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Seri(e)ös: Was 2017 bisher geschah (und wie es weitergeht)

Sechs Monate gehen wirklich erschreckend schnell vorbei. Bevor ich am Ende des Jahres wieder lange rechnen muss, was 2017 alles über meine Mattscheibe flimmerte, nutze ich die Jahresmitte für ein kleines Zwischenfazit und auch zur Planung meines weiteren Serienkonsums in den kommenden Monaten. Seid ihr dabei? 😉

Status Quo: Diese Serien habe ich zwischen Anfang Januar und Ende Juni gesehen

Wer hier regelmäßig vorbeischaut, wird bemerkt haben, dass ich in den letzten Monaten vor allem für eine Serie geschwärmt habe: Sons of Anarchy! ♥ Das schlägt sich auch in meiner Serienliste von Januar bis Juni überdeutlich nieder. In dieser lassen sich insgesamt 15 Staffeln acht verschiedener TV-Serien finden lassen – sieben davon entfallen allerdings allein auf besagte Serie:

Aktuell arbeite ich mich noch an folgenden Serienstaffeln ab, zu denen euch folglich Rezensionen im zweiten Halbjahr erwarten:

  • Chef’s Table: Staffel 3
  • Chicago Fire: Staffel 4
  • Friends: Staffel 2 ff.
  • Grey’s Anatomy: Staffel 13
  • The Good Wife: Staffel 3 ff.
  • This is us: Staffel 1

What’s next? Serienplanung Juli bis Dezember 2017

Anfang des Jahres hatte ich ja schon einige Serienstaffeln genannt, die ich mir gerne anschauen wollte. Einige davon konnte ich erfreulicherweise im ersten Halbjahr in Angriff nehmen, andere rutschen nun aus verschiedenen Gründen in die zweite Jahreshälfte, zum Beispiel:

  • Downton Abbey: Staffel 5 + Staffel 6
  • Fargo: Staffel 2
  • House of Cards: Staffel 5
  • Modern Family: Staffel 6
  • Orphan Black: Staffel 5
  • Pretty Little Liars: Staffel 6
  • Sherlock: Staffel 4
  • The Vampire Diaries: Staffel 7

Diese kleine Liste möchte ich noch um folgende Serien(staffeln) ergänzen:

  • Arrow: Staffel 4
  • Broadchurch: Staffel 3

Außerdem steht nach wie vor die große Frage im Raum, womit der Herr Koch und ich die riesige Lücke füllen sollen, die das Ende von Son of Anarchy hinterlassen hat. Wir schauen immer eine Serie gemeinsam an, die wir abwechselnd aussuchen. Er wählte vor einigen Monaten Sons of Anarchy aus – nun bin ich am Zug und recht ratlos, was auf diese Serienperle folgen kann. Es muss eine bereits abgeschlossene Serien sein (am besten auch eine mit einem richtigen Ende und keine, die einfach abgesetzt wurde) und sie sollte auf Netflix verfügbar sein. Das ist wirklich keine leichte Aufgabe. Dexter ist in der engeren Auswahl, auch über Luther (kriegt ja jetzt doch noch eine Fortsetzung…), Black Mirror, Prison Break oder Californication denke ich nach, aber richtig vom Hocker haut mich keine davon. Vielleicht sollten wir es einfach mal mit einer Comedyserie versuchen? Arrested Development konnte ich alleine nichts abgewinnen – vielleicht funktioniert die Serie in Gesellschaft besser? Stromberg wäre auch noch eine Möglichkeit. Oder oder oder…

Puh, ich bin richtig ratlos! Habt Ihr einen Tipp für mich, welche abgeschlossene Serie bei Netflix verfügbar ist und sich richtig lohnt? Und was sollte sonst noch unbedingt auf meine Watchlist wandern?

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Media Monday #312

Na, habt ihr es gemerkt? Ich war die letzten Tage ziemlich blogabstinent. Von Freitagabend bis heute Vormittag habe ich ein langes Wochenende bei meiner Familie verbracht und den Laptop einfach zu Hause gelassen. Schön war’s, auch wenn mir das Schreiben doch etwas gefehlt hat am Wochenende. So weit ist es schon gekommen mit mir! Darum hole ich nun lieber schnell den aktuellen Media Monday nach!

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-Computer-Spiel, dann habe ich darauf einfach keine Antwort parat.

2. Kurt Sutter hat mit Sons of Anarchy eine der besten Serien aller Zeiten geschaffen, schließlich bin ich jetzt, ganz kurz vor dem Serienfinale, einfach unfassbar traurig, dass ich Charming sehr bald verlassen muss. Die Reise mit den bösen Jungs hat einfach so viel Spaß gemacht wie schon lange keine mehr.

3. Leider enttäuschend, was die Verantwortlichen der ARD mit der Ausstrahlung der vierten Staffel Sherlock angestellt haben, denn sonntags um 21.45 Uhr ist mir schlicht zu spät. Ich hätte gerne live geguckt, sah mich aber ob dieser Uhrzeit dazu gezwungen, die Folgen aufzunehmen. Die werde ich mir im Laufe dieser Woche endlich mal zu Gemüte führen.

4. Mein Klassentreffen am vergangenen Wochenende ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich leider nur ein knappes Drittel meines Abijahrgangs dabei wiedersehen konnte.

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Hawaii besuchen, immerhin wurde dort Lost gedreht. Seit der zweiten Staffel Sons of Anarchy möchte ich übrigens auch unbedingt mal nach Irland. Ist doch super, wenn Serien direkt neue Reiseziele mitliefern!

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer an Bud Spencer und Terence Hill, die ich furchtbar finde, die aber zugegebenermaßen Kult sind und viele Fans haben.

7. Zuletzt habe ich über vier Stunden in drei verschiedenen Zügen der Deutschen Bahn verbracht und das war entspannt, weil alle Züge pünktlich waren und selbst neun Minuten (!) Umsteigezeit in Hamburg locker für den Bahnsteigwechsel gereicht haben. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

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Media Monday #311

Diese Woche hat keinen Feiertag zu bieten. Zumindest nicht in meinem Bundesland.

Ich prangere das an.

Und nein, ich möchte keine Kommentare á la „Wir haben Donnerstag frei, da ist nämlich Fronleichnam, ätschibätsch!“ unter diesem Beitrag lesen. Außer qualifizierten Bemerkungen zu meinen intelligenten Antworten auf Wulfs noch intelligentere Fragen möchte ich dort gar nichts lesen. Auch nicht, dass Ihr Freitag einen Brückentag genommen habt. Reißt Euch also gefälligst zusammen! 😉

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!

1. Worauf ich mich in den nächsten Wochen ja am meisten freue, ist mein Urlaub an der Nordsee mit dem Herrn Koch.

2. Dass eine Arbeitskollegion gerade Lost schaut, hat meine Begeisterung für diese Serie neu entfacht, denn immer wenn ich darüber spreche, möchte ich erneut einen Ausflug auf die Insel unternehmen. Irgendwann…

3. Mit Freunden zu Gast gibt es ja kaum was Schöneres, als gemütlich zu plaudern bei einem leckeren Getränk (aktuell empfiehlt sich Weißweinschorle) und Knabberkram. Da darf der Fernseher auch mal ausgeschaltet bleiben.

4. Tommy Flanagan hat meines Erachtens eine viel zu kleine Rolle in den ersten Staffeln Sons of Anarchy, immerhin ist sein Charakter Chibs ein langjähriges Clubmitglied und ein guter Freund von Jax. Zum Glück wird ihm in den späteren Staffeln mehr Aufmerksamkeit zuteil.

5. Neulich habe ich meinen Bafögrückzahlungsbescheid erneut zur Hand genommen und festgestellt, dass die erste Rate wirklich diesen Monat fällig ist. Wäre auch zu schön gewesen, wenn ich mich geirrt hätte. Die letzte stottere ich übrigens in exakt sieben Jahren ab. Nur schon mal als Vorwarnung, dass es dann einen freudigen Beitrag dazu geben wird, dass dieses Kapitel ein Ende hat.

6. Schlechte Comedy kann mir ja gerne gestohlen bleiben, denn dafür ist mir meine Zeit zu schade.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel Designated Survivor beendet und das war in Ordnung, weil sie solide gemacht war. Ich glaube aber, dass in der Story noch mehr drin gewesen wäre. Mehr dazu gibt es Mittwoch in der Review. 🙂

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Media Monday #310

Ist es nicht schön, wenn die Woche mit einem Feiertag beginnt? Ich finde, wir sollten das zur Regel und nicht zur Ausnahme machen. Dass der Dienstag sich dann nach Montag anfühlen würde, tut nichts zur Sache, also kommt mir nicht mit Logik… 😉 Wulf würde das bestimmt auch begrüßen, hätten wir dann doch alle noch mehr Muße als eh schon, um uns um den Media Monday zu kümmern. Hier also nun meine entspannten, wenn auch leicht verschnupften (Oh Gräserpollen, wenn ich Euch erwische!) Antworten. Kommt gut in die neue Woche!

1. Das Pfingstwochenende wartet(e) überraschenderweise mit einem Serienhighlight im öffentlich-rechtlichen (!) Fernsehen auf: Das Erste zeigt(e) Pfingstsonntag, Pfingstmontag und kommenden Sonntag die vierte (und kontrovers diskutierte) Staffel Sherlock.

2. Neulich habe ich gehört, wie jemand auf der Straße vor unserem Schlafzimmer nachts um 1 Uhr lautstarken Gesang anstimmte. Fand ich jetzt nicht so toll.

3. In jede neue und gehypte Serie sofort hineinzuschauen, ist mir persönlich ja viel zu anstrengend. Ich warte lieber erstmal ab, ob die Serie wirklich das hält, was sie verspricht und in die Verlängerung geht. Nichts finde ich inzwischen ärgerlicher, als meine Zeit mit einer Geschichte zu verschwenden, die nach einer Staffel ohne richtiges Ende im Serienfriedhof verschwindet.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist, war Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich mein Favorit.

5. Katey Sagal hätte ich in Sons of Anarchy kaum wiedererkannt, schließlich hat sie sich seit ihren Zeiten als Peggy Bundy in Eine schrecklich nette Familie optisch durchaus zu ihrem Vorteil verändert.

6. Das Talent von Hiro aus Heroes hätte ich ja auch gerne! Wie cool wäre es bitte, durch die Zeit reisen zu können?

7. Zuletzt habe ich am Samstag mein erstes Liveinterview im Radio gegeben und das war in der Sendung Trackback bei Radio Fritz, weil der verrückte bullion mich dort für die Rubrik „Blogger Privat“ nominiert hatte. Details dazu lest ihr morgen an dieser Stelle. Wer schon vorab neugierig ist, kommt hier direkt zum Podcast.

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Media Monday #309

Ich bin heute eklig gut gelaunt. Dabei gibt es dafür eigentlich gar keinen Grund:

  • Das Wetter ist anstrengend (heiß, aber wolkig und schwül).
  • Der Herr Koch ist arbeiten und ich allein daheim.
  • Heuschnupfen plagt mich.
  • Morgen ist Montag.

Alles keine Fakten, die mich positiv stimmen sollten. Dennoch sitze ich hier fröhlich und labe mich an den neuen Fragen des Media Mondays. Manchmal muss man die Dinge nehmen, wie sie sind. 🙂 Habt einen guten Start in die Woche!

1. Immer wenn ich Titus Welliver in The Good Wife oder Sons of Anarchy oder Suits sehe, bekomme ich Lust, noch ein weiteres Mal auf die Lost-Insel zu reisen. Wahnsinn, dass der Mann in all diesen Hochklasseserien mitgewirkt hat. Nie in einer Hauptrolle, aber immer so, dass er in Erinnerung blieb.

2. ____ ist so eine Lektüre, an die ich mich immer gerne erinnern werde, denn ____ . Puh, hier muss ich heute passen.

3. Müsste ich mich entscheiden, würde ich niemanden als meine/n Lieblings-Autor/in bezeichnen, schließlich habe ich von keinem Schriftsteller (m/w) bereits so viele Werke gelesen, um dies endgültig entscheiden zu können.

4. Friends ist überraschend gut gealtert, wenn man bedenkt, dass die Serie schon über zwanzig Jahre auf dem Buckel hat. Die Story funktioniert auch heute noch problemlos.

5. Insbesondere früher habe ich ja unglaublich gerne draußen gespielt, da ich ein Dorfkind bin.

6. Die zweite Staffel Rectify ist tatsächlich langweiliger geraten als ich erwartet hätte, und Näheres dazu gibt es Mittwoch in der Review.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend das letzte Mal in die zweite Staffel Rectify hineingeschaut und das war nicht so gut wie erwartet, weil ich nicht warm werde mit dieser Staffel (siehe 6.).

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Seri(e)ös: Sons of Anarchy (Staffel 6)

Wie weit würdest Du gehen, um die Menschen, die Du liebst, zu beschützen? Würdest Du dafür Deinen Job aufgeben? Dein Zuhause verlassen? Einen Verrat begehen – oder sogar einen Mord? Meine derzeitige Lieblingsserie stellt in ihrer vorletzten Staffel die wirklich schwierigen Entscheidungen in den Mittelpunkt. Wie mir das gefallen hat, lest Ihr in dieser Review.

Zur Handlung

Da mir die Zusammenfassung von Amazon schon in en letzten Beiträgen so gute Dienste geleistet hat, bemühe ich sie heute erneut. Dort heißt es:

Jetzt, wo Clay und Tara hinter Gittern sind, kann sich Jax endlich der Zukunft des Clubs und seiner Familie widmen. Doch ist es überhaupt möglich, dem blutigen Erbe der SAMCRO-Vergangenheit je zu entkommen? Während er verzweifelt versucht, die Vision seines Vaters von einem gerechteren Club Wirklichkeit werden zu lassen, erfährt Jax Anfeindungen, Gewalt, Verrat und Betrug von allen Seiten. Der Druck wächst, Geheimnisse werden aufgedeckt, und die Zahl der Toten steigt. Am Ende dieser nervenzerreißenden Staffel steht ein Finale, mit dem sich für die „Sons of Anarchy“ noch einmal alles ändern wird…

Alles wird sich ändern – Enden ohne Ende

Staffel 6 markiert den endgültigen Übergang der Sons of Anarchy in eine Zeit, in der Jax die Geschicke des Clubs lenkt. Keine Drogen, weniger Gewalt, legales Business – er bemüht sich redlich, SAMCRO ruhigere Zeiten zu bescheren. Er bemüht sich, aber wirklich fruchten seine Aktionen nicht. Zu sehr hängen die Sons in Waffengeschäften mit der IRA drin, die sie ein ums andere Mal für zwielichtige Geschäfte rekrutieren kann. Der Ausstieg fordert so viel Gewalt und so viele Opfer, dass sowohl Zuschauer als auch Club sich bisweilen fragen, ob er angesichts dieser Bedingungen überhaupt Sinn ergibt. Jax hingegen möchte man wirklich abnehmen, dass er sich und seinen Club ändern und ein Leben als treusorgender Ehemann und Familienvater mit „9 to 5-Job“ beginnen möchte. Dass Tara das nicht kann und in Anbetracht ihrer Situation (Mordanklage) eigene, wirklich drastische Vorkehrungen für ein Leben ohne Jax trifft, geht darum umso mehr zu Herzen.

Zwei Menschen, die sich wirklich lieben und die ihre Kinder noch mehr lieben, dabei zuzusehen, wie sie kämpfen, aber einfach nicht aus dem Sog an Gewalt und Tod herauskommen, ist traurig. Ist es Verrat, wenn man den Liebsten der Polizei ausliefert, wenn man weiß, dass dies der einzige Weg ist, um die eigenen Kinder aus dem Milieu der Angst fortzubringen? Das Urteil darüber muss jeder Zuschauer selbst fällen.

Fazit

Während die Geschichte am Anfang der Staffel zunächst etwas zusammenhangslos wirkt (Stichwort Amoklauf) und ich erst Sorge hatte, es würde sich ein Handlungsstrang aus den Anfängen der Serie wiederholen (Stichwort Lee Toric, der sich anschickt, genauso wahnsinnig zu werden wie Agent Stahl in Staffel 3), nimmt die Staffel ab etwa Folge vier oder fünf deutlich Fahrt auf. Gerade dass Jax und Tara ihrer eigenen Wege gehen und dabei eigentlich nur das Beste für Ihre Söhne im Kopf haben, aber dieses auf so unterschiedliche Weise umsetzen möchten, gibt der Geschichte Relevanz. Das Damoklesschwert über Taras Kopf hängt mehrfach am seidenen Faden und wird ihr am Ende der Staffel auch zum Verhängnis werden – allerdings anders als gedacht. So ist Staffel 6 auch die Staffel, die Jax von vielen Menschen befreit, die ihn mit der Vergangenheit verbinden. Ohne Clay gehört der Club ganz ihm – und ohne Tara hat er auch niemanden mehr, der auf seinen Ausstieg drängt. Ob er es schaffen wird, die vielen Clubfehden, die Staffel 6 den Son erneut beschert hat, zu beenden und wirklich die Vision seines Vaters für SAMCRO umzusetzen, bleibt unter diesen Umständen fraglich. Ich habe nach wie vor eine Vermutung, wie die Serie enden wird, aber ob diese zutrifft? Die letzten 13 Folgen werden es zeigen…

Weiterempfehlung: Liebe, Verrat, Verlust und Tod – Staffel 6 der us-amerikanischen Dramaserie Sons of Anarchy lässt den Zuschauer erneut ein Wechselbad der Gefühle durchleben. Während er sich von einigen lieb gewonnenen Charakteren verabschieden muss, konzentriert die Handlung sich mehr und mehr auf Jax, der nun endgültig zum Zentrum der Geschichte wird und dessen Schicksal unabänderlich mit dem seines Clubs verknüpft ist. Wer die vorherigen Staffeln mochte, wird auch in Staffel 6 nicht enttäuscht werden. Alle anderen sehen sich vielleicht lieber nach leichterer und unblutigerer Unterhaltung um.

Nur noch eine Staffel trennt mich vom Abschied aus Charming – und ich bin wirklich traurig darüber. Völlig zu Unrecht ist diese Serie in Deutschland kaum beachtet worden und selbst in Serienjunkiekreisen kaum mehr als ein Geheimtipp. Ich weiß nicht, woran das liegen könnte. Ihr vielleicht?

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Media Monday #307

Hach, der Frühling ist jetzt wirklich da, oder? Seit Mitte letzter Woche sind die Temperaturen endlich auch morgens so, dass ich mich nicht mehr mit Winterjacke und Handschuhen aufs Fahrrad schwingen muss. Der Herr Koch ist voll im Gartenfieber und kann es gar nicht erwarten, endlich Tomaten auszupflanzen und die restlichen Gemüsesorten auszusäen. So hat jeder etwas, über das er sich freut, wenn die Temperaturen steigen. 🙂 Zum Wochenstart freue ich mich übrigens jedes Mal wieder auf und über den Media Monday. Das wollte ich mal gesagt haben, ist die letzte Lobhudelei auf den guten Wulf doch nun schon wieder sieben Wochen her. Eine gute und hoffentlich frühlingshafte Woche wünsche ich Euch!

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1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ scheinen im Serienbereich gerade angesagt zu sein. Ich bin ja nach der Besprechung auf moviescape ziemlich neugierig auf 11.22.63.  

2. Sons of Anarchy ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, denn auch Staffel 6 hat wieder arg an meinen Nerven gezerrt, wie ihr wahrscheinlich nächste Woche in der Besprechung lesen werdet.

3. Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen, in denen auch aus Serien bekannte Schauspieler eine Chance bekommen. Mich freut so etwas immer.

4. Stephen Kings Der Anschlag würde ich ja gerne mal lesen, schließlich ist das die Vorlage zu 11.22.63 (siehe 1.). Wie gut, dass mir der Herr Koch das Buch schon aus der Bücherei mitgebracht hat.

5. Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei keinem besonderen Film, dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn ich gehe eher selten ins Kino.

6. Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-Serienboxen-Tag?

7. Zuletzt habe ich meine Reisetasche gepackt und das war für morgen früh, weil ich die kommenden beiden Tage (Montag + Dienstag) in einer anderen Stadt verbringen werde. Mehr dazu gibt es wahrscheinlich übernächste Woche hier im Blog. 🙂

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Media Monday #303

Frohe Ostern zum Zweiten! Bevor sich mein Urlaub endgültig dem Ende neigt und am Mittwoch die Rückkehr in den Alltag ansteht, verbringe ich heute noch einmal Zeit mit der Familie und dem Herrn Koch, der sich passend zum Ostermontag ebenfalls in meiner Heimat einfindet. Zu allem Überfluss begehen wir heute nämlich nicht nur den zweiten Tag des Osterfestes, sondern – oh Schreck! – auch noch meinen Geburtstag. Kein runder oder besonderer, aber dennoch ein weiterer sehr guter Grund, noch einmal zu Kuchen und Co. zu greifen. In diesem Sinne: Lasst es Euch heute doch auch ohne schlechtes Gewissen schmecken! Trotzdem wollen wir natürlich den aktuellen Media Monday darüber nicht vergessen. Wo kämen wir denn da hin! 😉

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich die Serienabende mit dem Herrn Koch. Wir haben stets eine Serie, die wir nur gemeinsam schauen; im Moment ist das, wie ihr mitbekommen haben solltet, die grandiose Geschichte rund um die Sons of Anarchy. An den fünf Abenden pro Woche, an denen er arbeitet, muss ich mich dann quasi gezwungenermaßen anderen Serien widmen… 😉

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist Memory auf dem Tisch, denn ich komme aus einer Familie, in der nicht viel gespielt wird. Höchstens meine Schwester und ich spielen bei schlechtem Wetter mal eine Partie Memory, bei der sie mich gnadenlos abzieht. Da wir in verschiedenen Bundesländern wohnen, kommt das aber leider viel zu selten vor.

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über meine Lieblingsserien. Meistens jedoch hier mit anderen Bloggern und nicht im realen Leben. Dort teilt einfach fast niemand meine Vorlieben für Fringe und Co.

4. Hingegen bei meinem Faible für meine jeweils aktuellste Serienobsession würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemanden interessieren, schließlich trägt der Austausch darüber ja einen nicht unbedeutenden Teil zur Freude bei!

5. Immerhin was wenige Serien angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis, denn meine Schwester und ich freuen uns beide zum Beispiel auf die vierte Staffel Chicago Fire, die kommenden Freitag (neuer und selten dämlicher Sendetermin!) bei VOX startet.

6. Im Gegensatz dazu bleibt das Bloggen wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber das macht auch nichts.

7. Zuletzt habe ich den Ostersonntag mit Kopfschmerzen verbracht und das war ungewöhnlich, weil ich überhaupt nicht zu Kopfschmerzen, schon gar nicht zu länger anhaltenden, neige. Bauchschmerzen ja, Rückenschmerzen auch, aber der Kopf ist gar nicht meine Schwachstelle eigentlich. Sehr seltsam.

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Seri(e)ös: Sons of Anarchy (Staffel 5)

Oder auch: There will be blood. Hätte die Staffel einen Untertitel, dann wäre es wohl dieser…

Ich dachte ja nicht, dass mich nach den vorangegangenen vier Staffeln mit den Herren Motorradfans noch etwas erschüttern kann. Wie falsch ich lag, hat mir Staffel fünf gezeigt, die äußerst blutig daherkommt und außerdem mit der wirklich ekligsten Szene der Serie bis dato aufwartet. Welche das ist und wie mir Staffel fünf gefallen hat, lest Ihr in dieser Review, die leider nicht spoilerfrei bleiben kann!

Zum Inhalt

Was schreibt Amazon denn, was den geneigten Zuschauer in Staffel fünf erwartet?

Die fünfte Staffel der adrenalingeladenen Serie Sons of Anarchy von Kurt Sutter ist noch härter und explosiver (…). Als neuer SAMCRO-Boss hat es Jax mit skrupellosen Gegnern und bitterem Verrat zu tun. Während Gemma um die Kontrolle über die Familie kämpft und der blutrünstige Clay auf Rache sinnt, wird Jax von den Sünden seiner Vergangenheit eingeholt. Es geht um neue Bündnisse, Freundesmorde und um Loyalitäten, die auf eine harte Zerreißprobe gestellt werden. Jetzt, wo die Wahrheit ans Licht kommen könnte, muss Jax alles tun, um das Erbe der Bruderschaft zu sichern und seine Familie zu schützen – auch wenn er dafür den ultimativen Preis zahlen muss…

Dröseln wir das Ganze doch noch etwas auf: Die „skrupellosen Gangster“ sind hier vor allem Damon Pope, ein als Geschäftsmann getarnter Krimineller, und seine Crew, die durch Tigs unüberlegte Racheaktion am Ende von Staffel vier gegen die Niners nun ein Hühnchen zu rupfen haben mit SAMCRO. Der „bittere Verrat“ sowie die Frage nach Loyalitäten hingegen zielen eher auf interne Clubprobleme ab, so etwa Clays Deal mit den Nomads oder Juice‘ erzwungene Kooperation mit dem Sheriff, die Jax‘ endlich zu Ohren kommt. Eine große Rolle spielt zudem Otto, der nach wie vor im Gefängnis auf seine Hinrichtung wartet, von Tara aber dazu gebracht wird, seine Aussage gegen den Club zunichte zu machen. Gleichzeitig stellt er mit seinem Mord allerdings die Weichen dafür, genau sie hinter Gitter zu bringen. So ist es nicht verwunderlich, dass Tara noch stärker darauf pocht, ihre Söhne aus Charming fortzubringen und Gemma noch erbitterter dagegenhält. Am Ende findet Jax‘ einen Weg, sich seiner Probleme mit Clay und Pope auf einen Streich zu entledigen, muss dafür aber ebenfalls einen Preis zahlen.

Das Thema Gewalt

Die Gewaltspirale in Staffel fünf ist letztlich ein Resultat unglücklicher Umstände, die bereits am Ende von Staffel vier beginnen, nämlich in dem Moment, in dem Jax‘ Tig in dem Glauben lässt, die Niners hätten etwas mit Pineys Tod zu tun und dieser (mal wieder) im Alleingang auf Rache sinnt. Kann ja keiner ahnen, dass er aus Versehen die Tochter des mächtigsten Gangsters in Oakland tötet. Frei nach dem Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ muss Tig diese Handlung teuer bezahlen, indem er mit ansieht, wie Pope seine Tochter bei lebendigem Leib verbrennt. So schlägt der Zuschauer bereits in Folge 1 der fünften Staffel das erste Mal die Hände vors Gesicht, weil es kaum zu ertragen ist, sich diese Verbrennung anzuschauen. Noch schlimmer wird es einige Folgen später, wenn Opie im Gefängnis um sein Leben kämpft, verliert und Jax‘ zusehen muss, wie sein bester Freund seit Kindertagen zu Brei (und zwar wirklich zu Brei) verarbeitet wird. Damit erreicht die fünfte Staffel schon in ihrem ersten Drittel ein neues Level an Brutalität, das auch in der Folge nicht abnimmt. Bei Ottos Mord an einer Krankenschwester spritzt das Blut in alle Richtungen und auch Jax‘ selbst gönnt sich zum Ende der Staffel noch genüsslich einen Mord.

Tatsächlich habe ich mich im Laufe der Folgen gefragt, warum die explizite Gewaltdarstellung gerade in dieser Staffel so gehäuft auftritt. Die Verbrennung von Tigs Tochter war grausam und für den weiteren Verlauf der Handlung nicht unbedingt notwendig. Ottos Mord hätte ebenfalls weniger brutal ablaufen können, jedoch passt es natürlich zum Bild des Wahnsinnigen, wenn er x-mal brutal mit einem Kreuz auf eine unschuldige und wehrlose Person einsticht. Opies brutaler, sinnloser und doch irgendwie aufopfernder Tod hingegen trifft Jax tief und lässt ihn einerseits noch skrupelloser werden (Stichwort: Tig), zeigt ihm andererseits aber auch, dass der Club wirklich dringend dem Zyklus aus Gewalt entkommen muss. Wie das gehen soll ohne noch mehr Gewalt – dafür findet er allerdings keine Lösung. Und vielleicht ist genau das der Grund für die brutalen Szenen: Sie sollen zeigen, dass es kein Entkommen gibt aus der Gewaltspirale: Gewalt erzeugt immer noch mehr Gewalt, sodass es nicht möglich ist, diesem Kreislauf je zu entrinnen. Außer man stirbt.

Für mich fühlt es sich rückblickend so an, als ob Staffel fünf die Weichen stellt für den weiteren Verlauf und auch das Ende der Serie. Es bleiben nur noch zwei Staffeln und somit nicht mehr viel Zeit für Jax‘ und Co., den Club endlich (wieder) in ruhigeres Fahrwasser zu steuern. Ob ihnen das gelingen wird, daran habe ich meine Zweifel. Ich habe eine starke Vermutung, wie die Serie enden wird, aber diese behalte ich noch für mich. In einigen Wochen wissen wir dann, ob ich damit recht hatte. Bis dahin halte ich ein Kissen bereit, um es mir im Falle von zu viel Blut vors Gesicht zu halten. Das habe ich übrigens auch bei der wirklich ekligsten Szene getan. Ich sage nur: Ottos Zunge…

Fazit

Jetzt habe ich mich in der Review sehr auf das Thema Gewalt versteift. Natürlich gibt es viele weitere unblutige Handlungsstränge und Szenen, die den Zuschauer in die SAMCRO-Welt mitnehmen, die er in den ersten vier Staffeln liebgewonnen hat. Das Thema Familie ist nach wie vor ein wichtiges für Jax und Tara, aber natürlich auch für Gemma. Dennoch überlagert die deutlich rauere und blutigere Handlung in Staffel fünf für mich (fast) alles andere. Die Serie funktioniert dennoch weiterhin exzellent, was einfach auch daran liegt, dass der Zuschauer in Staffel fünf so angekommen ist in Charming und dieser gewalttätigen Welt, dass ein Mord mehr oder weniger ihn oder sie nicht verschrecken. Für mich setzt diese Staffel dennoch einen neuen Ton und ich bin gespannt, ob dieser in Staffel sechs beibehalten wird.

Weiterempfehlung: Die fünfte Staffel der Serie rund um Jax‘ Teller und seine SAMCRO-Jungs nimmt den Zuschauer mit auf eine emotionale, aber gleichzeitig spannende und wirklich blutige Reise, in deren Verlauf so einige Freunde und Feinde ihr Leben lassen müssen. Damit positioniert die Serie sich vor ihren letzten beiden Staffeln noch einmal neu, rückt Hierarchien zurecht und entledigt sich einiger alter Probleme, während neue hinzukommen. Wer vor expliziten Gewaltdarstellungen keine Angst hat, kann auch dieser Staffel einiges abgewinnen. Alle anderen wappnen sich am besten innerlich dagegen und wagen trotzdem den erneuten Ausflug nach Charming. Auch im fünften Jahr verliert die Geschichte nämlich nichts von ihrem Reiz.

Ganz schön blutig, was da in Staffel fünf in Charming los war! Ist Euch dieser Unterschied zu den früheren Staffeln auch aufgefallen? Und wie steht Ihr zum Thema Gewalt in Serien?

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Media Monday #302

Viele Grüße aus dem stürmischen Norden! Ich weile diese Woche im Heimaturlaub bei der Familie, deshalb verzeiht, sollte ich auf Kommentare verspätet reagieren und es hier eventuell in den nächsten Tagen etwas ruhiger sein. Das echte Leben ruft, ihr kennt das. Ich werde aber auf jeden Fall versuchen, ein paar Schnappschüsse bei Instagram zu posten. Stay tuned! 🙂 Jetzt aber flugs zu den aktuellen Fragen des Media Mondays, die sich rund um das schönste Thema der Welt drehen: TV-Serien! Toll! 🙂

1. Animations- oder Zeichentrickserien haben es bei mir schwer. Als Kind habe ich ganz gerne Cartoons geguckt, daran aber irgendwann das Interesse verloren. Heute habe ich Serien mit echten Schauspielern deutlich lieber.

2. Die ersten fünf Staffeln Sons of Anarchy habe ich regelrecht durchgesuchtet, aber leider geht es gerade nicht mehr so gut voran mit Staffel 6, weil der Dienstplan des Herrn Kochs das nicht zulässt und ich diese Woche auch noch im Urlaub bin. Grmpf.

3. Wenn es um handfestes Drama geht, bin ich dabei. Und es gibt wirklich, wirklich gute Dramaserien. Six Feet Under zum Beispiel. Oder The Wire. Oder auch meine aktuellste Entdeckung The Good Wife.

4. Pretty Little Liars erfüllt so ziemlich jedes Klischee, ist das doch eine unlogische Teenieserie der schlimmsten Sorte, die aber gleichzeitig so süchtig macht, dass ich einfach nicht aufhören kann, sie zu verfolgen. Gibt es eigentlich schon eine Info, wann Netflix endlich Staffel 6 zeigt?!?

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue, ist die fünfte Staffel Suits, deren erste Folge ich Samstagabend geschaut habe. Mal abwarten, wie sich die Story entwickelt. Ich sage nur Harvey und Donna…

6. Seth Gabel hat mit seiner Rolle als Agent Lincoln Lee in Fringe mein Herz erobert, denn wie kann Frau diesem liebenswert-nerdigen Charme widerstehen? Und dann noch die Brille! ♥

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7. Zuletzt habe ich über fünf Stunden für eine Bahnfahrt von Braunschweig nach Schleswig gebraucht und das war erneut eine Meisterleistung der Deutschen Bahn, weil der ICE nach Hamburg wegen einer Oberleitungsstörung in Hannover mit 35 Minuten Verspätung in der Hansestadt ankam und mein Anschlusszug dann natürlich schon lange weg war.

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