Veröffentlicht in Alltag, Prüfungen, Referendariat

Des Wahnsinns Höhepunkte – Neues aus dem Referendariat #5

Den letzten Einblick ist das hocherfreuliche Referendarsleben gab es ja schon im Januar, wie ich mit Schrecken festgestellt habe. Gebt es doch zu: Ihr wartet brennend auf neue Geschichten aus der Anstalt Schule!

Nicht?

Ach so.

Pech gehabt, kriegt ihr jetzt trotzdem.

Neues aus der Schule

  • Das Schuljahr 2015/16 ist in Niedersachsenzum Glück extrem kurz. Ich bin echt ferienreif. Wir haben zwar erst im September begonnen, bekommen aber am 23.06. schon Sommerferien (Wie ich am letzten Schultag feiern werde! Das habt ihr noch nicht gesehen!). Dementsprechend geistern bereits Listen durchs Kollegium bezüglich der Wünsche für die Lehrverteilung im neuen Schuljahr (also wer gerne welche Klassenstufen in welchem Fach hätte). Ich weiß bislang nur, dass ich meine jetzige 8., dann 9. Klasse in Spanisch abgeben werde. Im nächsten Schuljahr geht es für sie zum Austausch und dann ist es sinnvoll, dass dort eine Lehrkraft unterrichtet, welche diesen mitorganisiert und auch mitfährt. Ob ich eine andere Spanischklasse bekomme, steht noch nicht fest. Wenn ja, dann vermutlich wieder eine in Jahrgang 8. Eventuell bekomme ich aber auch eine Klasse in Deutsch, weil ich ja dieses Schuljahr keine hatte. Es wurde schon mal vorsichtig angefragt, was ich von einer 10. Klasse halten würde. Davon halte ich ähm…eher wenig, aber was soll man dazu sagen? Zehnte Klasse, das ist fast schon Oberstufe. Da ist es nicht mit Themen wie Wortartenbestimmung, freier Erörterung oder Inhaltsangabe getan, da kommen die richtig üblen Brocken auf den Tisch (Sachtextanalyse, textgebundene Erörterung, Gedichtinterpretation, Dramenanalyse, Erzähltextanalyse, …). Da haben die Schüler dementsprechend kein Lehrbuch mehr, da muss man als Lehrer die einzelnen Unterrichtssequenzen irgendwie selbst zusammenbasteln, was ich in Deutsch echt gar nicht so leicht ist. Falls ich die 10. Klasse bekomme, hoffe ich, dass es dabei bleibt und ich in Spanisch leer ausgehe. Ansonsten müsste ich in meinem Prüfungshalbjahr zwei eigene Lerngruppen die ganze Zeit bespaßen, während ich für meinen Prüfungsunterricht quasi nebenbei noch zwei weitere Lerngruppen drille unterrichte. Denn im PU könnte ich meine eigenen Lerngruppen vermutlich nicht zeigen. Das wären dann irgendwas zwischen 15 und 18 Wochenstunden, während ich weiterhin natürlich nur für zehn Stunden bezahlt werde. Eine volle Stelle sind übrigens 23,5 Stunden, was ich als glatten Selbstmord bezeichnen und niemals freiwillig unterrichten würde. Ich werde berichten, mit wem ich die Ehre habe nächstes Schuljahr.

Neues aus dem Unterricht

  • Unterricht? Findet zumindest in meiner 8. Klasse eigentlich nicht mehr statt. Erst waren im Februar/März alle 8. Klassen nacheinander eine Woche im Harz (mein Kurs besteht aus SchülerInnen aus drei Klassen = -12 Stunden.). Dann gab es ein Theaterprojekt (= -2 Stunden), es war Himmelfahrt (= -2 Stunden), Pfingsten (= -2 Stunden), Sportturnier (= -1 Stunde) und nun haben die Herrschaften geschlagene sechs (!) Tage Berufsorientierung. In Klasse 8. Auf dem Gymnasium. Geht’s noch? -4 weitere Stunden. Erwähnte ich, dass wir den Stoff dieses Schuljahres nicht schaffen werden? Wir werden ihn nicht schaffen. Ich weiß echt nicht, woran das liegt.
  • Die Kleinen in der Unterstufe habe ich wirklich gern. Ich mochte die 5. Klasse, die ich Anfang des Schuljahres in Deutsch unterrichtet habe, ja schon sehr. Seit den Osterferien habe ich nun eine 6. Klasse in Spanisch unterrichtet und diese ebenso in mein Herz geschlossen. In den Unterrichtsbesuchen waren sie allesamt toll, auch und besonders im großen Besuch, den ich hoffnungslos erkältet, aber – zwei Paracetamol zum Frühstück sei dank – doch zufriedenstellend hinter mich gebracht habe. Ich liebäugele deshalb damit, diese Gruppe nächstes Schuljahr im PU zu zeigen. Jetzt hoffe ich, dass sie bis dahin die lieben Kleinen bleiben und sich nicht im Sommer in pubertäre Monster verwandeln…

Neues aus dem Lehrerzimmer

  • Sprechprüfungen sind ja momentan der heißeste Scheiß in den Fremdsprachen, wenn ich das mal so salopp sagen darf. In jedem Doppeljahrgang wird nun per Erlass – hier gibt es für alles einen Erlass, es ist wahrlich grotesk – eine Klassenarbeit durch eine Sprechprüfung ersetzt. Und das geht so: Es werden Schülerpaare gebildet (Doppelprüfung). Beide erzählen in der Prüfung einzeln in einem kleinen Monolog etwas über sich, der Lehrer kann weitere kurze Fragen stellen. Dann müssen beide zusammen sich über irgendein Problem unterhalten und sich auf eine Lösung einigen. Zum Schluss bekommt jeder ein Bild hingeklatscht, zu dem er oder sie etwas erzählen muss. Ich weiß nach wie vor nicht, ob ich diese Prüfungen sinnvoll finden soll. Nächste Woche muss ich in Spanisch, Klasse 7 den ganzen Vormittag bei den Prüfungen protokollieren, danach kann ich vermutlich mehr dazu sagen. Nun gut, in Klasse 8, Englisch, waren die Prüfungen schon diese Woche und eines der möglichen Themen für die Bildbeschreibung war „Vorbilder“. Am Tag der Prüfungen vor der ersten Stunde kommt eine Englischlehrerin an unseren kleinen Referendarstisch und hält uns laminierte Bilder von Sportlern unter die Nase: „Kennt ihr die? Wie heißen die denn? Die Fotos sind für eine Mädelsprüfung und die wissen bestimmt nicht, wie die heißen. Das ist ja dann peinlich, wenn sie nachfragen und ich es auch nicht weiß.“ 😀 Es waren übrigens Philipp Lahm („Das ist Schweinsteiger, oder?“), Sebastian Vettel, Thomas Müller und irgendein stark tätowierter Fußballer, den ich auch nicht kannte. Hier kannste was erleben…

Neues aus dem Studienseminar

  • Im zweiten Ausbildungssemester steht die schriftliche Arbeit, früher auch Examensarbeit genannt, an, welche doppelt in die Ausbildungsnote zählt. Diese muss bis zum Ende des 12. Ausbildungsmonats vorliegen. Und zwar auf den Tag genau (25.08.). Gefühlt ist diese schriftliche Arbeit vor allem eines: Ein nicht enden wollender Verwaltungsakt. Da muss 1. ein Exposé ausgefüllt werden, bevor 2. ein Beratungsgespräch mit dem betreuenden Fachleiter stattfindet. Danach können 3. ein Formular zum Themenvorschlag, unterschrieben vom Fachleiter und meiner Wenigkeit sowie 4. ein Aktenvermerk, unterschrieben wiederum vom Fachleiter und meiner Wenigkeit, im Seminar eingereicht werden. Wenig später bekommt man dann 5. ein Formular zurück, unterschrieben von der Seminarleitung, wo sowohl Thema als auch Abgabedatum draufstehen. Nicht, dass ich ersteres nicht selbst formuliert hätte und letzteres nicht für alle der gleiche Termin wäre, aber sei es drum. Da es sich um eine praktische Arbeit handelt, für die man etwas im Unterricht durchführt/ausprobiert, muss der Fachleiter wiederum auch in den entsprechenden Stunden mindestens einmal vorbeikommen, egal, ob dies sinnvoll ist oder nicht. Als Unterrichtsbesuch gezählt wird dieser Besuch selbstredend nicht, was ich eine Schweinerei hoch 15 finde. Apropos 15: Die Arbeit darf die Seitenanzahl von 15 nicht überschreiten. 100 Seiten Anhang wiederum sind völlig okay. Ach so, und fachwissenschaftlich soll die Arbeit auch nicht sein, sondern „praktisch“, was auch immer das heißt. „Reflexion“ des Durchgeführten wäre ganz wichtig, wurde uns in der Infoverantaltung zur Arbeit gesagt. Ach ja, eine eigene Infoveranstaltung dazu gab es auch noch, das habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Mir ist leider nach wie vor nicht richtig klar, was ich in dieser Arbeit schreiben soll. Ich habe etwas im Unterricht durchgeführt. Das werde ich dann mal reflektieren. Und mich natürlich, als Lehrperson, Lernbegleiter oder wie auch immer man Lehrer heute nennen will. Ohne hier jemandem zu Nahe treten zu wollen: Sowas nenne ich eine reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ohne Sinn und Verstand. Da ich ja keinerlei Notenambitionen hege, besteht mein Ziel darin, nicht mehr als eine Woche der Sommerferien damit verschwenden zu müssen. Der Countdown läuft…

Wer nochmal nachlesen will, was ich bereits erlebt habe, schaut am besten hier vorbei:

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

30 Kommentare zu „Des Wahnsinns Höhepunkte – Neues aus dem Referendariat #5

  1. Ich liebe solche Berichte … Die sorgen bei allem Frust dafür, meine Entscheidung gegens Ref für richtig zu halten. 😉 Du hast trotzdem mein vollstes Mitgefühl und

    „Jetzt hoffe ich, dass sie bis dahin die lieben Kleinen bleiben und sich nicht im Sommer in pubertäre Monster verwandeln…“

    Ich drücke dir die Daumen, aber wenn der Sommer warm wird, sehe ich da schwarz. 😉

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    1. Hast du da gerade offenbart, dass du auch Lehramt studiert hast? Das hast du aber geschickt verborgen hinter all den Brot- und Kuchenfotos. 😀 Jetzt interessiert mich ja noch mehr, wo es beruflich für dich hingeht, gedenke ich doch, das Lehrerdasein Anfang nächsten Jahres ebenfalls an den Nagel zu hängen. Spannend!

      Ich hab schon öfter gehört, dass Schüler in der 6. Klasse noch niedlich waren und dann in der 7. überhaupt nicht mehr. Wäre sehr schade um den Vorzeigekurs… 😦

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      1. Ich fand in den Praktika Achter am Anstrengendsten. Und ja, ich habe Lehramt studiert, aber kein Ref drangehängt. Ich war bislang kulturpädagogisch unterwegs: Museum, Bibliothek, Seniorenbetreuung und versuche derzeit, mich nach Ende eines Projekts irgendwo unterzubringen, was nicht so leicht ist.. Ich komme aber auch aus der Geisteswissenschaft mit Geschichte und Ethik. Die will eh keiner, wenn man nicht die passenden Praktika hat.
        Wer Bewerber jeder Fachrichtung sucht, ist die Bundesagentur für Arbeit sowie die Jobcenter als Arbeitsvermttler. Wenn auch häufig befristet. Mit zweitem Examen ist sicher auch Coaching für Beratungsunternehmen eine Option.

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      2. 8. Klassen sind grausam. Ich habe ja eine im eigenverantwortlichen Unterricht und habe auch schon zwei andere eine Zeitlang unterrichtet dieses Schuljahr. Puh…kein Vergnügen.
        Klingt spannend, was du alles so gemacht hast. Arbeitsvermittler wäre allerdings ein Job, in dem ich mir wie ein Paradoxon vorkommen würde, glaube ich. Frei nach dem Motto: „Frau Krimskrams weiß selbst nicht, was sie werden soll, dann sagt sie eben anderen, was die werden sollen.“ 😉 Wäre das denn eine Option für dich? Oder willst du im Bereich der Kulturpädagogik bleiben?

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      3. Japp … Es geht ja weniger drum, Leuten zu sagen, was sie werden wollen, sondern sie in Arbeit zu bringen. Und ich halte Arbeit für essentiell, wenn es ums gute Leben geht. Dafür muss die Arbeit noch nicht einmal Traumjob sein. Und „fördern und fordern“ als Konzept finde ich prinzipiell super und in der Arbeitsvermittlung grundsätzlich gut umgesetzt. Es kommt halt drauf an, was man draus macht.
        Kulturpädagogik ist mir von den Arbeitsverhältnissen her zu prekär (ähnliches gilt für Verlagsarbeit auch wenn ich mich für beides bewerbe, du wärst für Schulbuchverlage aber bestimmt interessant) Ich will schon gern ein wenig Sicherheit haben und die gibt es da nur begrenzt. Was hingegen richtig toll wäre: Eine Zusage aus Berlin für ein Bibliotheksreferendariat an Öffentlichen Bibliotheken. Das wäre mein Traum.

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      4. Das ist ja der ewige Spagat in den Geisteswissenschaften: Will man Sicherheit oder will man die komplette Selbstverwirklichung? Letzteres ist ja zumeist nur auf Kosten der Sicherheit (sprich: Freiberuflichkeit, Selbstständigkeit) zu haben, ersteres eben nur durch Kompromisse im Bereich Selbstverwirklichung. Ich habe für mich auch noch nicht abschließend geklärt, in welchem Verhältnis beides für mich steht und was wichtiger ist. Auch wenn man als Referendar gewiss nicht reich wird, ist es doch beruhigend, sich finanziell keine Sorgen machen zu müssen. Das in meinem Alter (haha…) nochmal aufgeben zu müssen, wäre schon ein gewisser Rückschritt. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass du vielleicht doch noch dein Bibliotheksreferendariat machen kannst. Ds klingt auf jeden Fall spannend! 🙂

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  2. Das Bild kenn ich in- und auswendig, das bekomm ich meist dann zu sehen, wenn ich meine Lehrerfreunde frage, wie es ihnen geht. ^^‘

    Der alltägliche Wahnsinn, den du da beschreibst. In der Schule einer Freundin hatte ein Jahrgang im Laufe eines Schuljahres insgesamt bis zu drei Schuüleraustausche, was bedeutet, dass so um die 6 Wochen Unterricht flach fielen.

    Die Sprachprüfungen finde ich prinzipiell in Ordnung, Praxis kann in den Sprachen ja nicht schaden. Aber das, was du beschreibst, das ist schon recht, wie soll ich sagen? Anspruchsbescheiden? Lockerflockerfröhlichharmlosniveauvoll? Jedenfalls, ich find das so prickelnd nicht unbedingt, und vermutlich gibt es bei euch eh schon, wie in BaWü, nur 4 schriftliche Arbeiten pro Schuljahr, womit man das dann nur noch weiter reduziert….

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    1. Richtig, vier Klassenarbeiten in den Hauptfächern, in den Nebenfächern nur zwei. Ich kenne das auch anders, nämlich 6 bzw. 4, aber gut. Man darf den Kindern heute nicht mehr so viel zumuten scheinbar…
      Diese Sprechprüfungen laufen tatsächlich zumindest in Niedersachsen nach dem immergleichen Schema ab, das ich beschrieben habe. Sie steigern sich nur Anspruch. In Spanisch gibt es die Prüfungen bei uns in 7 und 9 und in 9 würde ich z.B. erwarten, dass die Schüler mehr, länger, flüssiger und z.B. auch souverän in der Vergangenheit reden. Ich guck mir das nächste Woche mal an, was die Siebtklässler da verzapfen…

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      1. So kenne ich es auch noch, mit 6 bzw. 4 Arbeiten pro Schuljahr. Wenn ich das in der Nachhilfe mal erwähne, schaut man mich aus großen, runden Augen an. Manche finden dasinteressanterweise aber gar nicht verkehrt, weil es die Stoffmenge pro Arbeit reduziert, und mehr Chancen bietet, einen Ausrutscher auszugleichen. Was ja auch stimmt.

        Ich bin gespannt, was dein Eindruck sein wird, berichte mal, wenn es geht! 🙂

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      2. Organisatorisch ist das heutzutage natürlich gar nicht mehr möglich, sechs Klassenarbeiten zu schreiben. Schüler sind ja ständig bei irgendwelchen Ausflügen, Erkundungen, Praktika…gerade in Fremdsprachenkursen mit Schülern aus mehreren Klassen würde die Terminfindung ja ewig dauern. 😦

        Die Sprechprüfungen in Klasse 7 waren übrigens richtig anstrengend, weil zeitlich alles so eng getaktet war. 20 Minuten pro Prüfung, inklusive Bewertung. Das war eigentlich gar nicht machbar. Inhaltlich war es spannend zu sehen, wie gut einige vorbereitet waren und auch spontan in der Fremdsprache agieren/reagieren konnten und andere eben nicht. Am besten war die Prüfung, in der ich den Dialog nicht verstanden habe. 😀 Ich wusste das Thema nicht und konnte es aus dem Geplapper der Jungs auch nicht ableiten. Die Fachlehrerin neben mir ist fast zusammengebrochen, teils aus Frust, teils aus der Bemühung, nicht laut loszulachen. Sehr kurios..

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      3. Sehr bedauerlich, ja. So toll auch Erkundungen und Praktika sind, letztlich sollen die doch auch was lernen. ^^‘ Also, so unnötige Sachen wie Mathe oder Sprachen. *seufz*
        Woa, 20 Minuten für alles? 😮 Spinnen die?! ^^‘
        Glaub ich dir, dass es spannend ist, man sieht ja wirklich das ganze Leistungsspektrum, nicht? Schön wird es sicher gewesen sein, zu sehen, wie die da in der Lage sind, spontan zu sprechen. So soll es ja auch irgendwann mal sein. 🙂

        Du hast den Dialog nicht verstanden?! XD Also, die haben aber schon die richtige Sprache gesprochen? XD
        Was gab das denn dann?

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    1. Ja, freu dich schon mal und genieß die Zeit, in der du noch Zeit für Familie, Freunde und Hobbys hast…;-) Die Uni bereitet übrigens kein Stück auf die Schule vor. Da wird man im Ref hineingeworfen und muss dann irgendwie klar kommen. Mein Motto ist ja: Es ist nur Schule. Keiner stirbt wenn mal was nicht klappt. 😀

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    1. Dafür muss ich am 04.08. auch schon wieder in der Schule antreten. Erfahrungsgemäß sind die Juli in Norddeutschland wettertechnisch immer eine Katastrophe, während es im August/September oft schön ist. Tja, wie man’s macht… 😉

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  3. Haha, bei den Sprachprüfungen musste ich gerade lachen. Ich weiß noch genau, wie ich damals nach nicht mal einem Jahr Spanisch lernen in der 10. zu meiner mündlichen Prüfung im Doppel musste und da kam halt haargenau dasselbe Zeug dran, außer, dass wir einen Monolog zu einem bestimmten Thema halten mussten, das wir im Unterricht besprochen haben – immerhin ein bisschen anpruchsvoller als über sich selbst 😀 Und Bilder beschreiben… das hatten wir im mündlichen Abi dann auch wieder, scheint ein Dauerbrenner zu sein 😀 auch wenn ich das für’s Abi schon etwas anspruchslos fand

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    1. Wie gesagt, ich weiß auch nicht, wie ich diese Prüfungen finden soll. Da das gerade so angesagt ist, machen die Schüler das halt sowohl in Englisch als auch in der zweiten Fremdsprache und der Ablauf ist natürlich identisch. Das langweilt auf Dauer schon. Bin gespannt, wie sich diese Prüfungen noch entwickeln werden oder ob diese Struktur Monolog-Bilder-Dialog jetzt auf ewig in Stein gemeißelt ist. Da gehen einem als Lehrer ja auch irgendwann die Ideen aus…

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  4. Nun, wo in mit meinen Abiturprüfungen durch bin, muss ich sagen , ziemlich glücklich darüber zu sein, nicht in die Schule zu gehen. Dennoch ist es echt spannend, deine kleinen „Schulabenteuer“ mitzulesen und das ganze mal aus der anderen Perspektive zu erleben.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du für das nächste Schuljahr ein paar nette Klassen erhälst 🙂 Zu diesen komischen Sprachprüfungen… ich weiß nicht, ob ich das nicht für ein bisschen anspruchslos halte. Aber ich komme aus Berlin, unser Unterricht war eh immer komisch

    Alles Liebe,
    Katha

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    1. Dankeschön! Ich hoffe auch, dass ich eine (und nur eine!) nette Klasse bekomme. Wahrscheinlich wird es eine 6. oder wieder eine 8. in Spanisch. Sei gespannt, was ich nächstes Schuljahr berichte… 😉
      Ja, die Sprachprüfungen – ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll. Auch jetzt nicht, nachdem ich dabei war. Falls es dich tröstet: In Niedersachsen ist der Unterricht meiner Meinung nach auch komisch. Das ganze System Schule kann man ja eigentlich nicht so richtig ernst nehmen, wenn man mal wirklich darüber nachdenkt…

      Herzlichen Glückwunsch zu deinem Abitur natürlich noch! Weißt du schon, was du nun nach dem Abi machen wirst? Wie wäre es mit dem Beruf des Lehrers (Scherz!)? 😉 😀 Genieß die aufregende Zeit des Neuen!

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  5. Liest sich gut, dein Schuljahresabschlussbericht. Ferienreif sind wir wohl alle. Bei uns bricht schon der Neid aus, weil du bereits den 23.06 anvisieren darfst. Wir müssen leider noch bis Mitte Juli ausharren, seufz… Meinst du wirklich, dass du für die Arbeit nur eine Woche benötigst? Wir sind gespannt zu lesen, wie lange es dann tatsächlich gedauert hat. LG aus dem Lehrercafe und – erhol dich gut.

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    1. Ich verstehe, dass da Neid aufkommt. Ist tatsächlich schön, wenn die Ferien vor der Tür stehen. Andererseits muss ich am 04.08. auch schon wieder in der Schule antreten. Da werde ich dann auf euch neidisch sein…
      Ab morgen stürze ich mich in das (sinnlose…) Abenteuer der schriftlichen Arbeit und hoffe, bis zum Ferienbeginn schon einiges geschafft zu haben (gibt ja nichts mehr zum Korrigieren und auch die Unterrichtsvorbereitung ist in den letzten Tagen ja nicht mehr sonderlich anspruchsvoll…). Ich werde bestimmt darüber berichten, wie es vorangeht. Letztlich bin ich aber einfach nicht bereit, meine wirklich nötige Erholung in den Ferien für eine eins oder zwei in der Arbeit, die ich nicht brauche, aufzugeben. Ich werde den Lehrerberuf nach dem Referendariat aufgeben und bin somit nicht auf eine Topnote im Examen angewiesen, um eine Stelle zu ergattern. Ich möchte nur bestehen…

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  6. Ich wünsche dir, dass du möglichst problemlos in die baldigen Ferien starten kannst! ^^ Mündliche Prüfungen finde ich bei Sprachen an sich auch sinnvoll – im Unterricht haben wir damals viel zu selten mal flüssig vor uns hin geredet, wenn ich mich da recht entsinne. Aber natürlich ist der Anspruch da nicht der gleiche wie bei einer schriftlichen Arbeit, also naja. Man könnte hoffen, dass die Schüler dadurch eher sicherer beim Sprechen werden, aber vermutlich sind viele durch die Prüfungssituation eher noch gestresster … Oder wie hast du das so erlebt? 🙂
    (Ach ja, hab dich heute übrigens mal nominiert, falls dir langweilig werden sollte 😀 https://crazyth1ngs.com/2016/06/08/philosophie-produktdesign-und-prokrastination-liebster-award-7/)
    Liebe Grüße aus Bielefeld! ^-^

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    1. Jaja, noch 11 Tage! Partystimmung rückt näher! 🙂 😀
      Die Sprechprüfungen fand ich vor allem eines – anstrengend! Im 20-Minuten-Takt Siebtklässlern dabei zuzuhören, wie sie mehr oder weniger eloquent über sich selbst, über Bilder oder mit dem Partner plappern, und das fünf Stunden lang…wer da keine Kopfschmerzen bekommt, ist mein Held! 😀
      Danke für die Nominierung, in den Ferien komme ich hoffentlich mal dazu… 😉

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      1. 😀 Glaube ich dir. Aber denk dran, mit Unterhose auf dem Kopf und Bettlaken als Superheldencape übers Schulgelände hüpfen macht keinen guten Eindruck fürs nächste Schuljahr! 😀
        Das klingt in der Tat etwas anstrengend … Ich probier das lieber mal nicht aus. 😀
        Yaaay, ich bin gespannt! Bis dahin hab ich bestimmt auch schon wieder vergessen, dass ich mal irgendwen für irgendwas nominiert hatte und werde umso neugieriger sein! ^^

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  7. Ohje. Ich muss sagen, dass ich herzlich gelacht habe über deinen Absatz zum „Unterricht“ in der 8. und zur Examensarbeit, weil beides einfach so schön vor Zynismus und Sarkasmus nur so strotzte.
    Danke für die Einblicke, mir wird immer wieder schlecht, wenn ich ans Ref denke 😀 und selbst die Schwester, die mittlerweile Refis ausbildet (!), also zu the dark side gewechselt ist und Seminartrulla wurde, sagt immer: „Das ist die Hölle, das ist scheiße, aber machste nix, musste durch.“ Supi! 😀
    Wenigstens hast du’s bald geschafft und die Sommerferien stehen vor der Tür 🙂 bei uns sind’s noch 4 Wochen…

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    1. P.S.: Zu den ollen Sprechprüfungen: An sich finde ich es nicht schlecht, auch die Sprechkompetenz mehr zu trainieren, aber was soll das mit diesen Vorbildern für die Mädels?! Lahm und Co? Wenn die Kollegin eh schon davon ausging, dass die Mädels die ohnehin nicht kennen, warum nimmt sie dann keine anderen Beispiele? Sowas Dämliches!

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