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Seri(e)ös: Designated Survivor (Staffel 1, Teil 2)

Bereits Anfang Februar schrieb ich eine Review zu den ersten zehn Folgen Designated Survivor, der Serie rund um Tom Kirkman, der über Nacht amerikanischer Präsident wird. Da die Serie beim amerikanischen Publikum so gut ankam, spendierte ABC ihr kurzfristig eine volle Staffel, sprich 21 Folgen. Ob das eine gute Entscheidung war? Das lest Ihr in der folgenden Besprechung, die leichte Spoiler enthält.

Rückblick: Das passierte in Teil 1 (Folgen 1-10)…

Ich zitiere aus meiner Review vom 01.02.2017:

Während alle anderen Senats- und Regierungsmitglieder beim State of the Union im Kapitol sind, sitzt Kirman mit seiner Frau in einem Regierungsbunker und schaut sich Sport im TV an. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, ereilt ihn die Neuigkeit, dass bei einer Explosion im Kapitol alle Anwesenden verstorben sind und er nun amerikanischer Präsident wird. (…) An Kirkmans Seite dabei: Seine langjährige Vertraute Emily Rhodes, sein Chief of Staff Aaron Shore und sein Pressesprecher Seth Wright, die mit ihm zusammen versuchen, den Laden am Laufen zu halten. Denn wie sich herausstellt, gab es doch zwei Überlebende in dieser Nacht: Zum einen ist da Kimble Hookstraten, die als unoffizieller Designated Survivor der Republikaner, der anderen Partei, ebenfalls nicht an der Veranstaltung teilgenommen hat und Kirkman zwar unterstützt, aber auch bisweilen undurchsichtige eigene Aktionen durchführt. Zum anderen ist da aber noch Peter MacLeish, der fast unverletzt aus den Trümmern des Kapitols geborgen werden kann. MacLeish, ein amerikanischer Kriegsheld und Kongressabgeordneter, wird schnell zum nationalen Helden und zu Kirkmans Vertrautem, der ihn gerne in seiner Regierung sieht. Wäre da nicht FBI-Agentin Hannah Wells, die MachLeishs Überleben mehr als merkwürdig findet und eigene Nachforschungen anstellt. Und siehe da – auch MacLeish ist nicht so sauber, wie er auf den ersten Blick erscheint…

…und in Teil 2 (Folgen 11-21)

Die Geschichte geht genau da weiter, wo sie in Folge zehn aufhörte: Hannah Wells ist Peter MacLeish auf der Spur und versucht, Beweise dafür zu beschaffen, dass er nicht der ist, der er vorzugeben scheint und am Bombenangriff auf das Kapitol beteiligt war. Doch bevor sie ihn festnehmen und befragen kann, wird er von seiner Frau erschossen, die im Anschluss daran Selbstmord begeht. Wells und Kirkman arbeiten fortan gemeinsam daran, die Verschwörung aufzudecken. Auch Jason Atwood beteiligt sich, ist er doch auf Rache für den Tod seines Sohnes aus. Schnell finden sie zusammen mit Mike Ritter, Kirmans Sicherheitschef, heraus, dass es sich nicht um die Tat einzelner Extremisten handelt, sondern eine größere amerikanische Terrorzelle hinter dem Angriff steckt – und auch, dass die Zelle Pläne und Ressourcen (Geld und Sprengstoff) besitzt, um weitere Anschläge zu verüben. Die Jagd nach den Anführern wird immer gefährlicher und zu einem Wettlauf mit der Zeit…

Spannung, Herz und Patriotismus (zum Zweiten)

Auch im zweiten Teil der ersten Staffel macht Designated Survivor viel richtig: Die Story ist spannend und zumeist unvorhersehbar. Die Serientode trafen mich immer unvorbereitet, was zeigt, dass die Macher der Serie bereit sind, nicht den einfachen Gut/Böse-Weg zu gehen. Die Hautpfiguren sind sympathisch und/oder interessant und bieten dem Zuschauer Identifikationspotential. Gerade Emily blüht im zweiten Teil richtig auf und darf mehr Aufgaben übernehmen als nur persönliches Assistentin zu spielen, was mir gut gefallen hat. Kal Penn als Pressesprecher Seth Wright fand ich schon in Teil 1 super – und seit ich herausgefunden habe, dass er neben seiner Schauspielerei auch Politiker ist und unter Obama im Weißen Haus gearbeitet hat, ist er mir auch als Mensch sehr sympathisch.

Womit ich mich in den neuen Folgen schwer getan habe, waren weiterhin die patriotischen Themen und auch die Familiengeschichte. Für mich stimmt die Chemie zwischen Tom (Kiefer Sutherland) und Alex (Natascha McElhone) einfach nicht; auch die Szenen mit den Kindern wirken irgendwie hölzern oder sehr pathetisch. Hier würde ich mir einen Tick mehr Realismus wünschen. Was die patriotischen Töne angeht, ist dies wohl der Zielgruppe geschuldet. Wir haben es hier, das darf man nicht vergessen, nicht mit einer Netflix-Eigenproduktion zu tun, sondern mit einer Serie des Networks ABC. Im Vergleich zu Frank Underwood ist Tom Kirkman wirklich ein echter Patriot, dem das Wohl seines Landes deutlich wichtiger ist als sein eigenes. Welcher TV-Serien-Präsident unterhaltsamer ist, das muss jeder für sich entscheiden.

Fazit

Ich bin unschlüssig, ob ich es gut finde, dass die erste Staffel um weitere Folgen aufgestockt wurde. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass in der Story mehr drin gewesen wäre, wenn man sich mehr Zeit für ihre Entwicklung genommen hätte. Die ersten zehn Folgen waren ein Hit und die Fans hätten bis zum Herbst auf Staffel 2 hingefiebert, denn der Cliffhanger am Ende der zehnten Folge war stark – bedeutend stärker als der Cliffhanger, der nun das Staffelende markiert. ABC hat bereits eine zweite Staffel bestellt und so bleibt abzuwarten, welche Akzente diese setzen wird. Die „Nobody wird über Nacht Präsident“-Nummer ist jedenfalls auserzählt und damit ich am Ball bleiben soll, wünsche ich mir eine klug konzipierte und erzählte Geschichte, die nicht zu sehr auf die Tränendrüse oder den Patriotismusknopf drückt. Bleibt abzuwarten, ob ABC das liefern kann (und will).

Weiterempfehlung: Im zweiten Teil der ersten Staffel begleitet der Zuschauer Tom Kirkman dabei, wie er langsam als Präsident Fuß fasst und innen- wie außenpolitische Probleme lösen muss. Die Serie erzählt das auf spannende und sympathische Weise, erreicht aber in Folge elf bis 21 nicht das Niveau der ersten zehn Folgen – und auch nicht das Niveau anderer Politikdramen wie etwa House of Cards oder Homeland.

Frank Underwood oder Tom Kirkman: Wer ist Euer Favorit? Ich mag beide, auch wenn sie nicht viel gemeinsam haben. 😉 Und findet Ihr den zweiten Teil der ersten Staffel Designated Survivor auch schwächer als den ersten?

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Media Monday #311

Diese Woche hat keinen Feiertag zu bieten. Zumindest nicht in meinem Bundesland.

Ich prangere das an.

Und nein, ich möchte keine Kommentare á la „Wir haben Donnerstag frei, da ist nämlich Fronleichnam, ätschibätsch!“ unter diesem Beitrag lesen. Außer qualifizierten Bemerkungen zu meinen intelligenten Antworten auf Wulfs noch intelligentere Fragen möchte ich dort gar nichts lesen. Auch nicht, dass Ihr Freitag einen Brückentag genommen habt. Reißt Euch also gefälligst zusammen! 😉

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!

1. Worauf ich mich in den nächsten Wochen ja am meisten freue, ist mein Urlaub an der Nordsee mit dem Herrn Koch.

2. Dass eine Arbeitskollegion gerade Lost schaut, hat meine Begeisterung für diese Serie neu entfacht, denn immer wenn ich darüber spreche, möchte ich erneut einen Ausflug auf die Insel unternehmen. Irgendwann…

3. Mit Freunden zu Gast gibt es ja kaum was Schöneres, als gemütlich zu plaudern bei einem leckeren Getränk (aktuell empfiehlt sich Weißweinschorle) und Knabberkram. Da darf der Fernseher auch mal ausgeschaltet bleiben.

4. Tommy Flanagan hat meines Erachtens eine viel zu kleine Rolle in den ersten Staffeln Sons of Anarchy, immerhin ist sein Charakter Chibs ein langjähriges Clubmitglied und ein guter Freund von Jax. Zum Glück wird ihm in den späteren Staffeln mehr Aufmerksamkeit zuteil.

5. Neulich habe ich meinen Bafögrückzahlungsbescheid erneut zur Hand genommen und festgestellt, dass die erste Rate wirklich diesen Monat fällig ist. Wäre auch zu schön gewesen, wenn ich mich geirrt hätte. Die letzte stottere ich übrigens in exakt sieben Jahren ab. Nur schon mal als Vorwarnung, dass es dann einen freudigen Beitrag dazu geben wird, dass dieses Kapitel ein Ende hat.

6. Schlechte Comedy kann mir ja gerne gestohlen bleiben, denn dafür ist mir meine Zeit zu schade.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel Designated Survivor beendet und das war in Ordnung, weil sie solide gemacht war. Ich glaube aber, dass in der Story noch mehr drin gewesen wäre. Mehr dazu gibt es Mittwoch in der Review. 🙂

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Media Monday #301

Eine frühlingshafte Woche liegt hinter uns. Mal schauen, was die neue Woche bringt. So oder so ist es meine letzte Arbeitswoche vor dem Osterurlaub, sodass ich frohen Mutes in den Montag starte – natürlich mit dem Media Monday!

1. Zuletzt meine Aufmerksamkeit geweckt hat die Tatsache, dass es auf Netflix nun wieder jede Woche eine neue Folge der ersten Staffel Designated Survivor gibt. Teil 1 davon besprach ich ja schon vor einer Weile und es sieht so aus, als würde in ein paar Monaten auch Teil 2 folgen.

2. Der Besuch auf der Internorga vor zwei Wochen war für mich ein regelrechter Blick über den Tellerrand, schließlich ist das nicht meine Branche.

3. In punkto Konsolen kann ich sagen, dass hier eine Playstation 3 steht, auf welcher der Herr Koch gelegentlich Fifa 16 spielt.

4. Das TV-Programm hat meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen können, denn obwohl wir jetzt dank Entertain-TV-Dingsda gefühlte 80 Sender haben, werde ich dennoch nie fündig. Grmpf.

5. Im Moment nimmt der Blog neben dem Serienschauen große Teile meiner Freizeit ein, und das ist völlig okay. 🙂

6. So eine richtig tolle Romanfigur hat schon was.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel The Good Wife beendet und das war nach nur einmal fünf Wochen, weil sich die Serie einfach sehr gut anschauen lässt. Review folgt am Mittwoch. 🙂

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Serie(ös): Designated Survivor (Staffel 1, Teil I)

Diese Review weiß nicht so recht, was sie ist. Sie wollte und sollte eine Review der ersten Staffel Designated Survivor werden, einer Serie, die ich im Dezember und Anfang Januar sehr gern geschaut habe. Dann stellte ich jedoch fest, dass das vermeintliche Staffelende gar nicht das Staffelende ist, denn die Serie wurde von ABC von ursprünglich geplanten zehn auf 22 Folgen aufgestockt. Diese mussten natürlich noch nachproduziert werden, weshalb es mit der Ausstrahlung der Folgen elf bis 22 in den USA erst am 08. März weitergeht. Was nun also tun? Den ersten Teil besprechen oder womöglich noch Monate warten, bis auch Teil zwei endlich komplett gesichtet wurde? Ich entscheide mich für Variante 1, denn so habe ich die Ereignisse noch einigermaßen frisch im Gedächtnis und muss zudem nicht das Geschehen aus über zwanzig Folgen zusammenfassen. Außerdem dürft Ihr Euch dann in einigen Monaten auf Designated Survivor, Staffel 1, Teil 2 freuen. Gut, oder? 😉

Was ist ein Designated Survivor?

Auf Eure Englischkenntnisse vertrauend zitiere ich aus dem englischen Wikipedia:

In the United States, a designated survivor is an individual in the presidential line of succession, usually a member of the United States Cabinet, who is arranged to be at a physically distant, secure, and undisclosed location when the President and the country’s other top leaders are gathered at a single location […].

This is intended to guarantee continuity of government in the event of a catastrophic occurrence that kills the President and many officials in the presidential line of succession, such as a mass shooting or bombing. If such an event occurred, killing both the President and Vice President, the surviving official highest in the line, possibly the designated survivor, would become the Acting President of the United States […].

In Kurzform: Der Designated Survivor ist ein Mitglied des amerikanischen Senates, das sich während einer Veranstaltung, an der alle anderen Senats- und Regierungsmitglieder teilnehmen, an einem anderen, sicheren Ort aufhält. Im Falle eines Angriffs auf die Veranstaltung kann so trotzdem garantiert werden, dass die Regierung der Vereinigten Staaten handlungsfähig bleibt – in diesem Fall wird der Designated Survivor, sollte er der ranghöchste Überlebende sein, zum amtierenden Präsidenten.

Dieses Kuriosum des amerikanischen Politikbetriebs, das bei näherer Überlegung zwar immer noch paranoid, aber dennoch sinnvoll erscheint, nimmt die TV-Serie zum Aufhänger, den armen Tom Kirkman, seines Zeichens erfolgloser und kurz vor der Versetzung befindlicher Secretary of Housing and Urban Development, also so etwas wie der deutsche Bundesbauminister, zum einzigen Überlebenden einer verheerenden Explosion zu machen: Während alle anderen Senats- und Regierungsmitglieder beim State of the Union im Kapitol sind, sitzt Kirman mit seiner Frau in einem Regierungsbunker und schaut sich Sport im TV an. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, ereilt ihn die Neuigkeit, dass bei einer Explosion im Kapitol alle Anwesenden verstorben sind und er nun amerikanischer Präsident wird. Also  noch in derselben Nacht die Hand auf die Bibel gelegt, den Eid geschworen, die Kinder ins Weiße Haus geholt – und schon geht es los mit den Amtsgeschäften, allen voran der Frage, wer hinter dem Angriff steckt.

Freund oder Feind?

An Kirkmans Seite dabei: Seine langjährige Vertraute Emily Rhodes, sein Chief of Staff Aaron Shore und sein Pressesprecher Seth Wright, die mit ihm zusammen versuchen, den Laden am Laufen zu halten. Denn wie sich herausstellt, gab es doch zwei Überlebende in dieser Nacht: Zum einen ist da Kimble Hookstraten, die als unoffizieller Designated Survivor der Republikaner, der anderen Partei, ebenfalls nicht an der Veranstaltung teilgenommen hat und Kirkman zwar unterstützt, aber auch bisweilen undurchsichtige eigene Aktionen durchführt. Zum anderen ist da aber noch Peter MacLeish, der fast unverletzt aus den Trümmern des Kapitols geborgen werden kann. MacLeish, ein amerikanischer Kriegsheld und Kongressabgeordneter, wird schnell zum nationalen Helden und zu Kirkmans Vertrautem, der ihn gerne in seiner Regierung sieht. Wäre da nicht FBI-Agentin Hannah Wells, die MachLeishs Überleben mehr als merkwürdig findet und eigene Nachforschungen anstellt. Und siehe da – auch MacLeish ist nicht so sauber, wie er auf den ersten Blick erscheint…

Spannung, Herz und Patriotismus

Designated Survivor hat mich in der ersten Folge so richtig gepackt, was vor allem an der Grundidee der Serie liegt: Ein einfacher Abgeordneter, einer ohne Ambitionen und ohne Chancen auf ein solches Amt, wird plötzlich Präsident. Sitzt im Oval Office und soll Entscheidungen treffen. Trifft sich mit Generälen und soll Missionen befehlen, von denen er nicht einmal die geringste Ahnung hatte. Muss sich im Weißen Haus zurechtfinden, ohne Wissen über Zuständigkeiten und Abläufe. Das ist interessant, weil der Zuschauer mitgenommen wird in eine Welt, die er nicht kennt, und in der er nun zusammen mit Kirkman ankommen, ja klarkommen muss. Geschickt wird dabei stückweise enthüllt, dass einige Personen aus Kirkmans engstem Kreis nicht diejenigen sind, die sie vorgeben zu sein. Dazu gibt es einige herzige Familienszenen, die ich nicht umbedingt gebraucht hätte, und auch einen Hauch zu viel Patriotismus. Amerika is great, wir wissen es jetzt, danke. Das tut der Story jedoch keinen großen Abbruch, denn diese ist trotzdem interssant. Die sympathischen Charaktere, allen voran den von Kiefer Sutherland gespielten Tom Kirkman, aber auch Italia Ricci als Kirkmans Beraterin Emily, Kal Penn als Pressesprecher Seth Wright und Maggie Q als bisweilen paranoide FBI-Agentin Hannah Wells hauchen der Story Leben ein.

Weiterempfehlung: Designated Survivor ist eine amerikanische Dramaserie, die rund um eine interessante Grundidee eine spannende, wenn auch bisweilen etwas rührige und patriotische Geschichte spinnt. Fans von Homeland oder House of Cards könnten daran genauso Gefallen finden wie Freunde eher klassischer Krimiserien. Ich fühlte mich von den ersten zehn Folgen Designated Survivor gut unterhalten und bin neugierig auf die noch ausstehenden zwölf Folgen.

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Media Monday #292

Das Wochenende war mal wieder kurz, aber mit gutem Essen, Kino und Tanzkurs dennoch sehr schön. Kann jemand von Euch, vorzugsweise die Damen, die Figur „American Spins“ im Jive tanzen? Falls ja würde mich interessieren, ob Euch dabei auch so schlecht wird wie mir. Diese ganzen Drehungen… 😉

Na gut, aber das nur am Rande. Jetzt ist sie definitiv da, die neue Woche – natürlich nur echt mit dem aktuellen Media Monday!

Media Monday #292

1. Die Oscar-Nominierungen fielen für La La Land sehr üppig aus. Da ich die anderen nominierten Filme nicht gesehen habe, kann ich nicht beurteilen, ob diese eventuell besser sind und die Auszeichnungen ebenfalls verdient hätten. Mir hat La La Land jedenfalls Spaß gemacht.

2. Sehr gespannt bin ich ja schon auf die vierte Staffel Sherlock, den zweiten Teil der ersten Staffel Designated Survivor sowie auf die mir noch fehlenden Staffeln Sons of Anarchy (drei bis sieben).

3. Gemessen an dem Budget von allen öffentlich-rechtlichen Sendern (auch bekannt als GEZ) muss ich ja sagen dass sie deutlich mehr qualitativ hochwertige Serien einkaufen und diese auch nicht auf Spartensendern (Stichwort: ZDFneo) verstecken sollten. Dafür könnte man zum Beispiel diese ganzen sinnlosen Wintersportübertragungen streichen.

4. So mancher Blog ist absolut fesselnde Lektüre, denn so viele von Euch schreiben einfach tolle Texte! 🙂

5. Ohne Netflix würde ich mein Heimkino nur halb so sehr genießen, immerhin ist das inzwischen meine bevorzugte Seriensucht-Quelle.

6. Das Serienende von Six Feet Under ist in meinen Augen sogar besser als alle sagen. Und alle sagen, dass es wirklich großartig ist. Wie großartig – das muss man einfach selbst gesehen haben.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende sehr viele Kommentare beantwortet und das war hier auf dem Blog, weil Ihr sowohl zur Berufswahlqual als auch zu den Serienfan-Typen viel zu sagen hattet. Schön! 🙂

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Media Monday #285

Huch, schon wieder dunkel draußen. Da wird es ja jetzt Zeit für den gemütlichen Teil des Tages. Entspannt bin ich auf jeden Fall heute. Mag daran liegen, dass ich momentan montagnachmittags frei habe. Mag aber auch an den zwei Kakao mit Schuss liegen, die ich soeben auf dem Weihnachtsmarkt komsumiert habe. Man ist ja nur einmal jung. Oder so. 😉 Lieber schnell weiter zum Media Monday, bevor wir dieses Thema vertiefen…

Media Monday #285

1. Wenn denn dann die Weihnachtsfeiertage anstehen, landet wie jedes Jahr nichts Spezielles im Player, denn ich habe kein festes Fernsehritual zur Weihnachtszeit. Wobei – wenn ich beim Durchzappen auf Loriot stoße, bleibe ich dort meistens hängen.

2. Ich schätze ja die Filme von ____ sehr, aber ____ ist wohl der absolute Tiefpunkt ihrer/seiner Karriere gewesen, schließlich ____ . Nein, keine Frage für Serienfans wie mich.

3. Musikfilme oder filmische Musicals kenne ich tatsächlich kaum, glaube ich. Mir fällt gerade überhaupt keiner bzw. keines ein. Live sehe ich Musicals tatsächlich ganz gerne ab und an. Musicalepisoden in Serien sind meistens auch recht amüsant.

4. Eine der Serien-Überraschungen 2016 für mich ist Designated Survivor, und zwar vor allem, weil ich ansonsten keine Serie gesehen habe, die erst dieses Jahr herausgekommen ist. Gefällt mir trotzdem bislang gut (auch wenn die patriotischen Anklänge in den letzten Folgen mehr geworden sind; ich hoffe, das driftet nicht zu sehr in diese Richtung ab…).

5. Es wundert mich ja immer wieder, wie wenige doch Seth Gabel zu kennen scheinen, immerhin ist er als Lincoln Lee in Fringe einfach zauberhaft ♥. Man verzeihe mir die Schwärmerei.

6. Hörspiele habe ich als Kind gehört. Jetzt bin ich aber schon groß.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend zusammen mit dem Herrn Koch Ich – Einfach unverbesserlich 2 im TV geschaut und das war albern, aber lustig, weil die Minions wirklich komisch sind.

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Media Monday #284

Ich bastele immer noch an der Review zu Gilmore Girls: A Year in the Life. Ursprünglich sollte sie mal letzte Woche Donnerstag online gehen, doch dann brauchte ich noch ein bisschen Zeit, um das Geschehen zu verdauen. Mit einigem zeitlichen Abstand fällt es mir leichter, eine einigermaßen neutrale Review aufs digitale Papier zu bringen. So widmete ich mich Samstagnachmittag ausführlich der Thematik und schrieb. Ich schrieb sehr viel. Bei knapp 2000 Wörtern stellte ich dann fest, dass das wohl zu viel Info für nur einen Beitrag ist. So werde ich diesen nun noch einmal überarbeiten und dann gibt es nächste Woche hier die volle Gilmore-Dröhnung: Zunächst einen Rückblick auf Staffel sieben inklusive Ausblick auf das Revival und ein paar Tage später die Review zu den vier neuen Folgen. Damit werde ich dem Megaspektakel hoffentlich gerecht. Apropos gerecht werden: Nun kommt erstmal flugs der neue Media Monday zum Zuge.

Media Monday #284

1. Wenn zu Nikolaus wieder viele Menschen sich gegenseitig bewichteln, finde ich das einen schönen Brauch.

2. Von ____ die ____ Edition zu kennen/besitzen, ____ . Äh, ich bin schon froh, wenn ich Filme in ihrer „normalen“ Edition kenne und mitreden kann.

3. Mit meiner Vorliebe für Designated Survivor scheine ich ja ziemlich allein da zu stehen, denn ich habe noch bei keinem meiner lieben Mitblogger darüber etwas gelesen. Ich gucke die Serie ja tatsächlich seit Folge 1 jede Woche und bin sehr angetan.

4. Die Serie The Sopranos hat mich dazu angeregt, mir The Wire anzusehen und damit auch dieser Bildungslücke ein Ende zu machen.

5. Das Ende der Einsamkeit von Benedict Wells hat mich als Buch wahnsinnig begeistert, weil Wells eine emotionale Geschichte schreibt, die den Leser mitnimmt auf eine schmerzhafte Reise, er während des Erzählens aber trotzdem nie die Leichtigkeit verliert. Das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Falls ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für jemanden sucht, der keine allzu leichte Kost mag: Empfehlung!

6. Wenn es ums Thema Comics geht, hat mich das noch nie angesprochen. Mir ist in den letzten Wochen klar geworden, dass ich überhaupt kein visueller Mensch bin. Ich springe in Zeitschriften, sozialen Netzwerken oder auch Blogbeiträgen wesentlich mehr auf Texte als auf Bilder an. Das ist vermutlich auch einer der Gründe, warum Comics mich nicht interessieren.

7. Zuletzt habe ich gestern zusammen mit dem Herrn Koch Goslar besucht und das war eine tolle Überraschung aus meinem Advenskalender und ein sehr schöner, längst überfälliger gemeinsamer freier Tag, weil seit dem letzten fast vier Wochen vergangen waren. So ist das, wenn man gegensätzliche Arbeitszeiten hat…

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Media Monday #283

Sag mal, habt ihr eigentlich alle Mad Men nicht gesehen? Oder warum interessiert sich hier niemand für meine Besprechung der finalen Staffel? Was macht ihr denn alle an langen Herbst- und Winterabenden? Okay, ich sehe ein, dass am vergangenen Wochenende die Gilmore Girls Priorität hatten – keine Spoiler, ich kann erst morgen Abend die letzte Folge schauen! -, aber wenn ihr damit fertig seid, müsst ihr dringend Mad Men nachholen. Keine Widerrede jetzt! Na gut, den Media Monday dürft ihr vorher noch lesen. Aber dann wirklich! 😉

Media Monday #283

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt, finde ich das toll. Jetzt muss sich nur noch mein Magen vollends von seinem Infekt erholen und dann gibt es keinen Grund mehr, keine Kekse zu backen und zu essen. 🙂

2. Normalerweise mag ich Filme mit/von ____ ja sehr gerne, aber mit ____ hat sie/er echt ins Klo gegriffen, denn ____ . Passe. Kein Filmkenner.

3. Twilight ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn leider spiegeln die Filme die Stimmung und Atmosphäre der Bücher nur schlecht wieder. Ich bin dieser Reihe etwas entwachsen, habe sie aber als Teenager noch vor dem Hype – so ist das, wenn die eigene Mutter Buchhändlerin ist, da fällt doch das eine oder andere Leseexemplar ab – unglaublich gerne gelesen. Die Filmreihe habe ich aber bis heute nich komplett gesehen. Ich glaube, nach dem dritten Film bin ich ausgestiegen.

4. Das Product Placement in Serien fällt mir nur auf, wenn es wirklich sehr eindeutig gemacht ist. Also zum Beispiel wenn der angebissene Apfel extra lange im Bild ist oder die Limonade sehr offensichtlich mit dem Etikett nach vorne platziert wurde. Insgesamt ist mir Product Placement ziemlich schnuppe. Eine gute Serie wird dadurch nicht schlechter und eine schlechte nicht besser.

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht, bin ich grundsätzlich und genreunabhängig sehr begeisterungsfähig. Zuletzt habe ich mich an Mad Men erfreut und Gefallen gefunden an Designated Survivor.

6. Two and a half Men ist auch nach Jahren noch genauso schlecht wie zum Erscheinungsdatum. Leider ist diese Serie nach wie vor sehr präsent im deutschen TV. Wenn schon Comedy, dann wenigstens welche, die ich lustig ist. Warum läuft Modern Family eigentlich nicht im Free TV?

7. Zuletzt habe ich am Wochenende die ersten drei Folgen des Gilmore Girls-Revivals geschaut (Winter, Spring, Summer) und das war eine Reise in die Vergangenheit, weil ich – ebenfalls als Teenager – schon so viele Stunden in Stars Hollow verbracht habe, dass es sich ein bisschen anfühlt wie nach Hause kommen. Ein bisschen auch nicht, aber dazu mehr, wenn ich auch die finale Folge geschaut habe (Keine Spoiler!!!).

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