zeit für Familie und Co. haben möchtest. Wer ist schon so mutig, das zuzugeben? Geld ist zwar schön, aber ersetzt eben auch nicht den Partner oder die Zeit, die einem für ein Hobby fehlt. Insofern sind wir bei diesem Thema gar nicht so weit vorneinader entfernt. 🙂

        Ich werde berichten, falls sich etwas Spannendes tut! 🙂

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