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Schreibtisch auf Abwegen: Trackback (Radio Fritz)

Aus aktuellem Anlass erfreue ich euch heute erneut mit meinen medialen Erlebnissen jenseits dieses Blogs. Der liebe bullion war nämlich so verrückt, mich als Gast für die Rubrik „Blogger Privat“ in der Sendung Trackback bei Radio Fritz vorzuschlagen. Nachdem ich kurz hyperventilierte, freute ich mich dann doch die ganze letzte Woche darauf, einmal im Radio zu Gast zu sein. Ich bin nämlich ein großer Fan dieses Mediums und konsumiere es auch täglich, manchmal mehrere Stunden (zwar nicht Radio Fritz, aber zum Beispiel diesen nach einem griechischen Buchstaben benannten Sender aus meiner Heimat).

Nach der offiziellen E-Mail-Einladung gab es am Samstag kurz vor Start der Sendung um 18 Uhr ein kleines Vorgespräch mit Moderator Bruno Dietel. Dabei haben wir den groben Ablauf und die Themen für das Interview besprochen. Da eine vorherige Aufzeichnung aus zeitlichen Gründen nicht möglich war, wurde ich live über Skype befragt. Diesen Extranervenkitzel, ob die Internetverbindung hält, kann man sich ja mal geben. 😉

Am Ende hat alles gut geklappt und es war eine wirklich spannende Erfahrung, live in einer Radioshow zu Gast zu sein. Das Gespräch selbst war sehr entspannt und hat sich wirklich nach Plauderei angefühlt. Im Nachhinein bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: Ich habe keinen Unsinn geredet und nicht gestottert – Ziel erreicht! 🙂

Es steht auf der Internetseite – dann muss es ja wirklich passiert sein! 😉

Solltet Ihr also je in die Verlegenheit kommen, zu einem Radiointerview eingeladen zu werden, seid nicht schüchtern und macht es einfach! Ich hatte viel Spaß dabei und weiß jetzt, dass meine Stimme ganz anders klingt, als ich sie selbst wahrnehme. Wenn ihr Lust habt, hört doch einfach mal rein: Hier kommt Ihr direkt zum Podcast, wo ihr mich (und auch kurz nochmal den Herrn bullion!) ab Minute 27:34 plaudern hört.

Hach, das war aufregend! Habt Ihr schon einmal Erfahrungen mit dem Radio gemacht? Und nutzt Ihr dieses Medium überhaupt noch? Ich stelle mit Bedauern fest, dass die begeisterten Radiohörer immer seltener werden…

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

51 Kommentare zu „Schreibtisch auf Abwegen: Trackback (Radio Fritz)

  1. Ich mag Radio auch sehr, ich höre jeden Morgen rein 😀 Aber besonders durch mein Engagement beim Campusradio radioaktiv an meiner Uni habe ich das Radio nochmal von der anderen Seite kennen und liebengelernt! Radiomachen ist ein Riesenspaß! 🙂

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    1. Campusradio gab es an meiner Uni auch! Leider war ich damals wohl zu schüchtern, um dort mitzumachen, eigentlich ist das eine echt coole Sache! 🙂 Aber immerhin gibt es doch noch Menschen wie mich, die auch gern Radio hören. Man fühlt sich manchmal richtig „uncool“, wenn man Medien noch „linear“ konsumiert. Ist mir zwar egal, ob ich uncool bin, aber eine bedenkliche Tendenz ist das schon.

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      1. Naja, die nicht-linearen Medien haben einfach den Vorteil, dass man sich alles selbst aussuchen kann, nicht mehr sein Leben nach dem Sendeplan richten muss, wenn man zB eine bestimmte Sendung nicht verpassen will, und nichts mehr konsumieren muss, was man als Zeitverschwendung empfindet. Wieso ist diese Tendenz bedenklich?

        Aber Radio am Morgen ist einfach unschlagbar – Du schaltest rein, musst nichts raussuchen (morgens hat man dafür eher keine Zeit), Du wirst belabert, in den Tag geholt, erfährst das Neuste aus der Welt, während Du Dich parallel fertigmachst, weil Du Dich nicht auf irgendetwas Visuelles (wie beim Zeitungslesen oder Fernsehen) konzentrieren musst. Außerdem ist da eine ganz andere Kreativität gefragt – schließlich müssen die Radiomacher alles so rüberbringen, dass der wahrscheinlich nur semi-aufmerksame Zuhörer alles mitbekommt bzw. nicht wegschaltet. 😀

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      2. Klar -ich finde es auch schön, wenn ich keine Werbung schauen muss. 😀 Ich finde manchmal nur den Gedanken „Zeitverschwendung“ dahinter so schade. Wann ist das Leben so hektisch geworden, dass wir diese fünf Minuten nicht einfach durchhalten und warten können? Wie oft ich im Radio schon ungeplant Berichte gehört habe über Dinge, die ich mir sonst nie angehört hätte. Es hat für mich einfach auch etwas Schönes, mich mal medial treiben zu lassen und nicht alles in der Hand zu haben. 🙂

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  2. Das Medium Radio…seufz, ich liebe es bis heute. Früher war es allerdings so, dass man ganz, ganz selten mal einen Radiomoderator zu Gesicht bekam. Man behielt oft jahrelang eine nur Vorstellung darüber, wie er oder sie aussehen könnte. Heute in Zeiten des Internets kennt man alle Gesichter, wenn man will. Irgendwie geht ein gewisser Reiz dadurch verloren, oder?

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    1. Ich liebe es auch! ♡ Ich weiß aber bei vielen Moderatoren trotzdem nicht, wie sie aussehen. Dafür müsste ich ja mal auf die Website schauen…und so sehr interessiert es mich dann doch nicht. Aber ich verstehe, dass du es reizvoll findest, nur die Stimme zu kennen und nicht das Gesicht. 🙂

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  3. Auf jeden Fall eine spannende Erfahrung! Glückwunsch zum Gelingen – vor Wortfindungsstörungen und Stottereien hätte ich auch ziemlichen Schiss!
    Ich höre Radio lediglich im Auto, dann aber sehr gerne. Ansonsten habe ich es lieber still um mich, besonders, da die Werbung und Nachrichten meiner Meinung nach immer mehr überhand nehmen….

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    1. Danke dir! Ich hatte auch Angst davor, mich völlig zu verhaspeln oder mich grammatisch völlig falsch auszudrücken – wie peinlich für eine Germanistin. 😉
      Beim Autofahren finde ich das Radio auch unersetzlich. Mein Freund hört lieber Hörbücher, aber die finde ich eher einschläfernd…

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    1. Die befragen dich ja zu deinem Blog und nicht dazu, wie du Radio findest. 🙂 Ich schließe aus deinem Kommentar aber, dass du das Interview machen wirst. Freut mich – ich werde reinhören!

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      1. Ja, warum auch nicht. Wenn man schon mal die Chance dazu hat, kann man die auch mal mitnehmen. Dauert ja eh nur ein paar Minuten, also kann nicht viel schiefgehen. Im schlimmsten Fall sterbe ich dabei, im besten Fall kriege ich ein oder zwei neue Leser.

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      2. Das ist die richtige Einstellung. Und die Chance, dass du neue Leser gewinnst, ist deutlich hörer als das Risiko, dass du dabei stirbst. Ich werde jedenfalls einschalten heute Abend. Machst du das Interview live?

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      3. Das hat man gehört, dass es dir Spaß gemacht hat! War super, man merkt, dass du die Schrottfilme echt liebst.
        Sehr cool auch, dass du Franzi nominiert hast. Hatte ich auch erst überlegt – umso besser, dass du es jetzt gemacht hast. Muss ich nächste Woche ja wieder reinhören! 🙂

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  4. Ich hab während meiner Unizeit beim Uniradio gearbeitet, kenne somit alle Facetten dieses Mediums, vor als auch neben dem Mikro. 😉 Aber interviewt fürs Radio wurde ich noch nie, ich war immer nur der Interviewer…

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  5. Yay, ich habe schon reingehört und es freut mich wahnsinnig, dass Trackback wieder mal in unserer Ecke der Bloggerlandschaft ist und dass ich dich mal hören durfte 😉 Ich selber war vor einer Weile auch dran, war aber so nervös, dass mir das Interview heute etwas peinlich ist XD

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    1. Danke, das ist lieb von dir! ♡ Es hat auch richtig viel Spaß gemacht! Wie lange ist denn dein Interview her? Ist doch okay, wenn man aufgeregt ist. War ich auch, konnte es aber wohl gut verbergen. 😉

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