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Seri(e)ös: Sherlock (Staffel 4)

Über drei Jahre ist es her, dass ich die letzte volle Staffel über den Meisterdetektiv und seinen Kompagnon besprochen habe. Wenn ich mir den Text von damals durchlese, fühle ich mich, als wäre es nicht zwei, sondern eher zehn Jahre her, so viel hat sich seitdem in meinem Leben und auch auf diesem Blog verändert. In der langen, langen Sherlockpause gab es lediglich ein Weihnachtsspecial Anfang 2017 zu sehen, das ich aber hier nicht besprochen habe. Ein Beitrag über eine einzige Folge schien mir doch etwas albern. Außerdem hat mich dieses Special auch nicht sonderlich vom Hocker gehauen, was meine Motivation, darüber zu schreiben, noch einmal deutlich gedämpft hat. Jetzt aber hat Staffel 4 mit drei brandneuen Folgen ihren Weg nach Deutschland gefunden und ich habe es endlich geschafft, sie mir anzuschauen. Wie sie mir gefallen hat und ob sie an das Niveau früherer Staffeln anknüpfen kann? Das lest Ihr in folgender Review:

Zur Handlung

Zeitlich schließt Staffel 4 direkt an die Geschehnisse des Finales der Vorgängerstaffel an. Sherlock zweifelt daran, dass Moriarty wirklich getorben ist und wartet darauf, dass dieser seinen nächsten Zug unternimmt. Währenddessen ermittelt er zusammen mit Scotland Yard in einem mysteriösen Mordfall, bei dem es jemand auf Besitzer bestimmter Margarete Thatcher-Büsten abgesehen hat. Es stellt sich heraus, dass es zwischen diesen Ereignissen und Mary Watsons Agentenvergangenheit einen Zusammenhang gibt – mit tödlichem Ausgang.

Nach Marys Tod entfremden Sherlock und John sich zusehends. John gibt Sherlock die Schuld an Marys Tod und auch der Meisterdetektiv sieht sich als Schuldigen in dieser Sache und versinkt tief im Drogensumpf. Währenddessen muss er versuchen, den reichen und mächtigen Unternehmer Culverton Smith als Serienmörder zu überführen. Im Verlauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass nicht nur seine Klientin, Smiths vermeintliche Tochter, in diesem Fall die Fäden zieht, sondern auch Mary noch nach ihrem Tod Einfluss auf das Leben von Sherlock und John nimmt. So kommt es, dass sich beide wieder versöhnen. Als John jedoch seine neue Therapeutin aufsucht, findet er sich unvermittelt in einer gefährlichen Situation wieder, als diese eine Waffe auf ihn richtet und abdrückt.

Wie sich am Anfang von Folge 3 herausstellt, handelt es sich bei der Frau gar nicht um eine Therapeutin, sondern um Sherlocks Schwester Eunus, die seit ihrer Kindheit im Hochsicherheitsgefängnis Sherrinford einsitzt. Eunus ist mehr als hochintelligent und in der Lage, andere mit ihrem brillanten Geist zu manipulieren. Dies gelingt ihr auch, als Sherlock, Mycroft und Watson Sherrinford aufsuchen, um zu ergründen, wie es Eunus gelingen konnte, von dort zu entfliehen. Sie zwingt alle drei, verschiedene Rätsel zu lösen und ihre Psychospiele mitzuspielen (wobei sie auch eine Verbindung zu Moriarty offenbart), bevor Sherlock herausfindet, wonach Eunus sich wirklich sehnt. Schließlich gelingt es, Eunus wieder sicher in Sherrinford unterzubringen, während John Watson in die Wohnung in der Baker Street 221B einzieht, um dort gemeinsam mit Sherlock und Mrs. Hudson seine Tochter aufzuziehen.

Sherlock, Staffel 4 – mehr Verwirrspiel als Detektivkrimi

Ich habe vor der Sichtung der Staffel keine Kritiken dazu gelesen, aber durch Kommentare hier auf dem Blog bereits mitbekommen, dass Staffel 4 gemischte Gefühle bei den Sherlock-Fans ausgelöst hat. Während sie einigen gut gefiel, mochten andere sie gar nicht; manche mochten Folge 1, aber Folge 2 und 3 nicht, bei wieder anderen war es genau andersherum. Ich kann tatsächlich alle Meinungen verstehen, denn Staffel 4 ist nicht wie die vorherigen Staffeln. Sie stellt die Beziehungen der einzelnen Hauptfiguren mehr in den Fokus und auch auf die Probe. Es wird (erneut) tief in der Vergangenheit gegraben, sodass die Fälle in den Hintergrund rücken. Viel mehr noch: Immer öfter sind die Hauptfiguren selbst die Fälle. Das ist eine andere Ausrichtung als noch in früheren Folgen – und etwas, das man mögen muss. Während Folge 1 sich auf Mary konzentriert, geht es in Folge 3 um Sherlock und seine Familie. Folge 2 folgt am ehesten noch der gewohnten sherlock’schen Erzählweise, in der ein  Bösewicht im Mittelpunkt steht, auch wenn dieser Fall schon von Eunus – und auch Mary – manpuliert wurde. Das erfährt der Zuschauer freilich erst in Folge 3. Er ist damit Zeuge eines großen Verwirrspiels, dessen Komplexität sich erst am Ende von besagter dritter Folge erschließt. Sherlock verabschiedet sich in dieser Staffel davon, eine klassische Detektivserie zu sein und verwandelt sich meiner Meinung nach zunehmend eine spannende Krimi-Dramaserie.

Fazit

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber für mich fühlte sich das Staffelfinale stark nach einem Serienfinale an. Auch wenn Benedict Cumberbatch bereits für Staffel 5 unterschrieben hat – Steven Moffat und Mark Gatiss lassen die Zukunft der Serie nach wie vor offen und es gibt weder einen konkreten Dreh- oder Erscheinungstermin. Nach den gemischten Reaktionen auf Staffel 4 werden sich alle Beteiligten wahrscheinlich sehr genau überlegen, ob Cumberbatch und Freeman erneut in der Baker Street 221B tätig werden. Ich persönlich mochte vor allem die zweite Folge der vierten Staffel, wahrscheinlich weil sie sich so sehr nach den früheren Staffeln anfühlte. Folge 1 hingegen hat mich fast durchweg gelangweilt. In Folge 3 schließt die Staffel noch einmal mit einem interessanten Kniff ab, wenngleich die Story deutliche Logikschwächen hat. Die Geschichte rund um Eunus Holmes weiß dennoch zu überzeugen und versöhnte mich ein wenig mit dieser Staffel, einfach weil sie eine neue, interessante Figur ins Zentrum stellte. Insgesamt empfand ich diese Staffel dennoch schwächer als Staffel 1 bis 3, wenn auch deutlich stärker als das Weihnachtsspecial 2017. Ein bisschen mehr Sherlock & Watson-Action und etwas weniger private Probleme aller Beteiligten hätten mein Urteil noch positiver ausfallen lassen. Aber wer weiß – vielleicht erwartet uns ja wirklich irgendwann noch eine fünfte Staffel. Sollte das vor 2019 der Fall sein, würde ich mich allerdings sehr wundern.

Weiterempfehlung: Die Serienversion des Klassikers von Arthur Conan Doyle transportiert die Geschichte seines Meisterdetektivs Sherlock Holmes ins modernde London. Sich mal mehr, mal weniger stark an der Vorlage orientierend, erzählen die Macher auch in Staffel 4 drei spannende Fälle, die sich allerdings mehr der Hintergrundgeschichte einzelner Figuren widmen als das in früheren Staffeln der Fall war. Es ist daher empfehlenswert, Staffel 1 bis 3 geschaut zu haben, bevor Staffel 4 auf den Bildschirm wandert.

Habt Ihr die neueste Staffel Sherlock bereits gesehen? Wie hat sie Euch gefallen? Und findet Ihr auch, dass die neuen Folgen eine andere Ausrichtung haben als noch diejenigen in Staffel 1 bis 3?

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Media Monday #317

Irgendwie kommen mir die Wochenenden von Woche zu Woche kürzer vor. Geht Euch das auch so? Kaum hat man den ganzen Haushaltsquatsch erledigt, ein paar Blogartikel vorbereitet und zwei Tage lang morgens ein bisschen länger geschlafen, ist auch schon wieder Sonntagabend. Mir gefällt diese Entwicklung nicht. Zum Glück habe ich nächste Woche Montag frei, sodass ich mich nur noch irgendwie durch diese Woche mogeln muss, bevor mir ein Hochzeitswochenende (nicht meine! 😉 ) im schönsten Bundesland der Welt bevorsteht. ♥ Aber wie immer sorgt zumindest Wulf dafür, dass mir der Sonntagabend noch eine kleine Dosis gute Laune beschert – mit dem neuen Media Monday. Kommt gut rein in die neue Woche!

1. Serien mit „Bösewichtern“ als Protagonisten (bspw. Hannibal, Dexter, …) können gut sein, müssen es aber auch nicht. The Sopranos waren super, Breaking Bad eher eine Enttäuschung…

2. Der Mückenstich an meinem rechten Fuß hat wirklich bahnbrechende Effekte, denn wie kann so ein kleines Ding nur so sehr jucken?

3. Ich habe ja schon ein ziemliches Faible für die verhängnisvolle Kombination „Serie“ + „Chips“.

4. Die vierte Staffel Sherlock könne ja nicht gut werden, dachte ich so, doch nachdem mir die erste Folge noch nicht so richtig gefiel, hatte ich Samstag mit Folge 2 schon deutlich mehr Spaß. Mal sehen, was mich heute Abend in der finalen Episode erwartet.

5. Dem Spiel ____ wollte ich ja schon immer eine Chance geben, allein ____ . Nope.

6. Grundsätzlich kann man sagen, dass ich in punkto Serien Produktionen von HBO, FOX und Abc präferiere, schließlich sind diese für eine Vielzahl meiner Lieblingsserien verantwortlich.

7. Zuletzt habe ich dieses Wochenende vier Blogbeiträge vorbereitet und das war in weiser Voraussicht, weil ich nächstes Wochenende ausnahmsweise keine Zeit für diesen kleinen Blog haben werde (s. o.).

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Media Monday #312

Na, habt ihr es gemerkt? Ich war die letzten Tage ziemlich blogabstinent. Von Freitagabend bis heute Vormittag habe ich ein langes Wochenende bei meiner Familie verbracht und den Laptop einfach zu Hause gelassen. Schön war’s, auch wenn mir das Schreiben doch etwas gefehlt hat am Wochenende. So weit ist es schon gekommen mit mir! Darum hole ich nun lieber schnell den aktuellen Media Monday nach!

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-Computer-Spiel, dann habe ich darauf einfach keine Antwort parat.

2. Kurt Sutter hat mit Sons of Anarchy eine der besten Serien aller Zeiten geschaffen, schließlich bin ich jetzt, ganz kurz vor dem Serienfinale, einfach unfassbar traurig, dass ich Charming sehr bald verlassen muss. Die Reise mit den bösen Jungs hat einfach so viel Spaß gemacht wie schon lange keine mehr.

3. Leider enttäuschend, was die Verantwortlichen der ARD mit der Ausstrahlung der vierten Staffel Sherlock angestellt haben, denn sonntags um 21.45 Uhr ist mir schlicht zu spät. Ich hätte gerne live geguckt, sah mich aber ob dieser Uhrzeit dazu gezwungen, die Folgen aufzunehmen. Die werde ich mir im Laufe dieser Woche endlich mal zu Gemüte führen.

4. Mein Klassentreffen am vergangenen Wochenende ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich leider nur ein knappes Drittel meines Abijahrgangs dabei wiedersehen konnte.

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Hawaii besuchen, immerhin wurde dort Lost gedreht. Seit der zweiten Staffel Sons of Anarchy möchte ich übrigens auch unbedingt mal nach Irland. Ist doch super, wenn Serien direkt neue Reiseziele mitliefern!

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer an Bud Spencer und Terence Hill, die ich furchtbar finde, die aber zugegebenermaßen Kult sind und viele Fans haben.

7. Zuletzt habe ich über vier Stunden in drei verschiedenen Zügen der Deutschen Bahn verbracht und das war entspannt, weil alle Züge pünktlich waren und selbst neun Minuten (!) Umsteigezeit in Hamburg locker für den Bahnsteigwechsel gereicht haben. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

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Media Monday #310

Ist es nicht schön, wenn die Woche mit einem Feiertag beginnt? Ich finde, wir sollten das zur Regel und nicht zur Ausnahme machen. Dass der Dienstag sich dann nach Montag anfühlen würde, tut nichts zur Sache, also kommt mir nicht mit Logik… 😉 Wulf würde das bestimmt auch begrüßen, hätten wir dann doch alle noch mehr Muße als eh schon, um uns um den Media Monday zu kümmern. Hier also nun meine entspannten, wenn auch leicht verschnupften (Oh Gräserpollen, wenn ich Euch erwische!) Antworten. Kommt gut in die neue Woche!

1. Das Pfingstwochenende wartet(e) überraschenderweise mit einem Serienhighlight im öffentlich-rechtlichen (!) Fernsehen auf: Das Erste zeigt(e) Pfingstsonntag, Pfingstmontag und kommenden Sonntag die vierte (und kontrovers diskutierte) Staffel Sherlock.

2. Neulich habe ich gehört, wie jemand auf der Straße vor unserem Schlafzimmer nachts um 1 Uhr lautstarken Gesang anstimmte. Fand ich jetzt nicht so toll.

3. In jede neue und gehypte Serie sofort hineinzuschauen, ist mir persönlich ja viel zu anstrengend. Ich warte lieber erstmal ab, ob die Serie wirklich das hält, was sie verspricht und in die Verlängerung geht. Nichts finde ich inzwischen ärgerlicher, als meine Zeit mit einer Geschichte zu verschwenden, die nach einer Staffel ohne richtiges Ende im Serienfriedhof verschwindet.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist, war Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich mein Favorit.

5. Katey Sagal hätte ich in Sons of Anarchy kaum wiedererkannt, schließlich hat sie sich seit ihren Zeiten als Peggy Bundy in Eine schrecklich nette Familie optisch durchaus zu ihrem Vorteil verändert.

6. Das Talent von Hiro aus Heroes hätte ich ja auch gerne! Wie cool wäre es bitte, durch die Zeit reisen zu können?

7. Zuletzt habe ich am Samstag mein erstes Liveinterview im Radio gegeben und das war in der Sendung Trackback bei Radio Fritz, weil der verrückte bullion mich dort für die Rubrik „Blogger Privat“ nominiert hatte. Details dazu lest ihr morgen an dieser Stelle. Wer schon vorab neugierig ist, kommt hier direkt zum Podcast.

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Media Monday #292

Das Wochenende war mal wieder kurz, aber mit gutem Essen, Kino und Tanzkurs dennoch sehr schön. Kann jemand von Euch, vorzugsweise die Damen, die Figur „American Spins“ im Jive tanzen? Falls ja würde mich interessieren, ob Euch dabei auch so schlecht wird wie mir. Diese ganzen Drehungen… 😉

Na gut, aber das nur am Rande. Jetzt ist sie definitiv da, die neue Woche – natürlich nur echt mit dem aktuellen Media Monday!

Media Monday #292

1. Die Oscar-Nominierungen fielen für La La Land sehr üppig aus. Da ich die anderen nominierten Filme nicht gesehen habe, kann ich nicht beurteilen, ob diese eventuell besser sind und die Auszeichnungen ebenfalls verdient hätten. Mir hat La La Land jedenfalls Spaß gemacht.

2. Sehr gespannt bin ich ja schon auf die vierte Staffel Sherlock, den zweiten Teil der ersten Staffel Designated Survivor sowie auf die mir noch fehlenden Staffeln Sons of Anarchy (drei bis sieben).

3. Gemessen an dem Budget von allen öffentlich-rechtlichen Sendern (auch bekannt als GEZ) muss ich ja sagen dass sie deutlich mehr qualitativ hochwertige Serien einkaufen und diese auch nicht auf Spartensendern (Stichwort: ZDFneo) verstecken sollten. Dafür könnte man zum Beispiel diese ganzen sinnlosen Wintersportübertragungen streichen.

4. So mancher Blog ist absolut fesselnde Lektüre, denn so viele von Euch schreiben einfach tolle Texte! 🙂

5. Ohne Netflix würde ich mein Heimkino nur halb so sehr genießen, immerhin ist das inzwischen meine bevorzugte Seriensucht-Quelle.

6. Das Serienende von Six Feet Under ist in meinen Augen sogar besser als alle sagen. Und alle sagen, dass es wirklich großartig ist. Wie großartig – das muss man einfach selbst gesehen haben.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende sehr viele Kommentare beantwortet und das war hier auf dem Blog, weil Ihr sowohl zur Berufswahlqual als auch zu den Serienfan-Typen viel zu sagen hattet. Schön! 🙂

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Media Monday #209

Ha, ich wollte ja die letzten Wochen schon immer mal zu den Ersten gehören und habe es nie geschafft. Jetzt aber! Bevor es gleich noch ein allerletztes Mal auf die Kieler Woche geht (das wird dann mein vierter Besuch dieses Jahr – das sind vier mehr als in den letzten Jahren zusammen gerechnet…), wo ich mir mit Freundinnen das große Abschlussfeuerwerk anschauen werde, beantworte ich zum Wochenausklang noch schnell die neuen Fragen vom lieben Wulf. Ab geht die Post!

Media Monday #209

1. Auffälligstes/ärgerlichstes Product-Placement der letzten Zeit wurde – so mein Eindruck – in der Tat von Microsoft betrieben. Wenn man darauf achtet, gibt es zig US-Serien, in denen die Protagonisten auf einem Kachelbildschirm (aka Windows 8) herumdrücken. 

2. Ich wiederhole mich, aber The Vampire Diaries wurde ja im Laufe der Jahre immer abgedrehter, schließlich ist dort inzwischen so gut wie jeder schon mindestens einmal gestorben und als irgendein übernatürliches Wesen zurückgekehrt, nur um dann erneut zu sterben und trotzdem nicht richtig tot zu sein. Alle bis auf Matt natürlich. Einer muss ja auch weiterhin die Tische im Mystic Grill abräumen. 😀

3. Man hat mich ja schon oft an das Kochen heranzuführen versucht, aber es macht mir einfach keinen Spaß und ich kann es auch nicht sonderlich gut. Darum lasse ich das lieber meine bessere Hälfte machen. Gelernt ist halt gelernt…

4. Olivia Dunham aus Fringe ist für mich DIE Verkörperung einer Heldin/eines Helden, denn die Frau ist einfach tough, dabei aber nie gefühlskalt.

5. Die BBC scheint mir derzeit die besten/lohnenswertesten Serien zu produzieren, weil sie in den letzten Jahren sowohl mit Sherlock als auch dem Doctor Who-Revival oder Downton Abbey den richtigen Riecher bewiesen hat. BBC Kanada haben wir dazu noch die großartige Serie Orphan Black zu verdanken.

6. Open Air Kinos habe ich noch nie besucht, stelle mir das an einem lauschigen Sommerabend aber doch sehr stimmungsvoll vor.

7. Zuletzt habe ich heute Nachmittag mit dem auserwählten Exemplar Mann ein Eis gegessen und das war während seiner zweistündigen Teildienstpause, weil das Wetter einfach viel zu schön war, um im Pausenraum auf der Arbeit zu versauern.

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Media Monday #200

Lieber Wulf,

nun ist es also so weit und der große Tag ist da. Seit letztem Sommer bin ich regelmäßige Teilnehmerin des Media Monday und erfreue mich jeden Montag wieder an deinen Fragen. Oftmals geben diese den Anstoß für ausgiebige Diskussionen mit meinen lieben Lesern und Mit-Bloggern, was mir immer große Freude bereitet. Also – weiter so und auf die nächsten hundert (oder zweihundert!)!

Media Monday #200

1. Ungeachtet ihrer/seiner anderen Rollen wird Benedict Cumberbatch für mich immer Sherlock Holmes sein, denn diesen spielt er wirklich famos.

2. Von Matthew Fox hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl er in der Serie Lost eine so zentrale Figur spielt (Jack Shepherd). Da ich die Serie gerade rewatche, fällt mir immer wieder auf, wie wenige der dortigen (Haupt-)Darsteller man in aktuellen Serien sieht. Schade.

3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte, mir die letzten acht Folgen Breaking Bad anzuschauen, weil es immer etwas Besseres für mich zu sehen gab. Da ich mich nun letzte Woche aber bei Netflix angemeldet habe, werde ich die Serie nun doch in nächster Zeit beenden. Aber erst, wenn ich die vierte Staffel Pretty Little Liars durch habe!

4. Am besten am Media Monday gefällt mir, dass sich aus den doch recht vielfältigen Antworten auf dieselben Fragen oft interessante Diskussionen ergeben.

5. Wohingegen beim Media Monday eigentlich gar nichts dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte.

6. Die Antworten von bullion oder Wortman lese ich meist zuerst, weil ich mit beiden gerne regen Austausch zu verschiedensten Themen betreibe.

7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte:  Auch wenn ich den Media Monday manchmal erst am Dienstag beantworte, so erfreut mich das nette Frage-Antwort-Spielchen doch jede Woche aufs Neue. Danke! 🙂

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Media Monday #193

Hallo Welt! Hier ein kleiner Zwischenruf aus dem Urlaub. Heimgekehrt sind wir bereits, aber diese Woche gönnen wir uns noch ein paar entspannte Tage, auch wenn ich leider schon wieder ein bisschen arbeiten muss. Aber wirklich nur ein bisschen. 🙂

Media Monday #193

1. Wenn einer eine Reise tut: Abenteuerfilme, in deren Verlauf der Protagonist die halbe Welt bereist, haben hoffentlich außer einer schönen Kulisse auch eine gute Story zu bieten, denn ansonsten ist der Film leider nur eine Aneinanderreihung sehenswerter Orte.

2. Mystery schön und gut, aber Pretty Little Liars übertreibt es mit der Geheimniskrämerei und den Rätseln dermaßen, dass ich mich manchmal frage, wie die Autoren das noch alles auflösen wollen. Paradoxerweise fesselt mich die Serie trotz der offensichtlichen Schwächen. Und nein, es ist mir nicht peinlich, das zuzugeben. Na gut, schon. Ein klitzekleines bisschen.

3. Die wohl ungewöhnlichste, einfallsreichste und einzigartigste Serienepisode kann ich gar nicht nennen – da gibt es viele. Mehrere Serien haben tolle Folgen, die ich mir immer wieder gerne anschaue. Dazu gehören u.a. die Folgen „Pine Barrens“ (The Sopranos 3×11), „The Constant“ (Lost 4×05) sowie „Brown Betty“ (Fringe 2×20).

4. Adaptionen haben ja gemeinhin nicht den besten Ruf, doch im Falle von der britischen Serie Sherlock gefällt mir die Neuinterpretation noch weit besser als die Vorlage, denn Benedict Cumberbatch und Martin Freeman sind allein ja schon toll, aber zusammen einfach unschlagbar unterhaltsam.

5. Fadenscheinigstes Plot Device – auch MacGuffin genannt – ähm…nee…fällt mir nichts ein gerade.

6. Viele Filme und Serien aus den 1990ern sind als Film/Serie/Buch ist erschreckend schlecht gealtert, denn sowohl Special Effects als auch Mode und Elektrogeräte haben sich in den letzten 20 Jahren so rapide weiterentwickelt, dass es manchmal einfach ungewollt komisch ist, wenn der Protagonist ein aus heutiger Sicht überdimensionales Handy zückt oder die Hauptdarstellerin bauchfrei trägt. Der Lauf der Zeit ist einfach unerbittlich…

7. Zuletzt gesehen habe ich gestern Abend drei Folgen der zweiten Staffel Lost und das war ausnahmsweise zusammen mit dem auserwählten Exemplar Mann, weil wir beide noch Urlaub haben und er sonst am Sonntagabend ja immer arbeiten muss. Dafür habe ich dann auch gerne mal auf die Gilmore Girls verzichtet. 😉

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Media Monday #172

Das Leben ist schön.

Hatte ich schon gesagt, dass das Leben schön ist? Das Leben ist schön. 🙂

Alles ist schön. Sogar Montage. Ganz besonders Montage. Ich liebe Montage. Nicht nur, aber unter anderem natürlich auch wegen des Media Mondays.

Und weil der gestrige Montag so unfassbar schön war, habe ich es natürlich nicht geschafft, diesen Artikel zu veröffentlichen. Aber mein Lebensmotto war ja eh von jeher: Besser spät als nie!

Media Monday #172

1. Einer der genialsten Kriminalfälle, der mir spontan einfällt, wird in der dritten Folge der zweiten Staffel Sherlock gezeigt. Ich sage nur: Moriarty!

2. Betty Draper hatte wirklich ein bahnbrechendes Kostüm in allen Staffeln Mad Men, denn sie sah sogar noch gut aus, als sie plötzlich den Fat Suit getragen hat. Die 60er hatten echt Stil.

3. Jeder Film, der sich Horrorfilm nennt, hat die Bezeichnung Horrorfilm wirklich verdient, denn ich finde einfach alles supergruselig.

4. Wohingegen die erste Staffel The Following aus ganz anderen Gründen zum Fürchten war, weil die dramaturgisch einfach unter aller Kanone war.

5. Auf die Fortsetzung von Twin Peaks 2016 bin ich schon wahnsinnig gespannt, denn das war ja wohl die Krachernachricht der letzten Woche. „That gum you like is going to come back in style!“ sage ich da nur. Sensationell!

6. Grey’s Anatomy ist eine dieser typischen Serien, die man sich nach einem anstrengenden Tag wunderbar zur Entspannung anschauen kann. Eine echte Wohlfühlserie eben.

7. Zuletzt gesehen habe ich zwei Folgen Gilmore Girls und das war  Sonntagabend im TV, weil ich immer noch auf die nächste Staffel Doctor Who warte, die ich schon vor Ewigkeiten vorgemerkt, aber immer noch nicht erhalten habe. Bäh.

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Media Monday #166

Tadadada – Montag! Media Monday-Tag! 🙂

Media Monday #166

1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe, ist vermutlich Hollywoods Lieblingsschönling Ryan Gosling. Sorry, aber der interessiert mich nicht die Bohne.

2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf Good Will Hunting, meinen Lieblingsfilm.

3. Mark Gatiss bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr aufgrund seiner Produktionstätigkeiten für zwei Serien, die ich sehr verehre: Sherlock und Doctor Who.

4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf keinen einzigen Film, weil ich schon den Gedanken an eine Filmpremiere stinklangweilig finde. Bei Serien sähe das schon anders aus… 😉

5. Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz wollte ich zu gerne lesen, jedoch  haben mich bereits die ersten Seiten so abgeschreckt, dass das Werk seitdem in meinem Regal verstaubt.

6. Die Serie Suits ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich bietet sie viel mehr als nur Situationskomik. Liebe, Identitätskrisen, Kämpfe unter Kollegen, gut aussehende Männer in Anzügen und schmissige Filmzitate machen aus dieser Serie so viel mehr als eine schnöde Sitcom (…und wenn ich nochmal irgendwo lesen muss, dass Suits als solche bezeichnet wird, kann sich der Verfasser aber auf etwas gefasst machen!).

7. Zuletzt gelesen habe ich in der letzten Woche überhaupt nichts und das war absolut nicht meinem Bildungsabschluss entsprechend, weil Germanisten das doch eigentlich ständig tun sollten. Sorry, aber ich war abends lieber mit David Tennant aka dem Doctor unterwegs (Review folgt!).