Veröffentlicht in Fernsehserien, Media Monday

Media Monday #208

In Kiel findet ja gerade DAS kulturelle Hochevent des Jahres statt (man beachte dazu auch meine enthusiastischen Ausführungen vom vergangenen Jahr). Von einer von Liebeskummer und (!) Jobfrust geplagten Freundin habe ich mich gestern breitschlagen lassen, diesem einen Abend beizuwohnen. Ich konnte es einfach nicht verantworten, dass sie allein zu Hause sitzt und Trübsal bläst. Zu meiner großen Überraschung hatte ich dann in der Tat einen netten Abend. Kann aber auch an der finnischen Preiselbeerbowle und dem Mojito gelegen haben…naja egal, darum widme ich mich auf jeden Fall erst heute dem Media Monday. Bleibt also eigentlich alles beim Alten. 😉

Media Monday #208

1. Gegenüber Serien sind Filme meiner Meinung nach nicht so sehr dafür geeignet, große Charakterentwicklungen einzelner Protagonisten darzustellen. Das liegt einfach an der zeitlichen Beschränktheit. In Filmen sehe ich lieber, wie ein einzelnes Ereignis oder Problem im Zentrum der Erzählung steht und wie die Figuren darauf reagieren. Das kann bei Serien wiederum schnell langweilig werden.

2. Der Moment, als ich heute meinen Job im Hotel gekündigt habe, war nicht mit so einem erhabenen Gefühl verbunden wie ich erwartet hatte. Hmm.

3. Diese komische Ted-Robin-Sache hat mich als Serienfinale schon arg enttäuscht, schließlich hatte ja wohl wirklich jeder How I Met Your Mother-Fan hier auf das große „Ted und die Mutter“-Happy End gehofft und gewartet. Kreativität gut und schön, aber diese Wendung war einfach unglaubwürdig. 

4. Wenn denn dann bald Sommerurlaub ist, werden das auserwählte Exemplar Mann und ich einfach weiter arbeiten, denn er wird vor seinem Jobwechsel im September keinen Urlaub mehr bekommen und ich werde mich im August – wenn ich nicht mehr im Hotel arbeite – v. a. organisatorischem Quatsch widmen müssen (Umzug, Versicherungen, Behörden,…). Can’t wait!

5. An welcher Schule ich demnächst arbeiten werde, war wird eine Riesenüberraschung, denn das entscheidet das Studienseminar Braunschweig erst kurzfristig. Ist toll, wenn man einen Umzug in eine gänzlich unbekannte Stadt plant, aber noch nicht mal weiß, wo man genau arbeiten wird…

6. Die letzte Staffel Breaking Bad hinterließ bei mir einen recht zwiespältigen Eindruck, denn einerseits habe ich mir wirklich, wirklich, wirklich viel Mühe damit gegeben, dieser Serie etwas Positives abzugewinnen, aber andererseits hat auch Staffel fünf letztlich nicht dazu geführt, dass sich meine generell skeptische Meinung dieser Serie gegenüber groß geändert hat. Klar, am Ende bleibt man dran, weil man dann doch wissen will, wie’s ausgeht. Aber ganz ehrlich: So packend fand ich das Finale dann auch wieder nicht.

7. Zuletzt gesehen habe ich heute Morgen mal wieder das ZDF-Morgenmagazin und das war nervig, weil mir diese endlosen Grexit-Debatten gehörig auf den Wecker gehen.

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

31 Kommentare zu „Media Monday #208

  1. Eine Kündigung fühlt sich nur erhaben an, wenn man den Job „gehasst“ hat. Mein Abschied von Daimler damals habe ich ausgekostet 😆

    Aber wichtig ist erstmal, es wartet überhaupt ein Job auf dich 😉

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    1. Vielleicht. Manchmal hasse ich den Job, aber die meisten Kollegen und v.a. meine Kolleginnen im Housekeeping sind mir schon ans Herz gewachsen. Das überstrahlt dann manch schlechte Erfahrung…
      Wenn kein anderer Job auf mich warten würde, dann hätte ich auch noch nicht gekündigt. Arbeitslos zu Hause rumsitzen kommt überhaupt nicht in Frage.

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      1. Hmm, also das auserwählte Exemplar Mann hat seinen Job auch schon gekündigt und hat noch keinen neuen…zur Not könnte er aber bestimmt auch noch länger in seinem jetzigen arbeiten, die haben ja extremen Personalmangel bei uns im Hotel. Dann müsste ich aber erstmal alleine nach Braunschweig, was ich auch nicht will… :-/

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      2. Wenn es dich beruhigt, Maus und ich sind auch als Arbeitslose nach Bayern gekommen. 😉 Wie sollten wir den Wechsel sonst machen… Und siehe, es hat alles bestens geklappt 😀

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      3. Wir starten jetzt morgen die Wohnungssuche und dann gehen auch noch zwei Bewerbungen raus, die beide hoffentlich gute Chancen haben. Der Herr Koch ruft immer vorher in den Läden an und fragt, ob die Stellen noch aktuell sind usw. Und da haben beide Interesse signalisiert. 🙂 🙂 🙂 Drück die Daumen!

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  2. 2. kann ich wirklich gut nachvollziehen. Ich habe bisher auch keinen Job (so doof er auch gewesen ist) bisher mit einem wirklichen guten Gefühl gekündigt. Es bleibt doch immer eine gewisse Unsicherheit und ein paar gute Aspekte gab es ja meist auch.

    Ansonsten merkt man, dass sich bei dir alles um den Wechsel dreht. Kein Wunder, dass dich das so beschäftigt! An dieser Stelle auch noch einmal viel Glück und gute Nerven für den ganzen Orgakram… 🙂

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    1. Jaja, der Wechsel ist gerade das alles beherrschende Thema, sorry… Ich habe auch schon wieder Post bekommen (man höre und staune – sogar von der Post zugestellt!) aus Niedersachsen mit Formularen und Fragebögen…da steht noch einiges an…

      Es stimmt wohl, dass man bei einem Jobwechsel auch immer etwas wehmütig wird, egal, wie unzufrieden man war. Ich werde v.a. meine Kolleginnen und Kollegen vermissen, da sind viele so herzlich und wir hatten und haben auch immer Spaß zusammen. Aber dann denkt man wieder an alles, was einem nicht gefällt und ist dann doch froh, dass es jetzt woandershin geht. Momentan sucht ja der Herr Koch noch nach einem Job und auch wenn er bestimmt etwas finden wird, mache ich mir da natürlich Gedanken. Wir sollen ja beide zufrieden mit unserem Job sein, sonst haben wir in Braunschweig die gleiche Situation wie hier gerade noch…naja, wird sich alles noch klären! 🙂

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      1. Genau, das müsst ihr jetzt einfach auf euch zukommen lassen – und auch wenn ich persönlich Änderungen meist zu skeptisch sehe, so haben sie doch meist etwas Positives. Insofern sollte es bei euch einfach klappen. Das spüre ich. Dann noch die unzähligen gedrückten Bloggerdaumen – was soll da noch schief gehen?!? 😉

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      2. Oh, ich sehe Veränderungen auch immer sehr skeptisch! Man hat sich ja doch mit der aktuellen Situation arrangiert und dann daraus ausbrechen…ganz schwierig. Es kann ja auch immer schlimmer kommen… In dieser Hinsicht bin ich schon ein kleiner Pessimist. Trotzdem versuche ich ganz entgegen meiner Gewohnheit alles positiv zu sehen gerade. Es wird sich schon alles regeln irgendwie. Andere Leute haben ja auch Umzüge und Jobwechsel gemeistert – und die hatten keine unzähligen gedrückten Bloggerdaumen! 😀

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      3. Ich werde eine Gruppenleiter-Position einnehmen, sprich Management-Schulung und verändertes Aufgabengebiet, erstmals mit so „richtig“ Personalverantwortung. Wird spannend (und arbeitsreich)!

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  3. Bei mir gab es bisher nur eine Schule, von der ich NICHT mit gemischten Gefühlen weggegangen bin, Allerdings war ich ja – bis ich an meine jetzige Schule geraten bin (und erstmals einen UNBEFRISTETEN Vertrag unterschreiben durfte – was für ein TOLLES Gefühl!) – nie länger als 1-2 Jahre an einer Schule…

    Ich wünsch dir, dass der berufliche und örtliche Wechsel einigermaßen reibungslos und stressarm von statten geht! 🙂

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    1. Dankeschön, das wünsche ich mir auch! Momentan ist alles noch etwas geprägt von Ungewissheit, da wir noch auf meine Schulzuweisung warten und mein Freund noch keinen Job in Braunschweig hat. Aber sobald die Zuweisung da ist und/oder er einen Job hat, geht die Umzugsplanung in die Vollen! 🙂
      Dass mit den gemischten Gefühlen verstehe ich sehr gut. Ich hatte das eigentlich auch immer, wenn ich bei irgendeinem Job aufgehört habe. Meistens hängt man ja doch an einigen Menschen, die man dann nicht mehr regelmäßig sehen kann. In dieser Hinsicht wird mir der Wechsel auch schwer fallen. Aber dafür werden dann ja auch viele neue Menschen in mein Leben treten. 🙂

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    1. Darauf hoffe ich auch! Einfluss habe ich darauf ja nicht und da ich auch nicht aus der Region komme, kenne ich auch keine Vorurteile irgendwelchen Schulen gegenüber und gehe da ganz unverblümt heran. Wird schon werden! 😉
      Victoria also, he? Als sie das erste Mal mit Ted zusammen war, mochte ich sie auch; beim zweiten Mal mit diesem seltsamen deutschen Ehemann in spe fand ich sie aber ziemlich seltsam…die Mutter an sich finde ich gut gewählt, nur das Ende ist eben…bescheiden.

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      1. Ich wünsch es dir! 🙂

        Du, ich bin da ganz bei dir, ihre Rückkehr mit dem ollen Sachsen, die war leider gar nichts. Ich denke, die Macher wollten noch einmal „Spannung“ reinbringen, weil Victoria eben eine Favoritin der Fans war und ist. Zu schade, ich fand sie sowohl von der Art her als auch von der Schauspielerin perfekt. *seufz*
        Und ja, die „echte“ Mutter ist auch in Ordnung, aber mit dem Ende, nee, das geht gar nicht.

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      2. Ja, das kann ich so unterschreiben. Victoria mochte ich auch, nur die Geschichte mit ihrem potentiellen Ehemann ging gar nicht. Ich persönlich hätte gerne noch mehr über die Mutter erfahren, die wirkte ziemlich cool. Ich fand, die stand am Ende dann aber leider gar nicht so recht im Mittelpunkt, sondern dann ging es nur noch um Robin… :-/

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      3. Stimmt, die Mutter kam so als Randnotiz, sowohl in der letzten Staffel, als auch in der ganzen Handlung, weil sie ja nur die Kinder gebiert, damit Ted und Robin zusammen kommen können…
        Und so toll kann Robin gar nicht sein, wenn sie mit Barney…

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      4. Ja eben! Ich verstehe diese Wendung am Ende auch überhaupt nicht! Wie kommen die Macher darauf, dass den Fans das gefällt? Für mich war Robin immer die starke und unabhängige Frau, die Karriere im Journalismus macht. Ohne Mann!

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      5. Naja, die Macher dachten vermutlich, dass es ankommt, weil sie es so toll finden. Aber ich seh es ähnlich, Robin ist diejenige, welche ihre Karriere als Priorität sieht, noch vor Beziehungen. Klar, im Laufe der Serie wird sie da „weicher“, aber trotzdem ist ihr Ziel eben die Selbstverwirklichung durch Karriere.

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