Veröffentlicht in Alltag, Fernsehserien, Referendariat

Neues von der Seriensucht – das halbjährliche Update

Ich hasse es, dass ich nicht zum bloggen komme. Ich hasse es. Gerne möchte ich eine vorbildliche Referendarin/Lehrerin sein, aber es kann doch nicht zu viel verlangt sein, ein, zwei Stündchen die Woche für mich und den Blog übrig zu haben. Vor zehn Uhr abends versteht sich. Vermutlich werde ich mir diese Zeit einfach knallhart nehmen müssen in Zukunft, denn ansonsten sieht es düster aus für neuesvomschreibtisch. Und das will ja wirklich keiner. Wenn ich allerdings meinen Terminkalender für November anschaue, wird mir jetzt schon ganz schlecht.

Ende des Monats steht mein erster gemeinsamer Unterrichtsbesuch (GUB) an, für den es eine bis ins kleinste Detail durchdachte, geplante und geübte Stunde samt Entwurf (6 Seiten Text+Anhang) vorzubereiten und zu halten gilt. Vorher sind noch zwei weitere Unterrichtsbesuche fällig, ebenso wie ein Wochenendblockseminar, ein zweitägiges Pädagogikblockseminar im Harz (!!!), ein Elternsprechtag, eine Fachkonferenz, ein vierstündiges Medienseminar Deutsch (selbstverständlich nachmittags NACH dem Unterricht!) und und und. Es ist noch nicht einmal mehr ein Fass ohne Boden, es ist ein Termintunnel ohne Ende. Irgendwie lässt sich das sicherlich alles bewältigen, aber ich muss schon sagen, dass mir die Arbeitsbelastung ein bisschen Angst macht und ich mich frage, ob man das wirklich 18 Monate so durchziehen und physisch/psychisch unbeschadet überstehen kann. Wenn ich Mitreferendare sehe, die jetzt kurz vor dem PU/Examen stehen, habe ich da manchmal meine Zweifel.

Aber davon ein anderes Mal mehr, denn trotz all des aktuellen und vergangenen Wahnsinns (Umzug etc.) habe ich dennoch hin und wieder Zeit gefunden, mir Serien anzuschauen. Manchmal mehr, manchmal weiniger, das hängt inzwischen von extrem vielen Faktoren ab. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, TV-Serien nach Ausstrahlung in den Mediatheken der Sender anschauen zu können, da ich ansonsten auf einige meiner Lieblingsserien wohl verzichten müsste in Zukunft. Und ich bin dankbar für Netflix, mein Gott, ich liebe Netflix! Das Serienangebot ist wirklich gut (mit dem Manko, dass HBO-Serien leider komplett fehlen) und ich werde noch einige Zeit damit beschäftigt sein, mir alles anzuschauen, was ich auf meine Liste gesetzt habe, zumal das Angebot natürlich auch ständig erweitert wird. Die Filmauswahl auf Netflix ist lange nicht so reichhaltig, was mich aber wenig stört. Ergänzend bietet Netflix noch einige interessante Dokumentationen (ich empfehle z. B. die Reihe Chef’s Table über Sterneköche in verschiedenen Ländern – total interessant und mit wirklich tollen Essensbildern) und auch ein breites Angebot für Kinder.

Jetzt aber zum Kern dieses Beitrags – was flimmerte denn so über die Mattscheibe bei mir in den letzten…ähm…Monaten? In alphabetischer Reihenfolge:

Arrow (Staffel 3): Ist schon länger her, dass die Serie im TV lief. Das war definitiv noch vor dem Umzug. Ich hatte ja schon in Staffel 2 manchmal den Eindruck, der Handlung nicht immer komplett folgen zu können und dies hat sich in Staffel 3 durchaus fortgesetzt. Nichtsdestotrotz ist Arrow nette Unterhaltung. Ob ich meine kostbare Freizeit in Zukunft allerdings darauf verwenden werde, mir Staffel 4 anzuschauen, habe ich noch nicht entschieden. Die Chancen stehen derzeit nicht so gut.

Guckstatus: noch unentschieden.

Breaking Bad (Staffel 5): Ich habe es endlich geschafft! Dank Netflix konnte ich die letzten acht Folgen der letzten Staffel nachholen und weiß nun, wie es mit Walter White zu Ende geht. Aha. Das Ende reißt für mich das Ruder dann auch nicht mehr herum. Ich bin mit der Serie nie richtig warm geworden. Die Charaktere sind mir nicht ans Herz gewachsen, die Story war für mich weit hergeholt. Ich erkenne objektiv durchaus die Qualität der Serie, aber mein Herz hat die Geschichte um Walter, Skyler und Co. nicht berührt. Und das ist so ziemlich das Schlimmste, was man über eine Serie sagen kann.

Guckstatus: kommt wohl nicht mehr über meine Mattscheibe…

Broadchurch (Staffel 1): Ich glaube, ich habe an anderer Stelle schon das ein oder andere Mal meine Bewunderung für David Tennant geäußert. In dieser britischen Krimiserie ist er jedenfalls ebenso sehenswert als völlig fertiger Kommissar wie er es als hibbeliger Doctor war. Die Stimmung der Serie ist düster, es ist extrem spannend zu verfolgen, wie ein kleines Städtchen nach dem Mörder eines Jungen sucht und sich dabei menschliche Abgründe auftun. Am Ende war es natürlich jemand, von dem man es nicht erwartet hatte.

Guckstatus: Wann kommt endlich Staffel 2 ins Fernsehen/zu Netflix?!?

Chicago Fire (Staffel 3): Wer auf der Suche nach einer unterhaltsamen und nicht zu anspruchsvollen Serie für den Feierabend ist und sich außerdem noch gerne gut aussehende Männer in Feuerwehruniformen anschaut, dem empfehle ich guten Gewissens Chicago Fire. Bereits Staffel 1 und 2 habe ich sehr gerne gesehen und auch die dritte Staffel, die Vox aktuell montags um 20.15 Uhr zeigt, hat nicht an Qualität eingebüßt. Perfektes Fernsehen nach einem anstrengenden Arbeitstag mit durchweg sympathischen Charakteren.

Guckstatus: Jede Woche gerne wieder!

Fringe (Staffel 1, Rewatch): Wir tun es schon wieder! Nachdem das auserwählte Exemplar Mann und ich unser Lost-Abenteuer beendet haben (s.u.), sind wir umgezogen nach Boston. Hier haben wir es uns in Walter Bishops „house of horrors“ (Peter Bishop) gemütlich gemacht und harren gespannt der Dinge, die da kommen. Also, ich weiß ja, was da kommt, denn es ist ja nicht mein erster Rewatch (und auch nicht mein zweiter und nein, auch nicht mein dritter…), aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie die Serie sich entwickelt. Staffel 1 macht Spaß, ist aber – wie ich inzwischen festgestellt habe – kaum repräsentativ für den Rest der Serie. Dennoch ist viel der Handlung aus den folgenden Staffeln schon in Staffel 1 angelegt. Das ist einfach clever gemacht und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Guckstatus: Das auserwählte Exemplar Mann hadert noch etwas mit der Serie, aber das wird sich auch noch geben, spätestens am Ende von Staffel eins. Wir gucken weiter!

Gossip Girl (Staffel 1-5): „You know you love me…“. Oja. Oja, oja, oja, ich liebe sie, diese Serie. Nach langer Zeit ist Gossip Girl eine Serie, bei der die Sucht bei mir mal wieder so richtig zugeschlagen hat. Die Geschichten um New Yorks High Society Teenies/Twens in der Upper East Side ziehen einen schnell in ihren Bann. Auf den ersten Blick scheinen die Leben von Serena, Blair, Chuck und Co. perfekt, aber Intrigen und Lügen sowie Dramen jeglicher Art spinnen sich durch alle Staffeln, geschickt angezettelt und verbreitet durch „Gossip Girl“. Momentan stecke ich tief in Staffel 5 und auch wenn ich schon weiß, wer hinter „Gossip Girl“ steckt – ich habe mich selbst gespoilert, ganz grandios…-., so ist die Geschichte einfach trotzdem noch spannend, denn diese Enthüllung ist längst nicht mehr das Wichtigste. Ich will sehen, wo es mit den Figuren hingeht. Besonders interessiert mich ja nach wie vor das Schicksal von Blair und Chuck. Die beiden sind einfach füreinander gemacht.

Guckstatus: „Verdammt, ich muss noch Unterricht vorbereiten! Dann kann ich heute gar keine Folge Gossip Girl mehr gucken…neeeeeeiiiiinnnnn!“ 😦

Grey’s Anatomy (Staffel 11):…und sie läuft und läuft und läuft…und wenn ich Zeit habe, dann gucke ich…aber wenn nicht, dann wohl auch nicht. Wobei ich schon den zweiten Teil der 11. Staffel gerne noch sehen würde, gibt es am Ende doch eine ziemlich dramatische Wendung. ProSieben hat (soweit ich weiß) noch keinen konkreten Termin dafür veröffentlicht. Ich tippe mal auf einen Mittwochabend. 😉

Gucklistenstatus: Naja, mittwochs habe ich ja nachmittags frei, da könnte ich es also theoretisch um 20.15 Uhr vor den Fernseher schaffen. Eventuell. Mal abwarten.

House of Cards (Staffel 2): Netflix sei Dank konnte ich auch mal wieder Frank Underwood in Washington besuchen. Was ich an der Serie besonders mag, sind v. a. drei Dinge: 1. Ich mag Kevin Spacey. Ich finde, er ist ein toller Schauspieler und wie gemacht für die Rolle des korrupten Politikers. 2. Ich mag das Durchbrechen der vierten Wand, die direkte Ansprache des Zuschauers. Das hat sowas Intimes. 3. Ich mag die Stimmung der Serie. Das kann ich jetzt gar nicht genauer beschreiben und auch nicht sagen, woran es liegt, aber irgendwas zieht mich von Beginn jeder Folge an hinein in diese Politkwelt und hält mich dort bis zum Ende der Folge. Oder der Folge danach. Oder der danach.

Guckstatus: Bei Netflix gibt es inzwischen sogar schon Staffel 3. Steht auf meiner Prioritätenliste ziemlich weit oben.

Lost (Rewatch der kompletten Serie): Hach, es war schön. Das auserwählte Exemplar Mann und ich haben gemeinsam die gesamte Serie geschaut. Für mich war es der dritte Rewatch, für ihn war die Serie neu – und ehrlich gesagt hatten wir beide gleichermaßen Spaß. Auch nach mehrmaligem Schauen, auch mit nun schon einigen Jahren auf dem Buckel verliert die Serie nicht an Qualität oder Spannung. Und das liegt – natürlich – v. a. an den liebenswerten Figuren. Wer nicht wissen will, wie es mit Kate, John, Jack oder Sawyer ausgeht, dem kann ich auch nicht helfen.

Guckstatus: vierter Rewatch nicht ausgeschlossen.

Modern Family (Staffel 2): Oh, das ist auch schon etwas her. Puh. Details zu dieser Staffel kann ich jetzt gerade nicht mehr liefern, aber Comedyfreunde finden bestimmt Gefallen an den chaotischen Familiengeschichten. Da Comedy ja nur bedingt mein Genre ist, habe ich aber erstmal eine Pause von der Serie eingelegt. Ist mir auf Dauer einfach zu albern.

Guckstatus: irgendwann bestimmt wieder.

Pretty Little Liars (Staffel 4): Bevor ich angefangen habe, Gossip Girl zu suchten, habe ich diese Serie gesuchtet. Und wie! Und, verdammt, sie ist so gruselig! Über Logikschwächen müssen wir hier gar nicht debattieren, die sind klar vorhanden, aber ganz ehrlich – who cares? Der Suchtfaktor ist enorm und das ist etwas, das für mich eine gut konzipierte Serie auszeichnet. Außerdem haben die Macher das mit den Cliffhangern echt drauf.

Guckstatus: Bitte Netflix, stell endlich Staffel 5 online!

Suits (Staffel 3, Rewatch): Wenn ich mal keine Lust habe auf Gossip Girl, dann schaue ich in unregelmäßigen Abständen auch gerne bei Pearson Specter vorbei. Damit vertreibe ich mir dann das Warten auf Staffel vier. Aufs Free-TV hoffe ich schon gar nicht mehr (schöne Grüße an die Programmverantwortlichen bei Vox!), aber auf Netflix. Geduld ist angesagt…

Guckstatus: Schmeckt auch aus der Konserve noch gut, aber es wäre jetzt langsam Zeit für Frischfleisch!

The Big Bang Theory (Staffel 7 und 8): Schon wieder Comedy, aber anders. Bei TBBT zeigt sich ein anderes Phänomen, das sich einstellt, wenn man eine Serie über Jahre gerne verfolgt: Das wohlig-warme Gefühl des Bekannten. Auch wenn die Figuren sich im Laufe der Staffeln durchaus entwickeln, so bleibt ein Großteil des Settings doch gleich – und das ist hier auch gut so. Ich bin gerne bei Leonard und Sheldon oder Penny zu Gast, schaue den Jungs beim Essen in der Mensa zu oder besuche mit ihnen den Comicbuchladen. Mancher mag das langweilig oder ausgelutscht finden nach 8 Staffeln, ich finde es beruhigend.

Guckstatus: jeden Montag um 20.15 Uhr auf ProSieben zusammen mit dem auserwählten Exemplar Mann. ♥

The Vampire Diaries (Staffel 6): Es ist tatsächlich passiert – ich habe aufgehört, in Mystic Falls vorbeizuschauen. Jedenfalls vorerst. Das war nicht geplant, sondern eher erzwungen. Der Start des zweiten Teils der 6. Staffel auf sixx fiel genau in meine ersten Wochen des Referendariats, in denen ich mit allem einfach komplett überfordert war. So habe ich den Anschluss verpasst und wenn ich irgendetwas hasse, dann in eine Serie wieder einzusteigen, nachdem ich bereits Folgen verpasst habe. Grrrrr.

Guckstatus: wird nachgeholt!

Under the Dome (Staffel 3): Gleiches Phänomen wie bei TVD. Die Staffel wurde ebenfalls Anfang September gezeigt und da es sich hier um eine geblockte Ausstrahlung (drei Folgen am Stück) handelte, was diese für mich noch viel weniger zu realisieren als die eine Folge TVD pro Woche. Drei Folgen in einer Woche online nachzuholen – für mich damals und auch derzeit kaum machbar.

Guckstatus: Da es die letzte Staffel war, würde ich schon gerne noch erfahren, wie es ausgegangen ist mit der Kuppel.

Das war er, der Serienbericht des letzten halben Jahres. Habe ich viel geschaut, habe ich wenig geschaut? Das kann ich gerade schlecht beurteilen. Es sieht nach viel aus, aber ich glaube, in den letzten Jahren habe ich in derselben Zeitspanne mehr geschafft. Lässt sich nicht mehr ändern. In nächster Zeit werde ich auf jeden Fall Gossip Girl beenden und danach wohl bei Frank Underwood im Weißen Hause vorbeischauen. Weitere Pläne mag ich in Anbetracht der recht spärlichen und schlecht planbaren Freizeit momentan nicht zu machen. Diese hängen außerdem natürlich auch mit dem Angebot von Netflix zusammen, da ich bei einigen Serien, wie erwählt, gespannt auf folgende Staffeln warte bzw. diese nachholen möchte (v. a. Broadchurch, Suits, Pretty Little Liars, The Vampire Diaries).

Abschließend möchte ich mich bei euch allen bedanken, dass ihr mir trotz der unregelmäßigen Beiträge hier weiterhin treu seid. Dieser Blog ist mir wichtig und mein Herz blutet, wenn ich sehe, wie ich ihn und v. a. euch vernachlässigen muss momentan. Wenn ich mal nicht oder sehr verspätet auf Kommentare antworte, nehmt mir das bitte nicht übel. Es ist bestimmt kein Zeichen von Desinteresse. Ich lese immer alles, was ihr mir schreibt, und freue mich wahnsinnig darüber. ♥ Für den November melde ich mich dennoch vorsorglich ab, die Gründe dafür habe ich euch oben genannt. Sollte ich wieder Erwarten doch zum Schreiben kommen – umso besser! Habt einen schönen Sonntag! 🙂

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

24 Kommentare zu „Neues von der Seriensucht – das halbjährliche Update

  1. Kopf hoch! Es ist unglaublich wichtig, dass du dir trotz der Belastung auch die Zeit nimmst, andere Dinge zu tun. Und auch deine sozialen Kontakte nicht vernachlässigst, so schwer das alles zeitlich ist. Sonst gehst du ein, aber das weißt du ja sicher. Der Irrsinn Referendariat lässt wohl kaum einen angehenden Lehrer unberührt zurück, weil man hier – meiner Meinung nach ganz bewusst – an die Grenzen getrieben wird. Und oft genug darüber hinaus.
    Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und hoffe, dass du trotz all der Belastung auch Spaß am Unterichten und am Umgang mit den Schülern hast. 🙂

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    1. Danke für deine Worte! Ja, uns wird das auch ständig gepredigt, dass man sich einen Ausgleich schaffen muss. Ich bin inzwischen sehr froh, dass ich nicht alleine wohne, denn ansonsten würde ich manchmal wohl gar nicht mehr vom Schreibtisch wegkommen. So habe ich aber jemanden, der mich einfach auch mal nach draußen zerrt. 😉
      Der Spaß am Unterrichten kommt in all der Hektik tatsächlich oft etwas zu kurz, finde ich. Ich merke, dass gerade mein eigenveratwortlicher Unterricht oft so nebenbei laufen muss irgendwie, weil einfach die Zeit fehlt, mal etwas Aufwändigeres vorzubereiten. Das finde ich schon schade. Ich glaube, mit etwas weniger Druck (UBs) und etwas weniger Terminstress wäre ich auch in der Schule viel entspannter und hätte auch mal Muße etwas auszuprobieren. Dafür soll das Ref ja eigentlich auch da sein. Bislang fühlt es sich eher nach Hetzjagd an. Aber du hast recht, das ist so gewollt. Da muss ich wohl das beste daraus machen… 😉

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      1. Unbedingt! Die, die euch das predigen, haben auch recht. Und ich denke wie du, dass das Zusammenleben in der Hinsicht auch sehr positiv ist. 🙂

        Hm, ja, das Ref besteht auch aus sehr viel Drumherum, da entsteht der Eindruck, den du beschreibst, quasi „natürlich“. Ich wäre auch für mehr Zeit – nämlich ungestörte 24 Monate plus Praxissemester, statt 18+ – sodass man als Referendar auch Zeit bekommt, in den Job hineinzuwachsen und zu experimentieren, anstatt einem UB nach dem anderen hinterherzuhetzen, um ja bloß zu bestehen.

        Wie auch immer: Ich denke, du machst das schon richtig. 🙂

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      2. Hmm, wir werden sehen, ob ich es richtig mache…
        Ich hätte schon mal ein Praxissemester gut gefunden. Wenn man den ganzen Spaß „Ref“ schon in 18 Monaten durchhetzt, dann könnte man ja wenigstens während des Studiums schon mal ein paar Monate in den Wahnsinn reinschnuppern, der da nach dem Abschluss auf einen wartet. Naja, ist eh zu spät für mich, ich muss da jetzt irgendwie durch. Ich freue mich also mal wieder auf ein arbeitsreiches Wochenende. Öfter mal was Neues… 😉

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      3. Ja, so ein Praxissemester ist gut. Es liefert immerhin erste Eindrücke und Rückmeldungen. Nur ist das in BaWü eine gnadenlose Sparmaßnahme, die das Ref und damit verbundene Ausgaben kürzt. Das ist nicht in Ordnung.
        Im Endeffekt fände ich zwei oder drei Praktika studienbegleitend gut, sofern dabei auch die Vorlesungen zeitlich passend gelegt sind. Und dann ein zweijähriges Ref, um hier auch etwas Druck rauszunehmen und zugleich mehr Zeit auch für die Findung der eigenen Lehrerpersönlichkeit, aber auch Experimente im Unterricht im Sinne von Methoden etc. zu erlauben. Aber ich bin ja kein Bildungsminister. 😀

        Jepp, leider hilft alles nichts, du musst durch. Dafür drück ich dir alle Daumen! Und immer auch an den Ausgleich denken. 😉

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      4. Ich hatte drei Praktika in den Semesterferien, das war…nun ja…mäßig lehrreich. In drei Wochen kommt man kaum in den Schulalltag rein und lernt auch die Kinder nicht ausreichend kennen, um wirklich den Unterricht an der Lerngruppe orientiert selbstständig zu planen, finde ich. Insofern ist ein Praxissemester schon sinnvoll. Semesterbegleitende Praktika sind natürlich auch eine Möglichkeit, aber in einem Flächenland wie SL-H mit nur einer Uni (Kiel), die Gymnasiallehrer ausbildet und auch nicht sonderlich zentral liegt, kaum zu realisieren…
        24 Monate Referendariat wären unglaublich sinnvoll und ich verstehe nach wie vor nicht, warum das Ref verkürzt werden musste. Referendare sind doch billige Arbeitskräfte, viel billiger als angestellte oder verbeamtete Lehrer. Keine Ahnung, wie man dadurch nun Geld einsparen kann. :-/

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      5. Ne, drei Wochen sind wirklich viel zu kurz, das bringt eigentlich nur sehr wenig im Sinne von Unterichtspraxis, da kann man bestenfalls mal hinter den Kulissen schnuppern. Da ist ein richtiges Praxissemester über drei Monate am Stück deutlich sinnvoller. Aber ja, studienbegleitend in Abstimmung mit den Vorlesungsplanerstellmenschen, das wäre richtig gut. Auch wenn das bei euch hoch im Norden schwer wird, mit nur einer Uni! 😮
        Naja, rechne mal: Referendare bekommen ca. 1100€ / Monat. 6 Monate machen also gleich mal 6.600€ / Nase. Wenn du ein paar Tausend Referendare hast, kommt da was zusammen. Leider. 😦
        Aber eben, das Schlimmste ist ja, dass ohne die Referendare teilweise kaum was läuft, weil die fest eingeplant werden auch und gerade was Vertretungen betrifft. So kann man auch über Misstände und fehlende Lehrkräfte hinwegtäuschen. Da ist mal eigentlich doppelt ausgebeutet.

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  2. Oh ja, Gossip Girl hat einen großen Suchtfaktor! Ich bin da nicht selten müde in die Schule oder zur Uni 😀 Ich bin gerade sehr am Modern Family-suchten, irgendwas hat die Serie, dass ich einfach immer weiterschauen muss, gerne auch mal 5 oder 6 Folgen am Stück… 😉

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    1. Ich geh auch oft müde in die Schule, aber das hat andere Gründe… 😀 Trotzdem hast du recht mit dem Suchtfaktor von Gossip Girl. Ich versuche auch abends oft noch 45 Minuten freizuschaufeln und eine Folge zu schauen. Das entspannt so unglaublich gut, dieses Eintauchen in die New Yorker Welt. 🙂
      Ach, bei Modern Family kann man ja locker 5-6 Folgen am Stück gucken. Die sind ja kurz. 😀

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    1. Wortman, du hast es erfasst! Wir sind unfassbar arme Tierchen – völlig überarbeitet und gnadenlos unterbezahlt. 😀

      Hmm, bis vorhin war mir noch gar nicht aufgefallen, dass meine Serienliste etwas…nun ja…mädchenlastig ist. Da kann ich verstehen, dass du nicht so recht fündig wirst. House of Cards geht noch als für beide Geschlechter geeignet durch oder Broadchurch oder Lost, aber der Rest ist eher für die Damenwel interessant. Ich bemühe mich beim nächsten Mal um eine ausgeglichenere Mischung! 😉

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      1. Wie ich eben 😉
        Es sind auch die Thematiken, die mich nicht wirklich mitreissen würden bei den angesprochenen Serien. Selbst Lost habe ich damals beim Start nach einigen Folgen abgebrochen….

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      2. Wir zwei unterbezahlten Würmchen hier! 😀

        Ich glaube ja immer noch, dass Lost genau dein Ding wäre. Da muss man anfangs ein bisschen durchhalten, aber dann wird es sooo spannend und mitreißend! Glaub mir!

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  3. Ach, Gossip Girl. ❤
    Vampire Diaries unbedingt nachholen!
    Pretty Little Liars, da warte ich ganz gespannt auf die neue Staffel *grins* irgendwie hat sie mich auch nicht losgelassen, diese Serie…
    Und bei deinem Post fällt mir direkt ein, dass mich doch noch die aktuelle Grey's Folge fehlt. :mrgreen: Dann weiß ich ja jetzt, was ich mit meinem Vor-Ferienabend anfange. 🙂

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    1. Oh, ihr habt ja jetzt erst Ferien, du hast sie also noch vor dir! Ich beneide dich. :-/ Wir mussten heute schon wieder ran, weshalb sich mein Serienkonsum natürlich nun wieder etwas einschränkt…aber auch nicht gänzlich erledigt, irgendwann muss man ja auch mal ne Pause machen. 😉
      Genieß die Ferien! 🙂

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