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Seri(e)ös: The Good Wife (Staffel 4)

Es ist Halbzeit, ich habe den Äquator erreicht, 50 Prozent geschafft. Es gib zig Metaphern, mit denen ich Euch bildhaft vor Augen führen kann, dass ich die vierte von sieben Staffeln The Good Wife beendet habe. Ob auch die vom ungeliebten mittleren Kind passt? Dafür müsst Ihr schon weiterlesen… 😉

Zur Handlung

Alicias Willensstärke wird gleich zu Beginn der Staffel hart auf die Probe gestellt, als Will nach seiner Suspendierung in die Kanzlei zurückkehrt. Sie unterstützt dennoch weiter ihren Exmann Peter, obwohl sie und Will noch immer mit der Versuchung liebäugeln. Wenigstens ihre Karriere nimmt endlich Fahrt auf, denn ihr wird eine Partnerschaft angeboten. Diane, Cary und Kalinda stecken alle tief Klemme, während die Kanzlei sich langsam von einer schweren Finanzkrise erholt: Cary kämpft darum, eine eigene Nische zu besetzen, Kalinda schlägt sich mit ihrem unberechenbaren Ex-Ehemann herum und Diane erhält ein verlockendes Jobangebot. Peter tritt bei der Gouverneurswahl an und Eli gerät in nationale Ermittlungen, während er versucht, Peter zu schützen. All diese Entwicklungen ziehen natürlich auch nicht spurlos an Alicia vorüber und stellen sie erneut vor Herausforderungen – als Mutter, als Anwältin und als Frau.

Egoismus und Risiko oder Konvention und Sicherheit?

Alicia ist auch in Staffel 4 eine Frau mit unglaublich vielen Baustellen. Das ist natürlich gewollt und ein Kernthema der Serie. Ob ihr Liebesleben (Will oder Peter?), ihr Job (gehen oder bleiben?) oder die Familie (Arbeiten oder Zeit für die Kinder haben?) – Alicias Alltag ist ein Kampf gegen die Uhr und nicht selten auch ein Kampf gegen Windmühlen. Das aber wiederum ist es, was sie so sympathisch und die Serie authentisch macht. Sie ist eine moderne Frau, die genau die Kämpfe kämpft und die Probleme hat, die Millionen Frauen ebenfalls betreffen: Wie kann ich eine glückliche Beziehung führen? Wie verdiene ich mir Respekt im Beruf? Wie kann ich Familie und Job unter einen Hut bringen? Wie kann ich all den gesellschaftlichen Konventionen entsprechen, die an mich als Frau gestellt werden? Und wie bleibe ich bei all dem täglichen Wahnsinn noch ich selbst und finde das, was mich glücklich macht? Das Beispiel Alicia zeigt auf, wie oft gerade Frauen zwischen den Polen „Egoismus“ und „Konvention“ und damit (leider?) auch ein Stück weit zwischen „Risiko“ und „Sicherheit“ wählen müssen. Wenn Alicia den Kredit für ihre Partnerschaft in der Kanzlei nur bekommt, weil Peter den Vertrag ebenfalls unterschreibt, kriegt die Feministin in mir wirklich Zustände. In Wahrheit ist das aber vermutlich eine Situation, die jeden Tag tausendfach genau so abläuft.

Fazit

The Good Wife gelingt es, unterhaltend und dennoch kritisch, wertneutral und gleichzeitig feministisch zu sein. Mir gefällt diese Mischung immer noch unglaublich gut und auch Staffel 4 hat mich überzeugt (kein Wort vom ungeliebten mittleren Kind!). Mehr und mehr sind es dabei die Frauenfiguren, die mich faszinieren. Ich schrieb ja schon einmal, dass ich Christine Baranski (Diane) fantastisch finde. Zunehmend hat sich aber auch die toughe Kalinda einen Platz in meinem Serienherzen erkämpft. So bleibe ich also weiter dabei, erfreue mich an dem Wiedersehen mit Matt Czuchry (er wird für mich immer Logan aus den Gilmore Girls bleiben…), während ich – nun nicht mehr still und heimlich – die Ladys von Lockhart/Gardner auf mein persönliches Podest stelle.

Weiterempfehlung: Auch in der vierten Staffel The Good Wife erlebt der Zuschauer eine Alicia Florrick in Bestform. Wer diesem Anwaltsdrama nichts abgewinnen kann, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Anschauen!

Alicia, Diane und Kalinda – drei starke Frauen, die wissen, was sie wollen und in einer immer noch männerdominierten Welt ihren Weg gehen! Welche toughen Seriendamen haben Euch nachhaltig beeindruckt? Ich denke spontan natürlich noch an Olivia Dunham aus Fringe, aber es gibt so viele weitere…

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Media Monday #342

Sonntagabend – endlich wieder Zeit, um das Media-Monday-Spiel zu spielen! Und das geht so:

  1. Einleitung für den Beitrag schreiben
  2. Den aktuellen Media-Monday-Beitrag auf medienjournal-blog.de suchen
  3. Die Einleitung dazu lesen und – jetzt kommt der schwerste Teil – die Fragen kopieren, ohne (!) sie zu lesen
  4. Die sieben Lückentexte in den eigenen Beitrag kopieren und alle Fragen möglichst mit der ersten Assoziation beantworten. Dabei versuchen, nicht auf die Frage in der nächsten Zeile zu schielen, um den Spaß nicht zu verderben.

Bin ich verrückt oder macht noch jemand das so? Hände hoch, bitte – und Euch einen schönen Montag. 😉

1. Rollenklischees und Stereotypen laden dazu ein, dass man mit ihnen spielt. Aber bitte nicht nur auf die rosa-hellblau-Weise…

2. Wenn mein Medienkonsum etwas über mich aussagt, müssen das andere entscheiden.

3. Platzmangel wäre einer der Punkte, weshalb man mich nicht dabei erwischen wird, mir eine Blu-ray-/DVD-Sammlung zuzulegen. Wo soll ich die denn in unserer Zweizimmerwohnung alle hinstellen?

4. Das Ritual, zu bestimmten Anlässen bestimmte Filme zu schauen, zelebrieren ja durchaus einige Blogger. Ja, ich schaue dich an, bullion! 😀

5. Mein Interesse an Game of Thrones baut wirklich von Jahr zu Jahr weiter ab, schließlich lebe ich bislang sehr gut ohne diese Fantasyserie. Klar, ich bin immer noch neugierig, aber so richtig, richtig reizt mich die Serie nicht mehr. Schon gar nicht so sehr, dass ich dafür Geld ausgeben würde.

6. Ein Buch, bei dem ich mich schon auf den ersten zwanzig Seiten langweile, hat wenig Chancen, dass ich mich lange damit beschäftige.

7. Zuletzt habe ich endlich mal wieder eine Review zu The Good Wife (Staffel 4) geschrieben und das war interessant, weil sie sich in eine ganz andere Richtung entwickelt hat, als ich zunächst vorgesehen hatte. Also die Review, nicht die Serie. Dennoch ist der Berg noch nicht reviewter Serienstaffeln immer noch unfassbar hoch. Ich weiß wirklich nicht, wie ich den jemals abarbeiten soll.

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Seri(e)ös: Grimm (Staffel 2)

Letzte Woche habe ich in meinem Rückblick auf das vergangene Serienjahr auch meine Lieblinge 2017 gekürt. Neben Sons of Anarchy und The Good Wife gehört definitiv Grimm dazu. Leider sehen viele von Euch das anders. „Langweilig“, „eintönig“ und „langatmig“ waren noch die netteren Kommentare, die mich zu Grimm erreichten. Ich frage mich: Schaue ich eine andere Serie als Ihr? Mir machen die Geschichten nämlich richtig viel Spaß und ich finde Grimm sehr vergnügliche Abendunterhaltung. Vielleicht überzeugt Euch ja meine Review der zweiten Staffel, Eure Meinung zu diesem märchenhaften Vergnügen noch einmal zu überdenken… 😉

Zur Handlung

Wie auch schon in Staffel 1 arbeitet Nick als Cop bei der Polizei von Portland und klärt mit seinem Partner Hank Morde und sonstige Gewaltverbrechen auf. Dennoch läuft dies nun etwas anders ab als noch in Staffel 1, denn gleich zu Beginn der zweiten Staffel weiht Nick Hank in sein Geheimnis und die Welt der Wesen ein. Auch Monroe und Rosalee bekommen in Staffel 2 eine größere und wichtigere Rolle. Die Liebe zwischen den beiden wächst und auch ihre Freundschaft zu Nick und Co. wird inniger. Gerade auch durch den Gewürzladen und Monroes Wesenfähigkeiten sind die beiden hilfreiche Gefährten, die Nick immer wieder zur Seite stehen. Die folgenübergreifende Story fokussiert sich einerseits auf Juliette, die sich nach Adalinds Zauber große Teile der Staffel nicht an Nick und ihre Liebe zu ihm erinnern kann. Stattdessen fühlt sie sich zu Captain Renard hingezogen, da er sie aus dem Koma wachküsste. Da es ihm genauso ergeht, entsteht ein dramatisches, wenn auch vergnügliches „Wir-dürfen-nicht-verliebt-sein“-Spielchen. Andererseits verfolgt die Staffel weiter Adalinds Schicksal, die in Österreich versucht, ihre Kräfte wiederzuerlangen. Auch die Frage, was es eigentlich mit der königlichen Familie und den sieben Schlüsseln auf sich hat, wird in Staffel 2 weiter beleuchtet.

Die Herausforderung der zweiten Staffel

Vielleicht ist keine Staffel einer Serie so wichtig wie die zweite. Die erste legt den Grundstein für den Serienerfolg, aber die zweite bindet den Zuschauer endgültig und macht einen Fan aus ihm. Weiß Staffel 2 nicht zu überzeugen, ist es ein Leichtes, sich noch von der betreffenden Serie abzuwenden. Ist sie allerdings gelungen, dann steht einem langen Serienglück meiner Meinung nach nicht mehr viel im Weg. Staffel 2 von Grimm geht den gelungenen Weg der ersten Staffel weiter. Ich fand es schon damals sehr geschickt, wie die einzelnen Personen und Orte nach und nach eingeführt wurden. Erst der Wohnwagen, dann Monroe, dann der Gewürzladen, dann Rosalee. Mit den Schauplätzen „Nicks Haus“, „Monroes Haus“, „Gewürzladen“, „Wohnwagen“ und „Polizeirevier“ hat die Story letztlich alles, was sie – bzw. ihr Zentrum, Nick Burghardt, – braucht. Das festigt sich in Staffel 2. Da in dieser Staffel auch Hank und Juliette in die Wesenwelt eingeweiht werden, ist die kleine Freundestruppe nun noch enger miteinander verbunden. Die Story rund um die österreichische Königsfamilie und Adalind wirkt darum anfangs wie ein Fremdkörper, allerdings fügen sich die Puzzleteile schnell zusammen und es zeigt sich einmal mehr, dass Grimms und Royals die Suche nach den Schlüsseln und dem, was sich dahinter verbirgt, verbindet. Was die „cases of the week“ betrifft, sind natürlich einige interessanter als andere. Aber auch das ist einfach subjektiv. Ich mag die eher emotionalen Fälle lieber als diejenigen, in denen in einem düsteren Wald viel Blut fließt. Entscheidend für mein Serienglück sind aber sowieso immer die Figurenbeziehungen. Und in diesen steht Staffel 2 Staffel 1 in nichts nach.

Fazit

Weiter oben schrieb ich, dass die zweite Staffel aus einem Zuschauer einen Fan machen kann. Grimm ist das bei mir gelungen. Ich mochte schon Staffel 1, aber jetzt, in Staffel 2, habe ich wie so oft das Gefühl, richtig angekommen zu sein und mich in der Geschichte wohlzufühlen. Nach wie vor liebe ich Monroe und Rosalee zusammen, die einfach beide auf ihre Art sonder- und wunderbar sind. Schon in einem Kommentar zu meiner Review zu Staffel 1 wies mich aber der Wolf meines Vertrauens darauf hin, dass mir doch bestimmt Seargent Wu auch sehr gut gefallen würde. Damit lag er natürlich vollkommen richtig: Wenn ein sarkastischer Kommentar gebraucht wird, ist der kleine Mann stets zur Stelle und macht das wahrlich großartig (wenngleich mein Highlight immer noch die Folge in Staffel 1 war, in der er verzaubert wurde und unkontrolliert einfach alles gegessen hat, was nicht niet- und nagelfest war: Büroklammern, Teppiche, Kissen, …). Auch die Story rund um Adalind fand ich interessant, gerade weil nicht von Anfang an klar war, warum sie ohne ihre Zauberkräfte immer noch so wichtig ist. Zudem haben mich die Außenaufnahmen des Hotels Sacher, in dem Adalind in Wien lebt, in meinem Wunsch, endlich mal nach Wien zu fahren, noch einmal sehr bestärkt. Leider kostet eine Nacht in dem gezeigten Hotel ein kleines großes Vermögen. Aber von außen kann ich es mir ja anschauen… 😉

Weiterempfehlung: In Staffel 2 von Grimm ist Nick Burghardt endgültig in der Wesenwelt und seiner neuen Rolle als Grimm angekommen. Wer Freude an Staffel 1 bzw. generell Spaß an märchenhaft-düsteren Geschichten hat, findet bestimmt auch an dieser Staffel Gefallen.

Ich stehe dazu: Mir macht Grimm viel Spaß! Wie seht ihr das: Holen Euch die märchenhaften Geschichten ab oder lassen sie Euch kalt? Und hat eine Serie bei Euch schon einmal den Wunsch geweckt, an einen bestimmen Ort zu reisen? 

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Mein TV-Serienjahr 2017 – ein Rückblick

Wer mir bei Instagram folgt, wird über den heutigen Beitrag nicht überrascht sein. Dort habe ich bereits kurz vor Jahresende meine Serienliste 2017 mit Euch geteilt:

Nein, auch 2017 habe ich meine Seriensucht nicht in den Griff bekommen. Und nein, auch für 2018 plane ich keinerlei Aktivitäten, um etwas dagegen zu unternehmen. Zu viel Spaß macht es mir, mich in seriellen Erzählungen zu verlieren und die Schicksale der Charaktere über mehrere Staffeln hinweg zu begleiten. 2017 war ein durchaus gutes Serienjahr für mich, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Insgesamt habe ich 36 Staffeln 17 unterschiedlicher Serien geschaut. Im Detail waren dies:

Auch wenn noch jede Menge Reviews fehlen: 2017 dominieren wieder eindeutig amerikanische Produktionen. Die Serien aus anderen Ländern (Black Mirror, Orphan Black, Sherlock, Stromberg) fallen da kaum ins Gewicht. Ich könnte mich nun dafür rechtfertigen, tue es aber nicht. Die besten TV-Serien werden meiner Meinung nach einfach immer noch in den USA produziert – und zwar oft auch noch von „klassischen“ Networks wie FOX, ABC oder NBC. Nur eine einzige Staffel, die ich 2017 geschaut habe, wurde von Netflix eigenproduziert (Black Mirror, Staffel 3). Interessanterweise war das auch eine der beiden Staffeln, die ich im vergangenen Jahr nicht zu Ende geschaut habe (die andere war Rectify, Staffel 2). Ins Gewicht fällt hier natürlich auch, dass ich mir die fünfte Staffel House of Cards aus relativ offensichtlichen Gründen nicht angeschaut habe. Ich ringe immer noch mit mir, ob ich es tun soll, bin aber noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gelangt. Insgesamt reizen mich die von Netflix selbst produzierten Serien zu wenig, um sie mir anzuschauen. Gefühlt bedienen relativ viele davon nämlich die Genres „Mystery-Horror“ oder „Comedy“ – beide nicht unbedingt meine Favoriten. Mal sehen, ob sich daran 2018 etwas ändert.

Favoriten 2017

Natürlich gab es auch 2017 wieder einige Serien, die mich mehr überzeugt haben als andere. An erster Stelle ist hier natürlich Sons of Anarchy zu nennen. Nie und nimmer hätte ich vorab gedacht, dass ich mich so für dieses harte Serie würde begeistern können, aber es ist wahr – ich war bereits nach wenigen Folgen ein echter Fan und liebe die Geschichte rund um die Familie Teller und SAMCRO einfach. Auf der Liste meiner All-time-favorites rangiert sie inzwischen ganz weit oben, nur knapp hinter Fringe und Lost. Weitere Highlights 2017 waren für mich:

  1. Sons of Anarchy
  2. The Good Wife
  3. Grimm
  4. Friends
  5. This is us

The Good Wife habe ich mehr aus Langeweile begonnen, als ich Ende Februar einige Tage krank war. Inzwischen bin ich in Staffel 6 und sehr froh, der Geschichte rund um Alicia Florrick 2017 nochmal eine Chance gegeben zu haben. Grimm läuft aktuell eigentlich nur über unseren Bildschirm, weil der Herr Koch das wünschte. Ich sollte ihm öfter die Auswahl überlassen, denn damit landete er erneut einen ziemlich guten Treffer (er hatte auch schon Sons of Anarchy ausgesucht ♥). Die märchenhaften Geschichten bieten kurzweilige Unterhaltung für entspannte TV-Abende. Etwas anders verhält es sich mit This is us, der wohl emotionalsten Serie, die 2018 auf meiner Liste stand. Getarnt als klassische Familienserie erzählt This is us sehr clever auf mehreren Zeitebenen die berührende Geschichte der Pearsons und ihrer ungleichen Drillinge. Ungewöhnlich für mich endet 2017 auch eine Comedyserie auf meiner Bestenliste: Friends. Wenn diese Serie eines beweist, dann das: In den 90ern wussten sie ganz genau, wie man lustig ist, ohne flach zu sein. Mein heimlicher Favorit ist ja Chandler, denn in seinem Sarkasmus/Zynismus finde ich mich fast immer wieder. Zum Glück bleiben mir für 2018 noch fast 6 1/2 Staffeln dieser Serienperle übrig.

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Enttäuschungen 2017

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Zum Glück ist die Liste der Enttäuschungen recht kurz. Angeführt wird sie von Black Mirror, einer hochgelobten Serie, die mich einfach nicht gepackt hat. Das Anthologiekonzept funktioniert für mich ebensowenig wie der penetrant erhobene moralische Zeigefinger. Ich weiß, ich stehe mit dieser Meinung alleine da – das ist völlig okay. Ich wünsche euch allen von Herzen viel Spaß mit der gerade neu erschienenen vierten Staffel. 🙂 Die zweite Enttäuschung des Jahres war die zweite Staffel Rectify, die mich einfach nur gelangweilt hat. So sehr gelangweilt, dass ich es irgendwann nicht mehr ertragen konnte und sie mitten in Folge 7 abgebrochen habe. Sowas mache ich eigentlich nie, da muss also schon einiges zusammenkommen. Für mich war diese Staffel einfach der Inbegriff der Einfallslosigkeit.

So geht es 2018 weiter

In den nächsten Wochen werde ich noch gut beschäftigt sein mit den Produktionen, die ich aktuell schaue. Vor Februar werde ich daher vermutlich keine neue Serie beginnen, denn aktuell in Arbeit sind noch:

  • 11.22.63 (Staffel 1)
  • Designated Survivor (Staffel 2)
  • Friends (Staffel 4 ff.)
  • Grimm (Staffel 4 ff.)
  • Stromberg (Staffel 5)
  • The Good Wife (Staffel 6 ff.)

Bis ich damit fertig bin, erscheinen in Deutschland/bei Netflix ja vielleicht noch weitere Staffeln der Serien, die ich noch nicht beendet habe. Ich denke hier zum Beispiel an Chicago Fire (Staffel 5), Grey’s Anatomy (Staffel 14), Modern Family (Staffel 7 und 8), Pretty Little Liars (Staffel 7 – sollte eigentlich schon vor Weihnachten verfügbar sein, ist aber immer noch nicht online), Suits (Staffel 6), The Big Bang Theory (Staffel 10) oder The Vampire Diaries (Staffel 7 und 8). Welche Serien ich 2018 neu beginne, habe ich noch nicht entschieden. Es bleibt also spannend…

Welche Serien haben Euch im vergangenen Jahr besonders gut entfallen und welche konnten Eure Erwartungen nicht erfüllen? Und könnt Ihr meine 36 Staffeln toppen? 😀

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Media Monday #335

Heute beginnt sie endlich so richtig, die Weihnachtszeit! Da ich berufsbedingt immer etwa einen Monat in der Zukunft lebe – ich schreibe am Anfang des aktuellen Monats Social-Media-Beiträge für den nachfolgenden Monat – freue ich mich umso mehr, meine sich seit Wochen aufbauende Weihnachtsstimmung am Mittwoch mit dem ersten Glühwein begießen zu können. Wie steht es bei Euch mit der Weihnachtsstimmung? Wulf ist offenbar noch nicht mit dem Weihnachtsvirus infiziert, kommt der Media Monday doch recht unweihnachtlich daher… 😉

1. Der ganze Hype, der mittlerweile auch hierzulande um den „Black Friday“ gemacht wird, ist mir ehrlich gesagt etwas zu viel. Ich verstehe ihn auch nicht. In den USA mag dieser Schnäppchentag nach Thanksgiving Tradition sein, aber da wir diesen Feiertag nicht feiern, können wir uns auch den anschließenden Black Friday schenken. Oder?

2. Jüngster Neuzugang in meiner (Film-)Sammlung ____ . Ich kaufe keine Filme und Serien mehr auf DVD o. ä. 

3. Mag die Kombination Brot-Butter-Marmelade-Käse auch als Flop gelten, finde ich sie persönlich ziemlich großartig, schließlich schmeckt sie fantastisch. 

4. ____ wusste in ihren/seinen jüngeren Rollen leider gar nicht zu überzeugen, denn ____ Boah, ich bin gerade nicht in Stimmung, um hier schon am Montag jemanden zu dissen. Lassen wir das. 😉

5. Würde Geld keine Rolle spielen, würde ich mir wahrscheinlich eine Weltreise für den Herrn Koch und mich wünschen, immerhin steht uns der Sinn schon wieder nach Urlaub, wie wir erst gestern feststellten.

6. Orchestrale Begleitung zu einem Film sorgt für eine ganz besondere Stimmung.

7. Zuletzt habe ich die fünfte Staffel The Good Wife beendet und das war erschreckend, weil ich noch nicht mal Staffel 3 und 4 besprochen habe. Der Review-Berg nimmt mal wieder bedenkliche Ausmaße an.

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Media Monday #334

Hello Friends! Nach einem langen Wochenende an der Küste (Kiel, meine Liebe! ♥) komme ich erst heute Abend dazu, mich dem aktuellen Media Monday zu widmen. Real life und so, Ihr kennt das. 😉 Habt eine gute Woche! 🙂

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1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen die Uhr nicht deutlich mehr als 90 Minuten anzeigt. Ehrlich mal, wer kann sich denn länger konzentrieren?

2. Aber das Schönste ist doch immer noch, wenn ich abends auf dem Sofa entspannt noch ein, zwei Serienfolgen schauen kann. Aktuell beliebt: The Good Wife und Grimm.

3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn jemand versucht, mir eine Serie madig zu machen, die ich mag. Meinungen sind verschieden und sollten es auch sein dürfen.

4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass sie bei mir den Kürzeren ziehen und ich mich lieber audiovisuellen Medien zuwende.

5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, dann fühle ich mich in dieser Gruppe sehr wohl.

6. Dann doch lieber noch einmal 15 sein und nachmittags nach der Schule eine Folge Gilmore Girls auf Vox schauen. Herrje, war das Leben damals einfach.

7. Zuletzt habe ich ein tolles Wochenende mit dem Herrn Koch in unserer alten Heimat Kiel verbracht und das war sehr sentimental, weil wir alte Freunde getroffen und Orte besucht haben, die uns viel bedeuten. Das Heimweh ist jetzt jedenfalls nicht schwächer geworden.

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Media Monday #323

Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt irgendjemandem aufgefallen ist, aber letzte Woche habe ich das erste Mal seit Monaten beim Media Monday ausgesetzt. Das war nicht geplant, es hat mich Anfang letzter Woche schlicht ausgeknockt. Nachdem am Wochenende meine Familie zu Besuch war, suchte mich bereits am Sonntag eine Magen-Darm-Verstimmung heim. Montag war ich dennoch zunächst arbeiten, bin aber mittags mit den Kopfschmerzen meines Lebens wieder nach Hause gegangen. Dort lag ich dann zwei Tage völlig platt mit dröhnendem Schädel auf dem Sofa und im Bett. Bei 30 Grad und Sonnenschein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte schon bessere Wochen. Jetzt bin ich aber wieder fit, wenn man von den Rückenschmerzen absieht, die es mit sich bringt, wenn man in meinem fortgeschrittenen Alter drei Tage nur liegt. Aua. Ihr seht, ich bin urlaubsreif. Zum Glück bricht heute meine vorletzte Arbeitswoche an, bevor zweieinhalb freie Wochen auf mich warten. Es lebe der Brücken(mon)tag vor dem 03. Oktober! 😉 Jetzt steht aber erstmal der Media Monday an. Habt eine gute Woche!

1. Im September freue ich mich wohl am meisten auf die letzten beiden Wochen, denn dann habe ich Urlaub. Der Herr Koch und ich werden eine Woche unter spanischer Sonne entspannen und die übrige Zeit zu Hause verbringen. Es wird ganz wunderbar werden!

2. Irgendetwas über Game of Thrones läuft mir in letzter Zeit quasi ständig über den Weg, sei es hier oder bei Twitter. Die Begeisterung für diese Serie ebbt scheinbar niemals ab.

3. Von all diesen mega-gehypten Serien hat Black Mirror mich schon ein bisschen enttäuscht. Wenn wir irgendwann mit Staffel 3 fertig sind, schreibe ich dazu mal einen ausführlichen Beitrag.

4. Vergleiche ich meinen Enthusiasmus für das Thema Serien mit dem Interesse meines Umfelds daran, fällt eine gewisse Diskrepanz auf.

5. Habe ich die Wahl zwischen Buch oder Film, dann ist es oft Zufall, ob ich mich der Geschiche (erst) in Buchform oder auf dem Bildschirm widme.

6. Die Aussicht auf Sommer, Sonne und Sonnenschein reizt mich ja ganz besonders an meinem bevorstehenden Urlaub. Ihr seht, dieses Thema bewegt mich aktuell sehr. 😉

7. Zuletzt habe ich die vierte Staffel The Good Wife beendet und das war erneut wirklich, wirklich, wirklich gute Unterhaltung, weil die Serie genau die richtige Mischung aus Anwalts- und Familiendrama findet. Toll, einfach toll.

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Media Monday #320

Mir ist ein bisschen die Puste ausgegangen. Schon in den letzten Wochen war es nicht leicht, Blog und Arbeit und Haushalt und Leben unter einen Hut zu bekommen. Vorigen Montag schrieb ich an dieser Stelle über das Hamsterrad, dem das Erwachsenenleben oft, für mich gerade zu oft, gleicht. Ich kann mit der Geschwindigkeit dieses Rades aktuell nur mühsam mithalten, es fehlt mir schlicht an Energie – und auch an Lust, es zu versuchen. Dinge, die mir sonst Spaß machen, empfinde ich aktuell als Pflichtübung, unter anderem leider auch das Freizeitschreiben. Umstände, mit denen ich mich eigentlich arrangiert habe (zum Beispiel der Tatsache, dass ich abends und am Wochenende fast immer allein zu Hause bin und dass meine Familie 300 km weit entfernt wohnt), setzen mir plötzlich wieder zu. Ich sehne mich nach Ruhe und gleichermaßen nach Abwechslung, nach Ankommen und Veränderung und kann noch nicht einmal sagen, was der Auslöser dafür ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es kann sein, dass es in den nächsten Wochen hier etwas weniger Beiträge geben wird, als ihr es gewohnt seid. In der zweiten Septemberhälfte habe ich zwei Wochen Urlaub und werde in der Zeit überhaupt nicht bloggen und auch keine Texte dafür vorbereiten. Ich bin sicher, dass diese Lustlosigkeit und Unzufriedenheit nur eine Phase ist und ich diese schnell überwinden werde. Sollte ich in der Zwischenzeit mal zwei, drei, vier Tage nichts von mir hören lassen, nehmt es mir nicht übel – ich muss mich ein bisschen sortieren und in meiner Freizeit die Seele abseits des PCs und dieser verrückten Internetwelt baumeln lassen. 🙂 Dieser Umstand soll mich aber nicht davon abhalten, mich dem heutigen Media Monday zu widmen. Kommt gut in die neue Woche! 🙂

1. Düstere Zukunftsvisionen oder schlicht Dystopien bieten oft spannende Erzählanlässe – und sind bisweilen sogar erschreckend vorstellbar.

2. Wenn nächste Woche Freitag bei Netflix „The Defenders“ starten, sollte ich mich mal darüber informieren, worum es darin geht.

3. Die Masse an Menschen wäre für mich allein ja schon Grund genug, ein Leben in der Großstadt niemals in Erwägung zu ziehen.

4. Wenn ich so überlege, dürfte ich so ziemlich jeden Film von/mit ____ kennen, ____ . Jeden Film? Nein, auf keinen Fall kenne ich jede Film mit irgendeinem Schauspieler (m/w).

5. Kevin Spacey und Robin Wright für die Serie House of Cards zu gewinnen, war in meinen Augen ein echter Coup, schließlich haben die beiden großen Namen wohl viel zum Hype um die Serie beigetragen und sie so groß werden lassen. Dass beide ihre jeweiligen Rollen dann auch noch so großartig spielen, tut sein Übriges.

6. Nachdem ich Der Anschlag von Stephen King zu Ende gelesen gesehen haben werde, muss ich dringend 11.22.63 schauen lesen, immerhin fesselt das Buch mich aktuell sehr und ich bin gespannt, wie die Serie dazu ausfällt.

7. Zuletzt habe ich mit mir gerungen, ob ich heute bereits die fünfte Staffel Orphan Black beginnen oder damit warten soll, bis ich The Good Wife, Staffel 4 beendet habe und das war keine leichte Entscheidung, weil ich sehr neugierig bin, wie es mit den Klonen weitergeht. Dennoch werde ich erst noch die angefangene Staffel The Good Wife beenden – zwei solche Dramaschwergewichte auf einmal sind dann doch etwas zu viel. 😉

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Seri(e)ös: The Good Wife (Staffel 3)

Kennt Ihr das? Ihr beginnt eine Serienstaffel, schaut fröhlich vor Euch hin – und auf einmal – schwupps! – ist sie auch schon wieder vorbei, bevor Ihr es überhaupt gemerkt habt. Genau so ging es mir mit der dritten Staffel von The Good Wife. Ob das ein gutes Zeichen ist?

Zum Inhalt

Das Ende von Staffel 2 brachte für Alicia große private Veränderungen mit sich, vollzog sie doch die räumliche Trennung von Peter und begann (endlich!) eine Affäre/Beziehung mit Will, ihrem Chef. Dadurch gewinnt sie in Staffel 3 nicht nur abseits der Arbeit, sondern auch in der Kanzlei neues Selbstvertrauen. Sie geht gestärkt aus dieser Entscheidung hervor und weiß nun auch beruflich, was sie kann und was sie erreichen möchte. So ist es kein Wunder, dass sie kurz darauf befördert wird und vermehrt allein an größeren Fällen arbeiten darf. Zentrale Ereignisse, die die Kanzlei in diesen 22 Folgen beschäftigen, sind vor allem interne: Will sieht einer Anklage wegen Bestechung eines Richters entgegen und verliert deswegen für sechs Monate seine Lizenz. Das daraus entstehende Machtvakuum versuchen verschiedene andere Anwälte auszunutzen, um sich seinen Platz in der Kanzlei zu sichern. Auch privat läuft es für Will ab etwa Mitte der Staffel nicht gut, da Alicia sich von ihm trennt, um sich mehr ihren Kindern widmen zu können. Das ist auch nötig, denn ihre Probleme mit Peter reißen nicht ab. Für seine politischen Ambitionen braucht er nämlich eine Frau an seiner Seite, aber Alicia ist nur widerwillig bereit, diese Rolle auszufüllen. Als Peters Mutter Alicia schließlich beim Versuch, ihr altes Haus zurückzukaufen, ausbootet, droht die Situation völlig zu eskalieren. Am Ende zieht Peter in das ehemalige Familienzuhause ein – und Alicia bleibt mit der Frage zurück, welche Rolle sie in ihrer Familie zukünftig einnehmen kann und will.

Alicia Florrick – eine Frau auf der Suche

In der Review zu Staffel 1 beschrieb ich Alicia als eine Frau zwischen allen Stühlen. Eine Frau, die es allen recht machen will und das doch niemals schafft. Nach zwei weiteren Staffeln hat sich diese Situation etwas verbessert, denn Alicia kommt definitiv besser mit den Anforderungen ihrens Lebens zurecht. Die Kinder sind größer, im Job hat sie sich Respekt erarbeitet und auch privat hat sie für sich zumindest entschieden, was sie nicht mehr sein will: Peter Florricks Ehefrau. Ich glaube, diese Entscheidung hat weniger damit zu tun, dass sie keine Gefühle mehr für ihn hat (denn die hat sie noch, da bin ich fast sicher) als vielmehr mit den Pflichten, die sie als seine Ehefrau zu erfüllen hätte. Sie ist nicht mehr diese Frau, die jahrelang nur daneben gestanden hat, während ihr Mann bejubelt wurde. Sie ist aus seinem Schatten herausgetreten und hat sich selbst einen Namen als Anwältin gemacht – kein Wunder also, dass es ihr nun stinkt, auf irgendwelchen Wahlkampfveranstaltungen lächelnd mit ihrem Mann Händchen zu halten und nur hübsch auszusehen. Auch ihre Trennung von Will zeigt, dass sie noch nicht genau weiß, wohin sie ihre Lebensreise privat führen soll. So gibt sie erst einmal den Kindern den Vorzug und entscheidet sich für ein Leben als Singlefrau, auch wenn ihr dies merklich schwerfällt.

Fazit

Die inhaltliche Beschreibung dieser Staffel klingt sehr nüchtern, ist aber keineswegs negativ gemeint. In Staffel 3 habe ich nämlich das Gefühl, nun so richtig in dieser Serie angekommen und mit den Charakteren vertraut zu sein. Alicia ist eine sympathische Hauptfigur, die jede Menge Identifikationspotential bietet – vor allem, weil sie nicht perfekt ist und oft genug an sich und ihren Ansprüchen scheitert. Die Mischung aus folgenübergreifenden Geschichten (Wills Suspendierung, der Kampf um seine Nachfolge, Peters politische Ambitionen, Alicias und Wills Liebesgeschichte) ist geschickt mit den „cases of the week“ verknüpft, welche auch Rückbezüge zu früheren Staffeln aufweisen (zum Beispiel durch den gruseligen Colin Sweeney, den wir in Staffel 3 bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen haben…). So fügt sich auch Staffel 3 nahtlos in die Geschichte ein und macht richtig Lust auf mehr.

Weiterempfehlung: Die amerikanische Dramaserien The Good Wife setzt in ihrem dritten Jahr erneut auf eine starke weibliche Haupfigur und bietet genau die richtige Mischung aus Drama und Unterhaltung. Es wird spannend zu sehen, ob dieses (eigentlich recht simple) Konzept auch in den weiteren Staffeln so gut funktionieren kann. Ich schaue mir diese auf jeden Fall an.

The Good Wife macht einfach Spaß! Welche Serie zieht Euch aktuell so richtig in den Bann?

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Media Monday #316

Grau in grau in grau präsentierte sich der Sonntag – wie immer, wenn der Herr Koch mal einen Tag am Wochenende frei hat. Statt Radtour oder Spaziergang gab es darum bei uns einen Besuch im Naturhistorischen Museum, Brownies, Pizza und Serien. Wenn der Sommer nicht will, dann machen wir eben Dinge, die eigentlich besser in den Herbst passen. Ich komme aus Schleswig-Holstein, ich bin an kalte und regenreiche Somme gewöhnt und lasse mir davon bestimmt nicht die Laune vermiesen. Für kommende Woche sind hier in Braunschweig im Gegensatz zum heutigen Wetter übrigens 30 Grad und (mal wieder) schwere Gewitter angesagt. Auch das lasse ich stoisch auf mich zukommen, wie auch den heutigen Media Monday. Ich hoffe, ihr hattet ein sonnigeres Wochenende als ich und startet gut in die neue Woche! 🙂

1. Um mich an eine Serie zu binden, bedarf es eigentlich nur sympathischer Charaktere und einer Story, die keinem 08/15-Schema folgt.

2. Wer der neue Doctor (Who, Anm. d. Red.) wird, interessiert mich! Ich bin zwar in Staffel 6 ausgestiegen, weil ich Matt Smiths Doctor nicht mochte, habe die ersten Staffeln aber sehr gerne geschaut (Hach, David Tennant! ♥). Die Entscheidung für Jodie Whittaker (kenne ich vor allem aus Broadchurch) finde ich sehr spannend und mutig. Damit steigen die Chancen, dass ich der Serie doch nochmal eine Chance gebe…

3. Das Ende so mancher Serie ist mir lang im Gedächtnis geblieben, denn oft beschäftigt mich der Abschluss der Geschichte auch noch Tage und Wochen nach dem Schauen. Aktuelles Beispiel ist natürlich Sons of Anarchy

4. Der Trend, Serien kurzzeitig unfassbar zu hypen und diese dann nach einer oder wenigen Staffeln wieder abzusetzen, gefällt mir nicht.

5. Im dritten Quartal dürfte meines Erachtens Ich – einfach unverbesserlich 3 einen Kinobesuch wert sein, schließlich …“Bananaaaaa!“ 😀

6. Die Sims ist eines dieser Spiele, das früher scheinbar jeder außer mir mal gespielt hat.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend die dritte Staffel The Good Wife beendet und das war überraschend, weil ich gar nicht so aufmerksam verfolgt habe, wie weit ich in der Staffel schon vorangeschritten bin und etwas erstaunt war, schon wieder eine Staffel beendet zu haben. Damit habe ich auch von dieser Serie schon fast die Hälfte geschafft. Das Serienprojekt läuft richtig gut dieses Jahr.

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