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Media Monday #333

Auf in eine neue Woche, Freunde! Meine hat nur vier Arbeitstage, denn der Herr Koch und ich gönnen uns ein langes Wochenende, an dem wir in die alte Heimat an der Förde fahren werden. Meine Vorfreude ist wahrlich unermesslich und so verzeiht Ihr es mir sicherlich, sollte ich kommendes Wochenende hier nicht besonders aktiv sein. Den Media Monday zum Wochenstart nehme ich aber natürlich vorher noch mit!

1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird, kann es nicht mehr lange dauern, bis die Weihnachtszeit wirklich da ist.

2. Pretty Little Liars bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, das man in einer Teenieserie erwartet, ist aber gleichzeitig so klug gemacht, dass ich mich dem Charme der Serie nicht entziehen kann. Mist!

3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt, ist jetzt nicht mehr unbedingt neu, hat aber mit dem Siegeszug der Streamingdienste nochmal ganz andere Dimensionen angenommen.

4. Grimm ist in meinen Augen so erfrischend anders, da die Serie aus angestaubten Märchen spannende Geschichten in der Jetzt-Zeit macht. Außerdem hat diese Serie erneut meinen Wunsch befeuert, dringend mal nach Wien zu reisen. Auch wenn ich mir ein Zimmer im Hotel Sacher wohl nicht werde leisten können… 😉

5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für Black Mirror werde erwärmen können, denn meine Review dazu ist nicht besonders positiv ausgefallen.

6. Walter Bishop aus Fringe ist so abgedreht, dass er wohl auf immer mein liebster „verrückter Professor“ sein wird.

7. Zuletzt habe ich die Reviews zur ersten Staffel This is Us und zur fünften Staffel Orphan Black fertiggestellt und das war in weiser Voraussicht, weil ich diese Woche und nächstes Wochenende nicht zum Bloggen kommen werde, ich Euch aber trotzdem mit Lesefutter versorgen möchte. You’re welcome. 😀

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Seri(e)ös: Warum der Hype um Black Mirror völlig übertrieben ist

In der Serienfan-Community gibt es immer wieder Produktionen, die extrem gehypt werden. Das beste Beispiel ist aktuell wahrscheinlich immer noch Game of Thrones, das offenbar jeder (außer mir) schon gesehen hat und mit jeder neu erscheinenden Staffel eigentlich schon auf die nächste wartet. Auch Breaking Bad, Lost oder Friends wurden zu ihrer Zeit ähnlich gelobt und geliebt. Seit geraumer Zeit wird unter Serienfans ein weiterer Name heiß diskutiert, der auf die „Must see“- und scheinbar auch auf die „Must like“-Liste gehört: Black Mirror. So ging ich die Sichtung mit großen Erwartungen an – anscheinend mit zu großen, denn dem Hype, der um sie gemacht wird, wird die Serie meiner Meinung nach nicht gerecht. Warum, wieso, weshalb? Dieser Frage gehe ich im folgenden spoilerfreien Text nach.

Zum Konzept und zur Handlung

Bei Black Mirror handelt es sich um eine Anthologieserie, d. h., die einzelnen Folgen stehen zwar unter einem Oberthema, aber jede von ihnen erzählt eine eigene abgeschlossene Geschichte. Dementsprechend gibt es keine folgenübergreifende Story: Figuren, Besetzung und Handlung wechseln von Episode zu Episode. Eines vereint alle von ihnen aber dennoch, denn inhaltlich dreht sich alles darum, wie Technik das Zusammenleben in der Gesellschaft (negativ) verändert. Da Black Mirror eine Science-Fiction-Serie ist, werden den Folgen zumeist dystopische Zukuftsvisionen zugrunde gelegt: eine Gesellschaft, in welcher der soziale Status von Onlinebewertungen abhängt; eine Gesellschaft, in der jeder einen Chip implantiert hat, in dem das ganze Leben gespeichert und immer wieder angeschaut werden kann; eine Gesellschaft, in der Tote durch Puppen ersetzt werden können, die aussehen, sprechen und handeln wie Verstorbene; eine Gesellschaft, in der Straftäter jeden Tag aufs Neue Darsteller einer Horrorshow sind, aber nichts davon wissen. Bei der Auswahl der Schauspieler setzt die Serie teils auf unbekannte, teils aber auch sehr prominente Darsteller (z. B. Jon Hamm und Bryce Dallas Howard).

Stärken und Schwächen der Serie

Ich habe schon angedeutet, dass ich den Hype um Black Mirror unberechtigt finde. Das liegt allerdings nicht daran, dass die Serie langweilig oder schlecht produziert oder vorhersehbar ist. All das ist Black Mirror wahrlich nicht. Durch die Anthologie-Erzählweise erwartet den Zuschauer in jeder Folge eine völlig andere Geschichte, ein neues Setting, eine neue Situation, auf die es sich einzulassen gilt. Oftmals geht Black Mirror dabei bis an die Schmerzgrenze, inkludiert Horrorelemente oder überschreitet ethische und moralische Grenzen. Das muss man vermutlich mögen und aushalten können, um einen Zugang zu dieser Serie zu finden. Mir ist das nicht gelungen. Problematisch am Anthologiekonzept ist eben auch, dass der Zuschauer sich in jeder Folge neue Anknüpfungspunkte und neue Identifikationsfiguren suchen muss. Das ist für mich als Liebhaberin des seriellen Erzählens nicht das, was ich mir von einer mehrteiligen TV-Produktion erwarte. Wiederkehrende Figuren und Elemente hätte mir vermutlich geholfen, mich besser in die Serie einzufinden, aber ob sie mich zu einem Fan gemacht hätten? Ich bezweifle es.

Denn den Punkt, der mich am meisten gestört hat, habe ich noch gar nicht aufgezählt: Das Ende der Geschichten. Die Folgen enden zumeist mit einem überraschenden und oftmals verstörenden Twist. Das wäre okay, wenn der moralisierende Aspekt nicht so groß wäre. Ich habe mich am Ende einiger Folgen so gefühlt, als würde jemand mit erhobenem Zeigefinger vor meinem Gesicht herumfuchteln und sagen: „Schau her, Maren, diese Zukunft blüht dir auch, also benimm dich gefälligst anständig und lass die Finger von der Technik!“. TV-Serien und Filme dürfen – wie auch Bücher – gern eine Message vermitteln wollen, aber bitte nicht auf diese plumpe Weise. Als mündige Zuschauerin habe ich nach Folge 2 der dritten Staffel daher beschlossen, den Hype um Black Mirror anderen zu überlassen und mir meine eigene Meinung zu bilden.

Fazit

Black Mirror ist eine spezielle TV-Serie. Sie ist etwas für SciFi- und auch Horror-Fans, die kein Problem damit haben, in jeder Folge ein neues Setting und eine neue Geschichte präsentiert zu bekommen, die ihnen eine recht deutliche Botschaft vermitteln möchte. Ich weiß tatsächlich nicht genau, warum mir diese „Und die Moral von der Geschicht'“-Enden so sauer aufstoßen, aber sie sind für mich das ausschlaggebende Moment gewesen, Black Mirror in mein persönliches Serien-Nirvana zu befördern. Dass mir die Horrorszenen teilweise zu heftig waren, hat mir die Entscheidung noch leichter gemacht.

Weiterempfehlung: Das Anthologie-Konzept und die moralisierenden Elemente der Serie haben mir nicht gefallen. Dennoch sind die einzelnen Folgen spannend und bieten jede Menge Diskussionsstoff. Wer sich für Technik-Dystopien begeistert, macht damit sicherlich nichts verkehrt. Für mich hat Black Mirror einfach nicht funktioniert.

Jetzt seid Ihr gefragt: Mochtet Ihr Black Mirror – und wenn ja, warum? Oder geht es Euch wie mir und Ihr konntet damit nichts anfangen? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen!

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Media Monday #332

Ist sie jetzt wohl wirklich da, die düstere Jahreszeit? Nach der Umstellung der Uhr letztes Wochenende wird es hier nun bereits um 17 Uhr dunkel. Mich lähmt diese frühe Dunkelheit jedes Jahr aufs Neue. Wenn dann noch graue Tage hinzukommen, ist es mit meiner Unternehmungslust völlig vorbei und ich möche nach der Arbeit eigentlich nur noch nach Hause und aufs Sofa. Kennt ihr diese Herbstunlust auch? Ich tue mein Bestes, um dagegen anzugehen: Gehe auch bei schlechtem Wetter nach draußen, gehe tanzen, mache Yoga und versuche generell, auch zu Hause aktiv zu sein. In gut 3 1/2 Wochen startet hier auch schon der Weihnachtsmarkt – vielleicht wird es dann wieder etwas bessern, denn mit der Aussicht auf Poffertjes lockt man mich eigentlich immer aus dem Haus. 😉 Bis dahin wartet in den nächsten Wochen aber noch viel Arbeit auf mich, denn die Dezemberredaktionen für alle Projekte wollen vorbereitet werden. Während ich also jeden Tag Texte schreibe, die vor Adventsstimmung und frohen Weihnachts- und guten Neujahrswünschen nur so strotzen, verschone ich euch damit noch ein bisschen und widme mich stattdessen dem Media Monday. Habt eine gute Woche!

1. Normalerweise kann ich dem Genre Science-Fiction ja immer etwas abgewinnen, aber bei Black Mirror war das leider nicht der Fall, wie ihr noch diese Woche in meiner Review lesen könnt.

2. ____ ist wirklich so ein Film/Buch, den/das jede/r mal gesehen/gelesen haben sollte, schließlich ____ . Bei Büchern und Filmen sollte das jeder selbst entscheiden. Bei Serien hingegen… 😉

3. Nach dem horrorfilmlastigen Oktober freue ich mich nun im November auf Diskussionen, die sich um andere Themen drehen.

4. Grimm habe ich als Serie ja voll für mich entdeckt, schließlich unterhalten mich die märchenhaft spannenden Geschichten derzeit bestens.

5. Indie-Filme – oder auch Indie-Bücher – gehen oft unbemerkt an mir vorüber.

6. Würde man mich zu einer gepflegten Brett- und/oder Kartenspiel-Partie überreden wollen, könnte man das bestimmt schaffen. Leichter an den Tisch lockt man mich übrigens, wenn man dort eine Schüssel Chips platziert.

7. Zuletzt habe ich bei dem schelchten Wetter am Sonntag die sechste Staffel Pretty Little Liars weitergeschaut und das war erleuchtend, weil ich jetzt endlich weiß, wer sich hinter „A“ versteckt. Ha!

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Seri(e)ös: Märchen für Erwachsene – Grimm (Staffel 1)

Steht in eurem Bücherregal eine Ausgabe von Grimms Märchen? Liebt Ihr die Geschichten von Rapunzel, Aschenputtel oder dem Froschkönig? Dann bringt ihr beste Voraussetzungen mit, um auch die Serie Grimm zu mögen. Meine waren nicht ideal, denn Märchen sind definitiv nicht meine liebste literarische Gattung. Warum mich die Story doch nach wenigen Folgen gepackt hat, lest Ihr in dieser spoilerfreien Besprechung.

Märchen sind für Kinder? Diese jedenfalls nicht!

Ich oute mich an dieser Stelle und sage es ganz offen: Ich finde Märchen doof. Ich kann mich nicht erinnern, jemals selbst ein Märchenbuch gelesen zu haben. Vorgelesen bekommen ja, natürlich. Aber als ich lesen konnte, fiel meine Wahl stets auf andere Geschichten. In meiner kurzen Zeit als Lehrerin hätte ich in der Unterstufe problemlos mal eine Einheit zum Thema Märchen unterrichten können. Habe ich nicht, denn irgendwie fehlt mir der Zugang zu dieser Art von Geschichten. Es mag an den fantastischen Elementen liegen oder auch an der oft sehr schematischen und klischeebehafteten Charakterisierung der Figuren – ich tue mich schwer mit märchenhaften Erzählungen. Umso skeptischer war ich, als der Herr Koch sich dafür entschied, die Serie Grimm anschauen zu wollen. Da ich aber unmittelbar vorher mit Black Mirror so danebengegriffen hatte – die Serie hat uns beiden nicht sonderlich gefallen und wir haben sie in Staffel 3 einvernehmlich abgebrochen (es folgt noch ein Beitrag dazu in den nächsten Wochen) – war ich allerdings in keiner Position, um ein Veto einzulegen. So ließ ich mich darauf ein und wurde schon bald davon überzeugt, dass aus Märchen definitiv Geschichten entstehen können, die als Abendunterhaltung für Erwachsene taugen.

Zur Handlung

Nick Burkhardt führt ein angenehmes Leben in Portland. Er wohnt mit seiner Freundin Juliette in einem netten Haus und liebt seinen Beruf als Polizist, in dem er mit seinem Partner Hank viel Spaß hat. Als seine Tante Marie eines Abends bei ihm zu Hause aufkreuzt, ist es allerdings schnell mit Nicks ruhigem Dasein vorbei, denn sie weiht ihn in seine Familiengeschichte ein. Genauso wie seine Eltern, die starben, als Nick ein Kind war, ist er ein Nachkomme der Brüder Grimm. Deren weltberühmte Geschichten stellen sich als wahr heraus, denn sie verfügten über die besondere Fähigkeit, zu erkennen, ob es sich bei einem Menschen um ein sogenanntes „Wesen“ handelt – also jemanden, der sich verwandeln kann und dann über besondere (oftmals böse) Fähigkeiten verfügt. Schnell stellt Nick fest, dass auch er über dieses Talent verfügt und es seine Berufung ist, die Menschheit vor diesen gefährlichen Kreaturen zu beschützen.

Fantasy und Mystery auf Märchenbasis

Ich gebe zu: Die Grundidee von Grimm hört sich weit hergeholt an. Grimms Märchen sollen wahr sein und einer ihrer Nachkommen ist jetzt Polizist in Portland, wo ihm nun auf einmal Wesen begegnen? Naja. Grimm findet jedoch ein ziemlich gutes Gleichgewicht zwischen Fantasy und Realität, zwischen verrückten Wesen und Alltagsgeschichten, zwischen einer übergeordneten, folgen- und staffelumspannenden Familiengeschichte und dem „monster of the week“-Schema. Der Zuschauer taucht zusammen mit Nick in diese neue Welt ein und erschließt sie sich Stück für Stück. Geschickt werden im Laufe der ersten Folgen die weiteren Hauptfiguren – fast alle (gute) Wesen – eingeführt, die Nick dabei helfen, in seiner neue Rolle anzukommen und sein Erbe zu verstehen. Mit dem mit Erinnerungen und Tagebüchern vollgestopften Wohnwagen seiner Tante und dem Kräuterladen, den eine Wesen-Freundin besitzt, werden zudem zwei Orte geschaffen, an denen Nick sich Rat und Hilfe holen kann, wenn er sie braucht. Dieser gemächliche, aber sehr konsequente Aufbau der erzählten Welt hat es zumindest mir leicht gemacht, in dieser für mich komplett unbekannten Serie anzukommen.

Fazit

Märchen sind nicht meine Lieblingsgattung, aber dennoch hat mich Grimm ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Daran sind wie so oft die Figuren schuld: Zwar steht Nick im Zentrum der Geschichte (und David Giuntoli macht seine Sache auch wirklich stark – und sieht dabei im Normalfall außerdem ziemlich gut aus 😀 ), aber gerade seine beiden Wesen-Freunde Monroe (ein vegetarisch lebender, ziemlich schräger, aber unfassbar knuffeliger Werwolf) und Rosalee (eine kluge Fuchsteufelin, die den Kräuterladen ihres Bruders betreibt) sind für mich die Sympathieträger der Serie. Sie erklären Nick viel über „ihre“ Welt, aber ohne sich selbst und das, was sie sind, zu ernst zu nehmen. Das gibt der oft doch recht düsteren Geschichte eine gewisse Leichtigkeit und einen feinen Humor, den ich so nicht erwartet hatte. Sicherlich ist Grimm nicht das, was man Quality TV nennt, aber für mich ist es aktuell die perfekte Serie für einen entspannten Herbstabend auf der Couch.

Weiterempfehlung: Grimm ist eine Fantasy-/Krimi-/Mysteryserie des amerikanischen Senders NBC. Sie begleitet Nick Burghardt, seines Zeichens Nachkomme der Brüder Grimm, auf seiner Jagd nach übernatürlichen Wesen und auch dabei, sein Erbe zu verstehen und es zu beschützen. Fans von Serien wie Heroes, Eureka oder auch Under the Dome können daran ebenso Gefallen finden wie Liebhaber klassischer Krimis. Die Geschichte hat selbst eine Märchenskeptikerin wie mich ziemlich schnell in ihren Bann gezogen.

Habt ihr Grimm gesehen? Wir hat Euch die Serie (bzw. Staffel 1 – keine Spoiler bitte! 😉 ) gefallen? Und wie steht Ihr generell zum Thema Märchen?

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Media Monday #331

Kinder, ich bin zu alt für sowas. Zu alt, um am Wochenende bis zwei Uhr auszugehen. Zu alt, um währenddessen drei Gläser Rotwein zu trinken. Zu alt, um nach einer Nacht mit wenig Schlaf dennoch gut durch den Tag zu kommen. Fairerweise muss man sagen, dass an dem wenigen Schlaf vor allem Sturmtief „Herwart“ Schuld war, das letzte Nacht (nach zwei Uhr 😀 ) lautstark an unserem Schlafzimmerfenster gezerrt und mit Monsterregentropfen dagegen geprasselt hat. Kurzum: Ich habe einen ziemlich faulen und unproduktiven Sonntag inklusive Mittagsschlaf (und ich hasse Mittagsschlaf!) hinter mir. Immerhin war ich so klug, gestern schon eine Review zu verfassen, die euch diese Woche hier erwartet. Welche Staffel welcher Serie ich bespreche? Da müsst ihr euch noch bis Donnerstag gedulden. 😉 Bis dahin gibt es aber wenigstens den aktuellen Media Monday – kommt gut in die für uns alle mit mindestens einem Feiertag gespickte Woche (über die Ungerechtigkeit, das manche von uns zwei haben, sprechen wir an dieser Stelle nicht…)!

1. Am vergangenen Wochenende war wieder die Messe SPIEL in Essen und das ist eine Information, auf die ich auch hätte verzichten können. Bin keine Spielerin.

2. Um aber gleich beim Thema Spiele jedweder Art zu bleiben, wiederhole ich mich gerne: Ich bin keine Spielerin.

3. Der Horroctober neigt sich mal wieder dem Ende und ich bin guter Hoffnung, dass es nun in der Bloggerwelt auch wieder andere Themen außer Horrofilmen geben wird.

4. Wovor es mich persönlich ja immer sehr gruselt, sind irgendwelche bürokratischen Erledigungen. Urgh.

5. Halloween – oder in diesem Jahr der zusätzliche Feiertag – verbringe ich gepflegt zu Hause. Der Plan sieht vor, die Nähmaschine einzuweihen. 🙂

6. Jeder Artikel über die AfD ist ja noch immer eine der schaurigsten Lektüren, denn diese Partei ist einfach nur creepy.

7. Zuletzt habe ich heute Mittag zwei Folgen der sechsten Staffel Pretty Little Liars gesehen und das war Teil meiner sonntagmittäglichen Faulenzerei, weil ich einfach Ruhe nötig hatte. Bin der Serie nun wieder völlig verfallen und werde die restliche Staffel vermutlich in kurzer Zeit durchsuchten.

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12 Monate im Park – #Oktober

Der Herbst ist da, und zwar jetzt so richtig. Das Laub fällt (kein Wunder bei dem Wind aktuell), das Gras ist schon lange nicht mehr so grün wie vor ein paar Wochen und auch die Temperaturen machen mehr als deutlich, dass die warme Jahreszeit nun wirklich vorbei ist. Unfassbar, dass ich heute vor zwei Wochen noch im Sommerkleidchen bei über 20 Grad draußen gesessen und Kaffee getrunken habe. Jetzt sind eher Tee und Wolldecke angesagt. Aber ein Gutes hat diese Entwicklung ja: Es ist völlig okay, abends zu Hause zu bleiben und eine Serie zu schauen. 😉

Wer sich den Park noch einmal im Frühling oder Sommer anschauen möchte, findet hier alle Beiträge der Aktion „12 Monate“, deren Initiator der gute Zeilenende ist.

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Media Monday #330

Puh, letzte Woche war irgendwie viel los bei mir, sowohl beruflich als auch privat. Da ist der Blog leider wieder ein bisschen zu kurz gekommen. In den nächsten Wochen wird es aber besser werden, versprochen. Ich habe so viele beendete und noch nicht reviewte Serienstaffeln, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Also habt noch ein kleines bisschen Geduld und dann geht es hier auch bald mit seri(e)öser Action weiter. Bis dahin wünsche ich euch eine gute Woche mit dem Media Monday! 🙂

1. Oktober ist ja nun einmal immer auch Horrorfilm-Zeit. Ich persönlich kann dem Genre „Horror“ ja gar nichts abgewinnen und schaue darum auch im Oktober einfach die Serien weiter, die gerade anstehen.

2. Wenn nur jemand genauso Fringe-verrückt wäre wie ich, wir würden fantastische Themenabende veranstalten! Die besten Folgen im alternativen Universum, alle Flashbackfolgen hintereinander, die besten Folgen mit Olivia und Fauxlivia, … Die Liste möglicher Themen ist praktisch unendlich! ♥

3. Müsste ich mich zwischen Film und Serie entscheiden, ich würde immer die Serie wählen, denn ich bin einfach ein Opfer des seriellen Erzählens. Ich kann mich ihm einfach nicht entziehen!

4. Jede meiner Lieblingsserien entführt mich ein ums andere Mal in eine andere Welt, denn ich liebe sowohl den Fringe-Kosmos als auch die Lost-Insel, das Stars Hollow der Gilmore Girls und noch so viele fiktive Orte mehr.

5. Ist ein Buch über die Maßen umfangreich geraten, muss es mich schon sehr fesseln, um eine Chance zu haben. Tut es das, bleibe ich aber gerne dabei. Zuletzt habe ich Stephen Kings Das Attentat gelesen, das mit mehr als 1100 Seiten auch ein richtig dicker Schinken ist,mich aber vollends in seinen Bann zog.

6. Wenn jemand seine Liebe für eine von mir geschätzte Serie offenbart, dann lässt das mein Fan-Herz höher schlagen, schließlich ist es immer toll, wenn man merkt, dass es Gleichgesinnte gibt. 

7. Zuletzt habe ich heute das erste Mal seit über zwei Monaten wieder getanzt und das war schön, weil mir das Tanzen irgendwie nicht gefehlt hat, aber ich jetzt wieder gemerkt habe, dass es mir einfach doch unheimlich viel Spaß macht und ich damit keinesfalls aufhören möchte.

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Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #329

Eine Woche bin ich nun wieder zurück hier bei euch und es gefällt mir ausgesprochen gut. Da ich aktuell nur noch zwei Beiträge pro Woche schreibe, habe ich mehr Zeit fürs Lesen und Kommentieren, was wirklich Spaß macht. Außerdem bleibt mir so auch mehr Zeit für Hobbies abseits dieses Blogs. Wer mir bei Instagram folgt, hat vielleicht schon gesehen, dass ich am Samstag (endlich!) den lang geplanten Nähkurs absolviert habe. Jetzt bin ich zwar immer noch blutiger Anfänger, habe aber definitiv Lust, in den anstehenden Herbst- und Winterwochenenden die eine oder andere Stunde an der Nähmaschine zu verbringen.

Dieses Wochenende allerdings war das Wetter einfach viel zu gut, um im Wohnzimmer zu hocken. Bei über 20 Grad und strahlendem Sonneschein haben der Herr Koch (der übrigens schon wieder Urlaub hat – Schweinerei!) und ich noch einmal ein leckeres Eis geschleckt (wahrscheinlich das letzte für 2017) und sind durch die herbstliche Stadt und ihre Parks gestreift. Selbstverständlich sind wir auch unserer Bürgerpflicht nachgekommen und haben einen Abstecher ins Wahllokal gemacht. Aber reden wir lieber nicht über das komplizierte Ergebnis, sondern lieber über den aktuellen Media Monday. Habt eine schöne Woche!

1. Die lang erwartete Fortsetzung von „Blade Runner“ soll ja ganz gut sein, was man so hört. Ich kenne allerdings nicht mal das Original…

2. Die Serie Grimm ging ja in eine völlig andere Richtung als zunächst gedacht, schließlich wusste ich vorher gar nicht, dass dort ein Polizist im Zentrum der Geschichte steht.

3. Um schon mal eine kurze Prognose zu wagen, war 2017 für mich Sons of Anarchy das bisherige Highlight, denn die Serie hat mich emotional trotz ihres rauen Themas extrem abgeholt und berührt.

4. Wenn Sie jetzt aus ____ auch noch eine Serie machen ____ . Hatten wir die gleiche Frage nicht schon vor zwei Wochen? Da fällt mir nichts Neues ein. Beim letzten Mal hatte ich für 11.22.63 plädiert, das es ja auch schon gibt.

5. Analog zur Buchmesse in Frankfurt würde ich mir ja wünschen, dass wir auch audiovisuellen Medien solch eine „ernsthafte“ Messe widmen. Es gibt Conventions, aber das sind doch eher reine Fanveranstaltungen. Oder sehe ich das falsch?

6. Crowdfunding-Aktionen für weitere Staffeln meiner Lieblingsserien würde ich ohne mit der Wimper zu zucken unterstützen.

7. Zuletzt habe ich ein wundervolles Wochenende verbracht und das war vielseitig, weil ich einen Nähkurs gemacht habe, Eis gegessen habe, Kaffee in der Sonne getrunken habe, im Garten war, im Park flaniert bin und auch noch Zeit hatte, Serien zu schauen. Was kann ich jemals mehr wollen?

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Veröffentlicht in 12 Monate

12 Monate im Park – #September

Die Überschrift dieses Beitrags ist eine Lüge. Das Foto, das ihr weiter unten zu sehen bekommt, wurde nämlich am 08.10. geschossen. Da ich zum Septemberstichtag der Zeilenend’schen 12 Monate-Aktion leider verhindert war (Ich musste mich unter spanischer Sonne räkeln, das versteht Ihr sicher.), aber trotzdem nicht einen ganzen Monat aussetzen wollte, habe ich mich dafür entschieden, einen Schnappschuss Anfang Oktober zu machen und einfach so zu tun, als wäre dieser das Septemberfoto. Für mich funktioniert diese Selbsttäuschung hervorragend – für Euch auch? 😉 Es ist auf jeden Fall erschreckend, wie schnell der Herbst eingesetzt hat und aus der grünen Oase mit spielenden Kaninchen zunehmend eine nasse Matschlandschaft macht. Sturm Xavier hat letzte Woche übrigens auch im Park ordentlich die Bäume gerupft, was den Herbstlook noch intensiviert. Hach, da werde ich jetzt schon sentimental und habe gar keine Lust auf die kalte Jahreszeit…

Wer nochmal einen Blick auf den sommerlichen Park werfen möchte, findet alle Beiträge dieser Aktion hier.

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Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #328

Gut drei Wochen ist es her, dass ich mich in die Blogpause verabschiedet habe. Jetzt bin ich wieder zurück, habe neue Motivation gefunden, aber gleichzeitig für mich auch festgestellt, dass ich dem Blog nicht mehr so viel Zeit in meinem Leben einräumen kann und möchte, wie ich es in den ersten 8 1/2 Monaten diesen Jahres getan habe. Schon verrückt, wie man Dinge klarer sieht mit ein wenig Abstand.

Ich werde weiter bloggen (natürlich werde ich das, dafür liebe ich neuesvomschreibtisch und euch viel zu sehr!), aber die Beitragsanzahl noch einmal herunterfahren. In Zukunft erwarten euch hier also jeden Montag der Media Monday und zusätzlich ein weiterer Beitrag pro Woche. Ich plane, mich wieder mehr auf mein Kernthema TV-Serien zu konzentrieren, sodass die Kategorie „Seri(e)ös“ nun noch mehr zum Zentrum dieses Blogs wird. Zumindest bis Ende des Jahres möchte ich diesen neuen Rhythmus einmal testen und schauen, wie er mir und dem Blog bekommt. 🙂

Ich hoffe jedenfalls, ihr habt euch auch ohne mich in den letzten Wochen hervorragend amüsiert? Berichtet mir doch gerne, sollte ich eine wichtige Entwicklung in der Bloggerwelt oder bei euch verpasst haben. Ich füchte nämlich, ich werde meinen Feed niemals abarbeiten können. 😀 Am besten fange ich erstmal mit dem aktuellen Media Monday an, um wieder ein bisschen hier anzukommen.

1. Wenn dieser Tage die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten öffnet, werde ich wie immer nicht dabei sein.

2. Das Schöne am Lesen ist ja, dass es einen in andere Welten entführt – und das ganz ohne Strom und Bildschirm.

3. ____ ist wohl definitiv eine/r meiner LieblingsautorInnen, allein weil ____ . Nein, ich habe immer noch keinen Lieblingsautor/keine Lieblingsautorin.

4. Eine Buchreihe, der ich gerne eine Chance geben würde, ist Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin. Ich befürchte allerdings, dass mir die Reihe zu sehr Fantasy ist, und das mag ich nicht besonders. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mich immer noch vor Game of Thrones drücke. Ich bin fast sicher, dass die Serie mich nicht besonders packen wird.

5. Stephen Kings Der Anschlag könnte ich mir ja ziemlich gut als Verfilmung vorstellen, aber wenn, dann bitte nur als Serie. Wie passend, dass es die auch schon gibt und sie als eine der nächsten auf meiner Liste steht. 😉

6. Ein regelrecht bewegendes Buch ist Benedict Wells‘ Vom Ende der Einsamkeit.

7. Zuletzt habe ich nach über drei Wochen das erste Mal wieder hier in den Blog hineingeschaut und das war ganz entspannt, weil hier in meiner Abwesenheit recht wenig passiert ist, was Kommentare und Co. anbelangt.

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