Veröffentlicht in Früher, Uni

Entschieden

Als ich diesen Blog begonnen habe, war ich noch mitten im Studium. Schon damals wusste ich nicht so genau, wohin meine berufliche Reise gehen soll und wie die Zeit nach dem Abschluss für mich aussehen wird.

Erst wollte ich unbedingt nochmal ins Ausland, aber das hat dann erst nicht geklappt und ein paar Monate später, als ich die Möglichkeit gehabt hätte, wollte ich nicht mehr. War auch gut so, die Entscheidung war richtig und ich bereue sie nicht. Mein Leben hätte ansonsten eine gänzlich andere Wendung genommen, denn dann wären z. B. das auserwählte Exemplar Mann und ich nie ein Paar geworden…

Letzten Herbst dann schien mir eine Promotion eine gute Idee. Mit dem Gedanken daran habe ich schon mein ganzes Studium gespielt und bis heute reizt es mich, den akademischen Weg auch nach dem Masterabschluss weiterzugehen. Welche Probleme damit verbunden wären, habe ich mit vielen meiner Leser Ende des vergangenen Jahres ausgiebig debattiert und diesen Karriereweg anschließend zu den Akten gelegt. Zu unsicher, zu schlecht bezahlt, zu beziehungs- und familienfeindlich.

Daraufhin gab es eigentlich für mich nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder ich finde zeitnah (!) einen Job im Bereich Medien/Journalismus/Marketing oder ich schließe an den Master erstmal die zweite Phase der Lehramtsausbildung an (sprich: mache das Referendariat). Beides waren für mich denkbare und gute Optionen. Beide haben Vor- und Nachteile, beide haben inhaltliche und organisatorische Aspekte, die mich reizen und andere, die ich nicht ideal finde. Beide Berufszweige haben sich in den letzen zwei Wochen einen erbitterten Kampf geliefert, denn auf einmal, nach monatelangem Desinteresse und Schweigen im Walde, interessierten sich auf einen Schlag drei (in Worten: DREI!) potentielle Arbeitgeber für mich: Eine Werbeagentur und die Bildungsministerien zweier Bundesländer. Das muss man erstmal verdauen.

Und jetzt habe ich es verdaut und bin bereit, mit euch, die ihr mich in den letzten Monaten so treu begleitet habt, zu teilen, wie es für mich weitergehen wird. Fakt ist nämlich: Ich habe ab Ende August einen neuen und meiner Ausbildung angemessenen Job, denn dann trete ich den – wie es im Beamtendeutsch heißt – „Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien“ an. Dafür werden das auserwählte Exemplar Mann und ich das meiner Meinung nach schönste Bundesland Schleswig-Holstein verlassen und in das seiner Meinung nach schönste Bundesland Niedersachsen ziehen. Ganz genau verschlägt es uns nach Braunschweig.

Screenshot (10)Hochmodern erfolgen Bewerbung und Zusage des Platzes in Niedersachsen ausschließlich über ein Online-Portal

Puh, das ist ganz schön viel gerade, oder? Mich überfordert der Gedanke daran auch immer noch, aber ich freue mich auf die neue Herausforderung. Es ist schön, dass es jetzt endlich beruflich für mich weitergeht und dass dieser unsägliche „keiner will mich“-Schwebezustand ein Ende hat. Diese Entscheidung ist übrigens endgültig, ich habe den Ausbildungsplatz vor ein paar Tagen zugesagt und meine Wohnung gekündigt; das auserwählte Exemplar Mann hat gar bereits seinen Job gekündigt. 😮 Ich bin unendlich dankbar, dass er bereit dazu ist, sich beruflich zu verändern und mich in eine neue Stadt begleitet. Das macht alles nicht nur so viel leichter, sondern auch so viel schöner.

Dennoch heißt diese Entscheidung für mich nicht, dass mein beruflicher Weg nun unumstößlich in Richtung „Lehrerin“ und „Lebenszeitverbeamtung“ geht. Ganz und gar nicht. Ich begreife die 18 Monate vor allem als Test, ob die Institution Schule und ich beruflich zusammenkommen können. Wenn dem so ist: Wunderbar, ich habe meinen Platz gefunden! Wenn dem nicht so ist: Kein Problem! Für mich bricht keine Welt zusammen, wenn ich feststellen sollte, dass dieser Berufszweig nicht der Richtige für mich ist. Es ist nie zu spät, um sich umzuorientieren und aus allem, was man tut, geht man klüger hervor und nimmt jede Menge Erfahrungen mit – seien sie nun positiv oder negativ.

Wie sich die anstehende Veränderung auf diesen kleinen Blog auswirken wird, kann ich noch nicht absehen. Vermutlich wird es sehr stressige Phasen geben, in denen ich nicht viel Zeit zum Schreiben haben werde. Aber auch solche gehen vorüber und niemand kann durchgehend 24 Stunden am Tag arbeiten, auch Referendare nicht. Darum möchte ich neuesvomschreibtisch und euch alle gerne mitnehmen, wenn ich im August diese neue und aufregende und furchtbar anstrengende und angsteinflößende Lebensphase beginne. Weil ich das Schreiben nicht aufgeben möchte und die Diskussionen mit euch auch nicht. Und weil ihr auch ein Stückchen zu Hause seid, denn an unserer Kommunkationsform ändert sich nichts, wenn ich in eine neue Stadt ziehe. Das beruhigt mich ein wenig.

Ich freue mich auf die kommenden Monate und darauf, viele neue Erfahrungen zu machen und diese mit euch zu teilen. Geht diesen Weg doch ein Stück mit mir. 🙂

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

71 Kommentare zu „Entschieden

  1. Wow, herzlichen Glückwunsch! Braunschweig ist eine tolle Stadt, ich bin mir sicher, du/ihr werdet euch da wohl fühlen! Ich finde das übrigens toll von deinem Freund, dich dabei so zu unterstützen und sogar gleich mit umzuziehen.
    Ganz viel Glück auf deinem und eurem neuen Lebensweg!

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    1. Ich danke dir! 🙂 Bislang habe ich auch noch nichts Negatives über Braunschweig gehört, aber ich war selber noch nie da und bin schon sehr gespannt auf den ersten Eindruck! Dadurch, dass ich nicht alleine dorthin gehe, wird die Erfahrung natürlich noch einmal ganz anders werden, aber ich freue mich, dass mich mein liebster Mensch begleitet. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dafür bin. Der neue Lebensweg wird auf jeden Falls anders und bestimmt sehr spannend. Ich werde berichten. 🙂

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  2. Herzlichen Glückwunsch! Es ist toll, dass es für dich weitergeht und ich weiß wie sich das anfühlt und wie viel aufschwung das gibt. Und dass dein freund dich dabei so toll unterstützt ist einfach nur genial!
    Wie ist das denn… Muss man als masterabsolvent noch viele zusätzliche kurse an der uni machen um ins Referendariat zu dürfen ? Vielleicht kommt das fur michbja auch noch innfrage 😉

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    1. Dankeschön! 🙂 Ja, es ist toll, dass es jetzt nach Monaten weitergeht, auch wenn ich auf Umwegen auf diesen Weg gekommen bin. Wäre der Umweg aber nicht gewesen, hätte ich schließlich meinen Freund nicht kennengelernt, der jetzt mein größter Motivator und meine größte Stütze ist. So jemanden wünsche ich wirklich jedem und jeder. 🙂
      Zum Thema Ref: Ich habe ja in SL-H studiert und da ist das Lehramtsstudium bereits seit Jahren auch aufs BA/MA-System umgestellt. Der Master of Education ist dem 1. Staatsexamen, das es in anderen Bundesländern ja noch gibt, gleichgestellt. Falls du dich ernsthaft dafür interessierst, würde ich mal die Studienpläne Lehramt/Nicht-Lehramt an deiner Uni vergleichen. An meiner Uni ist die fachliche Ausbildung sehr ähnlich, sodass man bei einem Wechsel hauptsächlich Pädagogik und Fachdidaktik nachstudiert und natürlich noch die Pflichtpraktika macht. Aber das kann von Uni zu Uni natürlich auch ganz unterschiedlich sein. Manche Bundesländer lassen ja auch Quereinstieger ins Ref, also könnte man auch bei den entsprechenden Behörden mal nachfragen…falls diese Laufbahn für dich doch noch infrage kommt… 😉

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  3. Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Zusage. Das freut mich sehr. Hab ja gesagt, halte durch 😉 Dann drück ich die Daumen, dass es mit Bude und Umzug bestens über die bühne geht.

    Was dein Exemplar Mann angeht, da habe ich dir ja den richtigen ausgesucht 😆
    Im Ernst: Finde ich klasse von ihm. Sooo lange seid ihr noch nicht zusammen aber er geht mit. Sagt es nicht nur, sondern hat schon alles in die Wege geleitet mit seiner Kündigung. Respekt!
    Grüß ihn mal von mir.

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    1. Dankeschön! Ich freue mich auch sehr und danke dir für all deinen Zuspruch in den letzten Monaten! Es hat mir immer sehr geholfen, hier auch Unterstützung zu bekommen. 🙂 Jetzt geht es an die Planungen und die Wohnungssuche und all diese organisatorischen Quälereien. Ein neuer Job für den Mann muss ja auch noch schnellstmöglich her…
      Danke nochmal für die Vermittlung, du hast mir da den richtigen ausgesucht. 😉 Bei uns war es von Anfang an ziemlich ernst, da macht es auch nichts, dass wir noch kein Jahr zusammen sind. Es passt einfach und mit einem Koch kann man keine Fernbeziehung haben. Das war uns beiden klar und er weiß ja, dass er überall arbeiten kann, also gab es da keine Diskussion. Als ich die Zusage hatte, hat er gleich gekündigt. Wir machen hier Nägel mit Köpfen. 🙂

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      1. Es passt einfach… das wollte ich hören. So ging es mir mit meiner Maus. Nach nicht mal 5 monaten zusammengezogen, nicht mal zwei Jahre später nach Bayern übergesiedelt… weil… es passt eben 😀

        Als Koch dürfte er relativ gut was finden, denke ich. Schwieriger dürfte die Wohnungssuche werden. Man kann ja auch nicht andauernd nach Braunschweig fahren. Da drück ich euch besonders die Daumen.

        Hab ich doch gerne gemacht. Unterstützung zu bekommen – auch wenn es nur virtuell ist – kann nie schaden.

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      2. Ist das nicht schön, wenn man weiß, dass es einfach richtig ist? Das fühlt man doch ziemlich schnell. Da ist es dann auch egal, ob man fünf Monate zusammen ist (so wie ihr) oder fast neun Monate (so wie wir) oder schon viel länger. Warum warten, wenn es richtig ist? 🙂
        Die Jobsuche für den Herrn läuft gerade an und wird hoffentlich nicht lange dauern. Mit der Wohnungssuche ist es noch schwierig, weil ich noch nicht weiß, welche Schule ich zugeteilt bekomme. Daher wissen wir beide noch nicht, wo wir arbeiten werden und können uns dementsprechend noch keine Wohnung suchen. Sonst wohnen wir nachher irgendwo auf der ganz falschen Ecke… 😦
        Deine Unterstützung war immer toll und es ist gut zu wissen, dass man nicht allein ist und hier eine Plattform findet, um sich auszutauschen und auch manchmal, um sich aufmuntern zu lassen. Nochmal danke. 🙂

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  4. Oooh, wie cool! Herzlichen Glückwunsch! Dann viel Erfolg bei deiner neuen Stelle! Ich bin schon gespannt, was du dann zu berichten hast. 🙂
    Braunschweig ist übrigens wirklich fast bei mir um die Ecke. ^^ Bielefeld und so, ne? Also falls ich nochmal Freunde dort besuchen sollte, könnte ich theoreeetisch direkt bei dir vorbeikommen und kontrollieren, ob du dich auch anständig einlebst. Sieh‘ das als Drohung an! 😀

    Und was ein Zufall, gerade heute habe ich darüber geschrieben, dass ich grüble, wie es bei mir weitergehen wird. xD

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    1. Dankeschön! 🙂 Ich bin auch schon sehr gespannt, was mich erwartet und was ich zu berichten habe. Und ob ich noch Zeit haben werde, darüber zu berichten. 😀
      Bielefeld, he? Ist tatsächlich nicht so weit weg, wie ich gerade gegoogled habe. Sag doch mal Bescheid, wenn du da bist, dann kannst du deinen Kontrollbesuch machen! Oder erzähl mir mal was über die Stadt, warst du schon mal da? Dann leb ich mich bestimmt schneller ein, wenn ich mal ein paar Infos hab! 😀
      Viel Erfolg bei deinen Jobgrübeleien. Die kenne ich ja auch nur zu gut…

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      1. Ich hoffe doch sehr! Du musst das einfach als Ausgleich sehen, wenn du uns mitteilst, was bei dir alles so passiert. 😉 Egal, ob du das nachts um zwei tust. 😛
        Ich hab da nur mal nen Monat gewohnt und darf dich vor den Studentenverbindungen warnen – aber nur weil die anstrengend dauerbetrunken sein können. Und prinzipiell dank Kleidung und manchmal auch Gehabe sehr seltsam auf Außenstehende wirken können. Ach ja und manche „Einweihungszeremonien“ will man definitiv nicht mitbekommen. Aber mit denen wirst du ja vermutlich nicht so viel am Hut haben. 😀
        An sich fand ich Braunschweig sehr knuffig.^-^ Hat an sehr vielen Stellen eine sehr hübsche alte Architektur und zwischendrin ab und zu wieder moderne Elemente (wie Riesen-LED-Bildschirme auf dem „New Yorker“-Laden .. o.O) Viel mehr Insiderwissen hab ich jetzt spontan leider nicht. 😀 Falls du spezielle Fragen haben solltest, kann ich aber mal meine verplanten Bekannten von da aushorchen. ^^
        Aye aye, ich tue Bescheid geben, wenn ich vorbeikomme! 🙂
        Hach, danke. 🙂 Hab ja glücklicherweise noch ein halbes Jährchen Zeit. Befürchte nur leider, dass das so schnell rumgeht, wie Weihnachten immer spontan vor der Tür steht … xD

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      2. Ah spannend! 😀 Einer Studentenverbindung wollte ich eh nicht beitreten, also musst du dir da keine Sorgen machen. 😉 Ansonsten versuche ich gerade herauszufinden, ob Braunschweig irgendwelche…ähm…schwierigen Stadtteile hat, in denen man vielleicht nicht wohnen möchte…also da bin ich für Infos immer dankbar. 😀
        Ich bitte darum, dass du Bescheid gibst, wenn du mal in der Nähe bist. Dann mache ich mal kurz Pause vom Lehrersein… 😉

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      3. Boah, ich komme im Moment kaum dazu alle Kommentare zu beantworten. Zeitmangääääl! Also sorry, falls ich manchmal was übersehe und mich relativ spät zurückmelde ^^“
        Hehe, nicht? 😀 Ist auf jeden Fall mal ein spannendes ähm Biotop, in das man mal reinschauen kann, nur auf Dauer ist es mir deeefinitiv viel zu anstrengend. Und alkoholisch. o.O
        Ich hab jedenfalls mal einen Bekannten gefragt, wegen den Stadtteilen und werde dir die Antwort möglichst schnell mitteilen. Erinnern kann ich mich da allerdings nicht so wirklich an was. 🙂
        Mache ich auf jeden Fall! 🙂 Das Jahr ist zwar schon fast komplett verplant, aber sollte doch gelacht sein, wenn ich nicht mal die zwei Stündchen Fahr irgendwo dazwischen quetschen könnte. Und noch habe ich ja ein paar Monate Zeit, bis du dort bist. 😉

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      4. Kenne ich gut, ich komme auch gar nicht mehr klar mit all dem Geschreibe hier. Eigentlich wollte ich heute mal einen neuen Post angehen, aber jetzt beantworte ich auch schon wieder ne Stunde Kommentare. Was natürlich toll ist, weil es toll ist, wenn Menschen mir schreiben, aber…naja, du weißt wie das gemeint ist. 🙂
        Wenn du Neuigkeiten zu den Stadteilen hast, dann nehme ich die immer gerne. Wir sind da völlig planlos und wollen nur möglichst günstig gelegen wohnen, sodass wir beide gut zur Arbeit kommen. Wo auch immer wir dann arbeiten, das steht ja noch in den Sternen, weshalb die Wohnungssuche ja auch gerade stagniert…
        Ja, du hast noch Zeit! Wir ziehen erst Mitte/Ende August um und brauchen dann bestimmt noch Monate, um uns richtig einzurichten. Hach, wie ich das hasse… 😀

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      5. Ohja. „Heute bin ich produktiv und – oh, ich hab ja vier Kommentare! *dreieinhalb Stunden später*“ 😀

        Also mein Kumpel hat grade geantwirtet und ihr sollt wohl die Weststadt meiden, aber sonst sei alles okay. 🙂
        Ja, so ne Planung ist immer kompliziert. Vor allem mit mehreren Leuten ^^
        Ohje 😀 Ach, ich sag dir einfach Bescheid und entweder hast du dann Zeit oder nich. 😛

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      6. Weststadt wird gemieden, alles klar! Ich danke für die Info. 😀
        Dass mit der Produktivität kenne ich auch. Hier bei mir sind so viele Kommentare aufgelaufen die letzten Tage und ich komme schon im realen Leben zu GAR NICHTS momentan. Schrecklich! 😉

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      7. Bitte bitte. Und 10 Tage nicht auf einen Kommentar zu antworten ist glaube ich mein neuer Rekord. 😀
        Oh ja. Dann sag mal Bescheid, wie die Suche so läuft – sobald du mit dem Kommentare kommentieren hinterhergekommen bist 😀

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      8. Ja, verrückt, nicht wahr? 😀 Wahrscheinlich ziehen wir irgendwann Mitte August um, ich muss ja ab 26.08. arbeiten. Mein Freund muss leider noch bis Ende August in Kiel bleiben und dort zu Ende arbeiten. 😦

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      9. Ja, echt ungewöhnlich ^^
        Awr 😦 Aaaber das sind ja nur zwei Wochen bzw. eine Woche, wenn du erst am 25. oder so hingehst. Und mit Umzug und einarbeiten bist du bestimmt eh sehr beschäftigt und dann geht die Zeit schneller rum! 🙂

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      10. Ich hoffe auch, dass ich mich alleine gut beschäftigen kann mit Behörden und Einrichten und Putzen und Orientieren. Ich kenne in Braunschweig ja wirklich niemanden, also wird das recht einsam…
        Wir ziehen aber spätestens in der 34. Kalenderwoche um, also werde ich wohl schon so gute zwei Wochen allein sein. Das einzig Gute daran ist, dass ich mir dann natürlich die besten Plätze im Kleider- und Wandschrank für meinen Kram sichern kann. 😀

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      11. Hm, ich weiß leider auch grade nicht, ob ich dich da bespaßen könnte. Außerdem würde ich ja wenn am Wochenende kommen und da pendelt sicher einer von euch, oder? 🙂
        😀 na dann hat es ja doch was gutes, wenn du dir alle Schränke sichern kannst ^^

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      12. Ahh, alles okay, ich krieg das schon hin, mich ein bisschen alleine zu beschäftigen! Die Wohnung will schließlich eingerichtet werden, da kann ich also noch Stunden in dem schwedischen Möbelhaus verbringen. 😀
        Der Witz mit dem Pendeln am Wochenende war übrigens gut! Mein Freund ist Koch und wenn er irgendwann NICHT frei hat, dann am Wochenende…ich denke, wir werden wohl in den sauren Apfel beißen und uns dann knapp zwei Wochen nicht seheh. OMG. :-/

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      13. Kein Problem, das passiert oft. Die Mehrheit der Menschen hat halt am Wochenende frei, da ist die Annahme schon gerechtfertigt. 🙂
        Danke für das Angebot, mach ich! Erstmal muss ich jetzt aber den Umzug und alles drumherum überstehen. :-/

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  5. Ach, nun doch erstmal Lehramt! 🙂 Da kann ich dich ja bald als Kollegin bezeichnen! 🙂 Ich wünsche dir von Herzen schon jetzt einen guten Anfang – und dass dir das Referendariat zeigt, ob das der endgültige Weg ist, den du gehen willst. Allerdings muss ich sagen, dass ICH erst JAHRE nach dem Referendariat so richtig meinen Frieden mit meinem Beruf gemacht habe. JETZT bin ich wirklich gerne Lehrerin, aber das war schon ein steiniger Weg. Lass dich also auch nicht allzu schnell davon abbringen!

    Herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung – und zu einem offensichtlich richtig guten Mann, den du da an deiner Seite hast! 🙂

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    1. Ja, nun doch erstmal Lehramt! Wir werden also Kollegen! 🙂 Da weiß ich ja gleich, wen ich mal um Rat fragen kann. 😉
      Danke für deine guten Wünsche, ich bin schon sehr gespannt auf den Anfang und alles, was danach kommt. Ich geh ja ganz offen daran und lasse alles auf mich zukommen. Mal sehen, wie es mir so gefällt und ob ich mir diesen Berufszweig lägerfristig vorstellen kann. Wird sich zeigen…aber spannend, dass du auch länger gebraucht hast, dich mit dem Lehrersein anzufreunden. Ich glaube, es wird ja auch leichter, je länger man dabei ist. Oder sehe ich das falsch? Auf jeden Fall nehme ich ja meinen richtig guten Mann mit, das ist fast das beste daran. Damit hab ich meinen größten Unterstützer und Motivator auf jeden Fall dabei. Kann nicht schaden! 🙂

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  6. Wow, wow, wow! Endlich gibt es Neuigkeiten. Das finde ich gar großartig! Hat mich richtig gefreut das zu lesen, auch wenn ich es natürlich schade finde, dass es nicht Bayern wird. Hatte da bis zuletzt noch gehofft… 😉

    Übrigens finde ich es klasse, dass du dich (nach drei Angeboten, wow!) für das Lehrerdasein (wenn auch nur verhalten) entschieden hast. Ich glaube du passt da besser rein, als in die oberflächliche Werbewelt. Zumindest wenn ich es mir erlauben darf dies so unbekannterweise festzustellen. Außer Kabel-Marketing. Das wäre natürlich perfekt gewesen! 😀

    Also viel Erfolg weiterhin, speziell für die großen Änderungen, die nun ja demnächst anstehen. Ich freue mich auf weitere Berichte und wünsche dir nur das Beste auf deinem (bzw. eurem) Weg!

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    1. Danke dir für die guten Wünsche! 🙂 Und auch fürs Warten und Daumendrücken, es hat ja dann doch etwas gedauert mit der Jobfindung. Hoffentlich hat es sich dann auch gelohnt. Das werde ich in den kommenden Monaten sehen. Leider nicht in Bayern, aber da hat der Herr Koch ja direkt von Anfang an von seinem Vetorecht Gebrauch gemacht. 😀
      Ich hätte es eigentlich auch gerne mal in der Werbebranche versucht, weil ich das spannend finde und dort das Gefühl gehabt hätte, meine Schreiblust ausleben zu können. Aber hat dann doch nicht gepasst. Jetzt muss ich das eben weiter hier tun oder meine zukünftigen Schüler damit behelligen. Vielleicht gibt es ja eine Schülerzeitung oder einen Schreibclub oder sowas. 😉
      Nochmal danke für deine Unterstützung die letzten Monate! Ich hoffe, du bleibst diesem Blog auch treu, wenn ich hier zukünftig über das Ref oder irgendwelche Schüler oder Ausbilder klage. Das fände ich schön! 🙂

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      1. Es dauert immer ein wenig, bis man seinen Weg gefunden hat. Aber umso schöner ist es ja, das Hotel hinter sich zu lassen und sich einer richtigen Aufgabe zu widmen – auch außerhalb Bayerns… 😉

        Die Werbebranche ist durchaus attraktiv: viel Kreativität, spannende Aufgaben und von Anfang an viel Verantwortung. Allerdings stehen schlechte Bezahlung (langfristig gesehen) und laaaaaange Arbeitstage sowie völlig unrealistische Kundenerwartungen auf der anderen Seite. Ich bin mir sicher, du wirst deine kreative Ader auch in der Schule ausleben können – und somit darf ich verkünden, dass ich natürlich gerne weiterhin dein Blog begleiten werde und sehr gespannt bin auf das, was da noch so kommen wird! 🙂

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      2. Ach schön! Das freut mich, dass du meinem kleinen Blog treu bleibst, auch wenn er sich jetzt vielleicht bald in einen „Oh mein Gott, das Ref ist so anstrengend, ich muss gleich schreien“-Blog verwandeln wird. Vielleicht. Wir werden sehen. 😀

        Stimmt natürlich, als Lehrer kann man auch kreativ sein, aber auf andere Weise. Da geht es dann eher um Methoden oder Materialaufbereitung und nicht so sehr um eigene Textproduktion. Mal schauen, wie mir das so liegt. Was die Arbeitszeiten angeht tun sich die beiden Jobs wohl eher wenig. Als Lehrer verbringt man dann eben noch Stunden über Stunden am heimischen Schreibtisch (kennst du ja wahrscheinlich von deiner Frau…). Nur beim Geld hast du absolut recht. Ich werde jetzt im Ref einen vierstelligen Betrag verdienen, das hätte ich in der Werbeagentur lange nicht erreicht…

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      3. Stimmt, die Arbeitszeiten als Lehrer sind nicht zu unterschätzen. Dafür kann man sie sich recht frei einteilen, was besonders mit Kindern gut ist (auch wenn die Abende dann mal länger werden). Und die Ferien. Ja, die sind unbestreitbar toll und sooo lang. Keine Frage. 🙂

        Du hättest in der Agentur unter 1000 Euro bekommen?!? Nach einem fertigen Studium? Ah! Das ist ja verrückt. Sei froh, dass du nicht in der Branche gelandet bist! (Nicht, dass ich am Anfang meiner Agenturzeit viel mehr bekommen hätte…)

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      4. Ich bin auch schon gespannt, wie ich mit den Arbeitszeiten zurechtkomme. Ich glaube, meinen Perfektionnismus muss ih etwas runterfahren, sonst komme ich gar nicht mehr vom Schreibtisch weg. Das ist ja auch nicht gesund…

        Ja, ich hätte unter 1000 € verdient, sogar deutlich drunter…ich habe mich auch gefragt, wie das mit dem Mindestlohngesetz zu vereinbaren ist, aber scheint ja zu gehen…

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      5. Die Werbebranche ist in dieser Hinsicht wirklich ganz schlimm. Und fängt man erst einmal so niedrig an, ist es auch ganz schwer sich hochzuarbeiten. Wirklich, da hast du die bessere Wahl getroffen…

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      6. Ist wirklich schade, dass die Bezahlung in dieser Branche so bescheiden ist. Als Referendarin werde ich ja auch nicht reich, aber ich hab schon mal gerechnet, dass ich vermutlich einen guten Tausender am Ende übrig habe. Immer noch nicht zu vergleichen mit dem, was Naturwissenschaftler als Einstiegsgehalt nach Hause bringen, aber gut…dafür müssen die sich dann auch den ganzen Tag mit Naturwissenschaften beschäftigen… 😀

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  7. Das ist perfekt, wenn man weiß, das es genau SO richtig ist. wie gesagt, so ging es mir ja mit meiner Maus auch.
    Das ist natürlich bisschen blöd mit der Wohnungssuche. Ganz so klein ist das Städtchen natürlich nicht. Kopf hoch, wird schon klappen.

    Selbst virtuelle Zuversicht ist brauchbar. Der ein oder Andere hat vielleicht Tipps, Tricks parat, der Nächste weiß zu beruhigen… etc.. Eine gute Bloggerrunde ist fast so gut wie das echte Leben 😉 Aber nur fast 😀

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    1. Ich werde die nächsten Tage nochmal nachfragen, wann ich denn mit der Schulzuweisung rechnen kann und auch nochmal meine persönlichen Umstände schildern. Manchmal zahlt sich Beharrlichkeit ja aus… 😉

      Stimmt, eine gute Bloggerrunde ersetzt das echte Leben zwar nicht, kann aber helfen, wenn das eche Leben mal Probleme macht oder einfach gerade nicht helfen kann. 🙂

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      1. Beharrlichkeit zahlt sich meistens aus 😉 bin gespannt, ob du etwas erreichst wegen der Schule.

        Genau… die virtuelle Welt kann Hilfe geben… leider verlieren sich viele in dieser Welt und verlieren teilweise den Blick fürs reale Leben oder nehmen sich virtuelle Dinge zu Herzen…

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      2. Hab jetzt angerufen und ich werde wohl eine Schule in der Innenstadt bekommen. Ist noch nicht ganz sicher, welches es wird, aber zentral gelegen. Man muss ja auch mal Glück haben. 🙂

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      3. Das ist natürlich schon ganz cool. Da drück ich die Daumen wegen Wohnungssuche etc.. Warst schon auf dem Blog von Geitelde? Sagst nen schönen Gruß vom Wortman und fragst nach Tipps wegen Wohnungen 😉

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      4. Oh nein, war ich noch nicht. Ich bin die letzten Tage zu gar nichts gekommen irgendwie. Entweder bin ich arbeiten oder auf irgendwelchen Ämtern. :-/ Aber ich schau da auf jeden Fall noch vorbei und lass nen Gruß von dir da! 🙂

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  8. Herzlichen Glückwunsch und v.A. viel Erfolg auf dem neuen lebensweg! Wow! Das muss eine besonders spannende und nervenaufreibende Zeit werden. So mit Umzug und da dein Freund den Job schon aufgegeben hat. Wahnsinn! Muss ein sehr gutes Gefühl gewesen sein, dass sich nach all der Zeit 3 Möglichkeiten auftun.
    Und es freut mich, dass es für euch nach Braunschweig geht. Mensch – ich wohne nur 30min mit dem Zug entfernt. 😀 (das soll jetzt nicht abschreckend wirken…)

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    1. Danke für deine Glückwünsche und bitte entschuldige die späte Antwort! Ganz entgegen meiner Gewohnheit bin ich dieses Jahr irgendwie doch sehr in die Kieler Woche involviert… 😉
      Ja, die nächste Zeit wird sehr aufregend. Momentan ist alles ja noch etwas in der Schwebe, da wir beide noch nicht genau wissen, wo wir arbeiten werden. Daher sitzen wir hier und würden gerne Koffer packen, kommen aber noch nicht dazu…
      Über Braunschweig habe ich bislang auch nur Positvies gehört, ich bin schon sehr gespannt. Besonders die Lage der Stadt finde ich auch spannend, da gibt es so viele Orte, die man von dort aus schnell erreichen kann. Wird eine Umstellung, von Kiel aus ist ALLES immer ziemlich weit weg…und ich finde es auch gar nicht abschreckend, dass du nur 30 Minuten mit dem Zug entfernt wohnst! Wenn es uns mal nach Magdeburg verschlägt, dann sage ich Bescheid! 😉

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      1. Mach ich! 🙂
        Ist das nicht immer so, dass man schon mal so viele seiner Nachbarstädte oder -orte besuchen wollte und es dann nie geschafft hat? Wenn ich mich in Braunschweig nicht mehr ständig verlaufe (ehrlich, ich habe überhaupt keinen Orientierungssinn und muss mich in einer neuen Umgebung erstmal wochenlang per Straßenkarte oder Navi orientieren…), dann bist du auch in Braunschweig ein gern gesehener Gast! 🙂

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    1. Danke dir! 🙂
      Ach, verwundert brauchst du nicht sein. Ich hatte ja schon viele Berufsideen und jetzt bleibe ich eben erstmal tatsächlich bei dem, was ich studiert habe. Auch wenn ich keine von denen bin, die immer unbedingt Lehrerin werden wollten, heißt das ja nicht, dass es nicht doch u.U. das Richtige für mich ist. Muss ich jetzt einfach ausprobieren…

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