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Schreibtisch auf Abwegen: Norobotsmag

Ich habe es getan: Das erste Mal durfte ich einen Gastbeitrag auf einem anderen Blog veröffentlichen! Dafür habe ich mir natürlich nicht irgendeinen Blog ausgesucht, sondern den sehr lesenswerten von Larissa. Falls ihr norobotsmag noch nicht kennt, schaut doch mal vorbei: Larissa und verschiedene Gastblogger schreiben dort zu den Themen Medien, Gesellschaft, Leben und Familie oder Kunst.

Für meinen Beitrag habe ich noch einmal zurückgeblickt auf das letzte Jahr und meine Entscheidung gegen den Lehrerberuf. Er beginnt so:

Wisst Ihr noch, damals in der Schule? Da gab es diejenigen, die genau wussten, wohin sie ihr Berufsweg einmal führen soll: Zurück in die Schule. Ich fand das höchst erstaunlich. Wie kann ich mich mit neunzehn dafür entscheiden, mein Berufsleben in der einzigen Institution zu verbringen, die ich kenne – ohne je Alternativen gesehen zu haben?

Ich gebe ehrlich zu: Ich war eine Spätberufene, was den Lehrerjob angeht. Fröhlich studierte ich Germanistik und Romanistik in meiner kleinen Unistadt am Meer, verbrachte ein halbes Jahr in Spanien, machte meinen Bachelor – und stolperte erst bei der Suche nach dem richtigen Master über den Bereich „Lehramt“. Ein paar Monate später fand ich mich auf einmal in Hörsälen voller angehender Pädagogen wieder und verbrachte meine Semesterferien mit Schulpraktika. Dass ich mich kurz danach zusätzlich in den M.A.-Studiengang einschrieb, weil es mich wurmte, als „Lehrämtler“ abgestempelt zu werden, hätte ein erster Hinweis darauf sein können, dass ich beruflich in die falsche Richtung laufe. War es aber nicht – und so lief ich weiter. Ich lief und lief und lief bis in ein anderes Bundesland, wo ich als Studienreferendarin am Gymnasium meine Lehrerkarriere begann, die mich achtzehn Monate später zu Lebenszeitverbeamtung und A13 hätte führen können. Was der Konjunktiv hier andeutet, expliziere ich gerne noch einmal:

Ich bin heute keine Lehrerin, denn ich habe im Referendariat gekündigt. Und es war die beste Entscheidung meines Lebens. (…)

Den vollständigen Beitrag lest Ihr hier. Noch einmal ein großes Dankeschön an Larissa dafür, diesen Text schreiben und auf norobotsmag veröffentlichen zu dürfen. Es war mir eine Freude! ♥