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Media Monday #341

Sonntagabendgedanken: Ist es nicht unfassbar, dass bereits 41 Wochen vergangen sind, seit wir den 300. Media Monday mit Wulf feiern durften? Wie schnell doch die Zeit vergeht…

So, und nachdem ich mit dieser Frage nun geschickt alles Geschwafel, wie denn das neue Jahr bislang mit mir umgegangen ist, im Keim erstickt habe, kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: den aktuellen Fragen des nun schon – wer hätte es gedacht? – 341. Media Mondays!

1. Im Moment scheine ich ja das Genre Drama zu favorisieren, schließlich waren drei meiner Top-5-Serien 2017 diesem Genre zuzuordnen.

2. Von vornherein auf eine bestimmte Anzahl Staffeln ausgelegte Serien erzeugen bei mir hohe Erwartungen bezüglich ihres Endes. Wenn die Macher von Anfang an wissen, wie viel Zeit sie noch haben, um ihre Geschichte zu erzählen, erwarte ich einfach ein wohldurchdachtes und stimmiges Serienfinale. 

3. Lance Reddick punktet bei mir ja mit jeder Serie, in der ich ihn bislang gesehen habe: Lost, Fringe, The Wire – alle super. Falls ich mal die Gelegenheit habe, werde ich mir auch auf jeden Fall Oz anschauen. Und natürlich Bosch, über das ich auch nur Positives gelesen habe bisher. Vielleicht sollte ich doch mal Amazon Prime in Betracht ziehen…

4. Es gibt ja kaum etwas Besseres als eine gute Serie und eine große Tüte Chips, um sich die Zeit zu vertreiben, denn schließlich ist das eine fantastische (und völlig kalorienarme!) Kombination. Oder was sagt Ihr?

5. Wer mal einen richtig überzeugenden Thriller sehen/lesen möchte, dem empfehle ich an dieser Stelle nochmal Stephen Kings Der Anschlag. Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich auch mal die Serie dazu weiterschauen, versprochen.

6. Nach einer Woche 2018 kann ich zumindest schon einmal sagen, dass ich immer noch exzellent damit lebe, mir keine Vorsätze gemacht zu haben. Das Leben ist schon ohne anstrengend genug, da muss ich mir nicht zum Jahreswechsel (diesem völlig beliebigen Datum!) Extrastress machen.

7. Zuletzt habe ich gestern entdeckt, dass es nun endlich die finale Staffel Pretty Little Liars auf Netflix gibt und das war fatal, weil ich jetzt selbstverständlich alle anderen Serien auf Eis gelegt habe und mich erneut (und ein letztes Mal) durch die haarsträubenden Abenteuer der Mädels suchte. 

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Mein TV-Serienjahr 2017 – ein Rückblick

Wer mir bei Instagram folgt, wird über den heutigen Beitrag nicht überrascht sein. Dort habe ich bereits kurz vor Jahresende meine Serienliste 2017 mit Euch geteilt:

Nein, auch 2017 habe ich meine Seriensucht nicht in den Griff bekommen. Und nein, auch für 2018 plane ich keinerlei Aktivitäten, um etwas dagegen zu unternehmen. Zu viel Spaß macht es mir, mich in seriellen Erzählungen zu verlieren und die Schicksale der Charaktere über mehrere Staffeln hinweg zu begleiten. 2017 war ein durchaus gutes Serienjahr für mich, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Insgesamt habe ich 36 Staffeln 17 unterschiedlicher Serien geschaut. Im Detail waren dies:

Auch wenn noch jede Menge Reviews fehlen: 2017 dominieren wieder eindeutig amerikanische Produktionen. Die Serien aus anderen Ländern (Black Mirror, Orphan Black, Sherlock, Stromberg) fallen da kaum ins Gewicht. Ich könnte mich nun dafür rechtfertigen, tue es aber nicht. Die besten TV-Serien werden meiner Meinung nach einfach immer noch in den USA produziert – und zwar oft auch noch von „klassischen“ Networks wie FOX, ABC oder NBC. Nur eine einzige Staffel, die ich 2017 geschaut habe, wurde von Netflix eigenproduziert (Black Mirror, Staffel 3). Interessanterweise war das auch eine der beiden Staffeln, die ich im vergangenen Jahr nicht zu Ende geschaut habe (die andere war Rectify, Staffel 2). Ins Gewicht fällt hier natürlich auch, dass ich mir die fünfte Staffel House of Cards aus relativ offensichtlichen Gründen nicht angeschaut habe. Ich ringe immer noch mit mir, ob ich es tun soll, bin aber noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gelangt. Insgesamt reizen mich die von Netflix selbst produzierten Serien zu wenig, um sie mir anzuschauen. Gefühlt bedienen relativ viele davon nämlich die Genres „Mystery-Horror“ oder „Comedy“ – beide nicht unbedingt meine Favoriten. Mal sehen, ob sich daran 2018 etwas ändert.

Favoriten 2017

Natürlich gab es auch 2017 wieder einige Serien, die mich mehr überzeugt haben als andere. An erster Stelle ist hier natürlich Sons of Anarchy zu nennen. Nie und nimmer hätte ich vorab gedacht, dass ich mich so für dieses harte Serie würde begeistern können, aber es ist wahr – ich war bereits nach wenigen Folgen ein echter Fan und liebe die Geschichte rund um die Familie Teller und SAMCRO einfach. Auf der Liste meiner All-time-favorites rangiert sie inzwischen ganz weit oben, nur knapp hinter Fringe und Lost. Weitere Highlights 2017 waren für mich:

  1. Sons of Anarchy
  2. The Good Wife
  3. Grimm
  4. Friends
  5. This is us

The Good Wife habe ich mehr aus Langeweile begonnen, als ich Ende Februar einige Tage krank war. Inzwischen bin ich in Staffel 6 und sehr froh, der Geschichte rund um Alicia Florrick 2017 nochmal eine Chance gegeben zu haben. Grimm läuft aktuell eigentlich nur über unseren Bildschirm, weil der Herr Koch das wünschte. Ich sollte ihm öfter die Auswahl überlassen, denn damit landete er erneut einen ziemlich guten Treffer (er hatte auch schon Sons of Anarchy ausgesucht ♥). Die märchenhaften Geschichten bieten kurzweilige Unterhaltung für entspannte TV-Abende. Etwas anders verhält es sich mit This is us, der wohl emotionalsten Serie, die 2018 auf meiner Liste stand. Getarnt als klassische Familienserie erzählt This is us sehr clever auf mehreren Zeitebenen die berührende Geschichte der Pearsons und ihrer ungleichen Drillinge. Ungewöhnlich für mich endet 2017 auch eine Comedyserie auf meiner Bestenliste: Friends. Wenn diese Serie eines beweist, dann das: In den 90ern wussten sie ganz genau, wie man lustig ist, ohne flach zu sein. Mein heimlicher Favorit ist ja Chandler, denn in seinem Sarkasmus/Zynismus finde ich mich fast immer wieder. Zum Glück bleiben mir für 2018 noch fast 6 1/2 Staffeln dieser Serienperle übrig.

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Enttäuschungen 2017

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Zum Glück ist die Liste der Enttäuschungen recht kurz. Angeführt wird sie von Black Mirror, einer hochgelobten Serie, die mich einfach nicht gepackt hat. Das Anthologiekonzept funktioniert für mich ebensowenig wie der penetrant erhobene moralische Zeigefinger. Ich weiß, ich stehe mit dieser Meinung alleine da – das ist völlig okay. Ich wünsche euch allen von Herzen viel Spaß mit der gerade neu erschienenen vierten Staffel. 🙂 Die zweite Enttäuschung des Jahres war die zweite Staffel Rectify, die mich einfach nur gelangweilt hat. So sehr gelangweilt, dass ich es irgendwann nicht mehr ertragen konnte und sie mitten in Folge 7 abgebrochen habe. Sowas mache ich eigentlich nie, da muss also schon einiges zusammenkommen. Für mich war diese Staffel einfach der Inbegriff der Einfallslosigkeit.

So geht es 2018 weiter

In den nächsten Wochen werde ich noch gut beschäftigt sein mit den Produktionen, die ich aktuell schaue. Vor Februar werde ich daher vermutlich keine neue Serie beginnen, denn aktuell in Arbeit sind noch:

  • 11.22.63 (Staffel 1)
  • Designated Survivor (Staffel 2)
  • Friends (Staffel 4 ff.)
  • Grimm (Staffel 4 ff.)
  • Stromberg (Staffel 5)
  • The Good Wife (Staffel 6 ff.)

Bis ich damit fertig bin, erscheinen in Deutschland/bei Netflix ja vielleicht noch weitere Staffeln der Serien, die ich noch nicht beendet habe. Ich denke hier zum Beispiel an Chicago Fire (Staffel 5), Grey’s Anatomy (Staffel 14), Modern Family (Staffel 7 und 8), Pretty Little Liars (Staffel 7 – sollte eigentlich schon vor Weihnachten verfügbar sein, ist aber immer noch nicht online), Suits (Staffel 6), The Big Bang Theory (Staffel 10) oder The Vampire Diaries (Staffel 7 und 8). Welche Serien ich 2018 neu beginne, habe ich noch nicht entschieden. Es bleibt also spannend…

Welche Serien haben Euch im vergangenen Jahr besonders gut entfallen und welche konnten Eure Erwartungen nicht erfüllen? Und könnt Ihr meine 36 Staffeln toppen? 😀

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Media Monday #336

Das erste Adventswochenende wusste durchaus zu überraschen. So sahen der Herr und Koch und ich uns am Sonntagmorgen mit einer erklecklichen Menge Schnee vor der Tür konfrontiert, die weder angesagt war noch zu Begeisterungsstürmen unsererseits führte. Ich muss das ja nicht haben, dieses weiße Zeug. Zum Glück wird es uns nicht lange begleiten, denn die neue Woche startet (laut Wetterbericht…) mit Plusgraden. Puh, gerade nochmal Glück gehabt. Mit dem aktuellen Media Monday entlasse ich Euch nun also in eine hoffentlich schneefreie Kalenderwoche 49. Wo ist das Jahr nur geblieben?

1. Alle Jahre wieder freue ich mich auf den Weihnachtsmarkt! Wenn ich auch mit meinem Wohnort manchmal hadere – einen schönen Weihnachtsmarkt haben sie hier, die Braunschweiger.

2. Meine Kochkunst wird wahrscheinlich auch nicht mehr besser werden, schließlich habe ich einen Profi am Herd zu Hause, der die Essenszubereitung übernimmt. Und ganz ehrlich: Ich habe auch einfach keinen Spaß am Kochen und keine Lust, mich damit näher zu beschäftigen. 

3. Die Synchronstimme von Ian Somerhalder (The Vampire Diaries), Johnny Galecki (The Big Bang Theory), Patrick J. Adams (Suits) und zig weiteren Serienstars ist Ozan Ünal, zu dem ich übrigens schon vor Jahren einen Beitrag schrieb, der immer noch überraschend oft geklickt wird. Wer mal darauf achtet, wird feststellen, dass in der deutschen Synchronisation fast keine (große) Serie ohne ihn und Dennis Schmidt-Foß auskommt. 

4. Wenn ich einer Sache überdrüssig bin, dann ist es in Instagram-Stories Screenshots der Profile zu sehen, in denen der neueste Post mit einem Emoji verdeckt ist. Kann man Abonnenten noch plumper dazu auffordern, das Profil anzuklicken?

5. Die sechste Staffel Pretty Little Liars hat mich ja regelrecht süchtig gemacht, sodass ich nun den 21.12. kaum noch abwarten kann. Dann nimmt Netflix nämlich die siebte und finale Staffel ins Programm. 

6. Die Serie Dexter steht ja auch schon seit ewigen Zeiten auf meiner persönlichen WatchlistIch denke, im kommenden Jahr hat sie gute Chancen, es auch endlich auf den Bildschirm zu schaffen.

7. Zuletzt habe ich letzte Woche mehrere Folgen der ersten Staffel The Vampire Diaries gerewatched und das war aus einer Laune heraus, weil ich diese Staffel damals (Anfang 2010 – lang ist es her…) unfassbar geliebt habe und einfach Lust hatte auf eine kleine Zeitreise. Wirklich süß, wie unschuldig und auch irgendwie plump die Serie am Anfang das Vampirthema verarbeitet. Im Nachhinein war es wahrscheinlich ziemlich dumm, erneut in diese Serie hineinzuschauen, weil ich befürchte, dass ich nun einfach alle bislang bei Netflix verfügbaren sechs Staffeln rewatchen werde. Aber vielleicht ist danach endlich Staffel 7 verfügbar…

Ein besonderer Gruß geht diese Woche übrigens an den guten bullion, der mich lehrte, den Media Monday zu nutzen, um auf weitere Blogartikel aufmerksam zu machen… 😉

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Seri(e)ös: Wer „A“ sagt,… – Pretty Little Liars (Staffel 6)

…muss auch „B“ sagen. Eigentlich zumindest, denn bei Pretty Little Liars gibt es zum Glück nur eine Person „A“, die den Mädels das Leben schwer macht. Oder doch nicht? Staffel 6 der Teenieserie, der ich auf Gedeih und Verderb verfallen bin, enthüllt nicht nur die Identität von „A“, sondern wirft gleich hinterher eine Million neuer Fragen auf. Warum Staffel 6 sich eigentlich wie zwei Staffeln anfühlt und welche eklatanten Logikschwächen die Story dieses Mal wieder ignoriert, lest Ihr in dieser Besprechung, die beim besten Willen nicht spoilerfrei bleiben kann.

Zur Handlung

Am Ende von Staffel 5 war es „A“ gelungen, die Mädels und Mona in sein Versteck zu locken. Alle vermuten schon zu diesem Zeitpunkt, dass es sich bei „A“ um Charles, Alisons älteren Bruder handelt. Staffel 6 macht genau an dieser Stelle weiter. Die Mädels sind immer noch in „As“ Gewalt und werden von ihm gequält. Nach einigen Wochen gelingt es Toby, Caleb und Alison allerdings, das Versteck ausfindig zu machen und die Mädchen sowie Mona und ein weiteres Mädchen namens Sara Harvey zu befreien. Als vermeintlicher Peiniger „A“ wird Andrew verhaftet. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass er unschuldig ist. Stattdessen enthüllt Mr. DiLaurentis auf Drängen seiner Kinder endlich Details über Charles. Er ist der ältere Bruder von Jason und Alison und soll vor Jahren Selbstmord in Radley begangen haben. Mitte der Staffel kommt allerdings die Wahrheit ans Licht. Charles lebt noch und er ist wirklich „A“ – allerdings handelt es sich bei ihm nicht (mehr) um einen Mann, sondern um eine Frau: CeCe Drake, Alisons und Jasons Freundin aus früheren Zeiten. So hat sich scheinbar alles geklärt und die Mädchen verlassen am Ende des Sommers Rosewood, um aufs College zu gehen.

Fünf Jahre später haben die Mädels sich alle ein Leben außerhalb ihrer Heimatstadt aufgebaut. Dorthin kehren sie nun nur zurück, um auf Alisons Bitten bei einer Gerichtsanhörung auszusagen, dass sie damit einverstanden sind, dass CeCe aus der Psychiatrie in Alisons Obhut entlassen wird. In der Nacht nach ihrer Entlassung wird CeCe allerdings ermordet und die Mädchen geraten ins Visier der Polizei. Als dann auch Sara Harvey auftaucht und die Mädchen erneut Drohnachrichten erhalten, scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Steckt hinter „A“ etwa doch eine andere Person?

Frag nicht nach Logik…

Staffel 6 lüftet das so lang gehütete Geheimnis, wer sich hinter „A“ verbirgt. Erstaunlicherweise passiert dies mitten in der Staffel – und dann steckt hinter „A“ auch noch eine Person, die ich als Zuschauerin dort überhaupt nicht erwartet hätte. Das an sich ist eigentlich ziemlich gut, denn das heißt, dass der Plan der Drehbuchautoren aufgegangen ist. Der Kniff, aus einem Jungen eine Frau zu machen, und so zu einer überraschenden „A“-Auflösung zu kommen (denn ehrlich, keiner hatte hinter „A“ eine Frau vermutet), wirkt dann doch recht weit hergeholt. Ein offenbar gewalttätiger Junge kommt ins Sanatorium, wo er seine weibliche Seite auslebt und – hier wird es wirklich unrealistisch – eine Geschlechtsumwandlung inklusive Operation durchmacht. Sorry, aber das war selbst mir zu viel. Da wäre es glaubwürdiger gewesen, wenn doch Toby oder Ezra oder Andrew „A“ gewesen wären. Diese spektakuläre Enthüllung markiert allerdings noch lange nicht das Ende der Staffel. Fünf Jahre später scheint sich alles verändert zu haben, aber durch CeCes Tod fängt der „Spaß“ letztlich noch einmal von vorne an, inklusive ständiger Angst und Drohbotschaften. Die letzte Folge der Staffel fand ich tatsächlich ziemlich creepy und auch die Enthüllung, dass Alisons Mann Elliot nicht der ist, der er vorzugeben scheint, kam für mich überraschend. Kein Wunder also, dass der Cliffhanger mich mit einem „Mist, jetzt muss ich wieder auf die nächste Staffel warten!“ zurückgelassen hat. Zum Glück hat Netflix letztes Wochenende verkündet, Staffel 7 bereits ab 21.12. ins Programm aufzunehmen.

Fazit

In Staffel 6 wird endlich das Geheimnis gelüftet, wer sich hinter „A“ verbirgt. Dieser Wendepunkt in der Geschichte beschert der Serie mitten in der Staffel einen Abschluss und gleichzeitig einen Neuanfang – darum hatte ich auch das Gefühl, eigentlich zwei Staffeln geschaut zu haben. Mit dem Ende der Schulzeit endet für die Mädels auch die Quälerei durch „A“ und sie können befreit ihre Collegezeit genießen. Dass sie die Vergangenheit Jahre später einholt und die Story eigentlich da weitermacht, wo sie vor fünf Jahren aufhörte, ist dem Konzept der Serie geschuldet. Sie lebt von diesem Katz-und-Maus-Spiel, von der Suche nach dem Bösewicht und überraschenden Enthüllungen. Ich war in Staffel 6 erneut fasziniert davon, mit welch simplen Mitteln die Macher mich jedes Mal aufs Neue kriegen. Ein bisschen Spannung, eine bisschen Grusel, ein bisschen Liebe, ein bisschen Kitsch – fertig ist die süchtig machende Teenieserie. Von der Enthüllungsfolge war ich im Nachhinein zwar enttäuscht, allerdings folgen danach ja noch einmal zehn Folgen. Am Ende dieser Folgen war ich bereits so in das Zukunftsszenario verwickelt, dass ich mir Staffel 7 definitiv zeitnah anschauen werde. Ein weiterer cleverere Schachzug der Drehbuchautoren…

Weiterempfehlung: Pretty Little Liars ist eine amerikanische Teenie-Drama-Serie, in deren Mittelpunkt vier Freundinnen stehen, die von einem (oder mehreren) Unbekannten terrorisiert werden. Wer kein Problem mit offensichtlichen Logikschwächen hat und an Serien wie The Vampire Diaries, O.C. California oder Gossip Girl Spaß Gefallen findet, macht auch mit Pretty Little Liars nichts falsch.

Wie steht Ihr zu Pretty Little Liars – seid Ihr Fans oder interessiert Euch diese Teenieserie nicht? Und falls Ihr Staffel 6 schon geschaut habt: Was sagt Ihr zur Enthüllungsfolge?

 

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Media Monday #333

Auf in eine neue Woche, Freunde! Meine hat nur vier Arbeitstage, denn der Herr Koch und ich gönnen uns ein langes Wochenende, an dem wir in die alte Heimat an der Förde fahren werden. Meine Vorfreude ist wahrlich unermesslich und so verzeiht Ihr es mir sicherlich, sollte ich kommendes Wochenende hier nicht besonders aktiv sein. Den Media Monday zum Wochenstart nehme ich aber natürlich vorher noch mit!

1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird, kann es nicht mehr lange dauern, bis die Weihnachtszeit wirklich da ist.

2. Pretty Little Liars bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, das man in einer Teenieserie erwartet, ist aber gleichzeitig so klug gemacht, dass ich mich dem Charme der Serie nicht entziehen kann. Mist!

3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt, ist jetzt nicht mehr unbedingt neu, hat aber mit dem Siegeszug der Streamingdienste nochmal ganz andere Dimensionen angenommen.

4. Grimm ist in meinen Augen so erfrischend anders, da die Serie aus angestaubten Märchen spannende Geschichten in der Jetzt-Zeit macht. Außerdem hat diese Serie erneut meinen Wunsch befeuert, dringend mal nach Wien zu reisen. Auch wenn ich mir ein Zimmer im Hotel Sacher wohl nicht werde leisten können… 😉

5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für Black Mirror werde erwärmen können, denn meine Review dazu ist nicht besonders positiv ausgefallen.

6. Walter Bishop aus Fringe ist so abgedreht, dass er wohl auf immer mein liebster „verrückter Professor“ sein wird.

7. Zuletzt habe ich die Reviews zur ersten Staffel This is Us und zur fünften Staffel Orphan Black fertiggestellt und das war in weiser Voraussicht, weil ich diese Woche und nächstes Wochenende nicht zum Bloggen kommen werde, ich Euch aber trotzdem mit Lesefutter versorgen möchte. You’re welcome. 😀

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Media Monday #332

Ist sie jetzt wohl wirklich da, die düstere Jahreszeit? Nach der Umstellung der Uhr letztes Wochenende wird es hier nun bereits um 17 Uhr dunkel. Mich lähmt diese frühe Dunkelheit jedes Jahr aufs Neue. Wenn dann noch graue Tage hinzukommen, ist es mit meiner Unternehmungslust völlig vorbei und ich möche nach der Arbeit eigentlich nur noch nach Hause und aufs Sofa. Kennt ihr diese Herbstunlust auch? Ich tue mein Bestes, um dagegen anzugehen: Gehe auch bei schlechtem Wetter nach draußen, gehe tanzen, mache Yoga und versuche generell, auch zu Hause aktiv zu sein. In gut 3 1/2 Wochen startet hier auch schon der Weihnachtsmarkt – vielleicht wird es dann wieder etwas bessern, denn mit der Aussicht auf Poffertjes lockt man mich eigentlich immer aus dem Haus. 😉 Bis dahin wartet in den nächsten Wochen aber noch viel Arbeit auf mich, denn die Dezemberredaktionen für alle Projekte wollen vorbereitet werden. Während ich also jeden Tag Texte schreibe, die vor Adventsstimmung und frohen Weihnachts- und guten Neujahrswünschen nur so strotzen, verschone ich euch damit noch ein bisschen und widme mich stattdessen dem Media Monday. Habt eine gute Woche!

1. Normalerweise kann ich dem Genre Science-Fiction ja immer etwas abgewinnen, aber bei Black Mirror war das leider nicht der Fall, wie ihr noch diese Woche in meiner Review lesen könnt.

2. ____ ist wirklich so ein Film/Buch, den/das jede/r mal gesehen/gelesen haben sollte, schließlich ____ . Bei Büchern und Filmen sollte das jeder selbst entscheiden. Bei Serien hingegen… 😉

3. Nach dem horrorfilmlastigen Oktober freue ich mich nun im November auf Diskussionen, die sich um andere Themen drehen.

4. Grimm habe ich als Serie ja voll für mich entdeckt, schließlich unterhalten mich die märchenhaft spannenden Geschichten derzeit bestens.

5. Indie-Filme – oder auch Indie-Bücher – gehen oft unbemerkt an mir vorüber.

6. Würde man mich zu einer gepflegten Brett- und/oder Kartenspiel-Partie überreden wollen, könnte man das bestimmt schaffen. Leichter an den Tisch lockt man mich übrigens, wenn man dort eine Schüssel Chips platziert.

7. Zuletzt habe ich bei dem schelchten Wetter am Sonntag die sechste Staffel Pretty Little Liars weitergeschaut und das war erleuchtend, weil ich jetzt endlich weiß, wer sich hinter „A“ versteckt. Ha!

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Media Monday #331

Kinder, ich bin zu alt für sowas. Zu alt, um am Wochenende bis zwei Uhr auszugehen. Zu alt, um währenddessen drei Gläser Rotwein zu trinken. Zu alt, um nach einer Nacht mit wenig Schlaf dennoch gut durch den Tag zu kommen. Fairerweise muss man sagen, dass an dem wenigen Schlaf vor allem Sturmtief „Herwart“ Schuld war, das letzte Nacht (nach zwei Uhr 😀 ) lautstark an unserem Schlafzimmerfenster gezerrt und mit Monsterregentropfen dagegen geprasselt hat. Kurzum: Ich habe einen ziemlich faulen und unproduktiven Sonntag inklusive Mittagsschlaf (und ich hasse Mittagsschlaf!) hinter mir. Immerhin war ich so klug, gestern schon eine Review zu verfassen, die euch diese Woche hier erwartet. Welche Staffel welcher Serie ich bespreche? Da müsst ihr euch noch bis Donnerstag gedulden. 😉 Bis dahin gibt es aber wenigstens den aktuellen Media Monday – kommt gut in die für uns alle mit mindestens einem Feiertag gespickte Woche (über die Ungerechtigkeit, das manche von uns zwei haben, sprechen wir an dieser Stelle nicht…)!

1. Am vergangenen Wochenende war wieder die Messe SPIEL in Essen und das ist eine Information, auf die ich auch hätte verzichten können. Bin keine Spielerin.

2. Um aber gleich beim Thema Spiele jedweder Art zu bleiben, wiederhole ich mich gerne: Ich bin keine Spielerin.

3. Der Horroctober neigt sich mal wieder dem Ende und ich bin guter Hoffnung, dass es nun in der Bloggerwelt auch wieder andere Themen außer Horrofilmen geben wird.

4. Wovor es mich persönlich ja immer sehr gruselt, sind irgendwelche bürokratischen Erledigungen. Urgh.

5. Halloween – oder in diesem Jahr der zusätzliche Feiertag – verbringe ich gepflegt zu Hause. Der Plan sieht vor, die Nähmaschine einzuweihen. 🙂

6. Jeder Artikel über die AfD ist ja noch immer eine der schaurigsten Lektüren, denn diese Partei ist einfach nur creepy.

7. Zuletzt habe ich heute Mittag zwei Folgen der sechsten Staffel Pretty Little Liars gesehen und das war Teil meiner sonntagmittäglichen Faulenzerei, weil ich einfach Ruhe nötig hatte. Bin der Serie nun wieder völlig verfallen und werde die restliche Staffel vermutlich in kurzer Zeit durchsuchten.

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Media Monday #324

Kinder, heute startete meine letzte Arbeitswoche vor dem „Sommerurlaub“. Diese ist vollgepropft mit tausend To Dos, aber wen interessiert’s? Ich werde mein Bestes geben, den Kollegen in meiner Abwesenheit so wenig Extraarbeit wie möglich übrig zu lassen, aber getreu dem Motto „Ich habe auch nur zwei Hände, ein Hirn und einen PC“ sind natürlich auch dieser Vorarbeit Grenzen gesetzt. Die Arbeit von vier Wochen ohne Qualitätsverlust in nur zwei zu quetschen, ist immer eine Gratwanderung. Aber was rede ich – ihr kennt das. 😉 Nächste Woche um diese Zeit befinde ich mich zwar noch nicht unter spanischer Sonne, aber auf jeden Fall schon in meiner angekündigten Blogpause. Wir sehen uns also vermutlich erst zum Media Monday 328 wieder. Macht mir bis dahin also keine Schande! 😉

1. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei und somit Zeit, würde ich mich ganz dem Müßiggang widmen.

2. Pretty Little Liars hat mich mit seiner Auflösung regelrechtwer A ist, noch nicht vom Hocker gehauen, denn ich warte immer noch auf Staffel 6 und 7 bei Netflix und weiß daher noch nicht, wer sich dahinter verbirgt.

3. Wenn ich von Blog-Artikeln, Trailern oder dergleichen gespoilert werde, ist das oft meine eigene Schuld.

4. Diese ständigen Vergleiche in Klappentexten oder auf Filmplakaten sollen uns dazu verleiten, das Buch zu kaufen oder den Film anzusehen. Kluger Marketingtrick! 😉

5. Der Aussicht auf Sommer, Sonne und Strand konnte ich einfach nicht widerstehen und habe dementsprechend noch einen Spanienurlaub gebucht dieses Jahr. Hatte ich vielleicht schon mal erwähnt. 😉

6. Obwohl mich „Männerserien“ sonst nicht so reizen, gefiel mir Sons of Anarchy doch überraschend gut, denn das Milieu mag zwar rau und brutal sein, die Geschichten gehen aber dennoch zu Herzen. Toll!

7. Zuletzt habe ich die fünfte und finale Staffel Orphan Black begonnen und das war nach schleppendem Start doch sehr unterhaltsam, weil ich wohl einfach ein, zwei Folgen gebraucht habe, um mich in die Geschichte wieder einzufinden. Bin sehr gespannt, wie die Klonsaga zu Ende gebracht wird.

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Media Monday #302

Viele Grüße aus dem stürmischen Norden! Ich weile diese Woche im Heimaturlaub bei der Familie, deshalb verzeiht, sollte ich auf Kommentare verspätet reagieren und es hier eventuell in den nächsten Tagen etwas ruhiger sein. Das echte Leben ruft, ihr kennt das. Ich werde aber auf jeden Fall versuchen, ein paar Schnappschüsse bei Instagram zu posten. Stay tuned! 🙂 Jetzt aber flugs zu den aktuellen Fragen des Media Mondays, die sich rund um das schönste Thema der Welt drehen: TV-Serien! Toll! 🙂

1. Animations- oder Zeichentrickserien haben es bei mir schwer. Als Kind habe ich ganz gerne Cartoons geguckt, daran aber irgendwann das Interesse verloren. Heute habe ich Serien mit echten Schauspielern deutlich lieber.

2. Die ersten fünf Staffeln Sons of Anarchy habe ich regelrecht durchgesuchtet, aber leider geht es gerade nicht mehr so gut voran mit Staffel 6, weil der Dienstplan des Herrn Kochs das nicht zulässt und ich diese Woche auch noch im Urlaub bin. Grmpf.

3. Wenn es um handfestes Drama geht, bin ich dabei. Und es gibt wirklich, wirklich gute Dramaserien. Six Feet Under zum Beispiel. Oder The Wire. Oder auch meine aktuellste Entdeckung The Good Wife.

4. Pretty Little Liars erfüllt so ziemlich jedes Klischee, ist das doch eine unlogische Teenieserie der schlimmsten Sorte, die aber gleichzeitig so süchtig macht, dass ich einfach nicht aufhören kann, sie zu verfolgen. Gibt es eigentlich schon eine Info, wann Netflix endlich Staffel 6 zeigt?!?

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue, ist die fünfte Staffel Suits, deren erste Folge ich Samstagabend geschaut habe. Mal abwarten, wie sich die Story entwickelt. Ich sage nur Harvey und Donna…

6. Seth Gabel hat mit seiner Rolle als Agent Lincoln Lee in Fringe mein Herz erobert, denn wie kann Frau diesem liebenswert-nerdigen Charme widerstehen? Und dann noch die Brille! ♥

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7. Zuletzt habe ich über fünf Stunden für eine Bahnfahrt von Braunschweig nach Schleswig gebraucht und das war erneut eine Meisterleistung der Deutschen Bahn, weil der ICE nach Hamburg wegen einer Oberleitungsstörung in Hannover mit 35 Minuten Verspätung in der Hansestadt ankam und mein Anschlusszug dann natürlich schon lange weg war.

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Media Monday #277

Huch, ist ja schon wieder eine Woche um. Seit ich aufgehört habe, Bewerbungen zu schreiben, fühlt sich der Alltag fast ein bisschen wie Urlaub an. Naja, außer dem ganzen Papierkram, den ein neuer Job so mit sich bringt. Aber das sind ja Dinge, die ich gerne erledige. Ebenso wie den Media Monday zu Wochenbeginn.

Media Monday #277

1. How I Met Your Mother vermittelt ein völlig falsches Bild von der Suche nach dem perfekten Partner, schließlich ist das eine Comedyserie und alles ist übertrieben dargestellt. Und ab einem gewissen Zeitpunkt (in etwa Staffel 6) wurde die Suche auch künstlich in die Länge gezogen.

2. Ein spannendes Biopic fällt mir gerade nicht ein.

3. Tatiana Maslany hätte allein für ihre Fähigkeit, sich so viel Text zu merken eine Ehrung verdient, denn schließlich stemmt sie die Serie Orphan Black praktisch im Alleingang und ist in nahezu jeder Szene dabei.

4. Guilty Pleasure in Serie: Pretty Little Liars schaue ich ja wirklich gerne, obwohl die Serie echt unlogisch und somit Guilty Pleasure-Vergnügen in seiner schlechtesten Form ist. Aber sie ist halt spannend und hat richtig fiese Cliffhanger…

5. Die letzte Staffel Mad Men ist genau nach meinem Geschmack, immerhin haben die ersten beiden Folgen es geschafft, mich direkt wieder in die 60er Jahre zu entführen und mich vergessen zu lassen, dass seit der Sichtung von Staffel 6 schon erschreckende zwei Jahre vergangen sind.

6. Der zweite Teil von Harry Potter ist so eklig, dass ich die Kammer des Schreckens tatsächlich nur ein einziges Mal gelesen und den Film auch nur einmal gesehen habe. Allein diese Riesenspinnen…

7. Zuletzt habe ich gestern Abend zwei Folgen der vierten Staffel Heroes gesehen und das war verwirrend, weil auf einmal Zeitsprünge stattfanden und ich nicht verstanden habe, ob diese jetzt eine Zeitreise oder einfach nur eine Rückblende waren. Grmpf.

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