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Seri(e)ös: Märchen für Erwachsene – Grimm (Staffel 1)

Steht in eurem Bücherregal eine Ausgabe von Grimms Märchen? Liebt Ihr die Geschichten von Rapunzel, Aschenputtel oder dem Froschkönig? Dann bringt ihr beste Voraussetzungen mit, um auch die Serie Grimm zu mögen. Meine waren nicht ideal, denn Märchen sind definitiv nicht meine liebste literarische Gattung. Warum mich die Story doch nach wenigen Folgen gepackt hat, lest Ihr in dieser spoilerfreien Besprechung.

Märchen sind für Kinder? Diese jedenfalls nicht!

Ich oute mich an dieser Stelle und sage es ganz offen: Ich finde Märchen doof. Ich kann mich nicht erinnern, jemals selbst ein Märchenbuch gelesen zu haben. Vorgelesen bekommen ja, natürlich. Aber als ich lesen konnte, fiel meine Wahl stets auf andere Geschichten. In meiner kurzen Zeit als Lehrerin hätte ich in der Unterstufe problemlos mal eine Einheit zum Thema Märchen unterrichten können. Habe ich nicht, denn irgendwie fehlt mir der Zugang zu dieser Art von Geschichten. Es mag an den fantastischen Elementen liegen oder auch an der oft sehr schematischen und klischeebehafteten Charakterisierung der Figuren – ich tue mich schwer mit märchenhaften Erzählungen. Umso skeptischer war ich, als der Herr Koch sich dafür entschied, die Serie Grimm anschauen zu wollen. Da ich aber unmittelbar vorher mit Black Mirror so danebengegriffen hatte – die Serie hat uns beiden nicht sonderlich gefallen und wir haben sie in Staffel 3 einvernehmlich abgebrochen (es folgt noch ein Beitrag dazu in den nächsten Wochen) – war ich allerdings in keiner Position, um ein Veto einzulegen. So ließ ich mich darauf ein und wurde schon bald davon überzeugt, dass aus Märchen definitiv Geschichten entstehen können, die als Abendunterhaltung für Erwachsene taugen.

Zur Handlung

Nick Burkhardt führt ein angenehmes Leben in Portland. Er wohnt mit seiner Freundin Juliette in einem netten Haus und liebt seinen Beruf als Polizist, in dem er mit seinem Partner Hank viel Spaß hat. Als seine Tante Marie eines Abends bei ihm zu Hause aufkreuzt, ist es allerdings schnell mit Nicks ruhigem Dasein vorbei, denn sie weiht ihn in seine Familiengeschichte ein. Genauso wie seine Eltern, die starben, als Nick ein Kind war, ist er ein Nachkomme der Brüder Grimm. Deren weltberühmte Geschichten stellen sich als wahr heraus, denn sie verfügten über die besondere Fähigkeit, zu erkennen, ob es sich bei einem Menschen um ein sogenanntes „Wesen“ handelt – also jemanden, der sich verwandeln kann und dann über besondere (oftmals böse) Fähigkeiten verfügt. Schnell stellt Nick fest, dass auch er über dieses Talent verfügt und es seine Berufung ist, die Menschheit vor diesen gefährlichen Kreaturen zu beschützen.

Fantasy und Mystery auf Märchenbasis

Ich gebe zu: Die Grundidee von Grimm hört sich weit hergeholt an. Grimms Märchen sollen wahr sein und einer ihrer Nachkommen ist jetzt Polizist in Portland, wo ihm nun auf einmal Wesen begegnen? Naja. Grimm findet jedoch ein ziemlich gutes Gleichgewicht zwischen Fantasy und Realität, zwischen verrückten Wesen und Alltagsgeschichten, zwischen einer übergeordneten, folgen- und staffelumspannenden Familiengeschichte und dem „monster of the week“-Schema. Der Zuschauer taucht zusammen mit Nick in diese neue Welt ein und erschließt sie sich Stück für Stück. Geschickt werden im Laufe der ersten Folgen die weiteren Hauptfiguren – fast alle (gute) Wesen – eingeführt, die Nick dabei helfen, in seiner neue Rolle anzukommen und sein Erbe zu verstehen. Mit dem mit Erinnerungen und Tagebüchern vollgestopften Wohnwagen seiner Tante und dem Kräuterladen, den eine Wesen-Freundin besitzt, werden zudem zwei Orte geschaffen, an denen Nick sich Rat und Hilfe holen kann, wenn er sie braucht. Dieser gemächliche, aber sehr konsequente Aufbau der erzählten Welt hat es zumindest mir leicht gemacht, in dieser für mich komplett unbekannten Serie anzukommen.

Fazit

Märchen sind nicht meine Lieblingsgattung, aber dennoch hat mich Grimm ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Daran sind wie so oft die Figuren schuld: Zwar steht Nick im Zentrum der Geschichte (und David Giuntoli macht seine Sache auch wirklich stark – und sieht dabei im Normalfall außerdem ziemlich gut aus 😀 ), aber gerade seine beiden Wesen-Freunde Monroe (ein vegetarisch lebender, ziemlich schräger, aber unfassbar knuffeliger Werwolf) und Rosalee (eine kluge Fuchsteufelin, die den Kräuterladen ihres Bruders betreibt) sind für mich die Sympathieträger der Serie. Sie erklären Nick viel über „ihre“ Welt, aber ohne sich selbst und das, was sie sind, zu ernst zu nehmen. Das gibt der oft doch recht düsteren Geschichte eine gewisse Leichtigkeit und einen feinen Humor, den ich so nicht erwartet hatte. Sicherlich ist Grimm nicht das, was man Quality TV nennt, aber für mich ist es aktuell die perfekte Serie für einen entspannten Herbstabend auf der Couch.

Weiterempfehlung: Grimm ist eine Fantasy-/Krimi-/Mysteryserie des amerikanischen Senders NBC. Sie begleitet Nick Burghardt, seines Zeichens Nachkomme der Brüder Grimm, auf seiner Jagd nach übernatürlichen Wesen und auch dabei, sein Erbe zu verstehen und es zu beschützen. Fans von Serien wie Heroes, Eureka oder auch Under the Dome können daran ebenso Gefallen finden wie Liebhaber klassischer Krimis. Die Geschichte hat selbst eine Märchenskeptikerin wie mich ziemlich schnell in ihren Bann gezogen.

Habt ihr Grimm gesehen? Wir hat Euch die Serie (bzw. Staffel 1 – keine Spoiler bitte! 😉 ) gefallen? Und wie steht Ihr generell zum Thema Märchen?

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Media Monday #310

Ist es nicht schön, wenn die Woche mit einem Feiertag beginnt? Ich finde, wir sollten das zur Regel und nicht zur Ausnahme machen. Dass der Dienstag sich dann nach Montag anfühlen würde, tut nichts zur Sache, also kommt mir nicht mit Logik… 😉 Wulf würde das bestimmt auch begrüßen, hätten wir dann doch alle noch mehr Muße als eh schon, um uns um den Media Monday zu kümmern. Hier also nun meine entspannten, wenn auch leicht verschnupften (Oh Gräserpollen, wenn ich Euch erwische!) Antworten. Kommt gut in die neue Woche!

1. Das Pfingstwochenende wartet(e) überraschenderweise mit einem Serienhighlight im öffentlich-rechtlichen (!) Fernsehen auf: Das Erste zeigt(e) Pfingstsonntag, Pfingstmontag und kommenden Sonntag die vierte (und kontrovers diskutierte) Staffel Sherlock.

2. Neulich habe ich gehört, wie jemand auf der Straße vor unserem Schlafzimmer nachts um 1 Uhr lautstarken Gesang anstimmte. Fand ich jetzt nicht so toll.

3. In jede neue und gehypte Serie sofort hineinzuschauen, ist mir persönlich ja viel zu anstrengend. Ich warte lieber erstmal ab, ob die Serie wirklich das hält, was sie verspricht und in die Verlängerung geht. Nichts finde ich inzwischen ärgerlicher, als meine Zeit mit einer Geschichte zu verschwenden, die nach einer Staffel ohne richtiges Ende im Serienfriedhof verschwindet.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist, war Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich mein Favorit.

5. Katey Sagal hätte ich in Sons of Anarchy kaum wiedererkannt, schließlich hat sie sich seit ihren Zeiten als Peggy Bundy in Eine schrecklich nette Familie optisch durchaus zu ihrem Vorteil verändert.

6. Das Talent von Hiro aus Heroes hätte ich ja auch gerne! Wie cool wäre es bitte, durch die Zeit reisen zu können?

7. Zuletzt habe ich am Samstag mein erstes Liveinterview im Radio gegeben und das war in der Sendung Trackback bei Radio Fritz, weil der verrückte bullion mich dort für die Rubrik „Blogger Privat“ nominiert hatte. Details dazu lest ihr morgen an dieser Stelle. Wer schon vorab neugierig ist, kommt hier direkt zum Podcast.

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Seri(e)ös: Grey’s Anatomy, Heroes, Modern Family, Orphan Black

Kinder, ich wollte doch so gerne bis Ende 2016 mit den Serienreviews auf dem aktuellen Stand sein. Bei einem Blick auf den Kalender erkennt Ihr unschwer, dass ich zu spät dran bin. Und nicht nur das: Ich mogele auch noch, indem ich in diesem Beitrag gleich fünf Staffeln von vier verschiedenen Serien zusammen beschaue. Es hilft aber nichts, ich komme sonst einfach nicht hinterher. Offensichtlich schaue ich wesentlich zu viel Fernsehen in meiner freien Zeit. Das kommt davon, wenn die bessere Hälfte immer erst spätabends nach Hause kommt!

Aber Schluss mit dem Gejammer – auf ins Krankenhaus, zu den Helden, zur verrücktesten Pachworkfamilie Amerikas und den geklonten Sestras!

*Der restliche Beitrag enthält Spoiler zu den besprochenen sowie vorherigen Staffeln der Serien!*

Grey‘ Anatomy (Staffel 12)

Zur Story: Staffel zwölf ist die erste Staffel des Ärztedramas, die komplett ohne McDreamy auskommen muss. Ich für meinen Teil finde es immer noch merkwürdig, Grey’s Anatomy ohne diesen Charakter zu sehen. Für mich sind Meredith und Dere so zu einer Einheit verwachsen in den letzten elf Staffeln, dass es mir wahrlich schwer fällt, sie ohne ihn zu sehen. Meredith hingegen scheint Dereks Tod inzwischen einigermaßen weggesteckt zu haben und bändelt sogar ein wenig an, selbstverständlich wieder mit einem Arzt. Auch sonst wird sich fleißig ge- oder entliebt: Amelia und Owen, Miranda und Ben, Callie und Arizona, Callie und Penny, Alex und Jo…es ist einiges los im Liebeskarussell. Die eigentlichen medizinischen Fälle treten dagegen vermehrt in den Hintergrund; am ehesten bleibt noch der tragische Fall um eine Schwangere in Erinnerung, bei der Ben einen umstrittenen Notkaiserschnitt vornimmt, den weder Mutter noch Baby letztlich überleben.

Fazit: Rational betrachtet gibt es wenig Gründe, sich Grey’s Anatomy anzuschauen. Die Serie bietet seichte Unterhaltung, hat in den letzten Staffeln eindeutig zu viel Stammpersonal eingebüßt und legt den Fokus zu sehr auf persönliche und nicht auf medizinische Geschichten. Wie bei so vielen anderen Serien funktioniert das eigentlich nur, weil die Stammzuschauerin natürlich treu ist und – sich an die glorreichen Zeiten erinnernd – jede Woche wieder einschaltet. Ich fühlte mich nicht schlecht unterhalten von Staffel zwölf, aber mehr als ein netter Zeitvertreib ist die Serie nicht (mehr). Abnutzungserscheinungen nach zwölf Staffeln sind aber durchaus erwartbar und auch okay. Ich bin gespannt, wann ABC hier den Stecker zieht. Ich bin jetzt so weit gekommen und werde bis zum bitteren Ende weiterschauen.

Heroes (Staffel 4)

Zur Story: In den ersten drei Staffeln von Heroes lernt der Zuschauer viele verschiedene Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten kennen. Lauter Menschen, die nicht „normal“ sind. Und was machte man früher mit „unnormalen“ Menschen? Sie kamen in den Zirkus und wurden zur Schau gestellt. Und ein Zirkus bildet auch das Zentrum von Heroes, Staffel vier. Samuel versucht dort, Menschen mit Fähigkeiten um sich zu scharen und so seine Macht auszubauen. In anderen Handlungssträngen sehen wir Hiro, der die Vergangenheit ändern möchte; wir sehen Claire im College scheitern; wir sehen Peter um seinen Bruder trauern. Am Ende offenbart Claire der Öffentlichkeit ihre Fähigkeit und macht damit dem ganzen Zirkus (Wortspiel, haha) um die Geheimhaltung von Fähigkeiten ein Ende. Passenderweise stürzt sie sich dafür in die Tiefe, nur um unverletzt wieder in die Kameras zu lächeln – so schließt sich der Kreis zur Pilotepisode.

Fazit: Es ist schon ein bisschen her, dass ich diese Staffel gesehen habe – und es fiel mir nicht ganz leicht, die Handlung zu rekonstruieren. Kein gutes Zeichen für eine letzte Staffel. Eine letzte Staffel sollte im Gedächtnis bleiben, sollte den Zuschauer noch einmal auf eine emotionale Reise mitnehmen. Durch die Zirkus-Handlung kommt wieder etwas Schwung in die Geschichte, aber recht konstruiert ist sie schon. Und wo war der Zirkus in den ersten drei Staffeln? Insgesamt hätte man aus Staffel zwei bis vier wesentlich mehr machen können. Die Ansätze sind da, die Figuren sind großartig und allesamt interessant – aber die klare Storyline fehlt ein bisschen. Schade. Heroes: Reborn steht momentan nicht besonders weit oben auf meiner Wunschliste, aber vielleicht wage ich mich doch irgendwann noch einmal daran. Und sei es nur, um ein Wiedersehen mit Hiro zu haben. „Geschaaaaaafft!“

Modern Family (Staffel 3 und 4)

Zur Story: Die Patchworkfamilie um Jay Pritchett stolpert von einem Chaos zum nächsten. Kinder werden geboren, Kinder werden eingeschult, Kinder ziehen aus (und wieder ein); es gibt neue Jobs, neue Freunde und auch ein neues Haus (zumindest zeitweise). Dazwischen viel Situationskomik, wenn insbesondere Cam und Phil wieder irgendeiner abstrusen Idee nachjagen.

Fazit: Comedyserien haben es schwer bei mir. Sehr schwer. Ich lache gerne, aber selten über Comedy. Bei Modern Family ist das anders, denn Modern Family ist wirklich lustig. Das liegt daran, dass wirklich jede Figur irgendwie (positiv) bekloppt ist. Sei es Hailey, die einfach immer auf dem Schlauch steht, Claire mit ihren Ausrastern oder Lily mit ihrer entwaffnenden Ehrlichkeit. Ich schaue inzwischen schon Staffel fünf und werde die Chaosfamilie so bald nicht verlassen. Top!

Orphan Black (Staffel 4)

Zur Story: Staffel vier der Klonsaga besinnt sich auf ihr Ursprungsthema: Die Klone und die Neolution. Nachdem es in Staffel drei doch sehr um die Castor-Klone ging, fokussiert sich die folgende Staffel deutlich mehr auf Sarah, Rachel, Alison, Helena, Cosima und die neu eingeführte MK. Auch Siobhans Mutter, der genetische Ursprung der Klose, spielt eine wichtige Rolle, fällt dieser jedoch letztlich auch zum Opfer. Während Cosima an einem Heilmittel für die Klone forscht, dringt Sarah immer tiefer in die Machenschaften der Neolutionisten ein und entdeckt, dass auch sie von ihnen benutzt wird. Rachel findet zunehmend zu alter Stärke zurück und befreit sich von der Kontrolle ihrer Mutter. Ob die Klone es schaffen, die Neolutionisten endgültig zu besiegen, bleibt offen.

Fazit: Nachdem mir Orphan Black in Staffel drei zwischenzeitlich nicht mehr so viel Spaß gemacht hat, sieht dies in der aktuellen Staffel ganz anders aus. Die Geschichte wird spannend erzählt und nimmt von Folge zu Folge Fahrt auf. Die Rückkehr zum Thema des Klonens und der gesteuerten Evolution war eine gute Entscheidung, denn dadurch rücken die Leda-Klone automatisch wieder mehr in den Fokus, was wiederum auch der emotionalen Seite der Serie sehr gut bekommt. Sarah als Ausgangspunkt der Erzählung bleibt nach wie vor der wichtigste Charakter und auch das ist gut so. Zumindest für mich steht und fällt die Story mit Sarah. Nach dem üblen Cliffhanger am Ende von Staffel vier bin ich jedenfalls sehr gespannt darauf, wie es in der Folgestaffel weitergehen wird.

Habt Ihr die besprochenen Staffeln gesehen? Wie haben Sie Euch gefallen? Bemerkt Ihr die Abnutzungserscheinungen bei Grey’s Anatomy auch so deutlich oder bin ich zu streng? Und sollte ich mir Heroes: Reborn anschauen oder meine Abende lieber anderen Serien widmen?

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Seri(e)ös: Heroes (Staffel 3)

Meine Schwäche für Mystery- und Science-Fiction-Serien dürfte ja inzwischen hinlänglich bekannt sein. Nachdem dieses Jahr bereits ein Fringe-Rewatch sowie ein Ausflug mit etwas ernüchterndem Ende zu den 4400 stattgefunden haben, ist momentan Heroes die Serie der Wahl. Ob Staffel 3 so gut gefallen hat wie die vorherigen?

Der restliche Beitrag enthält Spoiler zur besprochenen sowie den vorangegangenen Staffeln!

Heroes Staffel 3

Machen wir uns nichts vor: Staffel eins war so großartig, dass es fast klar war, dass diese schwer zu toppen sein würde. Bereits in Staffel zwei zerfasert die Handlung sehr und das, was am Anfang so faszinierend war – die verschiedenen Helden in ihrem Umfeld zu sehen, zu sehen, wie sie ihre Fähigkeiten entdecken und versuchen, die große Katastrophe aufzuhalten – funktioniert schon in Staffel zwei so nicht mehr. Wir kennen die Helden, die Welt wurde gerettet – ja, und jetzt? Jetzt dreht jeder Held meist sein eigenes Ding, es wird wild in der Vergangenheit hin und her gesprungen, Helden entdecken neue Fähigkeiten, verlieren Fähigkeiten, werden von der Regierung gejagt, sterben, halten zusammen oder verraten einander. Sylar gewinnt an Macht und steigt zum unbesiegbaren Superbösewicht auf, dem als Gestaltwandler nun sogar das Weiße Haus offensteht.

Ja, es ist so einiges los in Heroes, Staffel drei und als Zuschauer langweilt man sich nicht, wenn man sich auf die Geschichte einlässt. Man darf sie nur nicht zu sehr hinterfragen. Dann fallen nämlich einige etwas unmotiverte Wendungen auf. Ich denke hierbei an Andos Fähigkeit, die er in einem sehr passenden Moment erlangt oder auch die Wiederauferstehung von Arthur Petrelli, der – wer hätte es gedacht? – ein Schurke ist und passenderweise anderen Helden die Fähigkeiten stehlen kann.

Das klingt jetzt so, als würde mir Heroes nicht gefallen. Stimmt aber nicht. Ich schaue die Serie gerne. Und das hat zwei Gründe:

  1. Die Charaktere: Was die Serie stark macht, sind ganz eindeutig die Figuren. Wenn Hiro mal wieder erfolgreich eine seiner Zeitreisen erledigt hat und mit einem triumphierenden „Geschaaaaafft!“ die Faust in die Luft reckt, muss man ihn einfach mögen. Das gilt auch für Claire, die sich durch ihre Unverwundbarkeit in eine selbstbewusste und starke Person verwandelt und anderen hilft. Und wen die Geschichte um Matt und Daphne nicht berührt, dem kann ich auch nicht helfen. Selbst Sylar zeigt in Staffel drei trotz seiner Machtgier weichere Seiten, etwa wenn er auf seinen leiblichen Vater trifft.
  2. Die Thematik: Heroes greift interessanterweise ganz ähnliche Themen auf wie meine Lieblingsserie Fringe. Beiden gemein ist, dass Identität ein allgegenwärtiges Problem ist für ihre Protagonisten. In Heroes haben die Helden Fähigkeiten, mit denen sie sich manchmal nicht anfreunden oder die eventuell anderen sogar schaden können. Aber selbst wenn sie gut mit ihren Fähigkeiten zurechtkommen, sind sie immer noch anders als 99,9 % ihrer Mitmenschen, machen ihnen Angst oder werden nicht verstanden. Anderssein ist nie einfach, es ist oft ein täglicher Kampf und fordert Opfer. Bei all den Heldentaten stellt Heroes auch immer die Schattenseiten und die Probleme dar, die eine Fähigkeit mit sich bringt. Exemplarisch lässt sich das in Staffel drei an Nathan Petrelli zeigen, der als Abgeordneter den Kampf gegen die Helden unterstützen, dabei aber immer auf der Hut sein muss, damit niemand entdeckt, dass er auch einer ist.

Trotz der manchmal zerfaserten Handlung macht Heroes auch in der dritten Staffel noch Spaß. Tatsächlich hat mir die Wendung am Ende – Matt manipuliert Sylar so, dass dieser denkt, er wäre Nathan Petrelli – richtig gut gefallen und kam für mich auch total überraschend. Das hat mich neugierig gemacht auf Staffel vier und darauf, wie dort weiter mit dem Thema Identität gespielt wird. Ich bin gespannt, wie es mit den Helden zu Ende geht.

Weiterempfehlung: Heroes ist eine spannende Mystery-/Sci-Fi-Serie mit liebenswerten Charakteren und einer interessanten Herangehensweise an das Thema Identität. Auch wenn Staffel zwei und drei nicht an die extrem starke erste Staffel herankommen, ist die Serie nach wie vor sehenswert.

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Media Monday #277

Huch, ist ja schon wieder eine Woche um. Seit ich aufgehört habe, Bewerbungen zu schreiben, fühlt sich der Alltag fast ein bisschen wie Urlaub an. Naja, außer dem ganzen Papierkram, den ein neuer Job so mit sich bringt. Aber das sind ja Dinge, die ich gerne erledige. Ebenso wie den Media Monday zu Wochenbeginn.

Media Monday #277

1. How I Met Your Mother vermittelt ein völlig falsches Bild von der Suche nach dem perfekten Partner, schließlich ist das eine Comedyserie und alles ist übertrieben dargestellt. Und ab einem gewissen Zeitpunkt (in etwa Staffel 6) wurde die Suche auch künstlich in die Länge gezogen.

2. Ein spannendes Biopic fällt mir gerade nicht ein.

3. Tatiana Maslany hätte allein für ihre Fähigkeit, sich so viel Text zu merken eine Ehrung verdient, denn schließlich stemmt sie die Serie Orphan Black praktisch im Alleingang und ist in nahezu jeder Szene dabei.

4. Guilty Pleasure in Serie: Pretty Little Liars schaue ich ja wirklich gerne, obwohl die Serie echt unlogisch und somit Guilty Pleasure-Vergnügen in seiner schlechtesten Form ist. Aber sie ist halt spannend und hat richtig fiese Cliffhanger…

5. Die letzte Staffel Mad Men ist genau nach meinem Geschmack, immerhin haben die ersten beiden Folgen es geschafft, mich direkt wieder in die 60er Jahre zu entführen und mich vergessen zu lassen, dass seit der Sichtung von Staffel 6 schon erschreckende zwei Jahre vergangen sind.

6. Der zweite Teil von Harry Potter ist so eklig, dass ich die Kammer des Schreckens tatsächlich nur ein einziges Mal gelesen und den Film auch nur einmal gesehen habe. Allein diese Riesenspinnen…

7. Zuletzt habe ich gestern Abend zwei Folgen der vierten Staffel Heroes gesehen und das war verwirrend, weil auf einmal Zeitsprünge stattfanden und ich nicht verstanden habe, ob diese jetzt eine Zeitreise oder einfach nur eine Rückblende waren. Grmpf.

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Media Monday #271

Gegen mehrere Braunschweiger Schulen gab es heute morgen Anschlagsdrohungen, u. a. auch gegen meine ehemalige Schule. Alle Gebäude wurden geräumt, die Polizei war sicherheitshalber vor Ort und es ist nichts passiert; inzwischen ist auch die offizielle Entwarnung raus. Trotzdem bin ich bedrückt deswegen. Tausende Schüler und Eltern sowie hunderte Lehrer und weitere Schulangestellte am Montagmorgen so in Angst und Schrecken zu versetzen – das geht weit über das hinaus, wofür ich Verständnis aufbringen kann. Die Schule ist ein geschützter Ort, ein Ort des Lernens und des sozialen Miteinanders; ein Ort, an dem Schüler sich vielleicht nicht immer hundertprozentig wohlfühlen (der Pubertät geschuldet), aber an dem sie sich zumindest (körperlich) sicher fühlen können. Mit diesem Sicherheitsgefühl zu spielen und es hinterhältig anzugreifen, ist – gelinde gesagt – einfach nur widerlich. Ich werde weiter die Nachrichten verfolgen und hoffe, dass der oder die Verursacher möglichst rasch gefunden werden. Zur Ablenkung widme ich mich erstmal Wulfs Fragen, der mir meine ernsthafteren Töne heute bestimmt nachsieht.

Media Monday #271

1. Für den September habe ich serientechnisch viel vor und wünsche mir in Sachen Jobsuche Fortschritte.

2. Eureka reizt mich thematisch ja schon, jedoch bin ich irgendwie noch nicht über Staffel 1 hinausgekommen.

3. DVD, Blu-ray oder Stream? Stream (Netflix) ergänzt durch DVDs und TV-Programm sowie Mediatheken.

4. Die erste Staffel True Detective ist so das mitunter gGruseligste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, schließlich trägt die düstere Atmosphäre des ländlichen Louisianas dazu bei, dass der ohnehin schwer zu verdauende Kriminalfall noch unheimlicher wirkt. Meine Rezension dazu folgt wahrscheinlich noch diese Woche.

5. Bei Serien wie Akte X, One Tree Hill, Smallville oder Supernatural schreckt mich vor allem ab, dass sie so wahnsinnig viele Staffeln haben. Eine Entscheidung für eine der Serien ist vermutlich eine für Monate…

6. Keine der gängigen Comedyserien entspricht exakt meinem Humor, denn oft sind mir die Witze einfach zu albern, zu vorhersehbar oder beides. Neulich habe ich allerdings nach langer Zeit mal wieder eine Folge aus einer der ersten Staffeln HIMYM gesehen und war positiv überrascht davon, wie unterhaltsam sie war. Von allen Comedys ist das wahrscheinlich noch diejenigen mit der besten Geschichte. TBBT ist auch lustig, wird aber leider von ProSieben totgenudelt. Und alles verliert nach der hundertsten Wiederholung seinen Reiz.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend mit dem Herrn Koch zwei Folgen der dritten Staffel Heroes geschaut und das war erneut verwirrend, weil vermehrt Zeitreisen und -sprünge auftraten und ich dabei gedanklich irgendwann immer aussteige.

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Seri(e)ös: Heroes, Orphan Black, The Returned u. a.

Ein buntes Programm ist das heute, das ich für euch zusammengestellt habe. Ihr hört richtig: Ich habe mich erbarmt, mal wieder ein paar Serienstaffeln zu schauen und euch davon zu berichten. Bitte sehr, gern geschehen. Von echten Köchen und falschen Toten bis zu liebenswürdigen Klonen, verurteilten Mördern, einem Möchtegern-Messias und menschlichen Atombomben – dieses Mal ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

(Spoiler sind zu erwarten!)

Chef’s Table (Staffel 2): Erwähnte ich mal, dass ich einen Koch zu Hause habe? Ich habe einen Koch zu Hause. Gelegentlich, nicht allzu oft, kommen wir dazu, gemeinsam fernzusehen. Die Netflixdoku Chef’s Table hat uns bereits in Staffel 1 überzeugt und auch Staffel 2 steht dieser in nichts nach. Im Zentrum jeder Folge steht ein Spitzenkoch (m/w) mit seinem Restaurant und der oftmals ganz eigenen Philosophie, welche dieser dort verfolgt. Die Doku schafft es dabei, durch tolle Bilder und interessante Geschichten sowohl mich als Kochlaien als auch meine bessere Hälfte als ambitionierten Profi zu unterhalten. Besonders gelungen ist direkt die erste Folge der zweiten Staffel, die den Amerikaner Grant Achatz und sein Restaurant Alinea in Chicago porträtiert. Die Lebensgeschichte dieses Mannes ist fesselnd, was er in seinem Restaurant anbietet einfach nur atemberaubend. Falls ich irgendwann mal reich sein sollte, dann will ich dort essen gehen.

Gucklistenstatus: Im Herbst soll Staffel 3 mit Folgen ausschließlich über französische Köche veröffentlicht werden. Staffel 4 folgt 2017, dann auch erstmals mit deutscher Beteiligung (Tim Raue). Der Herr Koch und ich freuen uns schon.

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Heroes (Staffel 1): Gelegentlich, nicht allzu oft, kommen der Herr Koch und ich dazu, gemeinsam fernzusehen (s. o.). Nicht immer habe ich dann Lust auf Kochdokus. So haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, stets eine Serie gemeinsam zu schauen. Nach The 4400 (s. u.) sind wir nun bei Heroes gelandet. Gefühlt steht Heroes schon seit 1312 auf meiner Guckliste. Es wurde also langsam mal Zeit. Nachdem ich von vielerlei Seiten schon vorab damit konfrontiert wurde, dass Staffel 2, 3 und 4 der Serie eher … nun … gewöhnungsbedürftig seien, konnte man in Staffel 1 noch nichts davon merken. Jede Menge sympathische Figuren mit außergewöhnlichen Fähigkeiten müssen in ihrem normalen Leben zurechtkommen und gleichzeit aufpassen, nicht von einem fiesen Massenmörder das Gehirn gegrillt zu bekommen. Ach so, und eine drohende Atomexplosion in NY schwebt auch noch wie ein Damoklesschwert über ihnen.

Gucklistenstatus: Bislang macht auch Staffel 2 Freude. Bin gespannt, ob der Qualitätsabsturz schleichend oder plötzlich eintreten wird. Es wird weiter geschaut.

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Orphan Black (Staffel 3): Wie habe ich mich gefreut, als Staffel 3 auf Netflix verfügbar war. Endlich wieder Klon-Zeit, endlich wieder Sestra-Zeit! Inzwischen – so gebe ich zu – interessiert mich dieses große wissenschaftliche Projekt hinter den Klonen gar nicht mehr so sehr. Mich interessiert, wie es Sarah, Helena, Alison, Cosima und Co. ergeht. Ich stehe auch ein bisschen auf Kriegsfuß mit den Proletarier-Klonen. Von Anfang an fand ich die männlichen Klone irgendwie abstoßend. Und das hat jetzt nicht mal unbedingt etwas mit ihrem Verhalten zu tun, denn letztlich sind sie natürlich v. a. das Produkt ihres Umfeldes und ihrer Erziehung. Richtig beschreiben kann ich es gar nicht, sie lösen einfach ein Gefühl des Unwohlseins bei mir aus – und zwar keines, dass Spannung aufbaut, sondern eines, das mich wünschen lässt, diese Gruppe und der ganze Handlungsstrang um die Proletarier wäre niemals eingeführt worden. Ihr seht: Gefühlchaos total. Denn die Sestras gibt es inzwischen eben nur noch im Doppelpack mit ihren wie-auch-immer-verwandten-Klonbrüdern.

Gucklistenstatus: Fesselt immer noch genug, um auch Staffel 4 anzuschauen. Trotzdem ein paar Abzüge in der B-Note.

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Rectify (Staffel 1): War er nur zur falschen Zeit am falschen Ort oder hat er es getan? Daniel Holden wird mit 18 Jahren wegen Mordes zum Tode verurteilt. 19 Jahre später kommt er überraschend frei und findet sich in einer Welt wieder, die er nicht mehr wiedererkennt und die keinen Platz für einen wie ihn zu bieten scheint. Seine Famile: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, ihm zu helfen und der Notwendigkeit, ihr eigenes Leben und ihren gesellschaftlichen Status nicht zu verlieren. Das sind die Fakten. Rectify ist das, was ich eine „leise Serie“ nenne. Eine, die viel auf Bilder und Metaphern setzt, die auch mal den Mut hat, Szenen unkommentiert stehen zu lassen und den Zuschauer bisweilen nachdenklich zurücklässt. Starke Handlung, überragender Hauptdarsteller (Aden Young).

Gucklistenstatus: Ich konnte nicht herausfinden, ob die weiteren Staffeln in Deutschland überhaupt schon im Free-TV gezeigt wurden. Die Rechte liegen bei Arte. Auch Netflix zeigt bislang lediglich Staffel 1, die mich nach einem üblen Cliffhanger nun etwas verloren zurücklässt. Gerne verfolge ich die Geschichte um Daniel Holden zu einem späteren Zeitpunkt weiter.

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The 4400 – die Rückkehrer (Staffel 2 bis 4): Bevor der Herr Koch und ich uns Heroes zuwandten, war The 4400 die Serie unserer Wahl. Über Staffel 1 schrieb ich bereits an anderer Stelle und konnte mich damals nicht so richtig für die Serie erwärmen. Etwas Nettes für zwischendurch, nicht mehr, nicht weniger. In den folgenden Staffeln hat sich das etwas gebessert: Die Figuren bekamen mehr Kontur, man erfuhr einiges über die „Mission“ der Rückkehrer, es gab ab und an überraschende Wendungen. Zunehmend lustig fand ich den (nicht nur optischen) Wandel von Jordan Collier zu einer Art Jesus-für-Arme. Insgesamt drei ganz ordentliche Staffeln, mit denen der Herr Koch und ich schöne Abende hatten. Ja, so kann man das sagen.

Gucklistenstatus: Leider wurde die Serie nach Staffel 4 recht kurzfristig abgesetzt; kein Handlungsstrang ist zu Ende erzählt, das Mysterium um die Rückkehrer bleibt ungelöst. Das ist ein Makel, den dieser Serie niemand nehmen kann und der uns sehr gestört hat. Hätten wir das am Anfang gewusst, wir hätten wohl nicht damit angefangen. Schade.

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The Returned (Les Revenants) (Staffel 1): Wo wir gerade beim Thema sind… In einem kleinen französischen Dorf kehren plötzlich Menschen zu ihren Familien zurück, die bereits vor Jahren, teilweise Jahrzehnten verstorben sind. Das löst Angst aus bei allen Beteiligten, aber auch Freude und Verwirrung. Und wie das so ist auf dem Dorf: Die Rückkehr bleibt nicht lange geheim, v. a. weil nun auch seltsame Dinge im Dorf geschehen. Ich gebe zu: Ich fand die Serie ziemlich gruselig. Es ist einfach ein unvorstellbares Konzept, diese Art der Auferstehung. Mindestens genauso irritierend war für mich der Handlungsstrang rund um den Stausee, der auf einmal immer mehr Wasser einbüßte, wofür es keine rationale Erklärung gab. Alles sehr mysteriös, aber sehr rund, sehr stringent erzählt und packend.

Gucklistenstatus: Ich habe mich wirklich gegruselt, gerade in der letzten Folge. Ich hoffe, ich bin mutig genug, um weiterzuschauen. Irgendwann…

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…und demnächst?

Neben Heroes versuche ich mich momentan nach langer Abstinenz mal wieder an einer Staffel Six Feet Under (Staffel 4). Die Fishers sind eine solch grandiose Serienfamilie, dass es mir nicht richtig erscheint, ihre Geschichte nicht bis zum Ende verfolgt zu haben. So richtig drin bin ich aber noch nicht wieder, vielleicht war die Pause doch etwas zu lang (gute anderthalb Jahre). Außerdem schaue ich aktuell noch Quantico (ProSieben, mittwochs 20.15 Uhr). Letzte Woche war ich noch nicht überzeugt davon, aber gestern Abend fühlte ich mich überraschend gut unterhalten. Ansonsten schiebe ich ab und an gerne noch eine Folge Gilmore Girls ein. Dort befinde ich mich z. Z. in Staffel 6. Das ist auch so eine Serie, die man einfach nicht oft genug schauen kann.

Welche Serie steht bei euch momentan hoch im Kurs? Verfolgt ihr noch Serien im TV oder seid ihr schon komplett auf Streaming/DVD/Blu-Ray umgestiegen? Und habt ihr auch Serien, die ihr einfach immer (wieder) schauen könnt?

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