Veröffentlicht in Fernsehserien

Blogparade: Die zehn besten Vorspanne von Fernsehserien

Die singende Lehrerin ist unermüdlich – eine Blogparade jagt die nächste! Mir macht sowas ja großen Spaß. Und nun ist es auch noch ein serienspezifisches Thema, da kriege ich mich ja gar nicht mehr ein vor Freude. TV-Intros! Vorspanne! Vorspänne! Wie auch immer. Das kleine Filmchen, das am Anfang einer jeden Serie läuft und die Zuschauer auf das Folgende bestmöglich einstimmen soll. Genau darum geht’s. In den letzten Wochen habe ich schon einige Beiträge zu dieser Parade gelesen und dabei viele schöne Intros geschaut. Ich weiß nicht, aber mich faszinieren Intros immer wieder aufs Neue. Nie im Leben würde ich sie auslassen oder auf der DVD vorspulen! Nein. Ich schaue mir ja auch am Ende immer die Credits an. Sonst ist das Erlebnis einfach nicht vollständig. Es folgt nun also die Präsentation meiner 10 persönlich liebsten Intros. Die Reihenfolge ist alphabetisch und nicht wertend, wobei ich zu einigen Intros aber doch eine innigere Beziehung habe als zu anderen. Aber alles zu seiner Zeit…

Cuéntame cómo pasó

Fangen wir gleich mal mit einer Serie an, die dem deutschen Fernsehzuschauer vermutlich unbekannt ist, die in Spanien aber jedes Kind kennt. Cuéntame cómo pasó (dt. Erzähl mir, wie es passiert ist) läuft seit 2001 sehr erfolgreich auf dem spanischen Sender RTVE (es gibt inzwischen 16 Staffeln!) und erzählt die Geschichte der Familie Alcántara, die (zu Beginn der Serie) Ende der 1960er Jahre in Madrid lebt. Mit der Familie erlebt der Zuschauer Alltägliches sowie auch die großen politischen und gesellschaftlichen Umbrüche, welche das Land insbesondere in den 1970er Jahre zu bewältigen hat. Die Serie ist sehr authentisch, sowohl was die gezeigte gesellschaftliche Wirklichkeit angeht als auch in ihren Kostümen und der Wahl der Musik etc. Der Vorspann stellt in knapp drei Minuten auf liebevolle Weise alle wichtigen Figuren vor, unterlegt mit einem fröhlich-nachdenklichen Liedchen.

Fringe

Keine Serienblogparade ohne meine Lieblingsserie! Ich liebe ja v. a. das rot-blau-gemischte Intro aus Staffel 3, weil mir die Folgen, die in beiden Universen spielen, so sehr ans Herz gewachsen sind. Aber auch das 80er-Retro-Design mit der passenden Melodie gefällt mir gut.

Gilmore Girls

Ganz ehrlich: Wer möchte nicht nach Stars Hollow ziehen und mit Lorelai und Rory in Luke’s Diner Kaffee trinken? Ich wäre sofort dabei. Allein der Vorspann macht schon Lust darauf.

Mad Men

Keine Serie ist so stylisch wie Mad Men. Die Möbel, die Kostüme – alles perfekt aufeinander abgestimmt. Dass hier Aufstieg und Fall eines Mannes gezeigt werden, deutet der nicht minder lässige Vorspann bereits an.

Magnum

Magnum ist meine mit Abstand liebste Serie aus den 80ern. Tom Selleck in seinen Hawaiihemden, den superkurzen Shorts und dem Ferrari – das ist einfach glänzende Unterhaltung. Dazu passend ist der Intro-Song höchst schmissig. Da kann ich nur mit Mühe still sitzen bleiben.

Six Feet Under

Wer einen richtigen kleinen Film als Vorspann sehen möchte, der schaue sich das Intro von Six Feet Under an. Ich muss dringend mal die letzten beiden Staffeln schauen, damit ich auch über das Serienende, das ja eines der besten überhaupt sein soll, mitdiskutieren kann.

Suits

In Suits treffen zwei Welten aufeinander – der smarte Anwalt und der hochintelligente Möchtegernjurist sind dennoch ein Dreamteam, und ein unglaublich unterhaltsames dazu. Das belegt auch das Intro.

The Sopranos

Ich liebe die Sopranos. Wirklich. Und für mich ist der Vorspann der Serie einer der besten überhaupt (darüber schrieb ich übrigens auch an anderer Stelle schon einmal). Hier stimmt einfach alles: Bilder, Musik, Atmosphäre. Wenn Tony Soprano am Ende seiner Fahrt von NY nach New Jersey zu Hause ankommt und aus dem Auto steigt, weiß der Zuschauer bereits so gut wie alles, aber doch nichts über ihn. Schlau gemacht.

The Wire

Jede Staffel ein anderer Fokus, ein anderes Setting. Dazu passend gibt es jede Staffel auch eine neue Version des Intros mit einer variierten Variante des Titelsongs. In Baltimore gibt es eben viele verschiedene Geschichten zu erzählen, aber letztlich sind doch alle miteinander verwoben, sind Varianten der immergleichen Probleme. Das spiegelt auch das Intro wider.

Twin Peaks

Erstaunlicherweise habe ich das Twin Peaks-Intro in fast keinem Beitrag dieser Blogparade gesehen. Für mich war hingegen sofort klar, dass dieses auf jeden Fall hier hineingehört. Atmosphärisch ist der Vorspann so stark gemacht mit den ruhigen Bildern und den langen Kameraeinstellungen, dass man sich dem Charme der Kleinstadt Twin Peaks kaum entziehen kann. Kann ja keiner ahnen, wie es dort hinter den Kulissen aussieht…

Wer auch mitmachen möchte, der schaue sich doch einfach einmal bei der singenden Lehrerin um! 🙂

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

24 Kommentare zu „Blogparade: Die zehn besten Vorspanne von Fernsehserien

    1. Absolut! Ich hab die Serie zwar „erst“ in den 90ern gesehen, aber gerade heute strahlt sie einen solchen Retrocharme aus, dass ich mich kaum noch einkriegen kann vor Freude. Da möchte ich auch nach Hawaii ziehen und mit Higgins und den Jungs dieses große Anwesen verwalten. 😀

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    1. Bescheuertheit? 😀 Also ich fand die ganze Geschichte um Thomas Magnum, Sicherheitsbeauftragter auf dem Anwesen eines berühmten Schriftstellers und gleichzeitig Privatdetektiv mit pbercoolen Freunden, die Hubschrauber fliegen können (TC) oder sich in nun…eher zwielichtigen Milieus bewegen (Rick), immer total glaubwürdig. Was du nun wieder hast! 😀

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      1. Ich weiß, ich bin da manchmal etwas komisch. 😉 Vielleicht hatte ich auch etwas dagegen, dass jemand anderes als Alfred den Platz des amüsiert-steifen Butlers einnimmt, der nebenher Kampfsportexperte ist. Wobei es diese Sorte ja auch öfter gibt ^^ Oder es lag doch an den Hawaiihemden. Am Realismus der Story bestimmt nicht. Wie könnte ich nur? O.O

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      2. Wer zur Hölle ist Alfred? Ist der aus irgendeinem Film oder Comic oder so? Kenne ich nicht. 😀 Ich gebe mich darum einfach mal mit Higgins als Vertreter der Spießigkeit zufrieden. 😉

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    1. Ich finde Schnurrbärte ja ganz schlimm – ich habe eh eine generelle Bartphobie -, aber Tom Selleck ist der einzige, bei dem ich den Bart durchgehen lassen kann! 🙂
      War eine schöne Blogparade! 🙂

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