Veröffentlicht in Arbeit & Beruf

Wer suchet, der findet! – Einige Gedanken zur Jobsuche

Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle mit vielen von Euch zum Thema „Geist ist geil – Warum die Arbeitswelt Geisteswissenschaftler braucht“ diskutiert. Dieser Beitrag war und ist mir persönlich sehr wichtig und es hat mich unglaublich gefreut, dass er so großen Anklang fand. Denn auch ich bin eine dieser Geisteswissenschaftlerinnen, die sich schwer mit der Berufsfindung getan und eigentlich nur gewünscht hat, dass ihr jemand eine Chance gibt. Am Ende des Studiums und auch während meiner beruflichen Umorientierung im vergangenen Jahr habe ich es als sehr frustrierend empfunden, wenn ich auf den gängigen Jobbörsen nicht fündig wurde. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Arbeitsmarkt „solche wie mich“ nicht braucht – gerade in Anbetracht der Tatsache, wie viele schlechte und fehlerhafte Texte einem im analogen und digitalen Leben täglich begegnen. Darum möchte ich heute ein paar Gedanken zum Thema „Jobsuche für Geisteswissenschaftler“ mit Euch teilen. Ich sage bewusst „Gedanken“ und nicht „Tipps“, denn alles, was ich hier schreibe, sind meine persönlichen Erfahrungen und ganz bestimmt nicht der Weisheit letzter (Jobsuche-)Schluss. Der Stellenmarkt (im Internet) ist so unübersichtlich, dass es für eine einzelne Person gar nicht möglich ist, alle Jobbörsen oder -portale zu kennen (geschweige denn regelmäßig zu sichten).

Ein paar Worte vorweg: Jobdefinition

Bevor es mit der Jobsuche losgehen kann, ist es ratsam, grobe Kriterien zu definieren, die der neue Job erfüllen sollte. Das können Tätigkeiten (redaktionelle Aufgaben, organisatorische Aufgaben, Beratung, Kundenkontakt, …), aber auch Rahmenbedingungen (Ort, Zeit (Stundenanzahl und Arbeitszeit), Mindestgehalt, …) sein. Gerade Jobsuchenden mit sehr konkreten Vorstellungen wird dieser Schritt leicht fallen – die Suche dafür aber eventuell umso schwerer. Grundsätzlich gilt: Je offener die Jobdefiniton, desto mehr potentielle Arbeitsplätze kommen in Frage – desto mehr muss man aber wahrscheinlich auch bereit sein, Kompromisse zu machen. Ich bin in Jobsachen inzwischen ein Bauch- und Herzensmensch und würde daher – wenn es die (finanzielle) Situation erlaubt – zunächst aufs Ganze gehen und eine festgelegte Zeit nach dem absoluten Traumjob suchen. Das kann ein Monat, ein halbes Jahr, ein Jahr oder noch länger sein, ganz egal. Wer dabei fündig wird: Herzlichen Glückwunsch zum Jackpot! Wer nach Ablauf der selbstgesetzten Frist immer noch sucht, hat zumindest schon jede Menge Erfahrungen gesammelt und eine Vielzahl an vermeintlich unpassenden Stellenangeboten gelesen. Vielleicht ist nun die Zeit gekommen, die eigenen Jobwünsche noch einmal anzupassen und sich genauer mit Stellen zu beschäftigen, die auf den ersten Blick unattraktiv wirkten – oder eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Das ist kein Versagen, sondern nur die logische Konsequenz aus den eigenen Erfahrungen und ein Zeichen dafür, dass eine persönliche Weiterentwicklung stattgefunden hat.

Meine persönlichen Kriterien waren übrigens recht allgemein gehalten:

  • Job als Angestellte (nicht im Öffentlichen Dienst)
  • Vollzeit
  • Tätigkeit: v. a. redaktionelle Aufgaben

Namen sind Schall und Rauch – vor allem Jobbezeichungen!

Ich habe für Euch einen kleinen Test gemacht und aus Spaß in der Jobbörse der Arbeitsagentur nach Jobs mit meinem Studienabschluss gesucht: Für den Beruf „Romanist/in – Spanisch“ gibt es bundesweit (!) keine einzige ausgeschriebene Stelle, für „Germanist/in“ aktuell 99, davon sind die meisten allerdings Lehrerstellen, für die – große Überraschung! – ein abgeschlossenes Lehramtsstudium und meist auch das 2. Staatsexamen gefordert werden. Davon abgesehen, dass ich kein Fan der Arbeitsagentur-Jobbörse im Speziellen (und der Arbeitsagentur im Allgemeinen) bin, sind diese Ergebnisse wirklich traurig, weil Suchende den Eindruck gewinnen könnten, sie würden wirklich nicht gebraucht und hätten keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Ich bin bei der Suche in dieser und vielen anderen großen Jobbörsen deshalb schnell dazu übergegangen, nach zig verschiedenen Jobtiteln zu suchen, die für mich relevant und interessant sein könnten. Dazu gehörten u. a. :

  • Journalist/in
  • Redakteur/in
  • Online-Redakteur/in
  • Content Manager/in
  • Lektor/in
  • Korrektor/in
  • Volontär/in
  • Volontariat
  • Redaktionsvolontär/in
  • Mitarbeiter/in Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
  • PR-Mitarbeiter/in
  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Social Media Redakteur/in
  • Social Media Manager/in
  • Online Marketing Manager/in
  • Mitarbeiter/in Unternehmenskommunikation.

Blicke über den Tellerand lohnen sich!

Wie gesagt, die großen Jobbörsen haben sich für mich als wenig hilfreich erwiesen. Dennoch schadet es nicht, sich dort ab und an umzuschauen. Im Dickicht der Onlineportale hat mir Stepstone tatsächlich die besten Dienste geleistet, aber vielleicht kommt ihr mit monster.de oder absolventa.de besser zurecht. Das ist auch eine Glaubensfrage. 😉 Abgesehen von den großen Jobbörsen kann ich für Geisteswissenschaftler noch diese Seiten/Anbieter empfehlen:

  • ZEIT Stellenmarkt: Sicherlich kein Geheimtipp, aber v. a. für alle, die Lust auf die universitäre Karriere haben, sehr interessant.
  • kulturmanagement.net: Kleine, aber feine Seite mit bisweilen wirklich spannenden Jobs im Bereich Kultur.
  • Wissenschaftsladen Bonn: Auf wila-arbeitsmarkt.de gibt es eine Auswahl der Anzeigen, die wöchentlich in gedruckter Fassung veröffentlicht werden. Das gedruckte Angebot ist kostenpflichtig und nur im Abo erhältlich. Ich habe es nie in Anspruch genommen, kann mir aber vorstellen, dass es interessante Stellenangebote enthält. Ich habe schon in der kostenfreien Onlineversion oft Anzeigen gefunden, die ich nirgends sonst entdeckt habe.
  • Edition F: Ich bin ein großer Edition-F-Fan. Die Jobbörse ist zwar klein und übersichtlich, aber besonders interessant für diejenigen, die einen Job in einer Großstadt suchen.
  • Facebook: Hä, Facebook? Ja, Facebook – und zwar Facebook-Gruppen! Es gibt zig Gruppen zu Jobs in allen Bereichen. Einfach mal die Suchfunktion quälen und fleißig beitreten. Austreten kann man ja jederzeit wieder.

Soziale Netzwerke nutzen!

Facebook hat in Deutschland über 30 Millionen aktive User, Instagram etwa 9 Millionen. Kein Wunder, dass immer mehr (auch kleine) Unternehmen dort mit eigenen Seiten vertreten sind und diese auch aktiv zum Recruiting neuer Mitarbeiter nutzen. Soziale Netzwerke bieten Jobsuchenden die wunderbare Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand mit Unternehmen, die sie interessant finden, zu verbinden und so keine Stellenanzeige mehr zu verpassen. Außerdem empfehlenswert: Ein eigenes Profil auf XING und/oder LinkedIn. XING bietet nicht nur Möglichkeiten zum netzwerken, sondern hat auch einen eigenen Stellenmarkt, der nicht uninteressant ist. Außerdem kann man auch hier mit seinem Profil Unternehmen folgen und darüber vielleicht sogar Anknüpfungspunkte für eine spätere Bewerbung herstellen. Bei LinkedIn bin ich selbst noch ganz neu (seit gestern 😉 ) und kann nicht hinreichend beurteilen, welche Möglichkeiten dieses Netzwerk bietet.

Wer Lust hat, darf sich übrigens gern mit mir in den beiden Netzwerken verbinden – Blogger müssen schließlich zusammenhalten! Hier geht’s zu meinen Xing-Profil und hier zu LinkedIn!

Eigeninitiative zeigen!

Es ist traurig, aber wahr: Der Arbeitsmarkt wartet nicht auf Geisteswissenschaftler. Darum wiederhole ich an dieser Stelle das Fazit aus Geist ist geil: Geistewissenschaftler haben Unternehmen viel zu bieten, müssen dies aber in ihren Bewerbungen aufzeigen. Das gilt umso mehr, wenn es sich um Initiativbewerbungen handelt. Sich initiativ zu bewerben, ist nicht einfach. Es gibt keine Stellenanzeige, an der man sich orientieren kann und man muss jemanden, der eigentlich gar nicht auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist, davon überzeugen, dass er oder sie sich doch dafür entscheidet, jemanden einzustellen. Und zwar nicht irgendjemanden, sondern genau MICH. Eine Bewerbung a la „ich finde Ihr Unternehmen sehr interessant“ wird dafür nicht ausreichen. Wie so eine Initiativberwerbung aussehen sollte, dafür gibt es kein Patentrezept. Sie sollte auffallen, im Gedächtnis bleiben, Lust darauf machen, die Person dahinter kennenzulernen. Bei großen Unternehmen mit eigenen Bewerberplattformen ist natürlich nur ein begrenztes Maß an Individualität möglich. Bei Bewerbungen per Mail kann man hingegen auch mal mutiger sein. Beim Design, beim Aufmacher des Bewerbungsschreibens, bei der Beschreibung der eigenen Fähigkeiten und wie man diese gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen gedenkt. Ich wiederhole mich, aber ein bisschen Größenwahn schadet hier meistens nicht. Was kann schon schlimmstenfalls passieren? Genau, nichts.

Du suchst einen Job? Schrei es hinaus in die Welt!

Ob über Jöbbörsen, soziale Netzwerke oder initiativ – die Suche nach einem (neuen) Arbeitsplatz ist für Geisteswissenschaftler oftmals kein leichtes Unterfangen. Gerade darum ist es unerlässlich, das eigene Netzwerk zu nutzen und mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen. Erzähle deinen Freunden von deiner Suche, deiner Nachbarin, deinem Hausarzt oder deinen Fußballkumpels. Nutze alle Medien, die dir zur Verfügung stehen. Mir verschaffte beispielsweise die Bewerbung auf einen Spot im Radio die Einladung zu einem Bloggercasting (das ich nicht wahrnahm, weil ich zu dem Zeitpunkt schon einen Job hatte, aber das ist egal). Allen, die kein Radio hören, ging diese Chance leider durch die Lappen. Das Wichtigste im Bewerbungswahnsinn ist übrigens nicht die Anzahl der Bewerbungen, die man (pro Tag, pro Woche, pro Monat) schreibt, sondern dass diejenigen, die man schreibt 1. für Jobs sind, die man auch wirklich machen möchte und machen könnte und 2. gut durchdacht und fehlerfrei sind. Qualität statt Quantität ist hier wie so oft im Leben ein guter Ansatzpunkt.

Jetzt seid ihr nochmal gefragt, liebe Geisteswissenschaftler: Wie habt Ihr Euren aktuellen (oder einen früheren) Job gefunden? Welchen Plattformen und Netzwerke helfen Euch dabei, beruflich weiterzukommen – oder auch nicht? Ich freue mich auf eine rege Diskussion!

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

21 Kommentare zu „Wer suchet, der findet! – Einige Gedanken zur Jobsuche

  1. …oder sucht eben auch weiter. – Ich mußte mich vor Jahren mal – obwohl freiberuflich – formal suchend melden. Traf in der Agentur auf Leute hinterm Schreibtisch, die sich keine Vorstellungen machten oder machen konnten von meiner Arbiet und deren Bedingungen. Die sich wunderten, daß man „so überhaupt arbeitet“.
    Ansonsten erlebt man auch einige Fälle – auch wenn Kollegen drüber reden – denen ist die Annonce mehr wert als der zukünftige Mitarbeiter. Redigieren von Stadionheften in Inhalt und Layout: „geht doch bestimmt an einem Nachmittag“… Sagst Du: „Okay, halber Tagessatz.“ Kommt dann: „also ich dachte so an 10 Euro“ Sagst Du: „Pro Stunde?“ Heißt es: „Nö, pro halben Tag.“

    Ich hatte früher – aber das war eine andere Zeit – samstags immer die Süddeutsche. Die ZEIT Stellenbörse gab es in der Uni-Bib im Aushang. Na, und die anderen großen Blätter halt reihum.

    Ich denke, damit das „Suchen und Finden“ nicht an den Tauber- Tweet der letzten Woche erinnert, muß man alt gerade beim Finden auch ordentlich differenzieren.

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    1. Ich wollte erst einen Bezug zu diesem unverschämten Tweet herstellen, habe es dann aber doch gelassen. Was dieser Mann sich anmaßt, geht auf keine Kuhhaut…

      Ansonsten teile ich deine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Dort fühlte ich mich auch missverstanden und gegängelt. Obwohl ich nicht mal Leistungen bekommen habe…
      Ich kann mir vorstellen, dass du dich als Freiberufler immer wieder mit Diskussionen konfrontiert siehst, was deine Arbeit „wert“ ist. Leider sind die meisten Unternehmen nach wie vor nicht bereit, für gute Texte zu bezahlen. Welch ein schlechtes Image miese Texte auf die eigene Firma werfen, ist diesen Menschen offenbar nicht klar oder schlichtweg egal. Ich hoffe, dass sich das irgendwann nochmal ändern wird.

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      1. Naja, Kindermund tut Wahrheit kund. Und Leute wie Tauber, die infantil und inflationär twittern, bestätigen wohl dieses Sprichwort.

        Hmmmm, klingt jetzt sehr pessimistisch – aber ich denke, das wird sich erst dann ändern, wenn Geiz nicht mehr geil ist oder wenn Leute nicht mehr bereit sind, für diese unverschämten Kurse zu arbeiten. Mir würde es schon reichen, wenn solche Möchtegern- Arbeitgeber gemeldet werden könnten und ihnen irgendein Verband oder eine Kammer das Einstellen von Personal untersagen könnte.

        Der „Wert“ der Arbeit ist leider ein Klassiker und inzwischen diskutiert man diesen ja schon hausintern.
        Und das mit der Arbeitsagentur ist ja auch so eine Sache, wenn Du Freiberufler bist, aber dennoch sozialversicherungspflichtig honoriert wirst. Dann zahlst Du AV, wenn aber der „Versicherungsfall“ eintritt, erfällst Du möglicherweise gerade nicht die Kriterien, um von der AV was zu kriegen. Ist das chic?

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      2. Das ist in der Tat überhaupt nicht chic. Ich hatte ganz vergessen, dass du ja auch Freiberufler bist. Ich beschäftige mich nämlich gerade ein bisschen mit dem Thema – vielleicht darf ich mich mal mit der ein oder anderen Frage per Mail an dich wenden? 🙂

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  2. Obwohl ich aus einer ganz anderen Ecke komme (keine Geisteswissenschaft, sehr praktische Tätigkeiten usw.), findet sich mein aktuelles Profil in deiner Liste wieder, was beweist: Es gibt nicht nur den einen Weg. Die Jobsuche ist selten linear und wenn der Rest stimmt, ist es völlig egal ob Geisteswissenschaftler oder nicht — die Praxiserfahrung zählt letztendlich und was man dem Unternehmen für die ausgeschriebene Stelle (oder initiativ) bieten kann.

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    1. Da kann ich dir in allem nur zustimmen. Letztlich ist die Ausbildung nur ein Kriterium von mehreren, die für die Einstellung eines Bewerbers eine Rolle spielen. Ich finde es nur schade, dass sie für Geisteswissenschaftler manchmal fast ein Makel ist und Historiker und Co. wahrscheinlich öfter auf dem „Abgelehnt“-Stapel landen, als Bewerber mit einem anderen beruflichen Hintergrund. Da geht so viel Potenzial schon in Runde 1 des Bewerbungsprozederes verloren.

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  3. Die Jobcenter sind mit Menschen, die „nix anständiges gelernt“, sprich ein klares Vermittlungsprofil haben, vollkommen überfordert. Deshalb war ich sehr froh und glücklich, kein ALG beziehen zu müssen.
    Ein wichtiger Rat meinerseits: Kontakt zu Leuten zu suchen, die einen motivieren und aufbauen. Sei es, weil sie Profis in Sachen Bewerbungsschreiben sind und noch einmal drübergucken, sei es, weil sie die Situation kennen oder sogar drinstecken und sich das Gejammere über ignorante Personaler anhören, die für einen klassischen GW-Job einen BWLer suchen oder noch nicht einmal eine Massen-Mail-Absage schicken. Ohne den gelegentlichen Austausch damals wäre ich wahrscheinlich verrückt geworden.
    Bei Facebook bin ich skeptisch, XING halte ich für überschätzt … Dennoch habe ich ein Profil, wo ich alle halbe Jahre mal hineingucke und dir eine Kontaktanfrage schicke … Was das Suchen von Stellen angeht, ist es natürlich leicht, wenn man sich für eine Branche interessiert. Der WiLa ist schon ganz gut für GWs, aber tendentiell tummeln sich ja viele Angebote aus dem Sozialbereich. Wenn es eine Stelle im Verlagswesen sein soll, ist mein Tipp, über den ich schlussendlich meinen Job auch gefunden habe: http://publishingmarkt.de/eintraege/stellenangebote/
    Sehr viel besser als das Börsenblatt. *g*

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    1. Ah, ja genau: publishingmarkt.de gibt es auch noch, richtig! Sehr gute und wichtige Ergänzung. Da merkt man mal wieder, wie viele Seiten es gibt, die man durchforsten muss…
      Was du zum Thema Motivation schreibst, kann ich auch gut nachvollziehen und es ist wirklich wichtig, dass das Umfeld einen gelegentlich aufbaut. Und auch, dass man nicht nur als Mensch wahrgenommen wird, der arbeitslos ist. Man ist ja immer noch dieselbe Person, nur eben ohne Job und sollte trotzdem weiterhin Hobbies und allem, was man sonst so tut, nachgehen. Ich neige dazu, in solchen Situationen das Gefühl zu haben, ich müsste zwölf Stunden pro Tag Bewerbungen schreiben oder Stellenanzeigen durchforsten und mich ständig vor allen rechtfertigen, wenn ich mal ein Buch lese oder spazieren gehe. Ist totaler Quatsch, aber ist mir passiert.
      Deinen Profilspruch bei Xing finde ich übrigens herrlich! 😀 Ich bin immer noch auf der Suche nach einem, der zu mir passt. Ich habe ehrlich gesagt auch noch keine großen Vorteile durch Xing und Co. gehabt, glaube aber, dass das durchaus nochmal so sein kann. Kollegen von mir waren gerade bei einer großen Konferenz und haben sich danach mit zig Leuten aus unserer Branche dort vernetzt. Die haben nun bei verschiedensten Unternehmen einen Ansprechpartner in ihrem Netzwerk…schadet bestimmt nicht…

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      1. Es gibt ja auch noch weitere Portale zum Thema PR und Co … Aber die habe ich spontan auch nicht auf dem Schirm. Sind bestimmt noch irgendwo in meiner Linksammlung.
        Was die 12 Stunden pro Tag angeht, hast du recht … Mir hat es aber geholfen, einen Teil des Tages, 4-6h, an Bewerbungs-Sachen zu verschwenden, um meinem Tag Struktur zu geben und nicht aus dem Takt zu geraten.
        Was den Profilspruch angeht: Alles nur geklaut. Und dann auch noch bei Nietzsche … Aus einem Gedicht (gleich zwei Dinge, die ich nicht mag). Aber ich fand es passend – wenn man den Kontext nicht kennt, hat es ebenso seinen Reiz wie wenn man ihn kennt. Also nur weiter suchen … Ich bin auch zufällig drüber gestolpert. 🙂

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      2. Ich suche weiter, ich suche weiter. Vielleicht finde ich mal etwas ähnlich Kluges, dass sowohl mit und ohne Kontext Sinn ergibt und nicht schon so abgelutscht ist wie „Carpe Diem“ oder so. 😀 ich bin übrigens durch deine Erwähnung Nietzsches auf sehr nette Weise an zwei Philosophieseminare erinnert worden, die ich im Masterstudium besuchen durfte. Ich weiß zwar nichts mehr davon, aber die Seminare waren super. Damals habe ich beschlossen, als Rentnerin irgendwann mal Philosophie zu studieren. ♥

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      3. Lass uns eine Uni irgendwo in Mitteldeutschland suchen, zu der wir jeweils einen Tag in der Woche pendeln und dort zusammen mal so richtig die Philosophiejugend aufmischen! Ich plane das für ca. 2055. Findest du das realistisch?

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