Veröffentlicht in Fernsehserien

Seri(e)ös: Serienfan ist nicht gleich Serienfan!

TV-Serien sind großartig. Groß-ar-tig. Ich werde nicht müde, diesen Umstand zu betonen. Ganz ehrlich, es gibt wenig, das so viel Freude bereitet, wie ein Abend mit der eigenen Lieblingsserie, oder? Dennoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass die eigenen Sehgewohnheiten noch lange nicht mit denen anderer Serienjunkies d’accord gehen müssen. Manchmal tun sich in Bezug auf Sehgewohnheiten und Serienpräferenzen ungeahnte Diskrepanzen auf. Ich vertrete darum die Meinung, dass sich die Serienfan-Gemeinde in acht Typen aufteilen lässt.

Die acht Serienfan-Typen

Der Bingewatcher: Der Bingewatcher (kurz auch Binger) ist bei der Auswahl seiner Serien nicht sonderlich wählerisch. Unterhaltsam soll sie sein, süchtig soll sie machen, einen nicht mehr loslassen soll sie – nach solchen Serien sucht der Bingewatcher. Seine Abende/Nächte und die Wochenenden verbringt er vornehmlich zu Hause auf dem Sofa oder im Bett, wo er sich durch das Angebot der verschiedenen Streamigdienste arbeitet. Pausen macht er nur für den Gang zum Kühlschrank, den Gang ins Bad oder um auf diversen sozialen Netzwerken über seine Binge-Aktivitäten zu berichten. Zu Serienabenden mit Freunden wird er nur gelegentlich eingeladen, weil alle wissen, dass sie dann nicht vor dem Morgengrauen nach Hause gehen können.

Der Genießer: Ganz im Kontrast zum Bingewatcher steht der Genießer. Der Genießer zelebriert das Serienschauen. Er sucht liebevoll und umsichtig die Serie seiner Wahl aus, informiert sich genau darüber, wie viele Folgen und Staffeln auf ihn warten und teilt sich das Serienvergnügen strikt ein. Eine, höchstens zwei Folgen pro Tag müssen reichen, denn nur so hat der Genießer lange etwas von seiner auserwählten Serie. Hat er eine Serie beendet, fällt er in ein kleines Loch und benötigt erst einmal etwas Zeit, bevor er sich der Auswahl der nächsten Serie widmet. Das Gesehene muss schließlich gewürdigt werden und sollte eine gewisse Zeit nachwirken. Serienabende in Gesellschaft lehnt er ab – zu groß ist die Furcht, einen Moment seiner Lieblingsserie zu verpassen, weil jemand einfach hineinquatscht.

Der Pragmatiker: Auch der Pragmatiker mag Serien, ist aber ähnlich wie der Bingewatcher nicht sehr wählerisch. Eine neue Serie im TV? Die schaut er sich gerne an. Streamingdienste nutzt er nach dem gleichen Verfahren – was da ist, wird geguckt; was fehlt, wird nicht vermisst. Auch die Länge einer Folge oder Staffel spielt für ihn keine große Rolle. Aufgrund dieser entspannten Geisteshaltung ist der Pragmatiker ein sehr genügsamer Geselle, mit dem problemlos gemeinsame Serienabende veranstaltet werden können.

Der Sammler: In früheren Jahrzehnten hortete der Sammler Kassetten oder CDs – heutzutage bunkert er BluRays oder DVDs. Auch wenn das schon etwas aus der Mode gekommen ist, lässt er sich davon nicht abbringen. Er schätzt es, seine Favoriten stets griffbereit zu haben und nicht von der Verfügbarkeit auf einer Streamingplattform abhängig zu sein. Bevorzugt kauft er übrigens bereits beendete Serien in der Komplettbox, gerne auch eine Limited Edition oder ähnliches. Seine Serienschätze sind für ihn Statussymbole, an denen er sich im Stillen erfreut. Gästen führt er diese aber ebenfalls in einer fast zelebratorischen Präsentation gerne ehrfürchtig vor. Niemals, aber wirklich niemals würde er einen seiner Schätze verleihen, denn die Gefahr von Kratzern oder sonstigen Zerstörungen wäre einfach zu hoch. Serienabende verstaltet er nur bei sich daheim; dabei darf niemand außer ihm die DVDs anfassen.

Der Qualitätsfanatiker: Er hat sie alle gesehen: Breaking Bad, The Wire, Twin Peaks, Boardwalk Empire – keine der in den letzten Jahren gehypten Qualitätsserien ist ihm fremd. Zusätzlich kennt der Qualitätsfanatiker aber natürlich auch die weit weniger bekannten Perlen: die spannende schwedische Krimiserie, die französische Indieproduktion und den japanischen Geheimtipp, den es nur in Originalfassung mit englischen Untertiteln gibt. Guilty Pleasure lehnt der Qualitätsfanatiker entschieden ab; nie würde er sich dazu verleiten lassen, eine Serie nur aus dem Wunsch heraus, unterhalten zu werden, zu schauen. Seine Freunde sind darum hin- und hergerissen, ob sie ihn auf ihrem nächsten Serienabend dabeihaben möchten. Er kennt sich zwar richtig gut aus, lässt sie aber garantiert nicht am späteren Abend Sex and the City gucken.

Der Unterhaltungssüchtige: Serien sollen Spaß machen – Punkt. Nach diesem Motto vergnügt der Unterahltungssüchtige sich mit Comedyserien und Guilty Pleasure aller Art. Mehr als drei Handlungssträngen gleichzeitig seine Aufmerksamkeit zu schenken, lehnt er ab – zu anstrengend. Auch das Figurenensemble sollte nicht zu groß sein – all diese Namen, die man sich sonst merken muss. Da der Unterhaltungssüchtige während des Serienschauens vornehmlich zeitgleich mit seinem Smartphone beschäftigt ist, muss eine Serie auch durch das reine Zuhören verständlich bleiben und kleine Aufmerksamkeitslücken tolerieren. Auf Serienabenden ist er übrigens derjenige, der die ganze Zeit quatscht.

Der Genrefixierte: Er liebt Krimis. Oder Comedy. Oder Horror. Oder Drama. Niemals jedoch mehr als ein Genre. Hat er einmal die Seriensparte gefunden, die ihn glücklich macht, ist der Genrefixierte für alle anderen Sparten verloren. Warum soll er schließlich Comedy schauen, wenn er genau weiß, dass ihn tief in seinem Herzen nur Dramaserien glücklich machen? Innerhalb des gewählten Genres schaut er hingegen so gut wie alles und ist DER Ansprechpartner bei Fragen zu diesem Thema. Zu Serienabenden hingegen lädt man ihn nur ein, wenn sie sein Genre als Motto haben. Ansonsten erscheint er nämlich sowieso nicht.

Der Neugierige: Game of Thrones soll super sein? The OA auf Netflix auch? Oh, und die neue Serie mit [hier den Namen eines beliebigen bekannten Schauspielers einfügen] erst recht? Der Neugierige würde sie alle am liebsten sofort gucken. Hat er ein neues Objekt der Begierde identifiziert, gibt es für ihn fast kein Halten mehr. Er setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um an die DVD zu gelangen oder am Abend ein Stündchen Zeit zu finden für seine höchstwahrscheinlich nächste Lieblingsserie. Der Neugierige ist unglaublich schnell zu begeistern, weshalb er bedenkenlos auf Serienabende eingeladen werden kann. Hauptsache, er kann dort eine neue Perle entdecken. Aber Vorsicht – seine Euphorie kann höchst ansteckend werden.

Welcher Serienfan-Typ seid Ihr? Oder passt Ihr vielleicht sogar in mehrere Schubladen? Ich bin übrigens eine Mischung aus Genießer und Pragmatiker mit einem leichten Hauch Qualtitätsfanatiker. Falls das überhaupt Sinn ergibt… 😉

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Autor:

Leidenschaftliche Bloggerin. Kaffeesüchtiger Serienjunkie. Schleswig-Holsteinerin im Exil. Ständig hungrig, vor allem aufs Leben.

61 Kommentare zu „Seri(e)ös: Serienfan ist nicht gleich Serienfan!

      1. Sehr spannend, deine Beobachtungen! Ich war ja nie großer Filmfan, daher kenne ich dieses Dilemma eher nicht. Aber mir fällt auch immer auf, wie toll Filme sein können, wenn ich mal einen schaue. Dann denke ich, ich sollte das öfter tun, mache es aber trotzdem nicht. Hat tatsächlich auch etwas mit der Länge zu tun, denn in einen Film muss man eben mind. 90 Minuten investieren und das ist mir speziell abends oft zu viel Zeit. ich versuche aber inzwischen, ab und an mal ins Kino zu gehen, weil ich daran im letzten Jahr Gefallen gefunden habe. Heute Abend zum Beispiel werden wir uns „La La Land“ anschauen und ich bin schon sehr gespannt. 🙂

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      2. Ja das mit den 90 Minuten ist auch oft mein Problem… das erübrigt sich zum Glück im Kino dann immer. Allgemein ist es nirgendwo schöner einen Film zu sehen 😀 Ach ja La La Land – viel Spaß bei dem großartigen Film!

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      3. Das ist wahr – im Kino ist es wirklich am schönsten, einen Film zu schauen. Zuhause habe ich dazu meistens keine Lust…
        La La Land ist wirklich sehenswert, allein shcon aufgrund der Musik. War ein schönes Kinoerlebnis gestern. 🙂

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  1. Ein sehr schöner Artikel. Wirklich. Kann es sein, dass du dich beruflich in letzter Zeit ein wenig mit Content Marketing auseinandersetzt? Dann letzten Posts lesen sich so… 😉

    Was die Serien-Typen angeht, so bin ich wohl der sammelnde Genießer. Da finde ich mich wieder, aber das ist für dich natürlich keine Überraschung, oder? 😀

    PS: Ohne Familie würde ich auch Gefahr laufen zum Binger zu werden… 😉

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    1. Ähm…das kann ich tatsächlich nicht verneinen, denn das bringt mein Job so mit sich. Aber keine Angst, es wird jetzt hier keine Beiträge alle „Die 10 besten Tipps für…“ oder ähnliches geben. 😉 Tatsächlich hatte ich diesen Beitrag schon lange im Sinn, wusste nur nicht so recht, wie ich ihn angehen sollte. Und nun ist er eben so geworden. 🙂 Generell probiere ich gerade ein bisschen mehr Regelmäßigkeit und Struktur, aber trotzdem auch Abwechslung in den Blog zu bringen. Mal sehen, wie das klappt…
      Beim Schreiben des Sammlers habe ich übrigens (in überspitzter Form) an dich gedacht. Insofern schön, dass du dich da wiederfindest. 😉

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      1. Es ist interessant, weil ich mich beruflich zurzeit auch viel mit Content Marketing beschäftige und auf dem Job-Blog einiges von den Best Practices umsetze. Nur für mein Blog reicht es dann doch nicht, da will ich lieber frei schreiben und es nicht so strategisch angehen. Andererseits wäre es durchaus interessant zu sehen, wie weit man mit einem professionelleren Ansatz käme. Dann aber wohl nicht zum Thema Film, da ist wohl nicht mehr viel zu holen.

        Bin mal gespannt, was sich bei dir so entwickelt! 🙂

        Hehe, das mit dem Sammler dachte ich mir schon… 😉

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      2. Ach, so richtig strategisch durchgeplant ist mein Blog auch nicht und das soll er auch nicht sein. Ich habe nur einen groben Plan gemacht, welche Themen in welcher Woche dran sein könnten. Könnten, weil eben nie abzusehen ist, was im realen Leben gerade passiert und ob der Plan wirklich so aufgeht. Um den Blog so richtig groß zu machen, müsste man die Ausrichtung viel eindeutiger machen und auch erstmal Geld in die Hand nehmen für SEO und Werbung in Sozialen Netzwerken usw. Dazu habe ich gar keine Lust, denn der Blog soll ja mein Hobby bleiben. Aber natürlich beeinflusst die Arbeit schon, wie ich nun hier an Beiträge herangehe. Da betrachtet man z.B. die Statistiken auch noch einmal in einem anderen Licht. Aber das geht dir wahrscheinlich auch so, wenn du den Job-Blog pflegst. Ich schreibe tendenziell eher wenig für Blogs auf der Arbeit, sondern mehr für Facebook, Instagram und Co., aber auch da ist natürlich Content King. 😉

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      3. Ja, Geld in die Hand nehmen ist ein gutes Stichwort. Ein wenig SEO kann man ja auch so betreiben, indem man auf die richtigen Seitentitel achtet und ein wenig die einkommenden Links im Blick hat. Aber Keyword-Analysen usw. mache ich tatsächlich nicht hier privat. Will ja spontan über Themen schreiben können. Von AdWords oder Social-Media-Ads einmal ganz zu schweigen.

        Facebook, Twitter und Co. habe ich auch lange beruflich gemacht, inzwischen kümmert sich mein Team darum. Aber auch hier werden wir eine neue Strategie testen. Da darf man gespannt sein. Content ist King. Eben… 😀

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      4. Richtig, für SEO kann man nebenbei noch ein bisschen was tun ohne große Anstrengung. Aber auf mehr habe ich auch wenig Lust. Dass ich noch auf Twitter und Instagram aktiv bin, ist mehr ein Hobby als dass ich dort etwas publiziere, um die Klickzahlen zu erhöhen. Gerade auf Instagram ist der Bezug zum Blog eher…sporadisch. 😀 Wahrscheinlich müsste man auch noch auf jeden Fall eine FB-Seite betreiben und dort Werbung schalten – aber zumindest gerade kommt das nicht infrage für mich.

        Wir sollten uns mal über beruflichen Themen austauschen, ich glaube da hätten wir uns auch viel zu sagen. 😀 Viel Erfolg jedenfalls mit eurer neuen Social Media-Strategie! Bei FB ist Bewegtbild ja das Ding gerade, das dürfte dir und deinen Interessen ja in die Karten spielen… 😉

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      5. Eine FB-Seite kannst du dir ja auch ohne Werbung zu schalten anlegen. Die Reichweite ist zwar meist nicht sonderlich groß, der Aufwand aber auch nicht, da du sie ja wunderbar mit einem Blog verknüpfen kannst. Ein wichtiger Punkt wäre auch noch eine eigene Domain, doch davor scheue ich noch etwas zurück, da ich ja lieber anonym blogge… 😉

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      6. Klar, das könnte ich. Aber die organische Reichweite so einer Seite ist natürlich ein Witz. Letztlich würde ich dort all mein Blogbeiträge posten und vermutlich die Leute erreichen, die meine FB-Seite sowieso über den Blog gefunden haben. Oder generierst du viel zusätzlichen Traffic bzw. neue Follower über Fb für den Blog? Würde mich wirklich interessieren…
        Ich habe in den letzten Tagen auch das erste Mal ernsthaft über eine eigene Domain nachgedacht, aber ich will mich nicht mit dem ganzen Technikkram beschäftigen, den so ein Umzug und eine selbst gehostete Webseite zwangsweise mit sich bringen. Dafür genieße ich den WordPress-Komfort gerade einfach zu sehr. 🙂

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      7. Nein, viel organischen Traffic generiere ich damit natürlich nicht. So 1-5 Aufrufe pro Tag im Schnitt. Aber man kann über Facebook ja auch Filmgruppen erreichen und manche Leute kommentieren lieber auf FB als im Blog. Und da es kaum Aufwand ist, nehme ich das halt noch so mit. Twitter ist mir als Social-Media-Kanal aber deutlich lieber. Da passiert mehr.

        Ja, mir geht es mit WordPress genauso. Habe schon einmal über den kleinsten Tarif nachgedacht, da gibt es dann halt die Domain dazu und ist die Werbung los. Ist natürlich weit nicht wie selbst gehostet, aber vielleicht ein Anfang…

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      8. Mit den Kommentaren hast du natürlich recht. Vielleicht schaue ich mich bei FB mal um, was du da so treibst. 😉 Twitter mag ich im Übrigen auch lieber, weil es bisweilen sehr viel aktueller und unterhaltsamer als FB ist.
        Der kleinste WordPress-Tarif reizt mich auch, den habe ich tatsächlich auch schon in Betracht gezogen. Ändert sich dann eigentlich wirklich nur die Domain und alles andere, also Beiträge, Follower etc. bleibt beim Alten? Ich sollte jemanden suchen, der schon mal dahingehend „umgezogen“ ist und ihn oder sie ausführlich dazu befragen. 😀

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      9. Ich glaube schon, dass beim günstigsten Tarif nur die Domain dabei ist und die Werbung abgeschaltet wird. Achja und der Speicherplatz verdoppelt sich. Die nächste Stufe ist mir dann fast schon zu teuer, obwohl dort dann langsam auch die spannenderen Features dazu kommen. Letztendlich müsste man wohl selbst hosten. Aber dazu müsste man ja selbst Hand anlegen… 😉

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      10. Also sollte sich prinzipiell nichts ändern, außer dass das „wordpress“ aus der Domain entfernt wird. Hmm. Damit könnte man sich tatsächlich mal beschäftigen und für 2,99 im Monat eigentlich auch okay. Die nächste Stufe wäre mir auch zu teuer, wobei du recht hast, dass es dort interessant wird mit CSS und Co. Aber eigentlich geht es mir beim Bloggen ja ums Schreiben und nicht so sehr um Design- und Analyse-Tools. Vielleicht nehme ich den kleinsten Tarif, wenn ich mir igendwamm mal eine eigene Internetseite zulege. Falls ich es doch mal als Freiberuflerin versuche… 😉

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      11. Ja, probier das mal. Und berichte dann ausführlich darüber. Der Vorschlag ist natürlich ganz uneigennützig, hehe… 😉

        Hmm, wenn du freiberuflich im Bereich Content unterwegs bist, wirst du dich auch viel mit SEO beschäftigen müssen, sprich du machst Content Marketing für dich in deinem Bereich (Schwerpunkt IT, Schwerpunkt Lifestyle o.ä.). Die Kunden wollen dich ja finden. Und dann reicht dieser Tarif schon wieder nicht aus. Schwierig…

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      12. Natürlich, total uneigennützig. Probier DU es doch mal und berichte MIR! 😀

        Wie gut, dass ich noch gar nicht weiß, ob, wie und wann ich jemals freiberuflich irgendetwas starte. Sonst müsste ich mich ja wirklich mal mit diesem SEO-Kram intensiver beschäftigen. 😉

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  2. Hallöchen,

    ich glaube ich bin eine Mischung aus Neugieriger und Genießer.
    Ich teile mir eine Serie meist sehr genau ein um möglichst lange etwas von ihr zu haben und sie schön am Stück sehen zu können (Genießer), aber ich falle danach nicht in ein Loch, sondern freue mich einfach schon mega auf die nächste Serie, die ich anschauen werde (Neugieriger).

    Auf jeden Fall eine super Aufteilung, die alles abdeckt.

    Viele Grüße,
    Abigail

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    1. Da hast du ja eine perfekte Mischung für dich gefunden, um Serien perfekt zu genießen! Wunderbar! Tatsächlich sind wir uns da ein bisschen ähnlich, denn ich schaue auch gerne Serien am Stück (ohne sie zu bingewatchen) und habe auch immer Serien in der Hinterhand, auf die ich mich danach freue. Trotzdem kommt für mich mit dem Ende einer Serie immer ein kleines Loch, gerade wenn ich die Serie sehr mochte. Gerade schaue ich Sons of Anarchy und liebe das so sehr, dass ich schon weiß, wie traurig ich am Ende sein werde…

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  3. Hm, sehr interessant, da hab ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht. 😀 Zählt Anime bei dir als Genre oder als Serienart mit eigenen Genres (was es bei mir wäre), weil ich dann nämlich äh irgendwie schwer einzusortieren bin. Ich schaue eigentlich so gut wie nur Anime, weil weißichauchnichsogenau, aber da dann wiederum gleich mehrere Genres und wenn mir eine Serie gefällt, dann auch gerne alle Folgen an gefühlt einem Tag. 😀

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  4. Ich seh mich eher als Pragmatiker, obwohl ich auch gern mal so eine stupide Nebenbei-Comedy konsumieren kann. Bingewatchen hab ich bisher nur einmal so wirklich geschafft, bei Breaking Bad. Ist aber ziemlich anstrengend, also das bingewatchen, nicht Breaking Bad. 😉

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    1. Also ich finde ja beides anstrengend, bingewatchen und Breaking Bad. Aber das ist ein anderes Thema…
      Stupide Nebenbei-Comedy kann man sich schon mal geben. Gerade wenn man nebenbei irgendwas im Haushalt machen muss… 😀

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  5. Früher war ich bingewatcher, heute jobbedingt gezwungenermaßen eher Genießer 🙂
    Insgesamt ein toller Artikel. In Gedanken habe ich befreundete seriengucker direkt in die entsprechenden Schubladen gesteckt ;D

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  6. Neugierig, wie ich bin, habe ich versucht, mich selbst in eine der acht Schubladen zu klemmen; indes – es will mir nicht gelingen, denn obwohl ich mich durchaus zu den genrefixierten Genießern zähle, mutiere ich anscheinend zu einem pragmatischen Neugierigen. Mal ein Beispiel gefällig? Eins der von mir bevorzugten Genres sind sogenannte „Period Dramas“, also z.B. Jane-Austen-Verfilmungen, Downton Abbey und Serien, die das Zeitkolorit vergangener Jahrzehnte einfangen (Call the Midwife).

    Wenn ich da mal mal mit einer Serie angefangen habe, dann konzenteriere ich mich auf genau diese eine – eine andere dazwischen würde mich nur ablenken. Allerdings war ich gerade im Fall von „Game of Thrones“ neugierig geworden und hab‘ mir vor Ausstrahlung der vierten Staffel erst die erste Staffel geholt, um zu testen, ob das was für mich ist, und als ich endlich angefixt war, fix noch die zweite und dritte nachgeholt.

    So, und nun? Schau ich mir die kommenden Staffel im Fernsehen an, weil ich für 27,99 Euro und noch mehr pro Staffel schlicht und einfach zu geizig bin.

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    1. Puh, gar nicht so leicht, das mit den Schubladen, oder? Ich muss ja zugeben, dass es mir auch schwerfällt, mich in nur einen Serientypen einzuordnen. Aber das ist wahrscheinlich einfach die Krux dabei. Ich kann übrigens gut verstehen, dass du zu geizig bist, dir völlig überteuerte Staffeln aktueller Serien zu kaufen. Ich mache das auch nicht. Was nicht im Stream inklusive ist oder im Fernsehen läuft oder ich mir auf DVD irgendwo ausleihen kann, das muss schon sehr, sehr gut sein, damit ich dort Geld investiere. Manchmal ist der Preis auch einfach unverschämt. 😦

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  7. Interessant 😀 Ich bin durchaus die Neugierige und irgendwie auch der Genrefan glaube ich^^
    Bei mir ist es zumindestens so, dass ich derzeit zehn Serien wöchentlich schaue und die meistens sind ähnlich vom Genre her. Aber dann gibt es auch wieder ein paar, die aus dem Raster fallen… 😀 ich bingewatche auch gerne, aber nur Serien, die mich wirklich begesitern. Ansonsten bleibt es bei zwei Folgen täglich. Wobei ich bleibe dabei, das ich kein Horror, Krimi, oder Thrller sehe, eher so amerikanische Serien am meisten. Eine bunte Mischung eben dann doch wieder^^

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    1. Eine bunte Mischung klingt gut! Ich mag auch verschiedene Genres, wobei Horror eigentlich das einzige ist, das komplett herausfällt. Da sind wir uns also einig! Beeindruckend finde ich, dass du zehn Serien pro Woche schaust! Wie schaffst du das denn, bei so vielen Serien auf dem aktuellen Stand zu bleiben? Ich gucke aktuell sechs Staffeln parallel und bin damit etwas überfordert. So ist das, wenn man einfach nicht warten kann, sondern in die neue Staffel der Lieblingsserie sofort reinschauen muss…

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      1. Danke ja! Dankeschön 😀 Ja zusammen mit Studium im sechsten Semester, Fotografie, social media, schreiben und freunden sowie Haushalt ist das schon viel was alles pro Tag ansteht 😀 Ich schaue immer die englishen Serien im original genau dann, wenn sie auch erscheinen. Naja, ich sehe zu, dass ich jede Woche nicht in Rückstand gerate^^ Ich habe dann immer die festen Tage und da kommt dann imemr wöchentlich jeweils eine neue Folge von einer Serie. Nur bei Lost könnte ich beliebig viele Folgen schauen^^ Welche sechs sind das denn? Oder von ein und derselben Serie? Naja bei mir ist es einfach so, dass die Serien auch einfach nicht in Deutschland ausgestrahlt werden oder wenn, dann erst in einem Jahr..und wenn man schonmal im Handlungsstrang drin ist^^

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      2. Hmm, ja das Warten ist tatsächlich nicht so schön. Darf ich fragen, durch welche Quellen du die aktuellen Serienfolgen direkt nach der Ausstrahlung beziehst?
        Ich schaue momentan die aktuelle Staffel Grey’s Anatomy im TV und außerdem noch ein paar Serien bei Netflix (Suits Staffel 5, The Good Wife Staffel 2, Designated Survivor Staffel 1, Friends Staffel 2 und Sons of Anarchy Staffel 6). Das reicht mir schon; ich werde die Anzahl auch wieder reduzieren in den nächsten Wochen. So viele Reveiws kann ich gar nicht schreiben in so kurzer Zeit. 😀

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      3. Ja genau 😀 Durch streamin seite, die inenr grauzone sind. Allerdings nicht sowas wie kinox.to, da bin ich selbst kein Fan von 😉 (kann man auch private Nachrichten schreiben?^^)
        Jedenfalls ah ja Designated Survivor habe ich nach ein paar Folgen aufgehört zu schauen, weil mich der Plot genervt hat. Eigentlich echt schade, weil ich den Anfang wirklich gut fande! Ja, man muss schon auf Zack sein 😀 Das stimmt, ich habe ein spiilerforum, wo man immer die jeweiligen Folgen diskutiert, das reicht dann aber auch^^

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      4. Nein, private Nachrichten kann man hier keine schreiben. 🙂 Ich schaue aus Prinzip nur auf legale Weise, von daher warte ich immer brav, bis neue Staffeln im TV oder auf Netflix verfügbar sind. Damit einher geht dann, dass ich nie auf dem amerikanischen Stand sein kann, aber meine weiße Weste und mein Verständnis von geistigem Eigentum sind mir da einfach wichtiger. Grauzone ist einfach nicht mein Ding und mir schon zu grau. 🙂 Im Spoilerforum würde ich daher wahrscheinlich aus allen Wolken fallen, weil da Sachen diskutiert werden, die ich erst in einem Jahr sehen werde. 😉

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      5. Okay 😉 Ja ich normalerweise auch. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen grauzone und aktuell vs niemals schauen oder jede Folge auf dvd schauen, dann weiß ich, was ich mache. Wie gesagt ich schaue niemals irgendwo, wo ich weiß, das auch nur ansatzweise illegal sein könnte. Ich bin da ein Mensch, welcher sich in jeglicher Hinsicht im Leben immer stets an die Regeln hält. Ja da hast du Recht, da sind wir alle dann schon viel weiter 😉

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      6. Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich greife lieber zu komplett legalen Mitteln. Es gibt ja auch so viele ältere Serien, die einen Blick wert sind. Und Serienstaffeln werden ja auch nicht schlecht, die sind auch noch in ein paar Jahren gut und machen Spaß. 😀

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      7. Ja in der Tat. Wie gesagt ein paar der Serien die ich schaue oder geschaut habe wurden nie im deutschen Fernsehen ausgestrahlt oder wurden generell jemals auf deutsch auf DVD veröffentlicht oder auf english;) aber klar der legale weg ist immer der bessere.

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