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Media Monday #312

Na, habt ihr es gemerkt? Ich war die letzten Tage ziemlich blogabstinent. Von Freitagabend bis heute Vormittag habe ich ein langes Wochenende bei meiner Familie verbracht und den Laptop einfach zu Hause gelassen. Schön war’s, auch wenn mir das Schreiben doch etwas gefehlt hat am Wochenende. So weit ist es schon gekommen mit mir! Darum hole ich nun lieber schnell den aktuellen Media Monday nach!

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-Computer-Spiel, dann habe ich darauf einfach keine Antwort parat.

2. Kurt Sutter hat mit Sons of Anarchy eine der besten Serien aller Zeiten geschaffen, schließlich bin ich jetzt, ganz kurz vor dem Serienfinale, einfach unfassbar traurig, dass ich Charming sehr bald verlassen muss. Die Reise mit den bösen Jungs hat einfach so viel Spaß gemacht wie schon lange keine mehr.

3. Leider enttäuschend, was die Verantwortlichen der ARD mit der Ausstrahlung der vierten Staffel Sherlock angestellt haben, denn sonntags um 21.45 Uhr ist mir schlicht zu spät. Ich hätte gerne live geguckt, sah mich aber ob dieser Uhrzeit dazu gezwungen, die Folgen aufzunehmen. Die werde ich mir im Laufe dieser Woche endlich mal zu Gemüte führen.

4. Mein Klassentreffen am vergangenen Wochenende ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich leider nur ein knappes Drittel meines Abijahrgangs dabei wiedersehen konnte.

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Hawaii besuchen, immerhin wurde dort Lost gedreht. Seit der zweiten Staffel Sons of Anarchy möchte ich übrigens auch unbedingt mal nach Irland. Ist doch super, wenn Serien direkt neue Reiseziele mitliefern!

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer an Bud Spencer und Terence Hill, die ich furchtbar finde, die aber zugegebenermaßen Kult sind und viele Fans haben.

7. Zuletzt habe ich über vier Stunden in drei verschiedenen Zügen der Deutschen Bahn verbracht und das war entspannt, weil alle Züge pünktlich waren und selbst neun Minuten (!) Umsteigezeit in Hamburg locker für den Bahnsteigwechsel gereicht haben. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

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Media Monday #310

Ist es nicht schön, wenn die Woche mit einem Feiertag beginnt? Ich finde, wir sollten das zur Regel und nicht zur Ausnahme machen. Dass der Dienstag sich dann nach Montag anfühlen würde, tut nichts zur Sache, also kommt mir nicht mit Logik… 😉 Wulf würde das bestimmt auch begrüßen, hätten wir dann doch alle noch mehr Muße als eh schon, um uns um den Media Monday zu kümmern. Hier also nun meine entspannten, wenn auch leicht verschnupften (Oh Gräserpollen, wenn ich Euch erwische!) Antworten. Kommt gut in die neue Woche!

1. Das Pfingstwochenende wartet(e) überraschenderweise mit einem Serienhighlight im öffentlich-rechtlichen (!) Fernsehen auf: Das Erste zeigt(e) Pfingstsonntag, Pfingstmontag und kommenden Sonntag die vierte (und kontrovers diskutierte) Staffel Sherlock.

2. Neulich habe ich gehört, wie jemand auf der Straße vor unserem Schlafzimmer nachts um 1 Uhr lautstarken Gesang anstimmte. Fand ich jetzt nicht so toll.

3. In jede neue und gehypte Serie sofort hineinzuschauen, ist mir persönlich ja viel zu anstrengend. Ich warte lieber erstmal ab, ob die Serie wirklich das hält, was sie verspricht und in die Verlängerung geht. Nichts finde ich inzwischen ärgerlicher, als meine Zeit mit einer Geschichte zu verschwenden, die nach einer Staffel ohne richtiges Ende im Serienfriedhof verschwindet.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist, war Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich mein Favorit.

5. Katey Sagal hätte ich in Sons of Anarchy kaum wiedererkannt, schließlich hat sie sich seit ihren Zeiten als Peggy Bundy in Eine schrecklich nette Familie optisch durchaus zu ihrem Vorteil verändert.

6. Das Talent von Hiro aus Heroes hätte ich ja auch gerne! Wie cool wäre es bitte, durch die Zeit reisen zu können?

7. Zuletzt habe ich am Samstag mein erstes Liveinterview im Radio gegeben und das war in der Sendung Trackback bei Radio Fritz, weil der verrückte bullion mich dort für die Rubrik „Blogger Privat“ nominiert hatte. Details dazu lest ihr morgen an dieser Stelle. Wer schon vorab neugierig ist, kommt hier direkt zum Podcast.

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Media Monday #292

Das Wochenende war mal wieder kurz, aber mit gutem Essen, Kino und Tanzkurs dennoch sehr schön. Kann jemand von Euch, vorzugsweise die Damen, die Figur „American Spins“ im Jive tanzen? Falls ja würde mich interessieren, ob Euch dabei auch so schlecht wird wie mir. Diese ganzen Drehungen… 😉

Na gut, aber das nur am Rande. Jetzt ist sie definitiv da, die neue Woche – natürlich nur echt mit dem aktuellen Media Monday!

Media Monday #292

1. Die Oscar-Nominierungen fielen für La La Land sehr üppig aus. Da ich die anderen nominierten Filme nicht gesehen habe, kann ich nicht beurteilen, ob diese eventuell besser sind und die Auszeichnungen ebenfalls verdient hätten. Mir hat La La Land jedenfalls Spaß gemacht.

2. Sehr gespannt bin ich ja schon auf die vierte Staffel Sherlock, den zweiten Teil der ersten Staffel Designated Survivor sowie auf die mir noch fehlenden Staffeln Sons of Anarchy (drei bis sieben).

3. Gemessen an dem Budget von allen öffentlich-rechtlichen Sendern (auch bekannt als GEZ) muss ich ja sagen dass sie deutlich mehr qualitativ hochwertige Serien einkaufen und diese auch nicht auf Spartensendern (Stichwort: ZDFneo) verstecken sollten. Dafür könnte man zum Beispiel diese ganzen sinnlosen Wintersportübertragungen streichen.

4. So mancher Blog ist absolut fesselnde Lektüre, denn so viele von Euch schreiben einfach tolle Texte! 🙂

5. Ohne Netflix würde ich mein Heimkino nur halb so sehr genießen, immerhin ist das inzwischen meine bevorzugte Seriensucht-Quelle.

6. Das Serienende von Six Feet Under ist in meinen Augen sogar besser als alle sagen. Und alle sagen, dass es wirklich großartig ist. Wie großartig – das muss man einfach selbst gesehen haben.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende sehr viele Kommentare beantwortet und das war hier auf dem Blog, weil Ihr sowohl zur Berufswahlqual als auch zu den Serienfan-Typen viel zu sagen hattet. Schön! 🙂

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Media Monday #209

Ha, ich wollte ja die letzten Wochen schon immer mal zu den Ersten gehören und habe es nie geschafft. Jetzt aber! Bevor es gleich noch ein allerletztes Mal auf die Kieler Woche geht (das wird dann mein vierter Besuch dieses Jahr – das sind vier mehr als in den letzten Jahren zusammen gerechnet…), wo ich mir mit Freundinnen das große Abschlussfeuerwerk anschauen werde, beantworte ich zum Wochenausklang noch schnell die neuen Fragen vom lieben Wulf. Ab geht die Post!

Media Monday #209

1. Auffälligstes/ärgerlichstes Product-Placement der letzten Zeit wurde – so mein Eindruck – in der Tat von Microsoft betrieben. Wenn man darauf achtet, gibt es zig US-Serien, in denen die Protagonisten auf einem Kachelbildschirm (aka Windows 8) herumdrücken. 

2. Ich wiederhole mich, aber The Vampire Diaries wurde ja im Laufe der Jahre immer abgedrehter, schließlich ist dort inzwischen so gut wie jeder schon mindestens einmal gestorben und als irgendein übernatürliches Wesen zurückgekehrt, nur um dann erneut zu sterben und trotzdem nicht richtig tot zu sein. Alle bis auf Matt natürlich. Einer muss ja auch weiterhin die Tische im Mystic Grill abräumen. 😀

3. Man hat mich ja schon oft an das Kochen heranzuführen versucht, aber es macht mir einfach keinen Spaß und ich kann es auch nicht sonderlich gut. Darum lasse ich das lieber meine bessere Hälfte machen. Gelernt ist halt gelernt…

4. Olivia Dunham aus Fringe ist für mich DIE Verkörperung einer Heldin/eines Helden, denn die Frau ist einfach tough, dabei aber nie gefühlskalt.

5. Die BBC scheint mir derzeit die besten/lohnenswertesten Serien zu produzieren, weil sie in den letzten Jahren sowohl mit Sherlock als auch dem Doctor Who-Revival oder Downton Abbey den richtigen Riecher bewiesen hat. BBC Kanada haben wir dazu noch die großartige Serie Orphan Black zu verdanken.

6. Open Air Kinos habe ich noch nie besucht, stelle mir das an einem lauschigen Sommerabend aber doch sehr stimmungsvoll vor.

7. Zuletzt habe ich heute Nachmittag mit dem auserwählten Exemplar Mann ein Eis gegessen und das war während seiner zweistündigen Teildienstpause, weil das Wetter einfach viel zu schön war, um im Pausenraum auf der Arbeit zu versauern.

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Media Monday #200

Lieber Wulf,

nun ist es also so weit und der große Tag ist da. Seit letztem Sommer bin ich regelmäßige Teilnehmerin des Media Monday und erfreue mich jeden Montag wieder an deinen Fragen. Oftmals geben diese den Anstoß für ausgiebige Diskussionen mit meinen lieben Lesern und Mit-Bloggern, was mir immer große Freude bereitet. Also – weiter so und auf die nächsten hundert (oder zweihundert!)!

Media Monday #200

1. Ungeachtet ihrer/seiner anderen Rollen wird Benedict Cumberbatch für mich immer Sherlock Holmes sein, denn diesen spielt er wirklich famos.

2. Von Matthew Fox hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl er in der Serie Lost eine so zentrale Figur spielt (Jack Shepherd). Da ich die Serie gerade rewatche, fällt mir immer wieder auf, wie wenige der dortigen (Haupt-)Darsteller man in aktuellen Serien sieht. Schade.

3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte, mir die letzten acht Folgen Breaking Bad anzuschauen, weil es immer etwas Besseres für mich zu sehen gab. Da ich mich nun letzte Woche aber bei Netflix angemeldet habe, werde ich die Serie nun doch in nächster Zeit beenden. Aber erst, wenn ich die vierte Staffel Pretty Little Liars durch habe!

4. Am besten am Media Monday gefällt mir, dass sich aus den doch recht vielfältigen Antworten auf dieselben Fragen oft interessante Diskussionen ergeben.

5. Wohingegen beim Media Monday eigentlich gar nichts dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte.

6. Die Antworten von bullion oder Wortman lese ich meist zuerst, weil ich mit beiden gerne regen Austausch zu verschiedensten Themen betreibe.

7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte:  Auch wenn ich den Media Monday manchmal erst am Dienstag beantworte, so erfreut mich das nette Frage-Antwort-Spielchen doch jede Woche aufs Neue. Danke! 🙂

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Media Monday #193

Hallo Welt! Hier ein kleiner Zwischenruf aus dem Urlaub. Heimgekehrt sind wir bereits, aber diese Woche gönnen wir uns noch ein paar entspannte Tage, auch wenn ich leider schon wieder ein bisschen arbeiten muss. Aber wirklich nur ein bisschen. 🙂

Media Monday #193

1. Wenn einer eine Reise tut: Abenteuerfilme, in deren Verlauf der Protagonist die halbe Welt bereist, haben hoffentlich außer einer schönen Kulisse auch eine gute Story zu bieten, denn ansonsten ist der Film leider nur eine Aneinanderreihung sehenswerter Orte.

2. Mystery schön und gut, aber Pretty Little Liars übertreibt es mit der Geheimniskrämerei und den Rätseln dermaßen, dass ich mich manchmal frage, wie die Autoren das noch alles auflösen wollen. Paradoxerweise fesselt mich die Serie trotz der offensichtlichen Schwächen. Und nein, es ist mir nicht peinlich, das zuzugeben. Na gut, schon. Ein klitzekleines bisschen.

3. Die wohl ungewöhnlichste, einfallsreichste und einzigartigste Serienepisode kann ich gar nicht nennen – da gibt es viele. Mehrere Serien haben tolle Folgen, die ich mir immer wieder gerne anschaue. Dazu gehören u.a. die Folgen „Pine Barrens“ (The Sopranos 3×11), „The Constant“ (Lost 4×05) sowie „Brown Betty“ (Fringe 2×20).

4. Adaptionen haben ja gemeinhin nicht den besten Ruf, doch im Falle von der britischen Serie Sherlock gefällt mir die Neuinterpretation noch weit besser als die Vorlage, denn Benedict Cumberbatch und Martin Freeman sind allein ja schon toll, aber zusammen einfach unschlagbar unterhaltsam.

5. Fadenscheinigstes Plot Device – auch MacGuffin genannt – ähm…nee…fällt mir nichts ein gerade.

6. Viele Filme und Serien aus den 1990ern sind als Film/Serie/Buch ist erschreckend schlecht gealtert, denn sowohl Special Effects als auch Mode und Elektrogeräte haben sich in den letzten 20 Jahren so rapide weiterentwickelt, dass es manchmal einfach ungewollt komisch ist, wenn der Protagonist ein aus heutiger Sicht überdimensionales Handy zückt oder die Hauptdarstellerin bauchfrei trägt. Der Lauf der Zeit ist einfach unerbittlich…

7. Zuletzt gesehen habe ich gestern Abend drei Folgen der zweiten Staffel Lost und das war ausnahmsweise zusammen mit dem auserwählten Exemplar Mann, weil wir beide noch Urlaub haben und er sonst am Sonntagabend ja immer arbeiten muss. Dafür habe ich dann auch gerne mal auf die Gilmore Girls verzichtet. 😉

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Media Monday #172

Das Leben ist schön.

Hatte ich schon gesagt, dass das Leben schön ist? Das Leben ist schön. 🙂

Alles ist schön. Sogar Montage. Ganz besonders Montage. Ich liebe Montage. Nicht nur, aber unter anderem natürlich auch wegen des Media Mondays.

Und weil der gestrige Montag so unfassbar schön war, habe ich es natürlich nicht geschafft, diesen Artikel zu veröffentlichen. Aber mein Lebensmotto war ja eh von jeher: Besser spät als nie!

Media Monday #172

1. Einer der genialsten Kriminalfälle, der mir spontan einfällt, wird in der dritten Folge der zweiten Staffel Sherlock gezeigt. Ich sage nur: Moriarty!

2. Betty Draper hatte wirklich ein bahnbrechendes Kostüm in allen Staffeln Mad Men, denn sie sah sogar noch gut aus, als sie plötzlich den Fat Suit getragen hat. Die 60er hatten echt Stil.

3. Jeder Film, der sich Horrorfilm nennt, hat die Bezeichnung Horrorfilm wirklich verdient, denn ich finde einfach alles supergruselig.

4. Wohingegen die erste Staffel The Following aus ganz anderen Gründen zum Fürchten war, weil die dramaturgisch einfach unter aller Kanone war.

5. Auf die Fortsetzung von Twin Peaks 2016 bin ich schon wahnsinnig gespannt, denn das war ja wohl die Krachernachricht der letzten Woche. „That gum you like is going to come back in style!“ sage ich da nur. Sensationell!

6. Grey’s Anatomy ist eine dieser typischen Serien, die man sich nach einem anstrengenden Tag wunderbar zur Entspannung anschauen kann. Eine echte Wohlfühlserie eben.

7. Zuletzt gesehen habe ich zwei Folgen Gilmore Girls und das war  Sonntagabend im TV, weil ich immer noch auf die nächste Staffel Doctor Who warte, die ich schon vor Ewigkeiten vorgemerkt, aber immer noch nicht erhalten habe. Bäh.

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Media Monday #166

Tadadada – Montag! Media Monday-Tag! 🙂

Media Monday #166

1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe, ist vermutlich Hollywoods Lieblingsschönling Ryan Gosling. Sorry, aber der interessiert mich nicht die Bohne.

2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf Good Will Hunting, meinen Lieblingsfilm.

3. Mark Gatiss bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr aufgrund seiner Produktionstätigkeiten für zwei Serien, die ich sehr verehre: Sherlock und Doctor Who.

4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf keinen einzigen Film, weil ich schon den Gedanken an eine Filmpremiere stinklangweilig finde. Bei Serien sähe das schon anders aus… 😉

5. Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz wollte ich zu gerne lesen, jedoch  haben mich bereits die ersten Seiten so abgeschreckt, dass das Werk seitdem in meinem Regal verstaubt.

6. Die Serie Suits ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich bietet sie viel mehr als nur Situationskomik. Liebe, Identitätskrisen, Kämpfe unter Kollegen, gut aussehende Männer in Anzügen und schmissige Filmzitate machen aus dieser Serie so viel mehr als eine schnöde Sitcom (…und wenn ich nochmal irgendwo lesen muss, dass Suits als solche bezeichnet wird, kann sich der Verfasser aber auf etwas gefasst machen!).

7. Zuletzt gelesen habe ich in der letzten Woche überhaupt nichts und das war absolut nicht meinem Bildungsabschluss entsprechend, weil Germanisten das doch eigentlich ständig tun sollten. Sorry, aber ich war abends lieber mit David Tennant aka dem Doctor unterwegs (Review folgt!).

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Englische Wochen #2 (Sherlock und Downton Abbey)

Vor geraumer Zeit schrieb ich ja bereits im Beitrag Englische Wochen, wie wenig mich das Spiel mit dem Ball, den zwei Toren und den 22 Männern interessiert. Nein, es ist nicht besser geworden mit mir und dem Fußball, ich sage es gleich. Obwohl jetzt WM ist.

Manchmal frage ich mich, ob ich die Verrückte bin, weil ich nicht 24/7 über so spannende Spiele wie Honduras gegen die Elfenbeinküste philosophieren will. Ich will sie auch nicht sehen, nicht live (ich schlafe gerne nachts, danke!) und auch keine Zusammenfassung (höchstens in Nachrichtensendungen). Entziehen kann ich mich dem trotzdem nicht. Selbst im von mir hochgeschätzten und jeden Morgen wirklich nur selten konsumierten Morgenmagazin dreht sich alles nur noch um Fußball. Die Taktiktafel wird freudig alle paar Minuten von einem anderen Moderator beackert. Richtige Nachrichten scheint es nicht mehr zu geben. Irak? Pfft. Ukraine? Will auch keiner mehr hören. Syrien? Redet schon seit Monaten niemand mehr drüber. Dann doch lieber auch noch die wirklich unstrittigste gelbe Karte aus dem Top-Spiel Uruguay – Südkorea oder whatever zu Tode analysieren. Vor acht Uhr morgens und – noch wichtiger – vor meinem ersten Kaffee empfinde ich das schon als Zumutung. Da kann Gerald Asamoah oder sonst ein Experte noch so sympathisch in die Kamera lächeln. Wenn ich nicht aus Prinzip nicht mehr als nötig mit der GEZ kommunizieren würde, würde ich denen mal einen netten Brief schreiben und fragen, ob sie mir für die Dauer der WM den Rundfunkbeitrag erstatten. Davon kaufe ich mir dann entweder 5 kg Kaffee, um das Taktikgelaber im Morgenmagazin überstehen zu können („Echte oder falsche Neun?“ „Doppelsechs?“) oder zwei Serienstaffeln auf DVD, um nicht aus Versehen doch noch abends in ein Spiel zu zappen in nächster Zeit.

Aber ich komme vom Thema ab.

Eigentlich wollte ich gar nicht über Fußball schreiben, sondern über zwei englische TV-Serien, die ich mir in letzter Zeit angeschaut habe. Darum also englische Wochen. Himmelfahrt und Pfingsten war es ja endlich soweit und auch ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel: die dritte Staffel Sherlock (hier einen quietschigen Freudenschrei einfügen) hat ihren Weg ins deutsche Fernsehen gefunden! Sowas darfst du von meinen Gebühren kaufen, liebe ARD! Außerdem habe ich mir in den letzten Wochen die ersten drei Staffeln der britischen Historien-Adels-Serie Downton Abbey angeschaut und auch daran wahrlich meine Freude gehabt. Aber der Reihe nach. Zunächst der Mann aus der Baker Street mit dem unverkennbaren Mantel und der scharfen Auffassungsgabe.

Sherlock Holmes ist zurück! Ganze zwei Jahre sind seit seinem vermeintlichen Tod vergangen und – obwohl Sherlock es nicht fassen kann – ging Johns Leben auch ohne ihn weiter. Er arbeitet als Arzt und ist aus der Baker Street ausgezogen. Das hat seine Gründe, denn er hat nämlich eine Frau, Mary, kennengelernt und beide stehen kurz vor ihrer Hochzeit. In dieses gemächliche Dasein platzt der auferstandene Meisterdetektiv und natürlich dauert es nicht lange, bis beide wieder zusammen an Fällen arbeiten. In The Empty Hearse (3×01) verhindern sie in letzter Sekunde einen Bombenanschlag, in The Sign of Three (3×02) löst Sherlock während seiner Rede als Trauzeuge auf Johns und Marys Hochzeit einen Fall und in His Last Vow (3×03) schlagen beide sich mit einem Bösewicht herum, der die Schwäche jeder einzelnen Person herausfinden und diese schamlos zu seinen Gunsten ausnutzen kann.

Die dritte Staffel Sherlock ist die erste, die ich auf Deutsch gesehen habe und ich muss gestehen, dass es mich weniger gestört hat als erwartet. Ja, ich schaue mir bei Gelegenheit gerne noch einmal die unsynchronisierte Fassung an, aber auch so hatte ich drei unterhaltsame Abende mit Sherlock und John. Auch die doch recht umstrittene zweite Episode The Sign of Three hat mir gefallen ebenso wie der Cliffhanger am Ende der Staffel (Moriarty – WTF?!?). Störend ist allein die Aussicht, wahrscheinlich bis 2016 (!) auf Staffel 4 warten zu müssen. Och nee!

Zum Glück produzieren die Briten ja wenigstens noch einige andere TV-Serien, die sich zum Vertreib der Zeit bis zur nächsten Sherlock-Staffel hervorragend eignen. Eine solche ist Downton Abbey, in welcher die Geschichte der britischen Adelsfamilie Crawley und ihrer Dienstboten erzählt wird. Die Crawleys (Vater, Mutter und drei erwachsene Töchter) leben auf ihrem Familiensitz, Downton Abbey, irgendwo in Yorkshire zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Crawleys sind aber nur die eine Seite der Serie, denn nicht nur Freud und Leid der Adligen (fehlender Erbe/gefundener Erbe, unpassende/passende Ehemänner für die Töchter, Geldprobleme, Tod) werden in der Serie thematisiert. Mindestens genausoviel Raum nehmen die Geschichten rund um die Dienstboten ein. Diese schlagen sich ebenso mit Liebe, Leid und Unglück herum wie ihre Herren.

Diese ausgeglichene Erzählweise hat mir besonders gut an Downton Abbey gefallen. Sie zeigt nämlich v.a., wie unterschiedlich und gleichzeitig doch verwoben die Leben von Adligen und ihrem Personal in der damaligen Zeit waren und dass beide Seiten ähnliche Themen beschäftigen (Krieg, Liebe, Tod, Familie). So ist etwa der Butler Carson für die Crawley-Töchter ebenso eine Vaterfigur wie ihr eigener Vater und auch die Crawleys nehmen Anteil am Leben ihrer Dienstboten (z.B. nach der Inhaftierung von John Bates). Absolut großartig finde ich zudem Maggie Smith in ihrer Rolle als krittelnde und nicht auf den Mund gefallene Großmutter der Crawleytöchter, die für diese Darstellung auch bereits zweimal den Emmy gewonnen hat. Außerdem sind die Kulissen und die Kostüme der Serie phantastisch und vermitteln dem Zuschauer das Gefühl, wahrlich in den 1910er/1920er Jahren zu Gast zu sein.

Call me crazy, aber das gucke ich mir dann doch lieber an als Fußball. Sorry, WM.

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Krimskrams der Woche #5

Mycroft Holmes (untersucht einen Hut): „This is a chullo. The classic headgear of the Andes. It’s made of Alpaca.“

Sherlock Holmes: „Nope.“

Mycroft Holmes: „No?“

Sherlock Holmes: „Icelandic sheep wool. Similar, but very distinctive if you know what you’re looking for. I’ve written a blog on the varying tensile strengths of different natural fibers.“

Mrs. Hudson: „I’m sure there’s a crying need for that.“

(Sherlock, Staffel 3, Folge 1: The Empty Hearse – endlich wieder neue Folgen Sherlock im TV! An Pfingsten auf keinen Fall Folge 2 und 3 verpassen!)

Im Krimskrams der Woche halte ich jeden Mittwoch ein Zitat aus einem Buch, einem Text, einer Fernsehserie, einem Lied o.ä. fest, das mir in den letzten sieben Tagen besonders gefallen oder mich beschäftigt hat. Ich muss der Welt ja auch mal etwas Gutes tun.