Veröffentlicht in Alltag

365 Tage

Mehrfach habe ich im Jahr 2016 festgestellt, dass der Mensch ein Wesen ist, das sich nach Abschlüssen, nach einem befriedigenden Ende sehnt. Dies gilt für das reale Leben ebenso wie für die von mir hochgeschätzen TV-Serien. Das nahende Jahresende lädt dazu sein, noch einmal zurückzublicken und seinen Frieden zu machen mit dem alten Jahr.

2016 war ein schwieriges Jahr, wenn man es (welt)politisch betrachtet. Können wir als einzelne Menschen etwas dafür tun, dass 2017 besser wird? Wachsam sein und mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, hingucken statt weggucken, mit anderen diskutieren, sich informieren und die gefundenen Informationen kritisch hinterfragen, sich nicht vom Hass auf alles und jeden anstecken lassen – das sind die Dinge, die jeder von uns tun kann. Veränderung fängt nämlich im Kleinen und immer bei einem selbst an, das habe ich ganz deutlich am eigenen Leib erfahren im Jahr 2016. Und diese Veränderung passiert nicht einfach so, man muss sie wirklich wollen und etwas dafür tun.

Für 2017 wünsche ich mir deshalb, dass alle, die sich Veränderung in ihrem Leben wünschen, den Mut und den Glauben an sich selbst haben, diese auch umzusetzen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein vermeintlich kleines Projekt („Dieses Jahr gestaltet ich den Garten um!“, „Dieses Jahr lese ich endlich die HdR-Trilogie durch!“, „Dieses Jahr wandere ich den Brocken hinauf!“) oder eine große Veränderung (neuer Job, Umzug, Aufgeben einer lästigen Angewohnheit, zehn Kilo abnehmen, eine Familie gründen…) handelt. Beides ist nicht leicht. Beides ist anstrengend und mühsam. Beides ist zuweilen auch beängstigend und fühlt sich nach Versagen und „Ich schaffe das nicht!“ an. Aber gerade diese Mühe und Unsicherheit ist Teil des Prozesses und ganz normal, besondern bei großen Umbrüchen. Lasst Euch nicht kleinkriegen – nicht von Selbstzweifeln und schon gar nicht von den notorischen Angsthasen und Besserwissern, die Euch Euren Wunsch ausreden wollen. Meist sind diese Menschen einfach nur neidisch, weil sie sich selbst so eine Veränderung nie zutrauen würden. Glaubt an Euch, schmeidet Pläne und setzt diese um.

Ich selbst habe mir eine kleine List mit Dingen gemacht, die ich 2017 machen oder lernen möchte. Einiges hat mit der Arbeit zu tun, einiges mit dem Blog, einiges mit meinen Hobbies und manches betrifft sogar alle drei. Wenn ich nicht alles davon schaffe – macht nichts! Wichtig ist es, am Ball zu bleiben und einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Veränderung ist ein Prozess und selten ein Sprint.

Für 2017 wünsche ich Euch darum nur das Beste und freue mich auf weitere 365 spannende Tage mit Euch! 🙂

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

17 Kommentare zu „365 Tage

    1. Danke dir! Ich hoffe, du bist gut gestartet ins neue Jahr! 🙂
      So richtige Vorsätze habe ich auch nicht – es sind eher Dinge, die ich gerne in diesem Jahr machen oder lernen möchte. Das soll mir helfen, dass ich sie nicht aus den Augen verliere. 😉

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  1. Ein wunderbar inspirierender Eintrag zum Jahreswechsel. Wunderbar. Schön nach vorne schauend und auf die Chancen konzentrierend. Ja, so sollten wir alle ein wenig mehr sein.

    Dir einen guten Rutsch und ein famoses Jahr 2017! Auf dass deine Vorhaben alle (größtenteils) klappen 🙂

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    1. Danke, ich wünsche dir auch ein famoses Jahr 2017! Mal sehen, was es uns so bringt… 🙂
      Am Jahresanfang ist es noch leicht, nach vorne zu schauen. Alles liegt noch vor einem, zwölf Monate wollen erlebt werden. Im Laufe der Zeit wird es dann manchmal schwieriger, immer nur nach vorne zu schauen. Aber grundsätzlich stimme ich dir zu – es bringt meistens wenig, zurückzublicken, wenn man an der Vergangenheit ja doch nichts drehen kann…

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    1. Dankeschön! Ich wünsche dir auch alles Gute für 2017! 🙂
      2016 hatte eigentlich alles, Positives, Negatives, Frustrierendes, Motivierendes…und noch viel mehr. Du kennst das. 😀
      Die Vorsätze in meinem Text waren übrigens nur Beispiele…ich habe die HdR-Trilogie aber nicht gelesen und werde es auch nicht tun. Ich bin schon beim Hobbit nach 50 Seiten ausgestiegen, weil ich es langweilig fand… :-/

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      1. Danke! 🙂
        Ja, stimmt, es lief ja doch recht ähnlich bei uns dreien, wenn man das Zeilenende miteinbezieht. Aber hey, es geht voran! 😀

        Das mit den Beispielen dachte ich mir bereits, aber trotzdem: Hey! 😮 Kein HdR? 😛 Ok, gut, den hättest du vermutlich noch vor der Handlung weggelegt, wenn du das Vorwort zum Pfeifenkraut begonnen hättest. ^^‘
        Naja, ich bin in der Hinsicht absolut der falsche Ansprechpartner, ich mag sowohl Hobbit als auch HdR sehr. 🙂

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