Veröffentlicht in Fernsehserien

Blogparade: Antiheld – die „echten“ Protagonisten

Ich habe wohl gerade einen Lauf, was Blogparaden angeht. Nach den Männern, die ich vom Fleck weg heiraten würde, nun mal ein ganz anderes Kaliber: Antihelden! Miss Booleana hätte gerne gewusst, welche zehn Favoriten uns dazu einfallen. Nun gut, ich habe mal ein bisschen nachgedacht…die Reihenfolge ist zufällig:

1. Louis Litt (Rick Hoffman, Suits)

Fies, fieser, Louis Litt!

2. Seth Cohen (Adam Brody, The O.C.)

Antihelden müssen nicht böse sein. Manchmal sind sie einfach anders, passen nicht in ihr Umfeld. So wie Seth Cohen in die verlogene Glitzerwelt Kaliforniens.

3. Walter Bishop (John Noble, Fringe)

Walter würde alles tun, um seinen Sohn zu beschützen. Auch ein Universum zerstören.

4. Helena (Tatiana Maslany, Orphan Black)

Helena ist ein schönes Beispiel dafür, wie sehr uns Umfeld und Herkunft prägen und zu dem Menschen werden lassen, der wir heute sind.

5. Jimmy McNulty (Dominic West, The Wire)

Jimmy „What-the-f….-did-I-do?“ McNulty hat sein Leben aber mal so gar nicht im Griff. Ex-Frau, Kinder, Job, Alkohol. Kommt er nicht mit klar. Wie so viele andere…

6. Francis Underwood (Kevin Spacey, House of Cards)

Wenn ich jemanden wirklich, wirklich, wirklich nicht zum Feind haben möchte, dann Francis Underwood. Auf der anderen Seite sind seine schonungslose Ehrlichkeit und auch seine „get-things-done“-Mentalität erfrischend.

7. Chuck Bass (Ed Westwick, Gossip Girl)

Reiche Göre. Kommt mit dem Leben und sich selbst nicht klar. Ist aber immer da, wenn Blair ihn braucht.

8. Christopher Moltisanti (Michael Imperioli, The Sopranos)

Christopher wäre so gerne ein echter Mafiosi. So ein richtig böser. So einer, über den Toni nicht schützend die Hand halten muss. Wir wissen, wie das endete…

9. Will Hunting (Matt Damon, Good Will Hunting)

Wo Will herkommt, ist schlau sein nicht cool. Rumhängen ist cool, Bier trinken, sich von Job zu Job hangeln – das ist angesagt. Bis er Sean Maguire trifft…

10. Benjamin Linus (Michael Emerson, Lost)

…spricht für sich…

Auch Lust, mitzumachen? Die Blogparade läuft noch bis zum 23.07.

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

20 Kommentare zu „Blogparade: Antiheld – die „echten“ Protagonisten

    1. Definitiv! Die Figur Frank Underwood funktioniert doch gerade so gut, weil sie polarisiert und uns bei all den Abscheulichkeiten trotzdem irgendwie fasziniert. Die Art und Weise, wie Underwood Probleme löst und eigene Interessen durchsetzt – das ist schon großes Kino. Kevin Spacey tut sein Übriges.

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  1. Will und Christopher! Wobei Christopher mir fasst schon zu sympathisch war… Finde deine Auswahl sehr gut, wäre selbst die auf eine Ansammlung von Anti-Helden gekommen. Außer „Roy-Batty“ kannte ich per Definition keinen 😀 Danke für die Beispielhafte Erfklärung

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    1. Danke dir! Ich fand es auch gar nicht mal so leicht, eine Abgrenzung zwischen Antiheld und Bösewicht vorzunehmen. Aber da noch niemand mit mir gemeckert hat, habe ich in der Liste wohl eine ganz gute Auswahl getroffen. 😉
      Christopher mochte ich auch gern, er ist schon auch ein Sympathieträger bei den Sopranos. Aber mit seiner rebellischen und doch manchmal weinerlichen und zu Selbstmitleid neigenden Art (man denke an seinen Wunsch, im Filmbusiness zu landen) ist er für mich eher ein Antiheld. Eben eine Identifikationsfigur voller Schwächen.
      Und Will Hunting musste ich hier auch bringen. Eine großartige Figur aus einem tollen Film (…und ich bin eigentlich kein großer Filmnarr!).

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  2. Vielen Dank fürs mitmachen! 🙂 Ich hab zwar nun doch etwas später reingelesen als ursprünglich geplant, aber sagen wir mal so … ich wurde aufgehalten. Nichtsdestotrotz gefällt mir deine Liste sehr gut und ich hätte ja darauf gewettet, dass 100% Serien dabei sind – aber nein! Good Will Hunting. 🙂 Gute Wahl!!
    Louis aus Suits kenne ich nicht, aber auf dem Bild guckt er schon so schmierig XD
    Besonders gefreut habe ich mich über die Nennung von Ben Linus und Walter Bishop. Ben ist ein ganz schwieriger Charakter … man kann ihn nicht richtig hassen, aber auch nicht richtig mögen. Bei einem anderen darsteller hätte das total in die Hose gehen können, aber Emerson macht das soooo gut. 🙂 Und Walter ist für mich das perfekte Beispiel eines irgendwie sehr positiven Antihelden. Er hat Fehler gemacht, ist verwirrt, aber man kann seine Entscheidungen nachvollziehen und nicht versprechen, dass man anders gehandelt hätte.

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    1. Vielen Dank an dich, dass du dir diese tolle Blogparade ausgedacht und sie auch so aufwändig ausgewertet hast! Ich habe da gestern schon mal reingelesen – es sind ja wirklich viele tolle Antihelden zusammengekommen, gerade auch aus dem Serienbereich. Ich kann zwar Walter White nichts abgewinnen, aber das ist eben mein persönliches Problem. 😉
      Ben Linus und Walter Bishop hingegen sind, wie du auch schreibst, einfach zwei unglaublich starke Charaktere, die perfekt in die Kategorie „Antiheld“ hineinpassen. Über die beiden könnte man wohl ganze Bücher schreiben…

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