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Aller guten Dinge sind… 7! – #LiebsterAward

Meine Damen und Herren, es ist wieder soweit – ein Liebster Award erreichte mich! Dieses Mal liebenswürdigerweise zugeteilt von koriandermadame auf ihrem zauberhaften Blog. Und die Fragen, die sie stellt, sind wirklich nicht ohne. Aber so rostet das Gehirnschmalz wenigstens nicht ein… 😉

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„Sag mir, wovor du Angst hast?“

Ich hab’s ja gesagt, die Fragen haben es in sich! An manchen Tagen habe ich vor Vielem Angst – Angst zu versagen, Angst vor finanziellen Problemen, Angst vor Krankheiten oder anderen schlimmen Dingen, die mich (oder noch schlimmer) meine Liebsten ereilen könnten. An anderen Tagen wiederum macht mir fast nichts Angst und ich fühle mich so, als ob ich mein Leben ganz gut im Griff hätte (und nicht andersherum). 😉

„Sag mir, wer hat dir weh getan?“

Ich tue mir nur selbst weh. Gerade vorhin bin ich in der Badewanne ausgerutscht und unsanft auf meinem Allerwertesten gelandet. Ich nehme meine Tollpatschigkeit inzwischen mit Humor. Aufstehen, Krone richten, weiterduschen. 😉

„Die Sonne steht am Himmel, oh warum, oh warum?“

Weiß ich auch nicht, ich hatte in Physik nur eine Vier. Der Urknall ist wohl schuld. Und wer daran schuld ist – das ist eine Glaubensfrage.

„Und kann ein Herz für alle schlagen?“

Ein Herz kann für viele Dinge schlagen, für einige mehr und für andere weniger. Das ist gut und richtig so. Wir haben schließlich alle nur zwei Hände und nur ein Leben, um uns mit den Dingen zu befassen, die uns wichtig sind.

„Ist Gefahr ein wichtiger Faktor für deine Gruppe von Freunden?“

Gefahr im Sinne von Arbeitslosigkeit oder finanziellen Sorgen definitiv. Das ist ein großes Thema in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Was wird die Zukunft bringen, wo landen wir einmal und vor allem wann? Der Wunsch nach dem „Ankommen“ wird bei vielen stärker, was auch am Alter liegt. So ist das wohl einfach, wenn aus den Zwanzigern langsam die Dreißiger werden. Bei manchen ist Gefahr für das eigene Leben oder das der Lieben auf jeden Fall auch ein Thema (Stichwort Krankheit).

„Wenn du still stehen willst, würdest du dann beiseite gehen?“

Das ist die Grundsatzfrage: Setze ich meinen Willen durch oder beuge ich mich dem Willen eines anderen? Bei mir ist das tatsächlich sehr situationsabhängig. Ich bin kein Egoist, aber auch kein prinzipieller Ja-und-Amen-Sager.

„Wie kann ich darauf hoffen, jemand zu sein, den du siehst?“

Die beste Methode ist immer noch, man selbst zu sein und zu sich zu stehen. Authentizität ist ein Wert, der in unserer Gesellschaft rarer wird und darum umso attraktiver ist. Also sei so, wie du bist – dann wirst du früher oder später auf meinem Radar landen.

„Sag mir, was ist dein Plan?“

Schreiben, schreiben, schreiben! Mich ausprobieren, immer besser werden, meinen eigenen Weg finden – und irgendwann ankommen.

„Was tue ich (also du) hier?“

Seit über vier Jahren bin ich schon hier in der Bloggerwelt und muss sagen: Ich tue hier genau das, was ich liebe. Ist also gut gelaufen für mich. 😉

„Wer macht(e) die Regeln?“

Die Politik, die Gesellschaft – und natürlich auch jeder für sich!

„Gibt’s ein Happy End nur im Kino?“

Nein, definitiv nicht! Ich habe es erst letztes Jahr erlebt. Wer etwas darüber lesen möchte, tut das am besten hier. 🙂

Ich verzichte heute auf die Nominierungen, da ich gerade erst den Versatile Blogger Award in die Welt hinausgeschickt habe. Dennoch darf sich jeder von Euch die Fragen gerne minehmen und das eigene Gehirnschmalz mal so richtig durchkneten. 😉

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

29 Kommentare zu „Aller guten Dinge sind… 7! – #LiebsterAward

    1. Haha, das mit dem Klo wäre auch witzig! 😀

      Ich weiß gar nicht, ob die Zahl 30 so unbedingt wichtig ist. Ich glaube eher, dass es damit zusammenhängt, dass man in dem Alter im Normalfall die Zeit der Ausbildung hinter sich gelassen hat und sich damit auch Werte und Prioritäten verändern. Dann kan mit 27 oder auch erst deutlich nach der 30 der Fall sein. 😉 Auf einmal beschäftigt man sich dann mit Fragen wie Familienplanung und Rente und Versicherung und diesem ganzen Spaß… 😉

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      1. 😀

        Stimmt auch wieder, aber in der Regel tirfft es schon den Zeitraum Ende 20. Und gerade bei Frauen ist die 30 auch noch mal aufgrund der Kinderproblematik bedeutsam(er). Du sagst es ja auch, Familienplanung und so, das lässt sich nicht ewig aufschieben.
        Rente? Das gibt es doch nicht mehr, bis wir in dem Alter sind. ^^

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      2. Ach ja, die elende Gebärmutterproblematik! 😀 ich weiß auch nicht, warum Frauen dann mit 30 auf einmal Kinderpanik schieben, aber ich merke das an mir selbst schon. Eigentlich bin ich noch nicht mal zu einhundert Prozent überzeugt davon, überhaupt Kinder zu wollen und trotzdem spukt dieser „In zehn Jahren bist du wahrscheinlich zu alt!“-Gedanke zunehmend in meinem Kopf herum. Schrecklich!
        Du als Mann kannst da ja wesentlich entspannter an das Thema herangehen, worauf ich schon ein bisschen neidisch bin…

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      3. Ja, an der führt leider kein Weg vorbei. Es ist schrecklich, ja, wie sehr Frauen da unter Druck stehen – egal, ob der hausgemacht ist oder von der Gesellschaft, Freunden, Verwandten etc. pp.
        Ja, ich hab theoretisch deutlich mehr Zeit dafür. Nur: Wenn ich zum 18. meines etwaigen Kindes nicht schon Rentner sein will, bleiben mir auch nur noch gute zehn bis fünfzehn Jahre. Und in denen muss ich erst mal ne Frau finden. XD
        Aber du hast schon recht, als Mann ist es doch anders. Entspannter.

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      4. Da hast du natürlich recht. Aber ich frage mich manchmal, ob es denn wirklich so schlimm ist, wenn die Eltern schon etwas älter sind. Ich meine: Theoretisch werden wir alle älter als frühere Generationen und die meisten sind mit 60 oder 70 noch so fit wie frühere Generationen es mit 50 schon nicht mehr waren. Deshalb würde ich mir an deiner Stelle da gar keinen Stress machen. 🙂 Das gilt übrigens auch für die richtige Frau; man findet Mr. oder Mrs. Right wahrscheinlich eh, wenn man gar nicht sucht oder dort, wo man es gar nicht erwartet hätte. 🙂

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      5. Hm, ja, aber ich wollt mich eigentlich mit spätestens 70 verabschieden und dahin gehen, wo noch kein lebender Mensch vor mir war. ^^
        Ne, Stress mach ich mir bestenfalls dann, wenn ich einen schlechten Tag hab. Und ich weiß ja selbst, dass ich zu einem guten Teil selbst schuld an der Misère bin. ^^‘

        Danke für deine lieben Worte. 🙂

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      6. Weil ich nichts tue, um etwas an der Situation zu ändern. 😉
        Es ist Samstagabend, und ich bin zu Hause. Wie jeden Tag. Nach der Arbeit zu erledigt, um etwas zu unternehmen, am Wochenende zu müde und unwillig, allein was zu machen. Da kann sich nichts ändern. ^^
        Aber gut, so ist es halt.

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      7. Dieses Internet soll ja auch nicht so schlecht sein, um das andere Geschlecht kennenzulernen. 😉 Aber ich verstehe schon dein Problem. Ich wäre am Wochenende auch viel zu müde und hätte keine Lust, mir die Nächte um die Ohren zu schlagen…

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  1. Puh, die Fragen sind echt heftig. Ich habe mir glatt mal nen Favoriten angelegt. Die taugen ja eher was für jeweils einen eigenen Blogbeitrag. Umso gelungener von dir, sie knackig zu bearbeiten.
    Interessant finde ich übrigens, wie du die Stillstands-Frage beantwortet hast. Nicht wegen deiner Antwort, sondern wie unterschiedlich man doch Fragen verstehen kann. Als ich sie las, dachte ich daran, ob man als Stillstehender Fortschritt blockieren würde und den Status Quo verteidigte oder den Weg frei machte für diejenigen, die noch etwas ändern wollen … Mindestens nicht hindern, womöglich sogar Entscheidungsgewalt abgeben.

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    1. Ich wollte dich erst nominieren, weil ich mir schon dachte, dass die Fragen genau deinen Nerv treffen. Aber hey – fühl dich frei, dich inspirieren zu lassen! 🙂

      Wie spannend, dass du die Frage zum Stillstand ganz anders aufgefasst hast. Deine Sichtweise kam mir gar nicht in den Sinn, ist aber durchaus in der Fragestellung angelegt. Und ebenso kompliziert zu beantworten…

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  2. Mir scheint was Ängste angeht sind wir uns gar nicht so unähnlich. Vermutlich sind es auch die universellen Ängste unserer Generation (okay, wir sind ja schon fast eine Generation auseinander… 😉 ).

    Ich finde du hast die anderen, schwierigen Fragen auch wunderbar humorvoll und positiv beantwortet… 🙂

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    1. Ach ich glaube, wir zählen schon noch zur selben Generation, auch wenn ich natürlich mitten in die Generation Y reinfalle und du eher zu den älteren Vertretern gehörst. 😉 Trotzdem sind die Ängste gesellschaftlich bedingt einfach ähnlich. Die Arbeitswelt ist heute anders als unsere Eltern sie in unserem Alter vorgefunden haben. Mir macht tatsächlich die Frage nach der Arbeit und wo es für mich damit einmal hingehen wird weniger Angst als die Sorge darüber, dass meiner Familie oder meinen Freunden etwas passieren könnte. Aber wahrscheinlich ist das so, wenn man pflegebedürftige Großeltern hat und Freunde, die gegen Krankheiten kämpfen. Dennoch versuche ich wirklich, so gut es geht positiv zu bleiben. 🙂

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  3. In der Wanne ausrutschen? Willst du dir die Knochen brechen? 😉 Habt ihr keine Matte drin?

    Angst… immer ein schweres Thema. Wer hat nicht Sorgen, dass das Leben einem irgendwann mal ein Bein stellt. Doch sollte man aufpassen, dass diese angst nicht mächtig wird. Dann hat man genau das erreicht, was man eigentlich vermeiden wollte. Sich selbst das Leben schwer zu machen.

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    1. Doch doch, wie haben solche Klebeenten in der Wanne. Aber manchmal helfen die auch nicht gegen übermäßige Tollpatschigkeit… 😉

      Das mit den Sorgen hast du sehr schön gesagt. Man kann sein Leben nicht NICHT leben, weil man sich wegen irgendetwas oder irgendjemandem Sorgen macht. Dann bereut man es später vielleicht bitterlich.

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  4. Vielen Dank fürs antworten! Und eine geniale Mischung ist da entstanden! Ich habe geschluckt, geseufzt und gelacht!!! Und bin froh, dass das Experiment „fragen aus Liedern zusammenklauben“ hiermit gelungen ist! Bei den meisten antworten kann ich völlig mitgehen!

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