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Media Monday #321

Heute in vier Wochen ist mein erster Urlaubstag. Vorher gibt es noch einiges zu tun, denn eine Abwesenheit von 2 1/2 Wochen muss doch gründlich vorbereitet werden. Es ist das erste Mal, dass ich in meinem jetzigen Job länger als eine Woche Urlaub habe, also auch für mich eine neue Situation. Diese Woche warten außerdem noch eine ganztägige Weiterbildung (zum Thema Facebook-Werbeanzeigen – yeah!) sowie Familienbesuch auf mich. Solltet Ihr ab Donnerstag nichts mehr von mir hören, dann liegt es einfach daran, dass meine Mutter und meine Schwester zu Besuch sind und mich in Beschlag nehmen. Am Montag, vielleicht auch erst am Dienstag melde ich mich dann aber spätestens zurück. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine wunderbare Woche! 🙂

1. Wenn schon Superheld, dann doch bitteschön Stephen Amell als (Green) Arrow. Der sieht immerhin gut aus. Ich sollte dringend mal Staffel 4 nachholen. Man kommt ja zu nichts. 😀

2. Crossover und Gastauftritte von Figuren aus anderen Serien/Comics etc. gibt es bei Friends zuhauf! Gerade erst habe ich in Staffel 3 Robin Williams (traurig…), Billy Crystal und Ben Stiller erspäht. Bin sehr gespannt, wer mich dort noch erwartet.

3. Die letzte Folge von Six Feet Under war ein rundherum großartiges Serien-Finale, denn es bietet dem Zuschauer die Möglichkeit, von allen Figuren Abschied zu nehmen und so die Serie mit dem guten Gefühl zu beenden, dass keine Fragen offen geblieben sind.

4. Unmöglich, aber ____ und ____ würde ich ja gerne mal zusammen in einem Film oder einer Serie sehen, schließlich ____ . Boah, da bin ich raus.

5. Wenn es um die Klassiker der Literatur geht, habe ich noch einiges aufzuarbeiten.

6. Spiele zu bekannten Buch- oder Film-Reihen kenne ich keine.

7. Zuletzt habe ich die sechste Staffel Modern Family begonnen und das war genauso unterhaltsam wie die Staffeln eins bis fünf, weil diese Familie einfach liebenswert-bekloppt ist.

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Seri(e)ös: Friends (Staffel 2)

Was haben Tom Selleck, Julia Roberts, Jean-Claude Van Damme und Charlie Sheen gemeinsam? Richtig, sie haben alle einen Auftritt als Gaststar in der zweiten Staffel Friends, einer Serie, die mich mehr und mehr in ihren Bann zieht. Aber Staffel 2 hat noch mehr zu bieten als nur große Namen…

Zur Handlung

Nachdem das Ende von Staffel 1 die Ross-Rachel-Situation ungeklärt ließ, stellt diese in der zweiten Staffel einen wichtigen Handlungsstrang dar. Ross hat auf seiner Chinareise nämlich eine alte Freundin wiedergetroffen und mit dieser angebandelt. Rachel ist untröstlich und versucht zunächst, Ross zurückgewinnen, beginnt dann aber, mit anderen Männern auszugehen – u. a. auch einem Mann namens Russ, der Ross zum Verwechseln ähnlich sieht. Nach und nach wird Rachel klar, dass sie nicht über Ross hinwegkommt und auch Ross besinnt sich und entscheidet sich schließlich gegen seine Freundin und für Rachel. Monica hingegen ist immer noch auf der Suche nach der großen Liebe und auch nach dem richtigen Job. Als sie für den besten Freund ihres Vaters, Richard (Tom Selleck! ♥), ein Catering übernimmt, verliebt sie sich in diesen und die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre, die Monica zunächst vor ihren Eltern geheimhält. Als die Beziehung ernsthafter wird, stellen beide allerdings fest, dass sie unterschiedliche Vorstellungen von ihrer gemeinsamen Zukunft haben und es kommt zur Trennung. Joey hat endlich Erfolg als Schauspieler, als er die Rolle des Dr. Ramoray in der Soap „Days of our lives“ ergattert. Allerdings steigt ihm dies bald zu Kopf und so erleidet seine Figur einen überraschenden und brutalen Seirentod. Phoebe trifft sowohl ihren schwulen Scheinehemann als auch ihren „Navylover“ Ryan (Charlie Sheen) wieder, mit dem sie jedes Jahr während seines Landgangs zwei aufregende Wochen verbringt. Außerdem tut sich etwas in ihrem Familienleben, als sie herausfindet, dass sie einen Halbbruder hat.

Leicht, aber nicht platt – Was Friends so besonders macht

Ich wiederhole mich, aber eigentlich ist Comedy nicht mein Genre. Es gibt einige wenige Serien, die ich mag – und Friends gehört definitiv dazu. Die (Literatur-)Wissenschaftlerin in mir fragt sich in solchen Situationen stets, woran das liegen könnte: Was unterscheidet Friends von den tausenden anderen Comedyserien, die es in den letzten Jahrzehnten gab und auch aktuell gibt? Was macht diese Serie richtig, was andere (meiner Meinung nach) falsch machen? Kommen wir zunächst zum Offensichtlichen: Friends ist einfach lustig. Punkt. Die Autoren verstehen es, die sechs Freunde in Situationen zu manövrieren, die komödiantisches Potential bieten und dabei nicht komplett unrealistisch sind. Außerdem hat der Zuschauer nie das Gefühl, dass sich Witz an Witz reiht und manche dieser Scherze eigentlich nur um ihrer selbst Willen da sind, so nach dem Motto: „Eine Sitcom muss mindestens alle 90 Sekunden einen Witz enthalten“. Nein, Friends hat auch die ernsteren Situationen wie Liebeskummer, Tod und Streit, die humoristisch, aber niemals platt aufbereitet werden.

Viel zum Gelingen dieses Spagats tragen selbstredend die Figuren bei, die einfach alle auf ihre eigene Art liebenswert sind. In meiner dunklen 90er-Erinnerung an Friends war Joey zum Beispiel ein richtig dämlicher Chaot. Das ist er aber überhaupt nicht, seine vermeintliche „Dummheit“ folgt einem klaren Konzept und manchmal denke ich, die Konzeption dieser Figur war wahrscheinlich am schwersten und musste mit der größten Sorgfalt durchgeführt werden.

Was Friends natürlich noch von anderen Serien des Genres unterscheidet, ist die aufeinander aufbauende Geschichte. Der Zuschauer begleitet die Freunde nicht bei ihrem Leben, das Tag für Tag gleich verläuft, sondern er erlebt ihre Entwicklung mit: Rachel und Ross werden ein Paar. Joey macht einen Karrieresprung. Phoebe lernt ihre Familie kennen. Chandler und Joey gehen einen Zeitlang getrennte Wege. Monica sucht nach ihrer (beruflichen) Berufung. Wer eine Folge verpasst, dem ist vielleicht ein wichtiges Ereignis im Leben einer Figur entgangen. Welche anderen Comedyserie kann schon eine solch stringente Handlung vorweisen?

Fazit

Friends vereint Elemente klassischer Dramaserien (folgenübergreifende Story) mit der Leichtigkeit einer Sitcom und sympathischen Charakteren. Was so einfach klingt, ist es in Wirklichkeit überhaupt nicht, denn der Grat zwischen „lustig“ und „lächerlich“, zwischen „ernst“ und „humorvoll“ ist ein sehr schmaler und eine schwieriger dazu. Ich glaube, dass viele Comedyserien an diesem Anspruch kläglich gescheitert sind und auch weiterhin scheitern werden, vielleicht auch, weil Friends einfach Maßstäbe gesetzt hat, an die auch zwanzig Jahre später nur wenige Serien herankommen. How I Met Your Mother hat das phasenweise geschafft, andere Serien würden es gerne, sind aber doch – obwohl durchaus gelungen – qualitätsmäßig ein ganzes Stück davon entfernt (The Big Bang Theory, Modern Family). So hat Friends sich bereits nach zwei Staffeln den Spitzenplatz auf meiner (kurzen) Comedy-Favoritenliste gesichert und andere, wesentlich neuere und wahrscheinlich auch wesentlich teurer produzierte Serien, problemlos ausgebootet. Ich bin mehr als gespannt, was mich in den nächsten acht Staffeln erwartet.

Weiterempfehlung: In seiner zweiten Staffel knüpft Friends mühelos an die Qualität von Staffel 1 an und übertrifft diese sogar noch. Charmante Figuren treffen auf eine ideenreiche Story, die durch Gastauftritte nahmhafter Filmgrößen bereichert werden. Ich für meinen Teil hoffe ja auf ein Liebescomeback zwischen Monica und Richard, da ich Tom Selleck einfach gern noch länger dabei hätte. Sollte dem nicht so sein, schaue ich dennoch weiter, denn Friends bietet einfach perfekte Unterhaltung.

Da beginne vor einigen Wochen nichtsahnend diese Serie und nun hat sie sich bereits einen Platz auf meiner Favoritenliste gesichert! Seid Ihr Fans der ersten Stunde oder auch erst später auf Friends aufmerksam geworden? Und kennt Ihr eine Comedyserie, die Eurer Meinung nach mit dem Niveau von Friends mithalten kann?

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Seri(e)ös: Comedy – ein schwieriges Thema…

Menschen, die zum Lachen in den Keller gehen, sind keine angenehme Gesellschaft. Es ist doch um einiges angenehmer, sich mit Personen zu umgeben, die sich selbst nicht so ernst nehmen und ihr Leben mit einer Prise Humor würzen. Sei es, dass sie einfach witzig sind, sei es, dass sie gerne lachen, sei es, dass sie Talent für Situationskomik oder ein großartiges Verständnis für den Einsatz von Ironie und Sarkasmus haben. Klar, dass auch das Fernsehen sich diese Vorliebe des Menschen für das Witzige, das Komische, das Unterhaltende zunutze macht. Ob wir das Format Comedyserie oder Sitcom nennen, ist dabei zweitrangig, denn Namen sind Schall und Rauch und wir wissen alle, wovo ich spreche: Die meist 20-30 minütigen seriellen Formate, in denen sich absurde Sitautionen, freche Sprüche und Witze aneinanderreihen. Wer nicht weiß, wovon ich spreche, dem empfehle ich das Tagesprogramm von ProSieben und die Sichtung von How I Met Your Mother, 2 Broke Girls, Two and a Half Men, Mike & Molly, New Girl oder was dort sonst noch ausgestrahlt wird.

Wer diesen Blog schon ein wenig länger verfolgt oder in meinen Serienreviews stöbert, der wird zum Thema Comedy recht wenig finden. Das hat seinen Grund, denn ich tue mich schwer mit diesem Genre. Viele Serien sind mir zu platt, zu anstrengend, zu sexistisch (…trifft übrigens alles auf Two and a Half Men zu…), zu albern oder schlicht zu langweilig und belanglos, um sie mehr als eines flüchtigen Blickes zu würdigen. Da merkt man einfach, dass ich im Dramabereich zu Hause bin und eine anständige Story und sich weiterentwickelnde Charaktere schätze. Hinzu kommt, dass ich eine Schwäche für Ironie und Saraksmus habe, die in den meisten Comedyformaten nicht oder nicht ausreichend bedient wird. Nur wenige Serien aus diesem Bereich schaffen es daher, mich langfristig als Zuschauerin zu gewinnen. How I Met Your Mother war so eine, die aber allein durch die Grundidee darauf ausgelegt war, dass die Handlung voranschreitet und die Charaktere sich verändern. Momentan gibt es nur zwei Comedyserien, die ich ernsthaft verfolge: Modern Family und The Big Bang Theory. Wie mir die zuletzt gesichteten Staffeln dieser preisgekrönten Formate gefallen haben, lest ihr der folgenden Kurzbesprechung:

Modern Family (Staffel 5)

Schon in der Besprechung der vorangegangenen Staffeln stellte ich fest, was der Unterschied zwischen Modern Family und anderen Comedyserien ist: Modern Family ist einfach lustig. Punkt. Die Familienzusammensetzung ist so schräg, aber dennoch glaubwürdig, dass sich die haarsträubenden Situationen, in die alle Beteiligten ständig hineinstolpern, fast automatisch ergeben. Zudem bietet Modern Family eine fortgeführte Handlung, denn gerade die Kinder haben in Staffel vier und fünf einige Veränderungen erlebt. Interessant ist zum Beispiel Haileys Erkenntnis, dass sie als Fashionbloggerin erfolgreich sein kann – ein völlig neues Gefühl für das Dummerchen der Familie. Großartig finde ich auch Lily, die das absurde Verhalten ihrer Väter mit staubtrockenem Humor kommentiert. Auch wenn es unglaubwürdig ist, dass eine Sechsjährige wirklich so reagiert (v. a. wenn man weiß, dass Kinder erst in der Pubertät einen Sinn für Ironie und Sarkasmus entwickeln und beides vorher weder erkennen noch selbstständig verwenden können), sind ihre Kommentare für mich immer wieder Highlights.

Fazit und Weiterempfehlung: Auch die fünfte Staffel der amerikanischen Comedyserie weiß durch Situationskomik und merkwürdige Familienkonstruktionen zu überzeugen und bisweilen sogar zu überraschen. Mir gefällt, dass die Serie sich mit jeder Staffel weiterentwickelt, aber dennoch wiedererkennbar bleibt. Daher ist Modern Family eine der wenigen Comedyserien, die ich wirklich guten Gewissens weiterempfehle.

The Big Bang Theory (Staffel 9)

Staffel neun! Schon fast zehn Jahre begleite ich die Nerds nun schon auf ihrer Suche nach Spiel, Spaß und der großen Liebe. Denn seien wir mal ehrlich – spätestens seit Staffel vier, in der Bernadette und Amy zu Hauptfiguren aufstiegen, dreht sich das Geschehen vor allem um das Beziehungsleben von (nerdiger) Frau und nerdigem Mann. Inzwischen ist The Big Bang Theory tatsächlich so ein bisschen das Grey’s Anatomy der Comedyserien: Eigentlich gibt’s nicht viel Neues zu sehen, aber einschalten tue ich trotzdem immer wieder. Das einzige, das mich tatsächlich ziemlich überrascht hat in dieser und der vorherigen Staffel, ist Sheldons Verhalten. Vergleicht man den Sheldon der ersten Staffeln mit dem der aktuellen Staffel so hat er eine erstaunliche Wandlung durchgemacht: Vom komplett verstandgesteuerten Obernerd, der sich Kinder aus dem Reagenzglas wünscht (und das auch nur, weil er seine guten Gene der Welt nicht vorenthalten will) zum eifersüchtigen Möchtegern-Casanova. Ich weiß nach wie vor nicht, was ich davon halten soll. Mir ging diese Entwicklung zu schnell und sie ist mir auch zu extrem, um glaubwürdig zu sein. Tut mir leid, aber das Sheldon Cooper tatsächlich eine Nacht mit einer Frau verbringt, passt für mich einfach nicht.

Fazit und Weiterempfehlung: Im Dickicht der Comedyserien ist The Big Bang Theory sicherlich immer noch einer der Stars. Wie lange das noch so bleibt, wage ich nicht zu prophezeihen. Ich mag die Serie und wäre traurig, müsste ich sie so enden sehen wie HIMYM, das definitiv zwei bis drei Staffeln zu lange lief und ein merkwürdiges Ende verpasst bekam. Sollte es tatsächlich noch Comedyfans da draußen geben, an denen diese Serie vorbeigegangen ist, lohnt sich ein Blick dennoch, da die Charaktere mit all ihrer Verschrobenheit einfach liebenswürdig sind.

Wie steht Ihr zum Thema Comedy? Seid Ihr große Fans oder steht Ihr diesem Genre vielleicht auch eher kritisch gegenüber? Und kennt Ihr andere Comedyserien, die mir als Skeptikerin trotzdem gefallen könnten?

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Seri(e)ös: Grey’s Anatomy, Heroes, Modern Family, Orphan Black

Kinder, ich wollte doch so gerne bis Ende 2016 mit den Serienreviews auf dem aktuellen Stand sein. Bei einem Blick auf den Kalender erkennt Ihr unschwer, dass ich zu spät dran bin. Und nicht nur das: Ich mogele auch noch, indem ich in diesem Beitrag gleich fünf Staffeln von vier verschiedenen Serien zusammen beschaue. Es hilft aber nichts, ich komme sonst einfach nicht hinterher. Offensichtlich schaue ich wesentlich zu viel Fernsehen in meiner freien Zeit. Das kommt davon, wenn die bessere Hälfte immer erst spätabends nach Hause kommt!

Aber Schluss mit dem Gejammer – auf ins Krankenhaus, zu den Helden, zur verrücktesten Pachworkfamilie Amerikas und den geklonten Sestras!

*Der restliche Beitrag enthält Spoiler zu den besprochenen sowie vorherigen Staffeln der Serien!*

Grey‘ Anatomy (Staffel 12)

Zur Story: Staffel zwölf ist die erste Staffel des Ärztedramas, die komplett ohne McDreamy auskommen muss. Ich für meinen Teil finde es immer noch merkwürdig, Grey’s Anatomy ohne diesen Charakter zu sehen. Für mich sind Meredith und Dere so zu einer Einheit verwachsen in den letzten elf Staffeln, dass es mir wahrlich schwer fällt, sie ohne ihn zu sehen. Meredith hingegen scheint Dereks Tod inzwischen einigermaßen weggesteckt zu haben und bändelt sogar ein wenig an, selbstverständlich wieder mit einem Arzt. Auch sonst wird sich fleißig ge- oder entliebt: Amelia und Owen, Miranda und Ben, Callie und Arizona, Callie und Penny, Alex und Jo…es ist einiges los im Liebeskarussell. Die eigentlichen medizinischen Fälle treten dagegen vermehrt in den Hintergrund; am ehesten bleibt noch der tragische Fall um eine Schwangere in Erinnerung, bei der Ben einen umstrittenen Notkaiserschnitt vornimmt, den weder Mutter noch Baby letztlich überleben.

Fazit: Rational betrachtet gibt es wenig Gründe, sich Grey’s Anatomy anzuschauen. Die Serie bietet seichte Unterhaltung, hat in den letzten Staffeln eindeutig zu viel Stammpersonal eingebüßt und legt den Fokus zu sehr auf persönliche und nicht auf medizinische Geschichten. Wie bei so vielen anderen Serien funktioniert das eigentlich nur, weil die Stammzuschauerin natürlich treu ist und – sich an die glorreichen Zeiten erinnernd – jede Woche wieder einschaltet. Ich fühlte mich nicht schlecht unterhalten von Staffel zwölf, aber mehr als ein netter Zeitvertreib ist die Serie nicht (mehr). Abnutzungserscheinungen nach zwölf Staffeln sind aber durchaus erwartbar und auch okay. Ich bin gespannt, wann ABC hier den Stecker zieht. Ich bin jetzt so weit gekommen und werde bis zum bitteren Ende weiterschauen.

Heroes (Staffel 4)

Zur Story: In den ersten drei Staffeln von Heroes lernt der Zuschauer viele verschiedene Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten kennen. Lauter Menschen, die nicht „normal“ sind. Und was machte man früher mit „unnormalen“ Menschen? Sie kamen in den Zirkus und wurden zur Schau gestellt. Und ein Zirkus bildet auch das Zentrum von Heroes, Staffel vier. Samuel versucht dort, Menschen mit Fähigkeiten um sich zu scharen und so seine Macht auszubauen. In anderen Handlungssträngen sehen wir Hiro, der die Vergangenheit ändern möchte; wir sehen Claire im College scheitern; wir sehen Peter um seinen Bruder trauern. Am Ende offenbart Claire der Öffentlichkeit ihre Fähigkeit und macht damit dem ganzen Zirkus (Wortspiel, haha) um die Geheimhaltung von Fähigkeiten ein Ende. Passenderweise stürzt sie sich dafür in die Tiefe, nur um unverletzt wieder in die Kameras zu lächeln – so schließt sich der Kreis zur Pilotepisode.

Fazit: Es ist schon ein bisschen her, dass ich diese Staffel gesehen habe – und es fiel mir nicht ganz leicht, die Handlung zu rekonstruieren. Kein gutes Zeichen für eine letzte Staffel. Eine letzte Staffel sollte im Gedächtnis bleiben, sollte den Zuschauer noch einmal auf eine emotionale Reise mitnehmen. Durch die Zirkus-Handlung kommt wieder etwas Schwung in die Geschichte, aber recht konstruiert ist sie schon. Und wo war der Zirkus in den ersten drei Staffeln? Insgesamt hätte man aus Staffel zwei bis vier wesentlich mehr machen können. Die Ansätze sind da, die Figuren sind großartig und allesamt interessant – aber die klare Storyline fehlt ein bisschen. Schade. Heroes: Reborn steht momentan nicht besonders weit oben auf meiner Wunschliste, aber vielleicht wage ich mich doch irgendwann noch einmal daran. Und sei es nur, um ein Wiedersehen mit Hiro zu haben. „Geschaaaaaafft!“

Modern Family (Staffel 3 und 4)

Zur Story: Die Patchworkfamilie um Jay Pritchett stolpert von einem Chaos zum nächsten. Kinder werden geboren, Kinder werden eingeschult, Kinder ziehen aus (und wieder ein); es gibt neue Jobs, neue Freunde und auch ein neues Haus (zumindest zeitweise). Dazwischen viel Situationskomik, wenn insbesondere Cam und Phil wieder irgendeiner abstrusen Idee nachjagen.

Fazit: Comedyserien haben es schwer bei mir. Sehr schwer. Ich lache gerne, aber selten über Comedy. Bei Modern Family ist das anders, denn Modern Family ist wirklich lustig. Das liegt daran, dass wirklich jede Figur irgendwie (positiv) bekloppt ist. Sei es Hailey, die einfach immer auf dem Schlauch steht, Claire mit ihren Ausrastern oder Lily mit ihrer entwaffnenden Ehrlichkeit. Ich schaue inzwischen schon Staffel fünf und werde die Chaosfamilie so bald nicht verlassen. Top!

Orphan Black (Staffel 4)

Zur Story: Staffel vier der Klonsaga besinnt sich auf ihr Ursprungsthema: Die Klone und die Neolution. Nachdem es in Staffel drei doch sehr um die Castor-Klone ging, fokussiert sich die folgende Staffel deutlich mehr auf Sarah, Rachel, Alison, Helena, Cosima und die neu eingeführte MK. Auch Siobhans Mutter, der genetische Ursprung der Klose, spielt eine wichtige Rolle, fällt dieser jedoch letztlich auch zum Opfer. Während Cosima an einem Heilmittel für die Klone forscht, dringt Sarah immer tiefer in die Machenschaften der Neolutionisten ein und entdeckt, dass auch sie von ihnen benutzt wird. Rachel findet zunehmend zu alter Stärke zurück und befreit sich von der Kontrolle ihrer Mutter. Ob die Klone es schaffen, die Neolutionisten endgültig zu besiegen, bleibt offen.

Fazit: Nachdem mir Orphan Black in Staffel drei zwischenzeitlich nicht mehr so viel Spaß gemacht hat, sieht dies in der aktuellen Staffel ganz anders aus. Die Geschichte wird spannend erzählt und nimmt von Folge zu Folge Fahrt auf. Die Rückkehr zum Thema des Klonens und der gesteuerten Evolution war eine gute Entscheidung, denn dadurch rücken die Leda-Klone automatisch wieder mehr in den Fokus, was wiederum auch der emotionalen Seite der Serie sehr gut bekommt. Sarah als Ausgangspunkt der Erzählung bleibt nach wie vor der wichtigste Charakter und auch das ist gut so. Zumindest für mich steht und fällt die Story mit Sarah. Nach dem üblen Cliffhanger am Ende von Staffel vier bin ich jedenfalls sehr gespannt darauf, wie es in der Folgestaffel weitergehen wird.

Habt Ihr die besprochenen Staffeln gesehen? Wie haben Sie Euch gefallen? Bemerkt Ihr die Abnutzungserscheinungen bei Grey’s Anatomy auch so deutlich oder bin ich zu streng? Und sollte ich mir Heroes: Reborn anschauen oder meine Abende lieber anderen Serien widmen?

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Media Monday #283

Sag mal, habt ihr eigentlich alle Mad Men nicht gesehen? Oder warum interessiert sich hier niemand für meine Besprechung der finalen Staffel? Was macht ihr denn alle an langen Herbst- und Winterabenden? Okay, ich sehe ein, dass am vergangenen Wochenende die Gilmore Girls Priorität hatten – keine Spoiler, ich kann erst morgen Abend die letzte Folge schauen! -, aber wenn ihr damit fertig seid, müsst ihr dringend Mad Men nachholen. Keine Widerrede jetzt! Na gut, den Media Monday dürft ihr vorher noch lesen. Aber dann wirklich! 😉

Media Monday #283

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt, finde ich das toll. Jetzt muss sich nur noch mein Magen vollends von seinem Infekt erholen und dann gibt es keinen Grund mehr, keine Kekse zu backen und zu essen. 🙂

2. Normalerweise mag ich Filme mit/von ____ ja sehr gerne, aber mit ____ hat sie/er echt ins Klo gegriffen, denn ____ . Passe. Kein Filmkenner.

3. Twilight ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn leider spiegeln die Filme die Stimmung und Atmosphäre der Bücher nur schlecht wieder. Ich bin dieser Reihe etwas entwachsen, habe sie aber als Teenager noch vor dem Hype – so ist das, wenn die eigene Mutter Buchhändlerin ist, da fällt doch das eine oder andere Leseexemplar ab – unglaublich gerne gelesen. Die Filmreihe habe ich aber bis heute nich komplett gesehen. Ich glaube, nach dem dritten Film bin ich ausgestiegen.

4. Das Product Placement in Serien fällt mir nur auf, wenn es wirklich sehr eindeutig gemacht ist. Also zum Beispiel wenn der angebissene Apfel extra lange im Bild ist oder die Limonade sehr offensichtlich mit dem Etikett nach vorne platziert wurde. Insgesamt ist mir Product Placement ziemlich schnuppe. Eine gute Serie wird dadurch nicht schlechter und eine schlechte nicht besser.

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht, bin ich grundsätzlich und genreunabhängig sehr begeisterungsfähig. Zuletzt habe ich mich an Mad Men erfreut und Gefallen gefunden an Designated Survivor.

6. Two and a half Men ist auch nach Jahren noch genauso schlecht wie zum Erscheinungsdatum. Leider ist diese Serie nach wie vor sehr präsent im deutschen TV. Wenn schon Comedy, dann wenigstens welche, die ich lustig ist. Warum läuft Modern Family eigentlich nicht im Free TV?

7. Zuletzt habe ich am Wochenende die ersten drei Folgen des Gilmore Girls-Revivals geschaut (Winter, Spring, Summer) und das war eine Reise in die Vergangenheit, weil ich – ebenfalls als Teenager – schon so viele Stunden in Stars Hollow verbracht habe, dass es sich ein bisschen anfühlt wie nach Hause kommen. Ein bisschen auch nicht, aber dazu mehr, wenn ich auch die finale Folge geschaut habe (Keine Spoiler!!!).

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Media Monday #197

Ach ja, heute ist ja Montag. Fühlt sich eher nach Sonntag an. Der letzte Freitag fühlte sich auch schon nach Sonntag an und der darauf folgende Samstag dann wiederum nach Freitag. Lediglich der gestrige Ostersonntag vermittelte zurecht ein Sonntagsfeeling. Ich bin nicht gemacht für Feiertage. Es wird Wochen dauern, bis meine innere Uhr die Wochentage wieder richtig sortiert hat. Und dann direkt wieder irritiert wird durch den 1. Mai, Himmelfahrt und Pfingsten. Vielleicht stellt sich mein Montagsgefühl ja ein, wenn ich mich dem Media Monday widme. Ach nein, auch nicht – das mache ich ja eigentlich immer dienstags. Ich geb’s auf.

Media Monday #197

1. Bei Serien, die mir gefallen, sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings sollte man es auch nicht zu bunt treiben. Jüngstes Beispiel sind für mich die aktuelle und vorige Staffel (Staffel 5 und 6) von The Vampire Diaries. Wie viele Wege, um Vampire wieder in Menschen zu verwandeln oder Menschen (oder Vampire oder Hexen oder sonstwen) von den Toten auferstehen zu lassen, wollen die Macher sich bitte noch einfallen lassen?

2. Selbstjustiz in Filmen/Serien ist meistens entweder das Ende der Geschichte oder der Ausgangspunkt einer ganz neuen Handlung.

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – macht mir immer viel Spaß. Ich mag House of Cards, ich mag Stromberg, ich habe gerade Modern Family (auch wenn die beiden letzeren vielleicht keine hundertprozentigen Beispiele dafür sind…) für mich entdeckt. Ja, gerne mehr davon.

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen, sollten auch nur an ebendiesen Feiertagen im TV ausgestrahlt werden. Nichts ist schlimmer als Weihnachten im August.

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen ist im ersten Moment immer ein bisschen gewöhnungsbedürftig, verleiht den Geschichten aber andererseits auch eine Authentizität, die anders schwer herzustellen ist.

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um zu arbeiten. Karfreitag, Karsamstag und heute. Das macht mir nichts aus, meine Familie wohnt eh weiter weg und das auserwählte Exemplar Mann musste auch arbeiten. Gestern war ich dann immerhin auf dem ersten Flohmarkt in der Innenstadt im Jahr 2015 und habe dort sogar das gefunden, was ich gesucht habe (eine schlichte (!) Blumenvase).

7. Zuletzt gesehen habe ich gestern Abend vier Folgen der ersten Staffel Modern Family und das war ein vergnüglicher Zeitvertreib, weil das Hotelrestaurant gestern Abend (und gestern Mittag übrigens auch schon) mal wieder aus allen Nähten geplatzt ist und das auserwählte Exemplar Mann dementsprechend spät und geschafft von der Arbeit kam. Ich werde nie verstehen, warum Menschen an den Tagen vor bestimmten Feiertagen die Supermärkte leer kaufen, nur um dann an den besagten Feiertagen sowieso essen zu gehen. Geht’s noch unlogischer?

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Seriensucht – ein Lebenszeichen

Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als ich hier an dieser Stelle fast wöchentlich voller Begeisterung etwas über meinen TV-Serienkonsum schrieb?

Nein?

Ich auch fast nicht mehr.

Thematisch hat sich dieser Blog in den letzten Monaten ein bisschen gewandelt – ich schreibe inzwischen viel über Privates und auch über meine bislang recht – nun…ähm…sagen wir mal – im Erfolg noch steigerungsfähige Jobsuche. Auch schaffe ich es nicht mehr, ganz so viel zu schreiben wie früher. Oder wie ich gerne würde. Die Erklärung ist selbstverständlich ein langes Blabla anderer Dinge: blabla die Arbeit, blabla Stellenanzeigen lesen, blabla Bewerbungen schreiben, blabla Haushalt, blabla das auserwählte Exemplar Mann bespaßen, blabla Familie und Freunde, blabla akute Schreibunlust nach Bewerbungsmarathons, blabla zu müde am Abend, blablablabla…außerdem muss ich mir eingestehen, dass ich in den letzten Wochen und Monaten zwar einige Serienstaffeln geschaut habe, aber dass 1) fast nichts dabei war, das mich so sehr begeistert hat, dass ich UNBEDINGT SOFORT darüber bloggen muss und dass 2) generell die Anzahl der gesehenen Serien im Vergleich zu früheren Zeiten rückläufig ist. Trotzdem möchte ich mit diesem Beitrag gerne „aufarbeiten“, was ich denn in den letzten Wochen und Monaten geschaut habe und gleichzeitig ein Update meines Serienprojektes versuchen. Auf geht’s…

Gesehen:

  • Chicago Fire (Staffel 2): Staffel 1 hat mir im vergangenen Jahr  ja bereits gut gefallen und auch in Staffel 2 bin ich kontinuierlich drangeblieben. Ähnlich wie ein Krankenhaus ist ja auch eine Feuerwache ein geeigneter Ort, um dramatische Geschichten zu erzählen. Vom Format her sind sich Chicago Fire und z. B. Grey’s Anatomy deshalb gar nicht so unähnlich, finde ich. Erstere überzeugt mich auf jeden Fall durch sympathische Hauptfiguren und eine spannende und interessante, aber nicht zu komplexe Handlung. Perfekt für einen entspannten Abend auf der Couch.
  • Doctor Who (Staffel 5): Zum ersten Teil schrieb ich ja bereits vor einiger Zeit einige Worte. Insgesamt muss ich sagen, dass mich die fünfte Staffel zwar gut unterhalten, aber nicht vom Hocker gehauen hat. Nicht nur insgeheim trauere ich David Tennant hinterher, obwohl Matt Smith seine Sache wirklich gut macht. Ihm kann wahrlich kein Vorwurf gemacht werden, jedoch tritt er in große Fußstapfen. Und da ich ja bereits verkündet habe, dass sein Vorgänger auf ewig mein Lieblingsdoktor bleiben wird, hat er einfach einen schweren Stand bei mir. Ich muss wohl noch warm werden mit ihm und seinem Doktor. Momentan lege ich eine kleine Doctor Who-Pause ein, werde aber bestimmt irgendwann dazu kommen, Staffel 6 ff. zu schauen.
  • Eureka (Staffel 1): Bei einem Gewinnspiel habe ich vergangenes Jahr die erste Staffel Eureka auf DVD gewonnen. Hätte ich mir nie gekauft, gebe ich ganz ehrlich zu. Aber einem geschenkten Gaul… 😉 Als großer Fan von Fringe habe ich ja ein Herz für Wissenschaftler und als Fan solcher kommt man bei Eureka wahrlich auf seine Kosten. Ist mir manchmal ein bisschen zuuu abgedreht, um noch realistisch sein zu können (das ist bei Fringe besser gemacht, wie ich finde…), das macht die Serie aber durch schrullig-liebenswürdige Charaktere wieder wett. Werde mir die restlichen Staffeln sicherlich nicht kaufen, aber bei Gelegenheit schaue ich mir den Rest der Serie vielleicht doch nochmal an. Irgendwann.
  • Pretty Little Liars (Staffel 3): Ja, ich bin zu alt für dieses Serie. Und dennoch fesselt sie mich irgendwie. Die dritte Staffel habe ich mir komplett in weniger als zwei Wochen zu Gemüte geführt (und wir reden hier immerhin über 24 Folgen a 42 Minuten!) und ist damit die Staffel, welche mich am meisten in ihren Bann gezogen hat in letzter Zeit. Auch wenn die Handlung manchmal unglaubwürdig ist, auch wenn die Mädels ständig peinliche Aktionen starten, auch wenn es da sehr viel Teeniedrama gibt – die Serie hat einfach was. Ich kann es schlecht definieren, es ist wohl eine Mischung aus spannender Handlung und sehr geschickter Erzählweise, die einen enormen Suchtfaktor erzeugt. Obendrein sehen natürlich alle Beteiligten abnormal gut aus, was für einen kommerziellen Erfolg ja eine nicht zu unterschätzende Tatsache ist. Ich habe bereits beschlossen, dass Staffel 4 die erste Staffel sein wird, welche ich mir auf Netflix anschauen werden; einen Gutschein für das Portal habe ich mir zu meinem in Kürze anstehenden Geburtstag jedenfalls gewünscht…

Abgebrochen:

  • The Flash (Staffel 1): Wenn ich anhand der ersten beiden Folgen ein Urteil über diese Serie fällen müsste, würde ich sagen: Nett, aber durchschnittlich. Das kann man sich bestimmt gut anschauen, besonders wenn man sich für die zugrunde liegenden Comics begeistert, aber ich habe festgestellt, dass mein Bedarf an Comic-Serien mit Arrow voll und ganz gedeckt ist. Von der Liste gestrichen.
  • Gotham (Staffel 1): Ähnliches Problem wie bei The Flash: Ist eine Comic-Serie und ich kenne die Comics nicht und interessiere mich auch nicht sonderlich dafür. Anders als The Flash jedoch ist Gotham sehr düster, brutaler, irgendwie erwachsener. Zudem spielt Benjamin McKenzie eine der Hauptrollen, was für mich einer der Hauptgründe war, mit der Serie überhaupt anzufangen. Vier oder fünf Folgen habe ich geschafft und dann aufgegeben. Ehrlich gesagt scheiterte es für mich v. a. am Sendetermin. 22.15 Uhr ist einfach eine dämliche Zeit, sorry. Liefe die Serie eine Stunde früher – ich wäre wohl dabei geblieben…

In Arbeit:

  • Lost (Rewatch, Staffel 1 und 2): Im Rahmen der fernsehserienbasierten Bildung schauen das auserwählte Exemplar Mann und ich momentan Lost. Meistens an einem Abend pro Woche, dann aber gleich drei, vier Folgen. Ich habe die Serie bereits zwei Mal komplett gesehen, er kennt sie gar nicht. Spaß macht es uns beiden dennoch sehr viel. Auch beim dritten Mal hat die Serie für mich nichts von ihrem Reiz verloren. Gerade die ersten Staffeln sind ungeheuer spannend und voller Überraschungen und Geheimnisse. Außerdem kann ich Jack und Locke stundenlang zugucken, wie sie sich über dieses und jenes streiten.
  • Modern Family (Staffel 1): Zufallsfund in der Bibliothek. Mitgenommen, reingeschaut, für gut befunden. Comedy ist nicht mein Ding, aber der Dokucharakter von Modern Family hat was. Die Serie ist lustig und – ganz wichtig! – dabei nicht zu albern. Es irritiert mich nur jedes Mal aufs Neue, dass Al Bundy mitspielt… 😀
  • Stromberg (Staffel 1): Das auserwählte Exemplar Mann besitzt viele DVDs, jedoch nur eine Serie: Stromberg. Hab ich damals im TV nie gesehen, haben wir letzten Monat im Urlaub mal reingeschaut. Böse. Böse. Böse. Gefällt mir.
  • The Vampire Diaries (Staffel 6): Hach, will ich das Dilemma wirklich bei jeder Staffel aufs Neue debattieren? Sie fesselt mich nicht mehr, die Vampire-Hexen-Werwölfe-Mischdinger-Serie. Zu viele verschiedene Wesen, zu viele Doppelgänger, zu viele wieder von den Toten Auferstandene, zu viel Drama für einen solch kleinen Ort wie Mystic Falls. Und dennoch gucke ich weiter, weil…jetzt bin ich schon so weit gekommen! Jetzt kann ich doch nicht aufhören! Wer bricht denn eine Serie in Staffel 6 ab? Das bringe ich einfach nicht übers Herz.

Soviel dazu. Im ersten Quartal des neuen Jahres ist das Serienprojekt also nur mäßig vorangekommen. Nach dieser kleinen Bestandsaufnahme werde ich auch die Projektseite mal wieder auf Vordermann bringen und dort u. U. auch etwas ausmisten. Außerdem überlege ich, wie ich es schaffen kann, wieder regelmäßiger etwas zu diesem Thema zu schreiben. Vielleicht sollte ich dazu auch eine Rubrik einführen. Oder einen festen Termin. Hmm. Wird sich zeigen…