Veröffentlicht in Schreibtisch on Tour

Schreibtisch on Tour #1: Ein Tag auf der Internorga

Wie ich es Euch vorletzte Woche schon verkündete, werde ich dieses Jahr relativ viel unterwegs sein und habe mich entschlossen, auch darüber zu schreiben. Viele dieser Touren werden privater Natur sein, aber zumindest eine auch beruflich. Näheres erfahrt Ihr, wenn es so weit ist. 🙂 Wenn man es ganz genau nimmt, könnte die erste Tour, auf die ich Euch heute mitnehme, eigentlich auch als beruflicher Inspirationsausflug gelten. In meinem Job betreue ich nämlich redaktionell einige Kunden aus dem Bereich Küche/Einrichtung/Wohnen und dazu gibt es auf der Internorga wahrlich genug Anregungen. Also lehnt Euch zurück und kommt mit, wenn ich meinen kleinen Trip nach Hamburg (der natürlich in Begleitung des Herrn Kochs stattfand) noch einmal Revue passieren lasse!

Die Internorga – Vorstellung, Geschichte, Anreise

Die Internorga ist eine internationale Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, die seit 1921 jährlich in Hamburg stattfindet. Auf einer Ausstellungsfläche von 100.000 Quadratmetern treffen an fünf Messetagen mehr als 1.300 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen auf (in diesem Jahr) 96.000 Fachbesucher. Vertreten sind Unternehmen aus den Branchen Einrichtung und Ausstattung, Küchentechnik, Küchenausstattung und Betreibstechnik, EDV, Kassensysteme, Kommunikation, Information, Unterhaltung und Fahrzeuge. Das Messegelände liegt direkt neben dem Bahnhof Dammtor, sodass eine Anreise mit der Bahn sich empfiehlt. Leider gibt es von Braunschweig keine Direktverbindung in die Hansestadt (was ich sehr schwach finde), sodass wir in Hannover umsteigen mussten und geschlagene 2 1/2 Stunden pro Strecke unterwegs waren. Da gibt es noch Optimierungsbedarf, liebe Deutsche Bahn.

Rahmenprogramm

Neben den einzelnen Messeständen bietet die Veranstaltung ein vielfältiges Rahmenprogramm. Während es im „Pink Cube“ vor allem um (digitale) Trends geht, können auf einer „Skywalk Tafel“ Dekorationsanregungen für Tisch und Gastraum gesammelt werden. Besonders spannend ist die sogenannte „Newcomer’s Arena“, wo sich Start Ups aus dem Gastronomiebereich mit ihren Produkten den Besuchern präsentieren. Wer gerne kulinarische Neuheiten probiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Richtig gut geschmeckt haben uns zum Beispiel die Würste von Grillido, der Basilikum-Ingwer-Drink Balis Basil sowie die Cocktails von kukki. Seit 2015 werden zwei besonders beliebte Gastrotrends auf eigenen Ausstellungsflächen präsentiert: Craft Beer und Street Food. Letzteres findet als kleines Festival im Outdoor-Bereich zwischen den Messehallen statt. Leider hatten wir in diesem Jahr keine Zeit, uns dort umzusehen (und bedauerlicherweise war das Wetter an dem Tag auch sehr schlecht).

Natürlich ist eine Messe auch der richtige Ort für Wettbewerbe und Auszeichnungen: So wird dort der NEXT CHEF AWARD (Mitinitiator ist u. a. Johann Lafer) genauso verliehen wie der Internorga Gastro Start Up-Preis und der Internorga Zukunftspreis. Verschiedene Showkocheinlagen mit prominenten Köchen runden das Programm ab. Am Stand einer großen Handelskette war am Tag unseres Besuches zum Beispiel Tim Raue, Zwei-Sterne-Koch aus Berlin, zu Gast (…woraufhin der Herr Koch nur trocken fragte, ob der denn nichts Besseres zu tun hat. Anscheinend nicht. 😀 ).

Einige Eindrücke

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht gesehen, dass ich während des Messetages ein paar Schnappschüsse in der Story gepostet habe. Für alle anderen gibt es abschließend noch einige Eindrücke aus den Messehallen (unter anderem auch Bilder aus besagter Story, also nicht über die Emojis wundern . ;-):

Blick von oben und generelle Internorga-Liebesbekundung
Supercooler Oldtimer-Kühlschrank! ♥
Desservariationen probieren – ich mochte die Panna Cotta mit Früchten oben links am liebsten. 🙂
Lässiger Slogan…
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt.
Finaltag! Gewonnen hat übrigens der Wiesbadener Maximilian Schultz
Bis nächstes Jahr, Hamburg!
Jede Menge Lesestoff zur Messenachbereitung!

Fazit: Für Fach- und Führungskräfte aus Gastronomie und Hotellerie ist die Internorga eine Veranstaltung, die nicht verpasst werden sollte. Neben geschäftlichen Kontakten kann man wahrscheinlich an keinem anderen Ort so viele innovative Produkte entdecken und Anregungen für den eigenen Betrieb mitnehmen wie hier. Auch für mich, die ich daran nur teilnehmen kann, weil der Herr Koch mich mitnimmt (Verkauf der Tickets nachweislich nur an Fachpersonal bzw. Teilnahme nur nach Einladung eines Ausstellers), ist die Messe aber eine interessante Veranstaltung. Wer sich generell für die Themen Essen und Gastronomie interessiert, kann dort einen kurzweiligen Tag verleben. Wir sind auf jeden Fall mit unzählingen neuen Eindrücken, gut gesättigt vom vielen Probieren und zahlreichen Infobroschüren und Gastronomiezeitschriften nach Hause gefahren.

Wart Ihr schon einmal auf einer Fachmesse – vielleicht sogar auf der Internorga? Welche Fachmessen gibt es in Eurer Branche? Und habt Ihr Lust auf weitere „Schreibtisch on Tour“-Geschichten oder soll ich meine Reiseerlebnisse lieber für mich behalten? 😉

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

6 Kommentare zu „Schreibtisch on Tour #1: Ein Tag auf der Internorga

    1. Ah, aber die Didacta ist doch das reinste Lehrerparadies! Oder sehe ich das falsch? Die neuesten Materialien, die besten Rabatte – ich kenne so einige, die sich dort jedes Jahr gut eindecken. 😉 Nur das Essen steht dort wohl nicht so im Mittelpunkt. 😉

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