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Seri(e)ös: Was macht eine Serie zur Lieblingsserie?

Viele Dinge im Leben lassen sich nicht erklären. Das gilt besonders für Vorlieben. Warum schmeckt mir Crème Brûlée so gut, dass ich sie jeden Tag essen könnte? Warum ist meine Lieblingsfarbe Rot und nicht Gelb? Warum mag ich das Meer lieber als die Berge, tanzen lieber als joggen, Rockmusik lieber als Hip-Hop und den Samstag lieber als den Sonntag? Ich kann Vermutungen anstellen (bei der Samstag-/Sonntag-Frage habe ich eine vage Ahnung… 😉 ), aber völlig aufklären werde ich die Gründe für diese Vorlieben wohl nicht. Das soll mich aber nicht davon abhalten, heute mal ein wenig darüber zu sinieren, warum ich zwar viele TV-Serien, die ich bislang gesehen habe, mag, aber es doch nur etwa ein Dutzend auf die Liste meiner Lieblingsserien geschafft hat. Seid ihr dabei?

Schreibtisch-Lieblingsserien

Bevor ich hier Überlegungen dazu anstelle, warum mir manche Serien besser gefallen als andere, erscheint es mir sinnvoll, kurz aufzulisten, welche Produktionen es auf meine Lieblingsserienliste geschafft haben. Ich wähle dafür einfach die alphabetische Reihenfolge:

  1. Fringe
  2. Gilmore Girls
  3. Gossip Girl
  4. House of Cards
  5. Lost
  6. Mad Men
  7. Six Feet Under
  8. Sons of Anarchy
  9. Suits
  10. The Sopranos
  11. The Wire
  12. Twin Peaks

Was macht eine Serie zur Lieblingsserie?

Nachdem geklärt ist, welche Serien sich einen besonderen Platz in meinem Herzen erobert haben, fällt es deutlich leichter, sich über das „Warum“ Gedanken zu machen. Ich habe dafür vor allem folgende Gründe identifiziert:

1. Eine Lieblingsserie würde ich bedingungslos weiterempfehlen.

Die persönliche Empfehlung eines Produktes oder einer Dienstleistung durch eine Person, der wir vertrauen, ist heutzutage Gold wert. Kein Wunder, dass Influencer Marketing so durch die Decke geht. Wenn mich jemand nach Serien fragt, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann, sind es (mindestens) diese 12. Einige davon empfehle ich grundsätzlich immer allen, die sie noch nicht kennen (Fringe, Lost, The Sopranos, The Wire, Twin Peaks, Suits und neuerdings auch Sons of Anarchy), andere sind wohl nicht für jeden das große Los (Die Gilmore Girls zum Beispiel funktionieren für viele Männer nicht so gut, habe ich mir sagen lassen…). Dennoch hat jede der genannten Serien etwas, das sie sehenswert macht. Damit sind wir auch schon bei den nächsten Punkten:

2. Eine Lieblingsserie hat eine starke und/oder klug und/oder fesselnd erzählte Geschichte.

Menschen lieben gute Geschichten. Sie müssen nicht immer gut ausgehen, müssen nicht immer lustig oder dramatisch oder überraschend sein, sondern einfach nur konsequent und glaubwürdig erzählt. The Wire ist für mich das beste Beispiel dafür: Eine Serie, die in einem trostlosen Umfeld spielt und eigentlich nur tragische Handlungsstränge hat, es aber trotzdem schafft, eine komplexe Geschichte fesselnd und unterhaltsam zu erzählen. Gutes Storytelling funktioniert natürlich auch in ganz anderen Milieus und auf wesentlich simplere Weise. Gossip Girl zum Beispiel dreht sich eigentlich nur darum, dass alle – der Zuschauer inklusive – herausfinden möchten, wer denn dieses Gossip Girl nun ist. Einfacher kann man keine Spannung erzeugen.

3. Eine Lieblingsserie schafft es, dass das Schicksal ihrer Figuren den Zuschauer emotional berührt.

Ich stelle oft schon bei der ersten Sichtung einer Serie fest, dass diese es wohl auf meine Lieblingsserienliste schaffen wird. Dafür gibt es ein ganz einfaches Anzeichen, wenn sie sich dem Ende nähert: Ich spare mir die letzten Folgen auf, zögere das Serienfinale so lange wie möglich hinaus, weil ich nicht möchte, dass die Serie endet. Ich möchte mich nicht endgültig von den Figuren und ihrer Welt verabschieden, sondern noch möglichst lange Teil des Serienuniversums bleiben. Irgendwann siegt dann natürlich doch die Neugier. Eine echte Lieblingsserie schafft es dann, dass mich das Schicksal ihrer Figuren emotional berührt. Und zwar so richtig. Six Feet Under ist wohl das Paradebeispiel für ein emotionales und unglaublich berührendes Ende – das vielleicht beste Serienende ever.

Aber natürlich ist auch bei einer Lieblingsserie eigentlich der Weg das Ziel: In ihrem Verlauf muss sie es darum schaffen, dass mir ihre Figuren ans Herz wachsen und mich mitnehmen auf eine emotionale Reise, bei der ich mich mit ihnen freue, leide und schockiert vor dem TV sitze, wenn sie den Serientod sterben.

4. Eine Lieblingsserie macht Spaß.

Bei all den emotionalen Momenten und der starken Story ist für mich dennoch wichtig, dass eine gewisse Leichtigkeit nicht komplett verloren geht. Ich möchte schließlich unterhalten werden! Oft geschieht das über Wortwitz (Suits ist hier ein gutes Beispiel). Manchmal fällt diese Aufgabe aber auch explizit einer, zwei oder mehreren Personen zu. In Fringe ist es Walters Spleenigkeit, die für Unterhaltung sorgt, in Sons of Anarchy sind es Tig und Chucky, in Mad Men ist es meistens Roger.

5. Eine Lieblingsserie hebt sich vom Serien-Einheitsbrei ab.

Vor über 25 Jahren revolutionierte David Lynch die Serienwelt, als er Twin Peaks schuf. Verstörend, tiefgründig, erschreckend, komisch, aber vor allem anders war diese Serie. Grundsätzlich ist Andersartigkeit für mich ein gutes Kriterium, um eine Lieblingsserie zu beschreiben. Dabei kann sich diese Andersartigkeit auf die Figuren, die Geschichte, die Erzählweise, den Ort etc. beziehen. Gilmore Girls lebt von der ganz besonderen Mutter-Tochter-Beziehung; Lost unterscheidet sich von anderen Serien durch seine Ortsgebundenheit und die Besonderheit dieses Ortes; Fringe spielt mit Zeit, Raum und Universen, ohne dabei Science-Fiction zu sein (außer in Staffel 5 vielleicht). Statt ein bekanntes Thema das x-te mal auf die gleiche Weise aufzurollen, wählt eine Lieblingsserie meistens einen anderen Ansatz oder erzählt direkt eine Geschichte, die es so vorab noch nie gab.

Fazit

Sich dem Thema Lieblingsserien auf analytische Art und Weise zu nähern, ist gar nicht so leicht. Letztendlich ist für mich meist die emotionale Bindung an eine Serie entscheidend, damit ich ihr das Prädikat Lieblingsserie angedeihen lasse. Das tue ich nämlich nicht leichtfertig. Ich dachte sogar, ich hätte all meine Lieblingsserien bereis gefunden, da ich die genannten zu großen Teilen schon vor über zwei, drei Jahren oder sogar noch früher für mich entdeckt habe. Zum Glück habe ich aber vor Kurzem festgestellt, dass Serien mich auch heute noch emotional so richtig berühren können (nämlich Sons of Anarchy). Die obige Liste ist also nur eine Momentaufnahme und wird in den nächsten Monaten und Jahren bestimmt noch wachsen. Ich freue mich darauf.

Welche Serien sind Eure Lieblingsserien – und warum? Könnt Ihr erklären, warum ihr gerade diese Serien so gern mögt und andere vielleicht nicht? Und was haltet Ihr von meinen oben aufgestellten Kriterien über Lieblingsserien?

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Media Monday #316

Grau in grau in grau präsentierte sich der Sonntag – wie immer, wenn der Herr Koch mal einen Tag am Wochenende frei hat. Statt Radtour oder Spaziergang gab es darum bei uns einen Besuch im Naturhistorischen Museum, Brownies, Pizza und Serien. Wenn der Sommer nicht will, dann machen wir eben Dinge, die eigentlich besser in den Herbst passen. Ich komme aus Schleswig-Holstein, ich bin an kalte und regenreiche Somme gewöhnt und lasse mir davon bestimmt nicht die Laune vermiesen. Für kommende Woche sind hier in Braunschweig im Gegensatz zum heutigen Wetter übrigens 30 Grad und (mal wieder) schwere Gewitter angesagt. Auch das lasse ich stoisch auf mich zukommen, wie auch den heutigen Media Monday. Ich hoffe, ihr hattet ein sonnigeres Wochenende als ich und startet gut in die neue Woche! 🙂

1. Um mich an eine Serie zu binden, bedarf es eigentlich nur sympathischer Charaktere und einer Story, die keinem 08/15-Schema folgt.

2. Wer der neue Doctor (Who, Anm. d. Red.) wird, interessiert mich! Ich bin zwar in Staffel 6 ausgestiegen, weil ich Matt Smiths Doctor nicht mochte, habe die ersten Staffeln aber sehr gerne geschaut (Hach, David Tennant! ♥). Die Entscheidung für Jodie Whittaker (kenne ich vor allem aus Broadchurch) finde ich sehr spannend und mutig. Damit steigen die Chancen, dass ich der Serie doch nochmal eine Chance gebe…

3. Das Ende so mancher Serie ist mir lang im Gedächtnis geblieben, denn oft beschäftigt mich der Abschluss der Geschichte auch noch Tage und Wochen nach dem Schauen. Aktuelles Beispiel ist natürlich Sons of Anarchy

4. Der Trend, Serien kurzzeitig unfassbar zu hypen und diese dann nach einer oder wenigen Staffeln wieder abzusetzen, gefällt mir nicht.

5. Im dritten Quartal dürfte meines Erachtens Ich – einfach unverbesserlich 3 einen Kinobesuch wert sein, schließlich …“Bananaaaaa!“ 😀

6. Die Sims ist eines dieser Spiele, das früher scheinbar jeder außer mir mal gespielt hat.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend die dritte Staffel The Good Wife beendet und das war überraschend, weil ich gar nicht so aufmerksam verfolgt habe, wie weit ich in der Staffel schon vorangeschritten bin und etwas erstaunt war, schon wieder eine Staffel beendet zu haben. Damit habe ich auch von dieser Serie schon fast die Hälfte geschafft. Das Serienprojekt läuft richtig gut dieses Jahr.

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Seri(e)ös: Drei Serien…

Ich habe den Abschied aus Charming bzw. von den Sons of Anarchy immer noch nicht ganz geschafft. Es ist lange her, dass ich einer Serie so nachgehangen habe. Darum konnte ich einfach nicht anders, also zumindest in diesem Beitrag nochmal einen Abstecher in ihre Heimat zu machen: Kalifornien! Kalifornien… da denke ich an Sonne, Palmen, Hollywood, die Route 66 und schöne Menschen. Nicht wenige dieser Klischees finden sich auch in Serien wieder, die dort spielen. Drei Exemplare dieser Gattung habe ich einmal herausgepickt.

~ Drei Serien, die in Kalifornien spielen ~

1. Six Feet Under

Dass Six Feet Under in Los Angeles spielt, merkt der Zuschauer eigentlich nur daran, dass permanent die Sonne scheint. Wo auch immer Nate und David eine Leiche abholen, wann auch immer bei den Fishers eine Trauerfeier stattfindet – draußen brennt erbarmunglos die Sonne vom Himmel. Ich glaube, der Schauplatz Los Angeles wurde sehr bewusst gewählt, um einerseits einen Kontrast zu schaffen zwischen dem doch recht düsteren Haus der Fishers und der Welt „da draußen“, andererseits zwischen dem Glamour, der dieser Stadt anhaftet und ihrem Alltagsleben. Letztlich hätte die Geschichte so wohl auch in Nevada oder New Mexico funktioniert, aber das Setting L. A. bietet einfach weitere geographische Vorteile, die der Geschichte zugute kommen (Nähe zum Meer, Flughafen in der Stadt, Schwulenszene, …).

2. Sons of Anarchy

Das Kalifornien der Sons ist ein anderes als das der Fishers. Ja, es ist auch beherrscht von gutem Wetter und fast durchgängigem Sonnenschein. Dennoch ist es rauer und dreckiger. Charming ist ein karger Ort mit wenig Grün und viel verdorrtem Gestrüpp; mit Sand, der aufgewirbelt wird, wenn ein Motorrad durchheizt und Menschen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit Sonnenbrillen und Hoodies tragen. Kaum ein Ort könnte sich mehr von der bunten Glitzerwelt Hollywood unterscheiden, für die Kalifornien bekannt ist. Dennoch greift die Serie ein anderes Klischee auf, das untrennbar mit Kalifornien verbunden ist: Motorrad fahren. Jax und Co. cruisen zwar nicht über die Route 66, aber auch ihre Heimat hat Highways zu bieten.

3. The O. C.

Müsste ich die liebste Guilty-Pleasure-Serie meiner Teenagerzeit nennen, dann hätte The O. C. gute Chancen auf Platz eins. Newport Beach ist eben ein Ort, der Sehnsüchte weckt. Schöne Menschen leben in schönen Häusern, kaufen schöne Dinge und verbringen ihre Freizeit bei bestem Wetter mit Freunden am kalifornischen Strand – fantastisch! Das einfache kalifornische Leben nimmt den (jugendlichen, aber auch erwachsenen) Zuschauer mit in eine Welt, in der alles perfekt und einfach zu sein scheint. Dem ist natürlich nicht so und gerade durch die Hauptfigur Seth Cohen merkt der Zuschauer schnell, dass in Newport Beach vielleicht ein klein wenig zu viel auf Oberflächlichkeiten geachtet wird. Nach und nach fängt die Fassade eines jeden einzelnen Charakters an zu bröckeln und es treten hässliche Eigenschaften und Intrigen zu Tage. Auch unter Palmen ist eben nicht alles so, wie es scheint.

Es gibt noch zig weitere Serien, die in Kalifornien spielen. Welche ist Euer Favorit?

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Media Monday #314

Wulf weist sehr richtig darauf hin, dass wir mit dem Media Monday Nr. 314 in die zweite Jahreshälfte starten. Ist das nicht verrückt? Da muss ich mich bei der Beantwortung der Fragen noch mehr sputen als sonst, denn von meiner Liste für 2017 habe ich gefühlt noch nicht viel umgesetzt. Aber sechs Monate bleiben ja noch… Habt einen guten Wochenstart!

1. Der Moment, als ich beschlossen habe, diesen Blog zu starten, hätte mir eigentlich besser in Erinnerung bleiben sollen. Ist er aber leider nicht…

2. Als ich seinerzeit den ersten Teil von Fringe (auch bekannt als erste Staffel) gesehen habe, hätte ich ja nie gedacht, dass eine Sci-Fi-/Mysteryserie jemals meine Lieblingsserie werden könnte. So kann man sich täuschen.

3. Die dritte Staffel Twin Peaks habe ich nicht kommen sehen, obwohl ich im Nachhinein darauf hätte kommen können, dass diese erfolgreiche Serie eine Fortsetzung bekommt – schließlich erleben aktuell einige Serien eine Wiederaufnahme, wenn auch mit unterschiedlichem Erfolg.

4. Untertitel in Filmen finde ich unverzichtbar, wenn ich sie im Original schaue. Auch Serien gucke ich grundsätzlich OmU (…außer wenn der Herr Koch mitschaut).

5. Kultigste TV-Figur ist unbestritten Alf!

6. Mit Rory Gilmore als Figur kann ich mich wohl deshalb so gut identifizieren, weil wir beide Kaffee lieben. Man stelle sich vor, wir müssten diesen Genuss aufgeben!

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7. Zuletzt habe ich am Samstag eine neue Serie begonnen und das war nicht leicht, weil der Herr Koch und ich immer noch mit der Leere kämpfen, die das Ende von Sons of Anarchy hinterlassen hat. Mal sehen, wie es Black Mirror gelingt, uns davon abzulenken…

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Seri(e)ös: Sons of Anarchy (Staffel 7)

Doubt thou the stars are fire;

Doubt thou the sun doth move;

Doubt truth to be a liar;

But never doubt I love.

– William Shakespeare

Sons of Anarchy erzählt über sieben Staffeln eine eigentlich altbekannte Geschichte. Eine Geschichte über einen Anführer und seinen Nachfolger, die zu Rivalen werden. Eine Geschichte über Liebe und Verrat, über Macht und Neid und den Wunsch nach Veränderung. Dass Serienschöpfer Kurt Sutter sich dazu von Shakespeares Hamlet inspirieren ließ, ist kein Geheimnis. Wie auch Shakespeare ist Sutter mit den Figuren in seiner Geschichte nicht zimperlich, denn beide wissen, was das Erfolgsrezept einer guten Geschichte ist: Es ist nie die Story selbst, es sind immer die Figuren und ihre Beziehungen zueinander, die einer Handlung Relevanz geben. Beachtet man diese simple Regel, dann ist es nicht nur möglich, sondern eine wunderbare Idee, eine bekannte Geschichte in einem ungewöhnlichen Milieu neu zu erzählen. Genau so eine Geschichte erlebt der Zuschauer in Sons of Anarchy, dessen finale Staffel ich in diesem Beitrag Revue passieren lasse und mit einem Fazit zur kompletten Serie ausklingen lasse.

Zur Handlung

Die finale Staffel besteht wie alle anderen Staffeln (außer Staffel 4) aus 13 Folgen. Diese sind allerdings teilweise deutlich länger als in vorigen Staffeln (deutlich über 40 Minuten, teilweise über 80 Minuten). So ist es nicht verwunderlich, dass die Story in Staffel 7 noch einmal richtig in Schwung kommt und viel zu komplex ist, um ihrer in wenigen Sätzen gerecht zu werden. Im Zentrum steht natürlich die Rache für Taras Tod, die aufgrund von Gemmas und Juice‘ Lüge nicht nur die beiden, sondern auch weitere Clubmitglieder in Gefahr bringt. Während Jax zunächst von Wut und Verzweiflung geblendet ist und seine Gefühle in direkte Gewalt umschlagen, welche die Beziehungen zu anderen Gangs gefährden, ändert sich das bald. Der Verlust weiterer geliebter Menschen macht ihm schmerzhaft bewusst, dass er der Gewaltspirale keinen Einhalt gebieten kann und seine Söhne deshalb auf dasselbe Leben zusteuern, das er lebt und das er und Tara für sie nie wollten. Am Ende muss Jax sich entscheiden, ob er bereit ist, das ultimative Opfer zu bringen, damit die Vision seines Vaters von einem gewaltfreien Club noch wahr werden kann.

Das Ende

This is who I am. I can’t change.

– Jax Teller

Auch wenn Sons of Anarchy eine Ensemble-Serie ist und viele sehenswerte und interessante Charaktere die Handlung gestalten, steht Jax Teller von Anfang an im Mittelpunkt. Er ist der Fixpunkt, der Stern, um den sich das SAMCRO-Universum dreht. Selbst in den ersten Staffeln, in denen Clay noch President ist, zieht Jax mehr und mehr die Fäden und ist derjenige, der eine größere Vision für den Club hat und sich nicht mit Waffenhandel zufriedengeben will. Sein persönliches Schicksal ist untrennbar mit dem seines Clubs verknüpft. Das wird ihm in der finalen Staffel nach Taras Tod schmerzlich bewusst. Fast wirkt er erleichtert, als klar wird, dass der überstürzte Mord an Jury sein Todesurteil ist. Das gibt ihm die Kraft, all die Dinge zu regeln, die er vorher entweder nicht über sich gebracht hat (seine Söhne aus Charming wegbringen und ihnen ein Leben abseits des Clubs ermöglichen) oder die harte Konsequenzen nach sich gezogen hätten (Feinde wie Barosky und Marks ermorden). Seine Tage sind gezählt und er erkennt, dass dies seine Chance ist, den Club doch noch in die richtige Richtung zu lenken und das Erbe seines Vaters zu erfüllen. Und es gelingt: Die Waffengeschäfte wandern von SAMCRO zu den Mayans und auch von Marks und Barosky droht keine Gefahr mehr. Als er sich auf das Motorrad seines Vaters setzt und damit in den Tod fährt, hat er alles geregelt und den Sons in Charming einen Neuanfang ohne die Familie Teller-Morrow ermöglicht. Selbst alte Fotos und seine Tagebücher hat er vorab vernichtet, damit seine Söhne nicht in seine Fußstapfen treten können.

Jax Teller bringt damit das ultimative Opfer – sein eigenes Leben für die gewaltfreie Zukunft seiner Familie und des Clubs. Ich war darauf vorbereitet, dass er am Ende der Serie sterben würde; alles andere hätte mich sehr gewundert. Allerdings hatte ich gedacht, dass das Ende der Serie auch das Ende des Charming-Chapters bringen würde. Das tat es nicht. Zurück bleibt eine kleine Truppe, angeführt von Chibs (ich muss nochmal sagen, wie großartig ich Tommy Flanagan finde!) und Tig, die sich den legalen Unternehmungen in der Pornoindustrie zuwenden kann. Die Geschichte von SAMCRO geht also weiter, schlägt aber ohne ihren Mittelpunkt – die Teller-Familie – ein ganz anderes Kapitel auf, das wenig mit dem Geschehnissen der sieben Staffeln zu tun hat. Diesen Cut als Serienfinale zu nehmen, empfinde ich als durchaus befriedigenden und folgerichtigen Abschluss.

Fazit

Es war eine lange und bewegte Reise, auf welcher der Herr Koch und ich die Sons in insgesamt 92 großartigen Episoden begleiten durften. War ich anfangs doch sehr skeptisch, ob ich mit dieser „Männerserie“ warm werden kann, hat sich diese Reserviertheit im Laufe der ersten Staffel ins komplette Gegenteil verkehrt. Dass ich mich in die SAMCRO-Welt so gut eingefunden und mich dort so wohlgefühlt habe, liegt vor allem an den Figuren und ihren Beziehungen zueinander. Nein, sie sind nicht (alle) nett. Nein, sie halten sich nicht (alle) an Gesetze. Nein, sie sehen nicht (alle) gut aus. Hier begegnet der Zuschauer Menschen aus einem rauen Milieu, die nach eigenen Wertvorstellungen und Normen leben, lieben und hassen und die füreinander alles tun würde. Und alles heißt in diesem Fall wirklich alles, wie Jax am Ende der Serie zeigt. Ich bin sehr froh, diese „Serienfamilie“ kennengelernt und mit ihnen ein Kapitel ihrer Geschichte erlebt zu haben, auch wenn der Abschied mir sehr schwer fällt. Als Trost bleibt mir aber wie so oft die Gewissheit, dass gute Geschichten unsterblich sind und ich jederzeit für einen Besuch nach Charming zurückkehren kann. Bei Lieblingsserien ist es schließlich gute Gewohnheit, dass ich ihnen den einen oder anderen Rewatch angedeihen lasse.

Weiterempfehlung: Sons of Anarchy ist eine amerikanische Dramaserie, in der die Geschichte des fiktiven Motorradclubs Sons of Anarchy erzählt wird. Im Zentrum steht Jax Teller, dessen persönliches Schicksal untrennbar mit dem seines Clubs verbunden ist und der dafür auch zu großen Opfern bereit ist. Wer die vorigen Staffeln mochte, wird auch von den finalen 13 Episoden und dem Serienende nicht enttäuscht sein. Allen, die noch nicht in Charming zu Besuch waren, möchte ich eine Reise in die SAMCRO-Welt dringend empfehlen. Freunde gut gemachter Dramaserien, die kein Problem mit Gewaltdarstellungen haben, sind hier auf jeden Fall richtig. Bonus: Der Soundtrack zur Serie ist großartig. Bedingungslose Weiterempfehlung!

Nach einem halben Jahr ist nun der Moment gekommen, um mich von den Sons zu verabschieden. Das stimmt mich traurig, denn die Serie hat mich fantastisch unterhalten die letzten Monate. Andererseits bin ich sehr froh, diese Serienperle im Dschungel des Seriendickichts entdeckt zu haben. Wie hat Euch Sons of Anarchy gefallen? Findet Ihr das Serienende passend oder hättet ihr Euch ein anderes gewünscht? Diskutiert mit mir!   

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Seri(e)ös: Was 2017 bisher geschah (und wie es weitergeht)

Sechs Monate gehen wirklich erschreckend schnell vorbei. Bevor ich am Ende des Jahres wieder lange rechnen muss, was 2017 alles über meine Mattscheibe flimmerte, nutze ich die Jahresmitte für ein kleines Zwischenfazit und auch zur Planung meines weiteren Serienkonsums in den kommenden Monaten. Seid ihr dabei? 😉

Status Quo: Diese Serien habe ich zwischen Anfang Januar und Ende Juni gesehen

Wer hier regelmäßig vorbeischaut, wird bemerkt haben, dass ich in den letzten Monaten vor allem für eine Serie geschwärmt habe: Sons of Anarchy! ♥ Das schlägt sich auch in meiner Serienliste von Januar bis Juni überdeutlich nieder. In dieser lassen sich insgesamt 15 Staffeln acht verschiedener TV-Serien finden lassen – sieben davon entfallen allerdings allein auf besagte Serie:

Aktuell arbeite ich mich noch an folgenden Serienstaffeln ab, zu denen euch folglich Rezensionen im zweiten Halbjahr erwarten:

  • Chef’s Table: Staffel 3
  • Chicago Fire: Staffel 4
  • Friends: Staffel 2 ff.
  • Grey’s Anatomy: Staffel 13
  • The Good Wife: Staffel 3 ff.
  • This is us: Staffel 1

What’s next? Serienplanung Juli bis Dezember 2017

Anfang des Jahres hatte ich ja schon einige Serienstaffeln genannt, die ich mir gerne anschauen wollte. Einige davon konnte ich erfreulicherweise im ersten Halbjahr in Angriff nehmen, andere rutschen nun aus verschiedenen Gründen in die zweite Jahreshälfte, zum Beispiel:

  • Downton Abbey: Staffel 5 + Staffel 6
  • Fargo: Staffel 2
  • House of Cards: Staffel 5
  • Modern Family: Staffel 6
  • Orphan Black: Staffel 5
  • Pretty Little Liars: Staffel 6
  • Sherlock: Staffel 4
  • The Vampire Diaries: Staffel 7

Diese kleine Liste möchte ich noch um folgende Serien(staffeln) ergänzen:

  • Arrow: Staffel 4
  • Broadchurch: Staffel 3

Außerdem steht nach wie vor die große Frage im Raum, womit der Herr Koch und ich die riesige Lücke füllen sollen, die das Ende von Son of Anarchy hinterlassen hat. Wir schauen immer eine Serie gemeinsam an, die wir abwechselnd aussuchen. Er wählte vor einigen Monaten Sons of Anarchy aus – nun bin ich am Zug und recht ratlos, was auf diese Serienperle folgen kann. Es muss eine bereits abgeschlossene Serien sein (am besten auch eine mit einem richtigen Ende und keine, die einfach abgesetzt wurde) und sie sollte auf Netflix verfügbar sein. Das ist wirklich keine leichte Aufgabe. Dexter ist in der engeren Auswahl, auch über Luther (kriegt ja jetzt doch noch eine Fortsetzung…), Black Mirror, Prison Break oder Californication denke ich nach, aber richtig vom Hocker haut mich keine davon. Vielleicht sollten wir es einfach mal mit einer Comedyserie versuchen? Arrested Development konnte ich alleine nichts abgewinnen – vielleicht funktioniert die Serie in Gesellschaft besser? Stromberg wäre auch noch eine Möglichkeit. Oder oder oder…

Puh, ich bin richtig ratlos! Habt Ihr einen Tipp für mich, welche abgeschlossene Serie bei Netflix verfügbar ist und sich richtig lohnt? Und was sollte sonst noch unbedingt auf meine Watchlist wandern?

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Media Monday #312

Na, habt ihr es gemerkt? Ich war die letzten Tage ziemlich blogabstinent. Von Freitagabend bis heute Vormittag habe ich ein langes Wochenende bei meiner Familie verbracht und den Laptop einfach zu Hause gelassen. Schön war’s, auch wenn mir das Schreiben doch etwas gefehlt hat am Wochenende. So weit ist es schon gekommen mit mir! Darum hole ich nun lieber schnell den aktuellen Media Monday nach!

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-Computer-Spiel, dann habe ich darauf einfach keine Antwort parat.

2. Kurt Sutter hat mit Sons of Anarchy eine der besten Serien aller Zeiten geschaffen, schließlich bin ich jetzt, ganz kurz vor dem Serienfinale, einfach unfassbar traurig, dass ich Charming sehr bald verlassen muss. Die Reise mit den bösen Jungs hat einfach so viel Spaß gemacht wie schon lange keine mehr.

3. Leider enttäuschend, was die Verantwortlichen der ARD mit der Ausstrahlung der vierten Staffel Sherlock angestellt haben, denn sonntags um 21.45 Uhr ist mir schlicht zu spät. Ich hätte gerne live geguckt, sah mich aber ob dieser Uhrzeit dazu gezwungen, die Folgen aufzunehmen. Die werde ich mir im Laufe dieser Woche endlich mal zu Gemüte führen.

4. Mein Klassentreffen am vergangenen Wochenende ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich leider nur ein knappes Drittel meines Abijahrgangs dabei wiedersehen konnte.

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Hawaii besuchen, immerhin wurde dort Lost gedreht. Seit der zweiten Staffel Sons of Anarchy möchte ich übrigens auch unbedingt mal nach Irland. Ist doch super, wenn Serien direkt neue Reiseziele mitliefern!

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer an Bud Spencer und Terence Hill, die ich furchtbar finde, die aber zugegebenermaßen Kult sind und viele Fans haben.

7. Zuletzt habe ich über vier Stunden in drei verschiedenen Zügen der Deutschen Bahn verbracht und das war entspannt, weil alle Züge pünktlich waren und selbst neun Minuten (!) Umsteigezeit in Hamburg locker für den Bahnsteigwechsel gereicht haben. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

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Media Monday #311

Diese Woche hat keinen Feiertag zu bieten. Zumindest nicht in meinem Bundesland.

Ich prangere das an.

Und nein, ich möchte keine Kommentare á la „Wir haben Donnerstag frei, da ist nämlich Fronleichnam, ätschibätsch!“ unter diesem Beitrag lesen. Außer qualifizierten Bemerkungen zu meinen intelligenten Antworten auf Wulfs noch intelligentere Fragen möchte ich dort gar nichts lesen. Auch nicht, dass Ihr Freitag einen Brückentag genommen habt. Reißt Euch also gefälligst zusammen! 😉

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!

1. Worauf ich mich in den nächsten Wochen ja am meisten freue, ist mein Urlaub an der Nordsee mit dem Herrn Koch.

2. Dass eine Arbeitskollegion gerade Lost schaut, hat meine Begeisterung für diese Serie neu entfacht, denn immer wenn ich darüber spreche, möchte ich erneut einen Ausflug auf die Insel unternehmen. Irgendwann…

3. Mit Freunden zu Gast gibt es ja kaum was Schöneres, als gemütlich zu plaudern bei einem leckeren Getränk (aktuell empfiehlt sich Weißweinschorle) und Knabberkram. Da darf der Fernseher auch mal ausgeschaltet bleiben.

4. Tommy Flanagan hat meines Erachtens eine viel zu kleine Rolle in den ersten Staffeln Sons of Anarchy, immerhin ist sein Charakter Chibs ein langjähriges Clubmitglied und ein guter Freund von Jax. Zum Glück wird ihm in den späteren Staffeln mehr Aufmerksamkeit zuteil.

5. Neulich habe ich meinen Bafögrückzahlungsbescheid erneut zur Hand genommen und festgestellt, dass die erste Rate wirklich diesen Monat fällig ist. Wäre auch zu schön gewesen, wenn ich mich geirrt hätte. Die letzte stottere ich übrigens in exakt sieben Jahren ab. Nur schon mal als Vorwarnung, dass es dann einen freudigen Beitrag dazu geben wird, dass dieses Kapitel ein Ende hat.

6. Schlechte Comedy kann mir ja gerne gestohlen bleiben, denn dafür ist mir meine Zeit zu schade.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel Designated Survivor beendet und das war in Ordnung, weil sie solide gemacht war. Ich glaube aber, dass in der Story noch mehr drin gewesen wäre. Mehr dazu gibt es Mittwoch in der Review. 🙂

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Media Monday #310

Ist es nicht schön, wenn die Woche mit einem Feiertag beginnt? Ich finde, wir sollten das zur Regel und nicht zur Ausnahme machen. Dass der Dienstag sich dann nach Montag anfühlen würde, tut nichts zur Sache, also kommt mir nicht mit Logik… 😉 Wulf würde das bestimmt auch begrüßen, hätten wir dann doch alle noch mehr Muße als eh schon, um uns um den Media Monday zu kümmern. Hier also nun meine entspannten, wenn auch leicht verschnupften (Oh Gräserpollen, wenn ich Euch erwische!) Antworten. Kommt gut in die neue Woche!

1. Das Pfingstwochenende wartet(e) überraschenderweise mit einem Serienhighlight im öffentlich-rechtlichen (!) Fernsehen auf: Das Erste zeigt(e) Pfingstsonntag, Pfingstmontag und kommenden Sonntag die vierte (und kontrovers diskutierte) Staffel Sherlock.

2. Neulich habe ich gehört, wie jemand auf der Straße vor unserem Schlafzimmer nachts um 1 Uhr lautstarken Gesang anstimmte. Fand ich jetzt nicht so toll.

3. In jede neue und gehypte Serie sofort hineinzuschauen, ist mir persönlich ja viel zu anstrengend. Ich warte lieber erstmal ab, ob die Serie wirklich das hält, was sie verspricht und in die Verlängerung geht. Nichts finde ich inzwischen ärgerlicher, als meine Zeit mit einer Geschichte zu verschwenden, die nach einer Staffel ohne richtiges Ende im Serienfriedhof verschwindet.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist, war Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich mein Favorit.

5. Katey Sagal hätte ich in Sons of Anarchy kaum wiedererkannt, schließlich hat sie sich seit ihren Zeiten als Peggy Bundy in Eine schrecklich nette Familie optisch durchaus zu ihrem Vorteil verändert.

6. Das Talent von Hiro aus Heroes hätte ich ja auch gerne! Wie cool wäre es bitte, durch die Zeit reisen zu können?

7. Zuletzt habe ich am Samstag mein erstes Liveinterview im Radio gegeben und das war in der Sendung Trackback bei Radio Fritz, weil der verrückte bullion mich dort für die Rubrik „Blogger Privat“ nominiert hatte. Details dazu lest ihr morgen an dieser Stelle. Wer schon vorab neugierig ist, kommt hier direkt zum Podcast.

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Media Monday #309

Ich bin heute eklig gut gelaunt. Dabei gibt es dafür eigentlich gar keinen Grund:

  • Das Wetter ist anstrengend (heiß, aber wolkig und schwül).
  • Der Herr Koch ist arbeiten und ich allein daheim.
  • Heuschnupfen plagt mich.
  • Morgen ist Montag.

Alles keine Fakten, die mich positiv stimmen sollten. Dennoch sitze ich hier fröhlich und labe mich an den neuen Fragen des Media Mondays. Manchmal muss man die Dinge nehmen, wie sie sind. 🙂 Habt einen guten Start in die Woche!

1. Immer wenn ich Titus Welliver in The Good Wife oder Sons of Anarchy oder Suits sehe, bekomme ich Lust, noch ein weiteres Mal auf die Lost-Insel zu reisen. Wahnsinn, dass der Mann in all diesen Hochklasseserien mitgewirkt hat. Nie in einer Hauptrolle, aber immer so, dass er in Erinnerung blieb.

2. ____ ist so eine Lektüre, an die ich mich immer gerne erinnern werde, denn ____ . Puh, hier muss ich heute passen.

3. Müsste ich mich entscheiden, würde ich niemanden als meine/n Lieblings-Autor/in bezeichnen, schließlich habe ich von keinem Schriftsteller (m/w) bereits so viele Werke gelesen, um dies endgültig entscheiden zu können.

4. Friends ist überraschend gut gealtert, wenn man bedenkt, dass die Serie schon über zwanzig Jahre auf dem Buckel hat. Die Story funktioniert auch heute noch problemlos.

5. Insbesondere früher habe ich ja unglaublich gerne draußen gespielt, da ich ein Dorfkind bin.

6. Die zweite Staffel Rectify ist tatsächlich langweiliger geraten als ich erwartet hätte, und Näheres dazu gibt es Mittwoch in der Review.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend das letzte Mal in die zweite Staffel Rectify hineingeschaut und das war nicht so gut wie erwartet, weil ich nicht warm werde mit dieser Staffel (siehe 6.).

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